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Jura-Mountainbike-Cup 2020 

Termine 2020 

1 »Rygol Cup Painten« 26. April

2 »Obi Cup Abensberg« 1. Mai

3 »SitLog Cup Altenstadt« 24. Mai (Bayernliga)

4 »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« 28. Juni 

5 »Bohrturm Cup Windischeschenbach« 12. Juli 

6 »Drei Stunden Rennen Neukirchen« 5. Sept. 

7 »Stoabruchrace Sandharlanden« 27. Sept. (Bayernliga)

Der »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« - ausgerichtet vom Biketeam Regensburg - ist neu im Programm. 

Der »Jura-MTB-Cup« ist eine siebenteilige Rennserie (davon zwei Bayernliga-Rennen), die sich 2020 aus spannenden Cross-Country-Rennen sowie einem 3 Stunden-Rennen in Niederbayern und der Oberpfalz zusammen setzen. Die etablierte Rennserie ist sowohl unter Hobbyfahrern,  ambitionierten Lizenzfahrern als auch Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Die Offroad-Rennen werden ausschließlich nach dem Reglement des »Jura-MTB-Cup« - basierend auf den Sportordnungen bzw. Wettkampfbestimmungen für den MTB-Sport des BDR (Bund Deutscher Radfahrer) sowie den Rahmenrichtlinien für MTB- Nachwuchsrennen - durchgeführt.

Der »Jura-MTB-Cup« ist eine siebenteilige Rennserie (davon zwei Bayernliga-Rennen), die sich 2020 aus spannenden Cross-Country-Rennen sowie einem 3 Stunden-Rennen in Niederbayern und der Oberpfalz zusammen setzen. Die etablierte Rennserie ist sowohl unter Hobbyfahrern und ambitionierten Lizenzfahrern als auch bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Die Offroad-Rennen werden ausschließlich nach dem Reglement des Jura MTB Cup - basierend auf den Sportordnungen bzw. Wettkampfbestimmungen für den MTB-Sport des BDR (Bund Deutscher Radfahrer) sowie den Rahmenrichtlinien für MTB- Nachwuchsrennen - durchgeführt. 

Die Vorteile liegen auf der Hand, was die enorme Anziehungskraft des »Jura-MTB-Cup« erklärt: spannende Wettkämpfe für Jung und Alt, tolle Race-Atmosphäre, viele Wertungskategorien (Altersklassen, Elite- und Hobbyfahrer), günstige Startgebühren, kurze Anreisewege sowie Sach- und Geldpreise für gute Resultate bzw. Podiumsplätze. 

Auch 2020 erfährt die Rennserie mit dem »SitLog Cup« in Altenstadt und dem »Stoabruchrace« in Sandharlanden durch den Bayernliga-Status eine prestigeträchtige Aufwertung. Überdies wird beim Bohrturm Cup in Windischeschenbach die Ostbayerische Meisterschaft ausgetragen.

In den einzelnen Wertungsklassen winken Sachpreise, Podiumskandidaten erhalten zudem Preisgelder. Die professionelle Organisation, abwechslungsreiche Rundkurse mit fahrtechnischen Schmankerl sowie die faszinierende Stimmung wird von Teilnehmern wie Zuschauern wertgeschätzt. Dies spricht sich in der Szene herum, weshalb zunehmend auch Teilnehmer aus ferneren Region anreisen, um sich mit Gleichgesinnten zu messen. Das hochkarrätige Leistungsniveau der Elitefahrer und ambitionierten Hobbybikern lässt jedenfalls für 2020 wieder bombig spannende Rennen erwarten.

Die körperliche Belastung ist bei Cross-Country-Rennen aufgrund ihrer relativ kurzen Distanz generell hoch intensiv. 

Renndauer-Maßstab nach Altersklassen

  • U7<5min
  • U95min
  • U11 8 min
  • U13 20 min
  • U15 30 min
  • U17 45 min
  • U19 /Damen 60 min
  • Herren Elite / Masters 60 - 75 min

Jura-MTB-Cup 2020

Auftakt am 26. April bildet wie gewohnt der »Rygol Cup« in Painten (Landkreis Kelheim). Eine Woche darauf folgt am 1. Mai der »Obi Cup Abensberg« (Landkreis Kelheim). Der »SitLog Cup Altenstadt« gibt sich am 24. Mai mit Bayernliga-Status die Ehre (Landkreis Neustadt an der Waldnaab). 

Der vierte Lauf trägt den Namen »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup«. Ausrichter und zugleich Newcomer im Kalender des Jura-MTB-Cup's ist das Biketeam Regensburg (Veranstalter der WeltKultTour). Am 28. Juni findet die Premiere auf dem Keilberg - ein Stadtbezirk von Regensburg im Nordosten der Domstadt - statt.

Am 12. Juli ist der »Bohrturm Cup Windischeschenbach« (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) in der nördlichen Oberpfalz Cup-Gastgeber.

Die zweitletzte Cup-Veranstaltung geht mit einem 3 Stunden Rennen am 5. September wie gehabt in Neukirchen (Landkreis Amberg-Sulzbach) über die Bühne. 

Beim »Stoabruchrace« in Sandharlanden (Landkreis Kelheim) werden am 27. September standesgemäß die Gesamtsieger des Jura-MTB-Cup's ermittelt (Bayernliga). Das »Stoabruchrace« markiert somit den Endspurt beim Finale des »Jura-Mountainbike-Cup« in Sandharlanden (27. September), das wie letztes Jahr  Bayernliga-Status hat. Eine Aufwertung, die naturgemäß neben der lokalen Bike-Athleten auch Top-Fahrer aus dem gesamten Bundesland Bayern in den niederbayerischen Ort nahe Abensberg anziehen wird. Es lag an Manfred Blümel, Organisationschef vom Bike-Team des FSV Sandharlanden dessen Ziel es war bayerische Spitzenathleten nach Sandharlanden zu locken. Aus Rücksicht gegenüber den Grundstücksbesitzern und Jagdpächtern wird die Race-Strecke erst am Vortag ausgeschildert.

Gesamtwertung 2019

 Background

Im Schnitt nehmen je Rennen mehr als 200 Starter teil, wobei der Jura-MTB-Cup als wichtiges Bindeglid zwischen den örtlichen Vereinen und der Bayernliga fungiert. So bietet die Regionalrennserie sowohl für Biker aus der Umgebung, aber auch Elitefahrern aus Nah und Fern sowie Einsteigern die mal prickelnde Race-Luft schnuppern wollen eine ideale Plattform ihr Hobby beherzt mit Spaß und Leidenschaft auszuleben. Zur wichtigsten Aufgabe des Jura-MTB-Cups zählt jedoch die Nachwuchsförderung. Solche "Förderangebote" bietet angehenden Racern die rahr gesäte Möglichkeit, unter Wettkampfdruck konditionelle und fahrtechnische Skills weiter zu entwickeln bzw. diese zu perfektionieren. Mangelt es solcher sportlichen Gelegenheiten dünnt es das Nachwuchpotential aus, was sich letzten Endes auf den Mountainbike-Sport - der ohnhin nur eine Nischenfunktion besetzt - negativ auswirkt.

Immerhin entfallen vom gesamten Teilnehmerfeld fast 70 Prozent auf die Altersklassen unterhalb der U17-Kategorie, weshalb 2019 mit Einführung der U 7 Altersklasse das Angebot für die jüngsten Knirpse ausgeweitet wurde. Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des ehrenamtlichen Engagements spiegelt sich u.a. darin wider, wenn es ehrgeizigen Fahrern gelingt sich im harten Ausleseprozess durchzusetzen und in den höherklassigen Bayernkader aufsteigen. 

Die größte Herausforderung der Initatoren liegt zum einen im aufwendigen Genehmigungsverfahren für die Strecken, zum anderen in der Finanzierung des kostspieligen Aufwands. So knabbert die elektronische Zeitmessung, nötiges Equipment, Preisgelder, Sachpreise, Verpflegung usw. am begrenzten Budget einer jeden Veranstaltung. Leider ist die Sponsorensuche zu allem Ungemach in den letzten Jahren nicht einfacher geworden. Dabei würde ein Hauptsponsor (Namenssponsor) spürbare Abhilfe für die klammen Vereinskassen bringen und die ehrenamtliche Vereinsarbeit bzw. die Organisation des Jura-MTB-Cup um ein Vielfaches vereinfachen, zumal das Startgeld von Seiten des BDR (Bund Deutscher Radfahrer) gedeckelt ist (Erwachsene unter 20 Euro, Kinder und Jugendliche deutlich weniger als zehn Euro). Zudem hat der Veranstalter zur Förderung des Radsports im Bezirk in den Elite- und Seniorenklassen 2 Euro Startgebühr an den Bezirk Oberpfalz abzuführen.

Rückblende 

Das dritte Stoabruchrace in Sandharlanden ist Geschichte. Statt wolkenbruchartige Regenfälle, Morast, glitschige Wurzeln und rutschige Trailabfahrten wie 2016, bot der Finallauf bissigen Grip, Sonnenschein und obendrein angenehme Temperaturen. Der FSV Skiclub Biketeam organisierte die Rennen wie die beiden Jahre zuvor wieder mit Bravour. 

Die Austragungsorte der MTB Rennserie in der Oberpfalz und Niederbayern besitzen enorme Strahlkraft, weswegen sich die regionale Cross Country Elite auf den Plan gerufen fühlt.  Professionelle Organisation, abwechslungsreiche Rundkurse, faszinierende Race-Atmosphäre sowie das ganze Drum Herum findet großen Anklang was sogar Teilnemer aus dem Allgäu, Oberbayern, Franken, Tschechien und Österreich anzieht. Die Popularität bringt es mit sich, dass die Leistungsdichte wie das Wettbewerbsniveau in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist.

Nach dem Startschuss hieß es raus aus der Komfortzone und rein in den beinharten Fight. Nach dem Wiesen-Uphill auf den Kapellenberg, der kurz hinter dem Dorfplatz beginnt, verlangt der verwinkelte Kurs körperlichen Einsatz am Leistungslimit. Sowohl Uphills (80 hm je Runde) als auch hakelige Singletrail-Abfahrten verlangten Power und messerscharfe Konzentration. 

Der 3,65 km lange, teils verwinkelte Rundkurs ist konditionell wie fahrtechnisch sehr fordernd. Die Ausgewogenheit macht den eigentlichen Reiz einer endorphinanreichernden Strecke aus. Dieser "Kunstkniff" ist dem Veranstalter wahrlich gelungen. Manche brisante Schlüsselstelle und Engpässe erfordern Geschicklichkeit und präzise Linienwahl. Unsichere Piloten bzw. Nachwuchsfahrer (U 9 - U 19) bekamen im Bombenkrater Schützenhilfe von den Helfern. 

Lichtdurchflute Passagen - nach den sintflutartigen Regenfällen im letzten Jahr - war die Strecke in bestem Zustand.  

Siegerehrung in allen Wertungsklassen.

Erfreuliche Bilanz: Rettungskräfte konnten eine ruhige Kugel schieben, denn sie blieben gottseidank "arbeitslos".

In der stark besetzten Herren-Kategorie siegte der Tscheche Lukas Kobes (Symbio+BMC) vor Lokalmatador Phillipp Bertsch (TSV Abensberg/Stieglbauer-Racing-Team) und Maxi Maier (MTB Club München/Fuji Bike Rockets). Bei den Damen verwies Mailin Franke (Team Fuji Bike Rockets) Luisa Beck (RSC Kelheim) und Katja Walz (medsport.eu) auf die Plätze.

Lokalmatador Phillipp Bertsch ist kein unbeschriebenes Blatt. Immerhim war der Abensberger bereits Bundesliga-, Weltcup- und Nationalteamfahrer.  

Bild oben: Klaus Roithmeier - 1. Vorstand des RSC Kelheim und Veranstaltungs-Chef des 24 Stunden Race Kelheim - im Gespräch mit einer Vereinsnachwuchsfahrerin.

Die anwesende komunale "Politprominenz" zeigt, dass die Veranstaltung auch politischen "Segen" genießt. Im Bild oben Stadtrat Reinhard Handschuh der vom österreichischen Moderator Hermann Edler interviewt wird. Der Sprecher mit seinem sympathischen Tiroler Dialekt kommt beim Publikum gut an.

Landrat Martin Neumeyer (links im Bild) gratulierte den Gewinnern und überreichte die Pokale. Manfred Blüml (rechts im Bild), Abteilungsleiter MTB-Radsport beim FSV Sandharlanden Bike Team und zugleich Initiator des Stoabruchrace.

Natürlich hatten auch die Zuschauer ihre wahre Freude, ihre Heroes an der Strecke lauthals anzufeuern. 

Besondere Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen verdienen Schüler und Jugendliche, die nicht minder motiviert in die Pedale traten als erwachsenen "Vorbilder". Bleibt noch anzumerken, dass die hohe Beteiligung der jüngeren Altersklassen ein erfreulicher Trend dieser MTB-Serie ist.

Radsportvereine leisten mit ihrer ehrenamtlichen Einsatz wertvolle Nachwuchsarbeit, deren Erfolg sich im Leistungssport letztlich an Platzierungen bemisst und damit den Trainern ihr Zeugnis ausstellt. Dank der sechs Veranstalter des Jura-MTB-Cups rücken die spannenden Wettbewerbe den Mountainbikesport in Ostbayern in die öffentliche Wahrnehmung. 

Identitätsstiftender Aspekt: CC-Rennen in der Region schaffen eine Plattform, die nicht nur die Aktiven selbst, sondern auch Einheimische und sogar weniger sportaffine Menschen für den Geländesport durchaus begeistern.

Der Jura-Mountainbike-Cup 2017 startet am 23. April auf dem flüssigen Speed-Kurs in Painten. Eine Woche später folgt traditionell zum Tag der Arbeit am 01. Mai der zweite Lauf in Abensberg, worauf sich am 6. Mai das dritte Race in Altenstadt - das Teil der Bayernliga ist - anschließt.

Nach einer Zwei-Montats-Pause gibt sich Windischeschenbach (9.07.) in der nördlichen Oberpfalz als Austragungsort die Ehre. Das vorletzte Serienrennen geht am 09.09 in Neukirchen mit einem 3 Stunden-Rennen über die Bühne. Trotz sintflutartiger Regenfälle bestand Sandharlanden in Niederbayern seine Feuertaufe 2016 mit Bravour. Dementsprechend findet in dem Spargel-Anbaugebiet wieder das Saisonfinale (17.09.) statt. 

Entwicklungsverlauf

Um den Mountainbike-Sport in der Oberpfalz und Niederbayern voran zu bringen riefen Roland Pürzer, MTB-Fachwart und Stützpunkt-Trainer Ostbayern sowie sein Bruder Stefan 2015 den Jura Mountainbike Cup ins Leben. Hochklassig besetzte Startfelder zeugen von großer Anziehungskraft des Jura Mountainbike Cups. So nehmen z.B. der 24- und 12-Stunden-Team-Weltmeister Joachim Öchsner, Benedikt Diepold (Run&Bike Kelheim), Sebastian Bergmann (CEP Racing Team) und der Bayerische Marathon Meister sowie Jura Cup Vorjahressieger der Seniorenklasse Markus Biersack (VCR Regensburg) teil. Erfreulich hoch ist der Anteil an Schülern und Jugendlichen, die in Sachen Ehrgeiz und Spitzenleistungen den Erwachsenen in nichts nachstehen. Letztlich offenbaren die Wettbewerbe, inwieweit ehrenamtliche Nachwuchsarbeit Früchte trägt.

Wertungsklassen

Die Rennserie im Herzen Bayerns wird von 6 Vereinen organisiert. Den Teilnehmern winkt eine Fülle an Sachpreisen. Podiumsfahrer erhalten zudem Preisgelder. Herren/Senioren werden nach Hobby und Lizenz getrennt gewertet:

  • Kinder U 7 männlich/weiblich
  • Kinder U9 männlich/weiblich
  • Schüler U 11 männlich/weiblich
  • Schüler U 13 männlich/weiblich
  • Schüler U 15 männlich/weiblich
  • Jugend U 17 männlich/weiblich
  • Junioren U19 männlich
  • Elite männlich
  • Elite weiblich
  • Masters männlich

Auftakt - Rygol Cup Painten

Auftakt des Jura-MTB-Cups ist der 23.04. in Painten. Der SG Painten zaubert aus dem Hügelgelände einen abwechslungsreichen 6 km langen, welligen Rundkurs (80 hm) der nicht nur richtig Spaß macht sondern auch verflixt schnell ist. Fünf Runden ergeben eine Distanz von 22.5 km mit gut 300 hm. 

2018 hat sich für Painten in der Herrenklasse mit dem Abensberger Phillipp Bertsch, Michael Stieglbauer (beide Stieglbauer Racingteam) und Benedikt Diepold (run & bike Kelheim) das gesamte Vorjahres-Podest angemeldet. Auch der Vorjahressieger der Senioren Michael Venus (Stieglbauer Racingteam) sowie die Vorjahreszweite Theresa Gaßner (Stieglbauer Racingteam) werden in Painten versuchen ihr maximales Leistungspotential abzurufen. 

Der Wald- Wiesen-Rundkurs wurde mit einer Wurzelpassage, querliegenden Baumstämmen, spielerischem Singletrail mit kniffligen Turns, sowie einem Pumptrack mit Anliegerkurven aufgepeppt.

Mit Baustellenbändern wurde ein Waldweg kurzerhand in einen kurvigen Singletrail mit einigen Schlüsselpassagen umgemodelt. Hauchdünn an Bäumen vorbei gepfeilt ist Koordination und Konzentration gefordert.

Waldabschnitte mit flowigen Kurvenkombinationen machen im Renntempo richtig Laune.

Mit entschlossenem Blick und vollem Körpereinsatz wird um jede Sekunde gefightet. Fünf Runden ergaben eine Distanz von 30 km mit knapp 400 hm. 

1. Mai - OBI-Cup Abensberg

5 Runden: 25 km / 390 hm 

Traditionell am Tag der Arbeit geht am 1. Mai in Abensberg OBI-Cup über die Bühne. Der technisch relativ einfach zu fahrende Rundkurs weist je Runde 5 km und 75 hm auf. Sanfte Steigungen und rasante Gefällpassagen bringen hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten mit sich. 

Obwohl mehr als 200 Starter (2015: 135 Teilnehmer) - aufgedröselt in verschiedenen Wertungsklassen - den hyperschnellen Rundkurs in Angriff nahmen, war organisatorisch alles im Griff. 

Knisterne Spannung vor dem Start. Ob Klein oder Groß, Mann oder Frau, Hobby- oder Lizenzfahrer: glühende Motivation und entschlossener Blick stand beim Start jedem ins Gesicht geschrieben. 

Auch jüngere Jahrgänge von den 9 - 19 Jährigen ließ es an Ehrgeiz nicht missen. Der Nachwuchs kämpfte genauso am Leistungslimit um gute Platzierungen als die älteren Semester. 

Der sandige Boden - in dem der schmackhafte Abensberger Spargel sprießt - ist unter Bikern berühmt berüchtigt. Der lose Untergrund fordert auf der sanften Steigung erhöhten Kraftaufwand und kostet Runde um Runde jede Menge Körner. In diesem Streckenabschnitt bei maximaler Pulsfrequenz am Vordermann dran zu bleiben tut in der Tat richtig weh. 

Der trockene Boden ließ die Gesamtzeiten (5 Runden) im Vergleich zum Vorjahr um ca. 10-15 min. purzeln. Die schnellsten Fahrer pfeilten mit bis zu 27 km/h im Schnitt über die Strecke. Gleich nach dem Startschuss hetzt die Meute  auf dem 1.8 km langen Anstieg dem Hochplateau entgegen was für eine Laktatspülung sorgt. Der "Treibsand" trennt bis zum ersten Waldstück die Spreu vom Weizen. 

 

Der Kurs war im Start- Zielbereich zuschauerfreundlich ausgeflaggt. In Achterbahnmanier forderten mehrere hakeligen Kurven sowie ein quer liegendem Baumstamm vor der 180 Grad-Wende eine gewisse Geschicklichkeit um nicht allzu viel Speed zu verlieren.

Letzten Endes waren alle Teilnehmer vollen Lobes über die gelungene Veranstaltung. Der Sprecher lobte auch die fleißige Kernmannschaft des ausrichtenden Vereins <Team Babo Abensberg>, ohne dessen ehrenamtliche Hilfsbereitschaft ein solches Event unmöglich wäre. Im folgenden einige Siegkandidaten.

Hobbyklasse Herren, von links nach rechts: Jörg Schmidtmann (MTB-Club München), Stefan Gaßner (Tristar Regensburg), Florian Sergl (Team Baier Landshut)

Hobbyklasse Senioren, von links nach rechts: Michael Lang (Polsterei Intech Bike-Team), Goran Galusic (Team Schauer/Wartenberg), Elmar Daubenmerkl (Tristar Regensburg)

Lizenzklasse Herren, von links nach rechts: Phillip Bertsch (TSV Abensberg),Sebastian Bergmann (CEP Racing Team), Stefan Paternoster (Team Alptraum), Andreas Schrottenbaum (RSV Passau). Während es 2015 aus Kübeln goss, wartete Petrus mit dem Öffnen der Schleusen ziemlich exakt bis Rennende. Neu angeschaffte Unterstell-Pavillons konnten somit ihren Zweck erfüllen.

Lizenzklasse Senioren, von links nach rechts: Joachim Öchsner, Markus Biersack (VCR Regensburg), Michael Venus (Sportvivio St. Englmar)

Eine Woche nach Abensberg folgt in Altenstadt - Ausrichter der Ostbayerischen Meisterschaften - am 6 Mai der nächste Streich. Für Lizenzfahrer wichtig: Rennergebnisse fließen in der Bayernliga-Wertung mit ein.

Der RSV Concordia Windischeschenbach richtet am 9. Juli richtet zum zweiten mal ein Jur-MTB-Cup-Rennen aus. 

Am 9. September steht das 3 Stunden-Team-Rennen in Neukirchen auf dem Programm. 

17. September - Stoabruch-Race Sandharlanden

Das Biketeam FSV-Sandharlanden zählt zum zweiten Mal zur Jura-Cup-Serie. Schlimmer als 2016 kann das Wetter nicht werden, als es hieß: Land unter! Strecke: 19 km/375 hm.  

Start- Durchfahrts- und Zielbereich ist der Dorfplatz in Sandharlanden wo ein Feldweg am Rande des Kapellenbergs 50 hm bergauf geht. Danach schlängelt sich die Strecke durch den Wald und mündet in eine verspielte Trailabfahrt. 

Der nächste Uphill folgt, von dessen Anhöhe ein weiterer anspruchsvoller Trail abwärts führt der in einen Wiesenpfad zurück zum Dorfplatz mündet. Nach 3.2 km und 80 hm beginnt die nächste Runde.

Der Kurs verlangte unter Extrembedingungen 110% Einsatz ab.

Selbst ein Stoßgebet von Organisator Manfred Blümel verhallte im Nirvana. Wolkenbruchartige Regenfälle verwandelten das Stoabruchrace in Sandharlanden – Finallauf zum Jura Mountainbike Cup – zu einer einzigen Rutsch- und Schlitterpartie. Dennoch gingen 135 Hartgesottene hoch motiviert ins Rennen. 

Im Bild Markus Biersack vom Veloclub Ratisbona (2. Platz Senioren) - vor dem späteren Sieger Michael Venus vom Stieglbauer Racing Team.

Schlammmorast, Sturzbäche, schmierseifenartige Trailabfahrten und saugnapfbremsende Uphills verlangten bei dem Eiertanz Irrsinns-Power, Wahnsinns-Konzentration und begnadete Geschicklichkeit. Zuschauer wie Streckenposten - wasserdicht eingepackt in Friesennerz - feuerten die dreckbesprenkelten Gestalten lauthals an und leisteten an prekären Schlüsselstellen bei Bedarf Hilfestellung.

Kompliment an die Kurssetzer: die verwinkelte und topographisch anspruchsvolle Streckenführung holte tatsächlich das Maximum aus dem Gelände heraus. Deswegen machte die Schlammschlacht im griplosen Blindflug, die man so schnell nicht mehr vergisst derart viel Spaß. 

Tagessieger Phillipp Bertsch vom TSV Abensberg lobte die professionelle Organisation in den höchsten Tönen. Einwegtransponder, Teilnehmerpräsente bis zum 10. Platz, Livebildübertragungen im Zielbereich, Dampfstrahl-Waschplatz und ein unterhaltsamer Streckensprecher kamen gut an. Ein 2. Stoabruchrace würden sich 2017 sicher alle Beteiligten wünschen. Fazit: trotz widrigster Umstände und einer notwendig gewordenen Streckenverlegung aufgrund einer Zusagerücknahme eines Grundstückeigentümers glückte die Event-Premiere auf ganzer Linie.

Grund zur Freude hatten viele, denn in allen Wertungsklassen gab es für die ersten 10 Platzierten Geschenke. 

Ausrichter / Veranstalter                                                         

BRV Radsportbezirk Oberpfalz
Naabdemenreuth 3
92670 Windischeschenbach
(vertreten durch Heinz Uhl, 1. Vorsitzender)

Telefon: 096 81 - 29 47
Telefax: 096 81 - 918392

e-Mail

Website: Juracup