• Oberfrauenwald (948 m) TRANS BAYERWALD, 2. Etappe
    © TI Waldkirchen
  • Etappenort Mitterfirmiansreut (1.137 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappenort Mitterfirmiansreut (1.137 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Almberg, 1.139 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Almberg, 1.139 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Nationalparkzentrum Lusen)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Trinkwassertalsperre Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Trinkwassertalsperre Frauenau)
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  • Etappe 6 Gasthaus Schwellhäusl (Trifterklause)
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  • Großer Regen: Abfluss über Schwarzer Regen→Regen→Donau→Schwarzes Meer (Regenhütte 628 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Zwieslerwaldhaus - Lam
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  • Etappe 7 Marktgemeinde Lam
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Höhenzug des Hohen Bogens (1.079 m ü.NN)
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  • Etappe 7 Naturbad Neukirchen b. Hl. Blut
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  • Etappe 7 Naturbad Neukirchen b. Hl. Blut
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Start/Zielort Furth im Wald
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  • Etappe 3 Tussetkapelle Philippsreut
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  • Etappe 3 Pfarrkirche Philippsreut​
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut (Dreisesselalm)
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  • Etappe 3 Dreisesselberg / Hochstein 1.333 m ü.NN)
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  • Etappe 3 Bezwinger-Skulptur - Fotopoint Dreisesselberg
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  • Etappe 3 Berggasthof Dreisessel
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  • Etappe 3 Dreisesselberg (1.333 m ü.NN)
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  • Etappe 3 Waldkirchen-Mitterfirmiansreut
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut (Erlauzwiesel)
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  • Etappe 2 Wegscheid - Waldkirchen (Baptist-Kitzlinger-Schanzenanlage Breitenberg)
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  • Etappe 2 Wegscheid - Waldkirchen
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  • Etappe 1 Passau-Wegscheid
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  • Etappe 1 Passau-Wegscheid
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  • Dreiflüssestadt Passau ("Veste Oberhaus")
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  • Dreiflüssestadt Passau
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zurück zur Nordroute

 Etappe 7 · Lam - Furth im Wald

  • Ausgangspunkt: Lam (622 m ü.NN.)
  • Etappenziel: Furth im Wald (407 m ü.NN.) - Endpunkt der Nordroute und zugleich Startort der Südroute
  • Streckenlänge: 43 km
  • Niveauunterschied gesamt: ↑ 1.048 hm - ↓ 1.206 tm 
  • Streckenzenit: 1.031 m.ü.NN. (KM 9.2)
  • Tiefster Punkt:   395 m.ü.NN. (KM 42)
  • Streckenverlauf: Lam  Ossersattel → Neurittsteig → Mais → Neukirchen b.Hl. Blut → Stachesried → Eschlkam  Furth im Wald
  • Streckencharakteristik (ungleiche Höhenmeterverteilung):  Lam  Streckenzenit (9.2 km) ↑ 560 hm - ↓ 86 tm                       Streckenzenit  Furth im Wald (34 km) ↑ 484 hm - ↓ 1.120 tm

Attraktionen - Sehenswertes

Lam: Osserbad, Panorama-Park 

Neukirchen b.Hl.Blut:

- Wallfahrtskirche Mariä Geburt
- St. Anna Kapelle
- Franziskanerkloster aus den Jahren 1658/59
- Wallfahrtsbrunnen am Marktplatz vorm Rathaus
- Wallfahrtsmuseum (über 1 000 Original – Exponate)
- Naturbad

  • Kunstwanderweg bei Eschlkam/Leminger Höhe (wird teilweise auf der Route befahren) 
  • Kunstpavillon Stachesried

Drachensee

- Promenadenplatz mit Freizeitarena
- Infogalerie
- Aussichtsplattform Talsperre, begehbares Kunstwerk „Mythos Drache“
- Freizeitufer (Badeplatz, Liegewiesen), 1 km abseits 
- Rundweg 
- Vogelbeobachtungsstationen (Straße Öslbühl Richtung Eschlkam) 

Furth im Wald 

- Stadtpfarrkirche (1725)
- Stadtturm mit "Drachenhalle"
- Deutsches Drachenmuseum
- Further Landestormuseum (Turmbesteigung)  
- Waffen- bzw. Hammerschmiede (Voithenberghammer)
- Waldmuseum
- Museum 'Flederwisch'
- Wildgarten mit Unterwasser-Beobachtungsstation
- Uhrenmuseum
- Glockenspiel, Am Schloßplatz, täglich 11 Uhr 18 Uhr
- Japanischer Garten
- Freibad
- Further Drachenstich (1. bis 3. Sonntag im August)

Gastronomie (Übernachtung)

  • Lam
  • Neurittsteig
  • Mais
  • Neukirchen b.Hl. Blut
  • Eschlkam
  • Drachensee: Freizeitufer Drachensee: 'Platzerl am See' (DLRG-Gebäude) → 300 m abseits der Daberger Straße; Seuchau 'Cafe zur Mühle' mit Mühlen-Ladl 
  • Furth im Wald

Kostenlose eBike-Ladestationen

Neukirchen b.Hl.Blut:

  • Rathaus, Marktplatz 2
  • Mittelschule, Marktstraße 38
  • Naturbad, Deschermühlweg oder über Pater-Fortunat-Straße
  • Hohenbogenbahn, Talstation, Liftstraße 2
  • Hohenbogenbahn, Bergstation beim Berghaus Hohenbogen, Hohenbogen 2
  • Berggasthaus Schönblick, Hoher Bogen 1
  • Kolmsteiner Hof, Kolmstein, Kreuzwegstraße 9

Eschlkam: 

  • Lindenstr. 20, 93458 Eschlkam (FFW-Haus)  

Furth im Wald: 

  • Schloßplatz 1

Der Markt Lam (2.586 Einwohner, 31. Dez. 2024) im Oberpfälzer Landkreis Cham liegt auf einer Höhe von 622 Meter eingebettet in einer hufeisenförmigen Bergkette. Der idyllisch gelegene Ort wird vom Doppelgipfel Kleiner Osser (1.266 m ü.NN., Großer Osser (1.293 m ü.NN.) und dem Großen Arber (1.456 m ü.NN.) majestätisch umrahmt. Die Marktgemeinde ist der meistbesuchte Luftkurort im »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« und gehört vereint mit den Orten Arrach und Lohberg zur Tourismusregion Lamer Winkel. Geprägt wird die Kulisse von den beiden Gipfeln Großer Osser (1.293 Meter) - unter dessen Gipfelgrad entlang der deutsch-tschechischen Staatsgrenze das 1897 erbaute Osserschutzhaus der Waldvereinssektion Lam steht - und Kleiner Osser (1.266 Meter).

 Lam verfügt eine ausgezeichnete (rad-) touristische Infrastruktur. Wer sich für diese Radtour länger Zeit nimmt, kann sich z.B. im Osserbad (Ganzjahres-Erlebnisbad mit vier Außen- und drei Innenbecken, Schwimm- und Spaßbecken, Kinder- und Kleinkinderbereich, zwei Wasserrutschen, Saunalandschaft, Infrarotkabine und Dampfbad) vergnügen, um neue Kräfte zu tanken. 

Foto: Brücke über den Weissen Regen, der im Arbergebiet oberhalb des Kleinen Arbersees entspringt. Nach Durchfluss durch den Höllensteinsee und Blaibacher See verbündet sich der Fluß beim Kraftwerk Pulling mit dem Schwarzen Regen, von wo ab der Fluss bis zur Donaumündung in Regensburg den Namen Regen trägt.

Aktuelle Hinweise auf Sperrungen, Umleitungen und Behinderungen (z.B. Sturmschäden) findet ihr hier

E-Bike-Ladestationen

  • E-Bike Ladestation Osserbad Lam , Ginglmühler Weg 25
  • E-Bike Ladestation Tourist-Info Lam, Marktplatz 1

Foto: wer in Lam auf der Suche nach touristischen Infos ist, schaut einfach bei der Tourismusinfo (Marktplatz 1) vorbei.

TRANS BAYERWALD - Start-/ Endpunkt 

Dort wo die Straßen "Am Moos" und "Himmelreich" in Lam aufeinandertreffen und kommend vom Zwieslerwaldhaus (Ortsteil der Gemeinde Lindberg im niederbayerischen Landkreis Regen) die 6. Etappe endet, nimmt die 43 km lange Finaletappe nach Furth im Wald ihren Ausgang. Gleich vom Startpunkt weg geht's ordentlich zur Sache, da ein 9 km langer Anstieg via Ossersattel (570 hm) bis zur höchsten Stelle dieser Etappe eine knackige Herausforderung darstellt.

Die Oberpfalzbahn verkehrt zwischen Cham - Bad Kötzting - Lam  (RB 28)

Die 7. Etappe ist auf ihrem ersten Abschnitt bis zum Wanderparkplatz Osser-Sattel konditionell zwar extrem fordernd, doch im weiteren Verlauf geht die Kraftanstrengung zunehmend in seligmachenden Bikegenuss über, bei denen flowige Abfahrten hinab in den Hohenbogenwinkel wiederholt verschmitztes Grinsen ins Gesicht zaubern. In abgeschiedener Höhenlage werden geheimnisvolle Plätze, duftende Waldlichtungen und beeindruckende Aussichtspunkte gestreift, die mitunter die Magie mystischer Kraftorte ausstrahlen. Wer sich in der stillen Naturidylle hier oben Auszeiten gönnt, flösst seinem Körper und seiner Bikerseele neue Energie ein, bevor die Tour fortgesetzt wird und es wieder ans Eingemachte geht. 

Die TRANS BAYERWALD ist in beiden Fahrtrichtungen lückenlos beschlidert. Entfernungs- und Höhenmeterangaben, sowie Piktogramme für Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten liefern On Tour wertvolle Infos.  

Da man sich auf dem bewaldeten Streckenabschnitt zwischen Lam und Neurittsteig (15 km / 600 hm) fern der Zivilisation bewegt, sollte genügend Proviant (Banane, Riegel, Wasser) dabei haben, sowie ggf. auf einen geladenen Akku achten!

Streckengrafik mit Höhenprofil - Nordroute Etappe 7 · Lam - Furth im Wald


Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

Haftungsausschluss:

Biketouristik – Media übernimmt keine Gewähr für die Korrektheit downgeloadeter Trackdaten. Die Verwendung von GPS-Tracks geschieht in Eigenverantwortung des Users und schließt Haftungsansprüche gegenüber dem Anbieter ausnahmslos aus.



Sobald der Etappenort Lam verlassen wird zieht das steigende Höhenlevel Richtung Osser die Daumenschrauben heftig an. 

Etappenbeschreibung

In Lam (Landkreis Cham) beginnt die Finaletappe der TRANS BAYERWALD Nord. Sie verläuft zunächst teils steil bergan über den Ossersattel → Neurittsteig →  Mais →  Neukirchen b.Hl. Blut → Stachesried →  Eschlkam nach Furth im Wald wo die Nordroute endet bzw. die Südroute beginnt.

Die Schlussetappe der Nordroute hat es nochmal richtig in sich. Allen voran der giftig steile Anstieg zum Lamer Hausberg - dem Osser - der selbst ebiker fahrtechnisch wie konditionell herausfordert. Zur Steilheit von bis zu 25% gesellt sich abschnittsweise noch loser Schotter, Gesteinsbrocken und knorrige Wurzeln, die so manchen (Bio-) Biker buchstäblich in die Knie zwingen bzw. kurzzeitig in den Schiebemodus nötigen, was zum normalen Selbstverständnis des MTB-Sports einfach auch dazu gehört.

Der Start in Lam beginnt ohne Warmfahrphase gleich von Null auf Hundert, denn das "Himmelreich" (welch geflügeltes Wort) legt gleich mit einem knackigen Anstieg los. Zunächst verläuft die Straße dirittissima bergwärts bevor nach 800 m rechts abgebogen wird und eine unasphaltierte Traverse mit herrlichem Ausblick zum Waldrand führt. 

Der direkte Osserblick vermittelt schon mal einen Eindruck, wo es lang geht: das "Himmelreich" führt gefühlt quasi zur Himmelspforte - genauer gesagt zum Wanderparkplatz "Osser-Sattel". Der berüchtigte Hang zählt sicherlich zu den schwersten Anstiegen der gesamten Nordroute. 

Foto: schöner Blick auf den Großer Arber (1.456 m ü.NN.),  Kleiner Arber (1.378 m ü.NN.) sowie den Enziangipfel (1.286 m ü. NN.), der sich im Kamm nordwestlich des Arbers erhebt. Sein Gipfel liegt ziemlich exakt auf der Grenzlinie der Landkreise Cham und Regen mit den Gemeinden Lohberg im Norden und Drachselsried im Westsüdwesten. Die sagenhafte Landschaft schafft es tatächlich ein stückweit von der mühsamen Kurbelarbeit abzulenken, schließlich hat man die höchsten Gipfel des Bayerischen Waldes im Blick. Man mag seinen Augen nicht recht vertrauen, dass am oberen Ende am Waldrand eine riesige TRANS BAYERWALD - Liegebank steht. Doch es ist keine Fatamorgana die einem etwas vorgauckelt, nein die Bank steht wirklich da. Ideal für ein regeneratives Päuschen, um körperlich ausgeruht und mental gestärkt dem steilen Stich motiviert Paroli zu bieten.

Non plus ultra: das TRANS BAYERWALD - Bankerl am Waldrand, 110 hm oberhalb von Lam hätte nicht besser platziert werden können. Zum einen genießt man eine sagenhafte Aussicht, zum anderen bietet die Liegebank ideale Gelegenheit zum Durchschnaufen und Energieaufladen, bevor es ans Eingemachte geht.

Lam aus der Vogelperspektive genießen, durchschnaufen und sich mental auf den bevorstehenden steilen Uphill einstellen. Definitiv einer der schönsten Aussichtsstellen auf dieser Etappe - wer hier vorbei radelt verpasst entscheidende Genuss- bzw. Glücksmomente. Bis auf eine kurze unbewaldete Zone bei Neurittsteig verläuft der folgende 20 km lange Streckenabschnit ununterbrochen durch dichten Bergmischwald. Erst ab Mais lichtet sich der Wald und gibt die Sicht auf den Hohenbogenwinkel und ins Nachbarland Tschechien frei.

Bei diesem Anblick fällt einem glatt der Song des Musikers Xavier Naidoo ein: "Dieser Weg wird kein leichter sein. Dieser Weg wird steinig und schwer. Nicht mit vielen wirst du dir einig sein. Doch dieses Leben bietet so viel mehr ...". Ist der giftige Anstieg bezwungen, dürfte wohl jedem Biker ein Stein vom Herzen fallen. 

Puh, am Wanderparkplatz "Osser-Sattel" (925 m ü.NN.) wo man in die Ossersattelstraße einmündet darf man sich wirklich freuen, denn das "Gröbste" ist geschafft, d.h. heißt der Schweißtribut wurde Meter um Meter brav entrichtet. Wird kurz Zwischenbilanz gezogen stärkt es die Moral. Demnach wurden auf der kurzen Wegstrecke von 4 km satte 371 Höhenmeter überwunden.

Nachdem sogleich die Ossersattelstraße wieder rechtsseitig verlassen wird, folgt ein wunderschöner flowiger Trail. Nach kurzem Gegengefälle bäumen sich zwar zwei kürzere Anstiege - unterbrochen von Flachpassagen - auf, die jedoch bei weitem weniger steil sind (5.3 km / 187 hm). Bei KM 9.2 ist der Streckenhochpunkt auf einer Höhe von 1.030 Metern erreicht. Konditionell betrachtet ein echter Lichtblick, da bereits mehr als die Hälfte der Höhenmeter (560) der gesamten Etappe bewältigt sind.

Auch wenn man seit der Anhöhe oberhalb von Lam (TB-Liegebank) bis Mais rund 20 Kilometer nahezu ununterbrochen (Ausnahme Neurittsteig) im dichtbewaldeten Bayerwald unterwegs ist, so gewähren kleinere Waldlichtungen ab und an schöne Ausblicke ins Umland. Wer genauer hinschaut, erblickt schemenhaft das Osserschutzhaus, während gegenüber der König des Bayerwalds - der Große Arber trohnt (siehe Bild).

Der folgende Streckenabschnitt steht im krassen Gegensatz zur bereits bewältigten Passage, der durch ein wesentlich zahmeres Höhenprofil gekennzeichnet ist. Zudem kann die mühsam erarbeitete potentielle Energie (Energie aufgrund der "Höhenlage") mit inbrünstigem Fahrspaß in kinetische Energie (Bewegungsenergie) umgewandelt werden, schließlich stehen auf der 34 km langen Reststrecke satte 1.120 Tiefenmeter 484 Höhenmeter entgegen. Nichtsdestotrotz geht es im kupierten Hohenbogenwinkel bis zur Drachenstichstadt Furth im Wald ständig Bergauf und Bergab, wenngleich die moderaten Anstiege einzelner Hügelkuppen die Schwelle von 100 Meter Höhendifferenz kaum mehr erreichen. 

Die Strecke führt durch kleinere Ortschaften wie Neurittsteig, Oberkaltenhof und Mais, wo sich nicht nur ein kurzer Abstecher zum Wallfahrtskirchlein Kolmstein lohnt sondern eine Einkehr im lauschigen Biergarten samt mondänem Arberblick lockt. 

Ein uriger Biergarten mit schöner Aussicht ist immer etwas besonderes. Vor allem wenn der höchste Gipfel des Bayerischen Waldes - gemeinhin als auch König des Bayerwalds bezeichnet - anmutend vor einem emporragt. In solch einer unberührten Naturregion lässt es sich natürlich vorzüglich Speisen und Trinken. Die beiden Radartürme auf dem Großen Arber sind Radome der Bundeswehr, die der Luftraumüberwachung dienen. Wie den Hohenbogen auch, charakterisieren diese militärischen Einrichtungen unverkennbar diese Berggipfel schon aus weiter Fernsicht.

Kurz vor Rittsteig, bevor die Hauptstraße beim Wanderparkplatz überquert wird, blinzelt am Horizont der Hohenbogen mit seinen zwei Natotürmen  hervor. Das bis zu 1.179 m hohe Bergmassiv wird mit seiner landschaftlichen Dominanz steter sichtbarer Begleiter bis zum Zielort sein.  

Nachdem das dichtbewaldete Gebiet in Mais verlassen wird, ändert sich abrupt das Landschaftsbild. Der Blick wird frei auf eine sanfte Hügellandschaft mit ausgedehnten Weideflächen. Dazu rückt im Hohenbogenwinkel der nächste Berggigant ins Blickfeld, der bis zum Zielort omnipräsent die Landschaft prägt. Mit seinen Fernmeldesektor-Türmen der Luftwaffe auf dem Schwarzriegel (1.079 mü.NN.), sowie dem Sendemasten des Bayerischen Rundfunks auf dem Burgstall (976 m ü.NN., Gemeinde Rimbach), der 1964 durch einen 72 Meter hohen Turm aus Stahlbeton auf dem nordwestlichsten Gipfel des namensgebenden Höhenzugs ersetzt wurde, verleihen sie dem Hohenbogen sein unverwechselbares Antlitz. Dazwischen erheben sich der Bärenriegel, Eckstein und der Ahornriegel. Seiner exponierten Lage wegen ist der 8 km lange Höhenzug das prägende Charaktermerkmal des Hohenbogenwinkels im »Naturpark Oberer Bayerischer Wald«.

 Hohenbogenwinkel

Die Orte Furth im Wald, Arnschwang, Neukirchen b.Hl.Blut und Eschlkam bilden die Urlaubsregion Furth im Wald – Hohenbogenwinkel. Die Region befindet sich an der Nahtstelle, wo der Bayerische Wald in den Böhmerwald übergeht. Die Naturlandschaft zwischen Gibacht und Hohenbogen gibt sich still, sanft und unspektakulär - und ist dennoch voller Geheimnisse. Infos für Mountainbiker

Nachdem vom Streckenzenit (1.030 m ü.NN.) bis kurz hinter Oberkaltenbach (KM 18) das Höhenniveau bereits um 262 Meter gefallen ist (bedingt durch 120 hm Gegensteigungen ergeben sich in diesem 9 km langen Abschnitt 381 Tiefenmeter), setzt sich der sanfte "Sinkflug" über Mais bis Neukirchen b.Hl. Blut (485 m ü.NN.) fort, bei dem das Höhenlevel um weitere 310 Meter abfällt. (bedingt durch  56 hm Gegensteigungen ergeben sich in diesem 7 km langen Abschnitt 370 Tiefenmeter).

Neukirchen b. Hl. Blut

Neukirchen b. Hl. Blut (485 m ü.NN.) ist Bayerns zweitgrößter Marienwallfahrtsort. Der reizende Markplatz wird von der Wallfahrtskirche und zwei mächtigen Linden dominiert, dessen Alter auf 400 Jahre geschätzt wird. Neukirchen wird 1301 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1377 Marktrecht. Seit Jahrhunderten zählt die Wallfahrt zur Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut zu den bedeutendsten bayerischen Marienwallfahrten. Heute hat Neukirchen b. Hl. Blut 3.641 Einwohner (31. Dez. 2024) und bietet eingebettet in hügeliger Naturlandschaft am Fuß des Hohenbogens für Trekking- Mountain- und Gravelbiker reichlich Tourenpotential, das z.B. durch die TRANS BAYERWALD und dem Chambtal-Radweg hervorragend erschlossen ist. 

In Neukirchen b. Hl. Blut biegt man von der Hohenbogenstraße links ab (Beschilderung folgen), wo die Route entlang des Freybachs zum Naturbad (500 m) führt. Bei der Hohenbogenstraße 24 (Einmündung  Freybachstraße) befindet sich eine Fahrrad Reparaturstation. 

Ausstattung

  • Kreuzschlitzschraubendreher

  • Torxschlüssel Set

  • Reifenheber

  • Einmaulschlüssel

  • Doppelmaulschlüssel

  • Inbusschlüssel Set

  • Pedalschlüssel

  • Speichenschlüssel

  • Reifenheber

  • Pumpe mit Adapter für alle Ventile

Zur Ortsmitte (Marktplatz, Tourist-Info): der Hohenbogenstraße folgen und an der Einmündung in die Marktstraße links abzweigen.

Foto: Marktplatz von Neukirchen b.Hl. Blut. Im Hintergrund sind die Nordhänge des Hohenbogen zu erkennen, auf denen im Winter die Skisportler hinab carven. 

Das markante Hohenbogenmassiv hebt sich exponiert von der sanft gewellten Topographie der Grenzregion ab. 

  Naturbad Neukrichen b.Hl. Blut

Naturbäder erfreuen sich großer Beliebhteit, auch weil das Wasser nicht mit Chlor desinfiziert sondern biologisch durch Pflanzen wie Schilf und Seerosen aufbereitet, wird. Rein biologisch betrachtet stellt das selbstreinigende Wasser in Naturbädern ein geschlossenes Ökosystem dar, indem sich Lebensgemeinschaften bilden solange das Biobad im Gleichgewicht bleibt und nicht umkippt. Die hygienische Überwachung ist gewährleistet, indem die Wassertemperatur, Sauerstoffsättigung und pH-Wert regelmäßig gemessen werden.

Es ist eine reine Wohltat ins erfrischende Naturbad zu springen. So bekommt die Beinmuskulatur - genauso wie die Psyche - ihre wohlverdiente Auszeit.

 Wenn es Zeit und Kondition erlauben ist es eine Überlegung wert, einen Zusatztag für den vielversprechenden Abstecher zum Hohenbogengipfel - oder dessen komplette Umrundung - einzuplanen. Für Mountainbiker, Gravelbiker und ebiker ein mega Highlight, das ungeachtet der konditionellen Hürde ein sagenhaftes Panorama in luftiger Höhe bietet. Überdies steht einer Selbstbelohnung steht nichts im Weg, weil drei Gastrobetriebe mit lauschigen Biergärten die Strecke säumen. In Bikerkreisen eine Binsenwahrheit, dass nach zähen, schweißtreibenden Uphills eine erholsame und energiespende Rast der Himmel auf Erden ist.

 Abstecher zum Hohenbogengipfel

Die bequemste Art auf den Hohenbogengipfel zu kommen bietet die längste Sesselbahn des Bayerischen Waldes  (1.358 m), die den Höhenunterschied von knapp 400 Meter in einer Fahrzeit von 10 min. (Winter) bzw. 17 min. im Sommer überwindet. Doch die glücksversprechendere - wenn auch  qualvollere Option ist es - den fulimanten Berg-Koloss mit eigener Muskelkraft bzw. mit Schubhilfe eines ebikes zu bezwingen.

Die beschwerliche Gipfeltour zum Hohenbogengipfel  (1.079 m ü.NN.) ist der Mühe wert, da das Gebirgsmassiv ein überwältigendes Panorama verspricht und das leibliche Wohl auf dem Hochplateau obendrein nicht zu kurz kommen braucht, währenddessen leere ebike-Akkus an Ladestationen aufgeladen werden können.   

Einfach den unbeschreiblichen  Rundblick genießen und beispielsweise den Großen Arber, Osser, Kaitersberg, Voithenberg, Gibacht, Cerkov usw. erspähen. Bei guter Fernsicht blinzeln sogar die gezackten Nordalpen hervor. Das faszinierende (Berg-) Erlebnis sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, auch weil es die TRANS BAYERWALD um ein weiteres Highlight toppt. 

Die Aussichtsplattform am ehemaligen Fernmeldeturm der Bundeswehr auf dem Schwarzriegel ist im doppelten Wortsinn nach ein „Höhepunkt“, da sie auf rund 1100 Metern Höhe eine Traumaussicht über den Bayerischen Wald, Böhmischen Wald und bei gutem Wetter sogar bis in die Alpen bietet. Die 50 m hohe Aussichtsplattform des denkmalgeschützten Turms wird über eine Außentreppe mit 293 Stufen bestiegen wo man einen unbeschreiblichen Rundblick genießt und beispielsweise den Großen Arber, Osser, Kaitersberg, Voithenberg, Gibacht, Cerkov usw. erspähen kann. Nicht ohne Grund wirbt der Betreiber Sektor.f mit dem Slogan: "Dein Blick auf Europa", denn dort wo einst im “Kalten Krieg” Geheim­dienste in den Ostblock spähten, symbolisiert der Begeg­nungs­­ort heute das fried­liche Mit­einander in Europa. Ungeachtet dessen ist auch ein Besuch der Abhör- und Militäranlagen aus Zeiten des Kalten Krieges empfehlenswert.     

Historischer Background

Mitte der 1960er Jahre errichtete die Bundeswehr mehrere Fernmeldesektor-Türme der Luftwaffe die sich über das damalige Westdeutschland verteilten. Diese sogenannten Fernmeldesektoren-Türme der Luftwaffe bildeten eine Art Perlenkette entlang der deutsch-deutschen sowie der deutsch-tschechischen Grenze und waren mit Buchstaben A, B, C, E und F gekennzeichnet - letzterer am Hohenbogen. Neben der Luftwaffe betrieben auch Heer und Marine ähnliche Aufklärungstürme.

Bild: Curd Biedermann (Reisejournalist & Tourguide) beim Gipfelsturm auf den Hohenbogen 

Tourvorschlag: Gesamtstrecke Neukirchen b.Hl. Blut - Bergstation Hohenbogen 13 km / 570 hm

Von Neukirchen b. Hl. Blut (485 m.ü.M.) bis zur Talstation der Hohenbogenbahn sind auf der 4 km langen Straße 150 hm zu überwinden.

Vorbei an den Parkplätzen und der Talstation folgt ein steilerer Schotterweg mit Rampen von über 20 % Steigung der zur Bergstation (9 km) 417 Höhenmeter überwindet. Je nach Tempo benötigt man von der Tal- zur Bergstation 45 – 90 min. Knapp 5 km von der Talstation entfernt wird die bewirtschaftete Diensthütte (900 m.ü.NN.) passiert,  deren schattiger Biergarten in einer Waldlichtung hungrige bzw. durstige Gäste anlockt. Danach eröffnen sich zwei Alternativstrecken: entweder kurbelt man auf einem giftig steilen Waldpfad zum Gipfel (1 050 m.ü.NN.) hoch, oder setzt seinen Weg auf der asphaltierten Straße fort, die mit max. 19% Steigung auch nicht viel flacher ist. Beim Gipfelkreuz neben der Bergstation bzw. dem Berghaus Hohenbogen macht die phänomenale Aussicht über den Bayerischen Wald und Böhmerwald das Gipfelglück perfekt.

Das Berghaus auf dem Gipfelplateau des Hohenbogen wurde 1979/80 im Stil eines traditionellen „Waldlerhauses“ auf dem Felsplateau des Ahornriegels erbaut. Vom Aussichtspunkt bietet sich ein herrlicher Blick über den Bayerischen Wald, Oberpfälzer Wald und Böhmerwald. Bei guter Fernsicht erblickt man die Alpenkette mit Watzmann, Wendelstein, Zugspitze, und Nebelhorn, während bei Dunkelheit der Lichterschein von Pilsen und Prag den Horizont erhellt.   

Foto: Haus Schönblick 

Nachdem der Gipfel erklommen ist (570 hm), hat man sich eine Einkehrpause im Berghaus Hohenbogen bzw. im Haus Schönblick redlich verdient.

Man höre und staune: nicht nur unsere Nachbarn aus der Alpenrepublick - nein auch die Bayerwaldler können einen zauberhaften Kaiserschmarrn zubereiten. Die superleckere Süßspeise ist auf der Terrasse des Gasthauses Schönblick mit herrlicher Aussicht absolut legendär! 

Toller Gipfelservice: kostenlose eBike-Ladestationen neben der Hohenbogenbahn an der Tal- und Bergstation, sowie beim Berggasthaus Schönblick (ca. 1 km von der Bergstation entfernt).

Unterhalb vom Naturbad, vorbei am Bauhof und Wertstoffhof am Deschermühlweg wird der Freybach zweimal auf Holzbrücken überquert, bevor rechtshaltend der Naturlehrpfad eingeschlagen wird, sich ein leichter Anstieg anschließt und dann links in die unasphaltierte Hochstraße (Klangweg/Naturlehrpfad) einmündet (KM 1.6). Bis zum Rastplatz (KM 2.0) werden knapp 70 hm überwunden. 

Entlang des Höhenweges - vorbei am Naturbad - überblickt man in der 8 km langen Längsachse den gewaltigen Gebirgskoloss des Hohenbogen. Das Bergmassiv setzt sich aus fünf einzelnen Gipfeln zusammen: von Nordwest nach Südost umfasst es den Burgstall (976 m ü.NN.) auf dem sich der Sendemasten des Bayerischen Rundfunks befindet, Bärenriegel (1.017 m.ü.NN.), Eckstein (1.073 m.ü.NN.), Schwarzriegel (1.079 m.ü.NN.) - auf dessen höchster Erhebung des Hohenbogen sich die denkmalgeschützten Doppeltürme (keine Nato-Türme wie landläufig behauptet) befinden, sowie am östlichen Rand den Ahornriegel (1.050 m.ü.NN.), auf dessen Nordhänge in den Wintermonaten Skifahrer hinab wedeln. 

Nach kräftezehrender Kurbelarbeit ist man immer wieder froh ruhige, abgelegene Rastplätze in schöner Naturidylle vorzufinden. So auch am Ortsrand von Neukirchen beim Hl. Blut, wo man sich von dem imposanten Anblick auf den Hohenbogen gar nicht satt sehen kann. Ideal ein kurzes Päuschen einzulegen, um in aller Ruhe das eindrucksvolle, wuchtige Hohenbogen-Gebirgsmassiv mit Muße auf sich einwirken zu lassen. 

Vorsicht ist bei KM 28.3 geboten, da am Waldrand die Route auf der gerade verlaufenden Hochstraße unvermittelt rechts abzweigt. 

Vom Hochplateau schließt sich die folgenden 3.5 km bis zur Talsohle kurz vor Stachesried ein sanftes Gefälle (100 Tiefenmeter) an, bevor die nächste Steigung beginnt. 

Foto: am linken Bildrand erkennt man den Kunstpavillon Stachesried

Die Gefällstrecke geht in der Talsohle unmittelbar in den nächsten Anstieg hinauf nach Stachesried (Brünstweg) über, wo auf der Hügelkuppe der auffällige pyramidenförmige Kunstpavillon schon von weitem ins Auge sticht. 

Vor Stachesried (KM 6) ist erhöhte Vorsicht auf einem kurzen Streckenabschnitt der Hauptstraße (Eschklam-Neukirchen b.Hl. Blut) geboten, die nach 160 Meter linksseitig verlassen wird.

 Kunstpavillon Stachesried

Neben der Staatsstraße 2154 bei Stachesried wird ein pyramidenförmiger Kunstpavillon <IN DER NEUEN MITTE EUROPAS – LICHT UND SCHATTEN> passiert. Die Holzpyramide zeigt großformatige Bilder von weltweit anerkannten Künstlern, die ihre Sicht der Osterweiterung der EU mit Licht und Schatten darstellen. Der Kunstpavillon fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild und stellt eine gelungene Symbiose zu den Exponaten dar. Der Kunstpavillon ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Er stellt die Ergänzung zum Kunstwanderweg der 2001 auf der Leminger Höhe eröffnet wurde. Unter dem Motto „Grenzbegegnungen – Wege zwischen Ost und West“ ließen national wie international renommierte Künstler beeindruckende Kunstwerke (Skulpturen) entstehen, die sich dem Thema Annäherung zwischen Deutschland und Tschechien – Bayern und Böhmen widmen. Der Wegfall des ehemaligen „Eisernen Zaunes“ fördert den europäischen Gedanken und Zusammengehörigkeitsgefühl, was natürlich auch grenzüberschreitenden Radtourismus seinen tiefgründigen Ausdruck findet.

Vom Kunstpavillon Stachesried geht es weiter durch den Wald Richtung Leming. Nach durchqueren des Wäldchens halten wir uns beim ersten Anwesen rechts bergauf um auf den Rücken der Leminger Höhe und des Kunstwanderweges zu gelangen.

Kunstwanderweg Leminger Höhe - Grenzbegegnungen - Wege zwischen Ost und West

Das Werk am Kunstwanderweg „Bruder Mond und Schwester Sonne” stammt von Peter Mayer. Die unbehandelten Flussfindlinge die Sonne und Mond tragen, stehen als Symbolik für Menschen dieseits und jenseits der Grenze, die sich durch die das wechselvolle Miteinander in der ereignisreichen Geschichte über Jahrhunderte gegenseitig gerieben und geformt haben. 

Die Leminger Höhe steigt auf 506 Meter an, die einen imposanten Ausblick auf Eschlkam sowie den Drachensee bietet. Zudem genießt man auf der Anhöhe einen herrlichen Panoramablick sowohl auf das majestätisch emporragende Hohenbogenmassiv als auch auf umliegende Bayerwaldgipfel sowie zu den Böhmerwald Bergen wie z.B. den 1.050 Meter hohen Cerkov. 

Der Kunstwanderweg in Eschlkam/Leminger Höhe (in Sichtweite oberhalb der Staatsstraße Furth i.W. – Neukirchen b. hl. Blut) steht unter dem Motto “Grenzbegegnungen – Wege zwischen Ost und West”. Grenznah zum Nachbarland Tschechien dokumentieren sechs grandiose Werke international und national renommierter Künstler die Verbindung der Nachbarländer Bayern und Böhmen, Deutschland und Tschechien die der Kulturförderkreis der Marktgemeinde und der Markt Eschlkam 2001 errichteten.

Weiteres Kunstobjekt, das für Aufmerksamkeit sorgt

Drachensee

 Am Kreuzungspunkt Blätterberg bzw. Daberger Straße (Originalroute quert beide Straßen) kurz vor Furth im Wald besteht rechts abzweigend die Möglichkeit, nur wenige Meter entfernt entweder zum Freizeitufer am Drachensee-Ufer (Einkehrmöglichkeit / Badestelle) oder zur Talsperre Seuchau zu radeln, die den Drachensee aufstaut. 

Der Drache aus Deutschlands ältestem Volksschauspiel, dem „Further Drachenstich“ gab dem Hochwasserspeicher seinen Namen. Rund um den 175 Hektar großen Stauseebereich des Flusses Chamb finden Erholungssuchende ein ruhiges Kleinod, das zudem mit einer faszinierenden Aussicht auf die Bayerwald-Gipfel begeistert.

Neben dem Hochwasserschutz erfüllt der Drachensee weitere Funktionen. Während in der Westhälfte ein weitläufiges Erholungsgebiet mit Freizeitunfer, Rundweg und Promenadenplatz geschaffen wurde, bleibt der östliche Teil hingegen der Natur vorbehalten. 

Die Leminger Straße führt in die Eschlkamer Ortsmitte und danach über die Schulstraße zu einer Kreuzung, an der links in die Waldschmidtstraße abgezweigt wird. An der nächsten Gabelung hält man sich rechts wo Kleinaigner Straße direkt zum Chambtal-Radweg führt.

Radwegeknotenpunkt

Am nordwestlichen Ortsrand von Eschlkam kreuzt die TRANS BAYERWALD (bis zur Drachenstadt sind es noch 9.3 km / 143 hm) auf der Kleinaigner Straße den Chambtal-Radweg, womit eine zusätzlich Streckenvariante nach Furth im Wald (8.5 km/119 hm, Nebenstraßen) bzw. eine Stichverbindung zur Landesgrenze Neuaign/Vseruby (6.2 km / 88 hm) besteht. 

 Drachensee

Der Hochwasserspeicher fasst 4 Mill. Kubikmeter Wasservolumen und weist eine Dauerstaufläche von 88 ha auf. Per Rad oder zu Fuß kann man auf dem aufgekiesten Drachenseerundweg den See umrunden und genießt beeindruckende Beobachtungspunkte (Schautafeln informieren über Lebensräume). Naturschutz hat Vorrang, weshalb der Drachensee nach einem 4 Zonenkonzept in eine Betriebs- und Sicherheitszone, eine Freizeit- und Erholungszone (Westufer mit Liegewiesen), eine Naturerlebnis- und Umweltbildungszone sowie Ökologische Regenerationszone (Osthälfte) aufgeteilt ist. Als Wasserrückhaltebecken für den Hochwasserschutz bietet der See sich auch als Erholungsgebiet an. Der Hochwasserspeicher wurde bereits in den 70 er Jahren geplant, aber erst 2003 - 2009 erbaut. 

Neben dem reinen Hochwasserschutz erfüllt der Drachensee weitere Funktionen. Während in der Westhälfte ein weitläufiges Erholungsgebiet mit Freizeitunfer, Rundweg und Promenadenplatz geschaffen wurde, bleibt der östliche Teil hingegen der Natur vorbehalten. Mehrere Beobachtungspunkte rund um den See ermöglichen dem Besucher ein eindrucksvolles Naturerleben. Das Vier-Zonenkonzept Freizeitzone, Ökozone, Naturerlebniszone und Betriebszone trennen gegensätzliche Nutzungen räumlich voneinander.

Informative Übersicht über die Tier- und Vogelwelt am Drachensee 

Der Drachensee bietet eine phänomenale Aussicht auf das dominante Hohenbogenmassiv und den etwas verborgeneren höchsten Böhmerwaldgipfel - den Cerkov, während in der Ferne der Kleine / Große Osser sowie der Große Arber ihr Antlitz zeigen. Den genannten Bergen (außer Osser) ist gemein, dass sie mit ihren militärischen Abhörstationen (Radartürme) in mahnender Erinnerung den Status als "Wahrzeichen" des Kalten Krieges erlangt haben. Erst seit dem Fall des "Eisernen Zauns" bildet der deutsch-tschechische Grenzkamm geographisch einen gemeinsamen Natur- und Kulturraum, der auf beiden Seiten der Grenze einen besonderen Schutzgebietsstatus genießt, von dem die Tier- und Pflanzenwelt sowie der Mensch als Naturnutzer erheblich profitieren.

 Wer zum Freizeitufer des Drachensees (beschildert) möchte, zweigt oben auf der Kuppe von der Daberger Straße rechts ab (Blätterberg) und gelangt nach einer abschüssigen Gefällstrecke nach 300 m zur Seegaststätte 'Platzerl am See'. Direkt neben dem DLRG-Gebäude steht eine Informationsschautafel (Radwegeübersicht im Bayerischen Wald, inkl. ebike-Ladestationen) sowie zwei ebike-Ladesäulen. 

Der Badeplatz mit gepflegten Liegewiesen befindet von der Gastätte aus 200 Meter östlich. Der Drachensee nicht nur ein Naherholungsgebiet für Einheimische oder Destinationsziel von Touristen sondern fungiert auch als Austragungsort für Sport-Events wie beispielsweise den jährlich stattfindenden Drachentriathlon.

Es bietet sich an, vom Freizeitufer zur Staustufe an der Daberger Straße den unasphaltierten Panoramarundweg zu nehmen. Erstens erspart einem der schön gelegene Uferweg den Straßenanstieg den man zuvor herunter rollte, zweitens befährt man ein andere Verbindungsspange um wieder auf die Originalroute zu gelangen. Der Schotterweg führt schnurstraks zum begehbaren Kunstwerk „Mythos Drache“ (600 m).  

Der Drache aus Deutschlands ältestem Volksschauspiel, dem „Further Drachenstich“ gab dem 2009 entstandenen staatlichen Hochwasserspeicher seinen Namen. Der 175 Hektar große See der den Chamb aufstaut, zählt zum wichtigsten Naherholungsgebiet dieser Region. Rund um den  Stausee finden Erholungssuchende ein herrliches Naturrefugium, das obendrein mit seinem faszinierenden Bergpanorama begeistert.

Die Brücken-Skulptur ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Mythos Drachen, der lange Zeit "das Böse, das aus dem Osten kommt" symbolisierte. Nachts glüht es geheimnisvoll grün im Inneren, und von 22.00 bis 24.00 Uhr fällt ein roter Lichtstrahl auf das Wasser, der den "wunden Punkt" des Drachen sichtbar macht. Das Material der Skulptur besteht aus hochwertigem Cortenstahl. 

Beim „Seuchauer Ufer“ befindet sich der Promenadenplatz mit Freizeitarena und Informationspavillon. Die größte Attraktion bildet das besteigbare Kunstwerk „Mythos Drache“, von deren Aussichtsplattform man einen wunderbaren Blick über den See genießt (in den Abendstunden stimmungsvoll beleuchtet). das als Symbol auf das Aufeinanderzugehen diesseits und jenseits der Landesgrenze erinnert.

Über das Jahr verteilt finden auf der Seebühne verschiedenste Veranstaltungen statt.

Ein Rundgang durch den "Info-Beton-Chanel" wartet zweisprachig (deutsch/tschechisch) mit anschaulichen Informationen auf.

Reizvolle Rundwege für Fußgänger und Radfahrer führen zu den zahlreichen Einrichtungen um den See. 

Schautafeln informieren den Besucher über die Talsperre des Drachensees (siehe zoombares Bilderkarussell).

Üblicherweise ist der Chamb ein kleiner, unscheinbarer durch die Landschaft schlängelnder Fluss. Doch nach intensiven Niederschlägen kann der Chamb  unkontrolliert anschwellen und für verheerende Überflutungen sorgen. Die Daueraufstaufläche beträgt 88 ha. Im Extremfall kann der See um 4 Meter Höhe angestaut werden. 

Foto: auf der Dammkrone der Talsperre - wo die Daberger Straße eine 180° Wende macht - genießt man einen schönen Blick auf den abfließenden Chamb sowie zum bayerisch-tschechischen Grenzgebirge, dessen höchste Erhebung der Berggipfel des Cerkov ist (1.042 m ü.NN.).

Die Talsperre wurde an einer natürlichen Engstelle des Chambtals zwischen dem Einberg und dem Dieberg errichtet. Das Bauerwerk steuert den Seeabfluß bzw. staut ggf. das Hochwasser auf. Eine im Mittelpfeiler eingebaute Turbine dient der regenerativen Stromgewinnung. 

Drachensee-Rundweg 

Der Drachensee-Rundweg führt in die Naturerlebniszone, wo sich ein buntes Panoptikum vielfältiger See- und Urlaubsräume entwickelt hat. So lassen sich z.B. Biotope aus unmittelbarer Nähe mit allen Sinnen erfahren. 

 Da ein unasphaltierter Rad/Wanderweg in Ufernähe den Drachensee umrundet (10.5 km) bietet diese Verlängerungsoption ein großartiges "On-Top-Erlebnis", zumal lauschige Ruhebankplätze (Kraftorte) zum Pausieren bzw. Innehalten anregen. Zweifelloser Höhepunkt:  Seequerung über eine schwimmende Brücke (Rad schieben). 

Entlang des Drachensees führt die schwach befahrene Nebenstraße nach Ösbühl. Mit Blick auf den lang gestreckten Höhenzug des Hohenbogen (1.079 m ü.NN.) lädt ein Bankerl rechts neben der Straße oberhalb des Grünufers zum Rasten und Innehalten ein.

Auf der linken Straßenseite befindet sich das ansprechend hergerichtete 'Cafe zur Mühle', das zur Einkehr bzw. Souvenireinkauf im Mühlen-Ladl verlockt.

Das 'Cafe zur Mühle' liegt direkt neben der Seuchauer Uferstraße (KM 24). Ideal für eine Verschnaufpause, um neue Energie für den 12 km langen hügeligen Schlußabschnitt zur Landesgrenze zu schöpfen. 

Nach einer Schleife wird in die Daberger Straße rechts eingebogen, nur um sie kurz darauf am Ortsrand von Furth im Wald direkt am Freibad abermals rechts abbiegend wieder zu verlassen (siehe Beschilderung).  

Den Radwegeschildern mit entsprechenden Signets sowie Entfernungsangaben ist am Abzweigepunkt Weiherdamm / Daberger Straße direkt neben dem Drachensse-Freibad zu entnehmen, dass in diesem Bereich der Chambtal-Radweg, der Iron Curtain Trail (EuroVelo Route EV13) und die TRANS BAYERWALD kurzzeitig dieselbe Wegstrecke einschlagen. 

 Warum die TRANS BAYERWALD Excursion nicht genussvoll mit einer regenerativen Wohltat für Körper, Geist und Seele beenden? Das Drachensee- Freibad bietet Badespaß für Klein & Groß. Gepflegte Liegewiesen, eine Großwasserrutsche und ein beheiztes Schwimmerbecken. 

Drachenstadt Furth im Wald

Die Route verläuft über den Further Stadtplatz, der am gegenüberliegenden Ende (nach einer verdienten Pause) beim Rathaus über die steil abfallende Pfarrstraße zum Bayplatz wieder verlassen wird, um über die Bräuhausstraße und Zinnerweg den Endpunkt der Route beim Hallenbad anzusteuern. 

 Das Urlaubsgebiet Furth im Wald liegt im Schnittpunkt des Bayerischen und Böhmischen Wald. Die ostbayerische Grenzstadt wird von den Bayerwaldgipfeln Gibacht (934 m ü.NN.) und Hohenbogen (1.079 m ü.NN.) auf der bayerischen und dem Cerchov (1.032 m ü.NN.) auf böhmischer Seite umrahmt. Die 8.659 Einwohner zählende Stadt (31. Dez. 2024), wurde im Jahre 1086 gegründet und bietet mit seinen flachen Flußlandschaften und dem bewaldeten Bergmassiv Gibacht für Freizeitaktivisten ideale Entfaltungsmöglichkeiten.

Über die Pfarrstraße vom Stadtplatz aus hinweg blickend, erhascht man einen grandiosen Blick auf den Hohenbogen. Im Bild ist der Burgstall (972 m ü.NN.) mit seinem unverwechselbaren 72 Meter hohen Fernmeldeturm des Bayerischen Rundfunks zu sehen.

Gloreiches Finish 

Jeder Biker, der die Nordroute nach 365 Kilometern und 8 300 Höhenmetern erfolgreich beendet, fühlt sich im Moment der Zielankunft in den siebten Himmel katapultiert. Mit Stolz und Genugtung kann man sich über seine vollbrachte Leistung selbstzufrieden am Ziel seiner Träume glücklich schätzen. Auch wenn man nach so einer langen und anspruchsvollen Strecke fix & foxi ist, überstrahlt das Glücksgefühl jegliche Erschöpfung. Wer nach 7 ereignisreichen Etappen im Zielort Furth im Wald aufschlägt wird vom bombastischen Glückshormoncocktail aus Oxytocin und Endorphinen derart ergriffen, dass man vor lauter Euphorie gar nicht mehr weiß wohin damit. Unvergessliche Momente, die sich tief ins Langzeitgedächnis eingraben.

Grüne Richtungshinweiser markieren die Nordroute, während die Südroute mit blauen Wegweisern markiert ist.

Furth im Wald fungiert - wie die Dreiflüssestadt Passau - sowohl als Start- wie auch als Zielort der TRANS BAYERWALD (Nord- und Südroute). Der Start- bzw. Zielpunt befindet sich beim Hallenbad (Zinnerweg) nahe der Festwiese. So wie die hier beschriebene letzte Nord-Etappe beginnt auch die erste Süd-Etappe gleich mit einem knackigen "Höhenmeter-Festival". Die Route führt auf das Bermassiv Gibacht (934 mü.NN.), dessen 12 km langer Anstieg mit fast 600 hm gleich vom Anbeginn ihren Schweißtribut einfordert.

Die Zeit ist gekommen "alle fünf gerade sein zu lassen" und sich am Stadtplatz lässig in einer der Cafes oder Gasthäuser entspannt zurückzulehnen und die ereignisreiche Abenteuerreise im Geiste Revue passieren zu lassen. 

Zur Feier des Tages ist nach der Schlussetappe Chillen angesagt. Am besten mit einer deftigen Brotzeit oder sonstigen kulinarischen Köstlichkeiten und natürlich mit einer hiesigen Bierspezialität aus dem nahe gelegenen Schönthal - gebraut nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516. Die historische Vita ist beeindruckend: Seit 1283 schreibt die Rhanerbräu Brauerei Geschichte, womit sie nicht nur zur ältesten Familienbrauerei Ostbayerns zählt, sondern zu den ältesten deutschen Brauereien bzw. einer der fünf ältesten weltweit mit ununterbrochener Bierproduktion gehört. Wohl bekomm's!

Kostenloses Starterpaket

 Als Finisher einer der 7-Tagesetappen (Nord- oder Südroute) winkt eine Trans Bayerwald Urkunde und ein Eintrag in die Finisher-Liste. Einfach per email kostenloses Starterpaket (enthält nützliche Infos) bestellen, das folgende Infos enthält:

  • Reisetagebuch inkl. Stempelkarte
  • Etappenbooklet mit Etappenbeschreibung, Karte, Höhenprofil uvm.

Stempelkarte in der Unterkunft abstempeln, und eine Kopie bzw. Foto der Stempelkarte an obigen Empfänger schicken.

 Für wen die TRANS BAYERWALD Südroute (347 km / 8.300 hm) noch Neuland ist, dem dürfen wir aus eigener Erfahrung die Südvariante entlang des Donaukamms wärmstens ans Herz legen. So wie die Nordroute verspricht auch die Südschleife nicht minder emotionale Höhenflüge. Sesam öffne dich: rauf auf den Sattel und dem Freiheitsgefühl, der Lebensfreude und der mentalen Ausgeglichenheit die Tore öffnen – was in unserer stressgeplagten Zeit einen wahren Luxus darstellt! Optimale Balance aus Belastung und Entspannung - verbunden mit purem Fahrspaß - erweitert den Horizont, streichelt die Seele und produziert das unbeschreibliche Gefühl mit seinem Bike und der Natur zu einer Einheit zu verschmelzen. Genau dafür rollt die TRANS BAYERWALD sozusagen den roten Teppich aus. 

Furth ist ein lebenswerter und liebenswerter Ort, in dem sich in letzter Zeit extrem viel getan, bewegt und verändert hat. Man denke nur an die Landesgartenschau, die einen Monat vor ihrem Ende am 5. Oktober 2025 bereits mehr als 300 000 Menschen angelockt hat. Dazu zieht der Ort  jede Menge Rad- und Bike-Touristen an. Insbesondere Mountainbikern und Gravelbikern bietet die Drachenstadt durch die unmittelbare Nähe des Gibacht- und des Hohenbogen Bergmassivs ein ausgesprochen reizvolles Terrain. Es muss ja nicht immer zwangsläufig das Hochgebirge oder eine TRANSALP sein - noch dazu, wo einschlägige Alpentouren häufig hoffnungslos überlaufen sind. 

Internationale Fernverkehrsradwege

Die grenznahe Stadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Tschechien ist ein bedeutsamer Anlaufpunkt bzw. Ausgangspunkt für Radtouren in alle Himmelsrichtungen. Internationale Fernradwege wie der Radfernweg München-Regensburg-Prag und der Iron Curtain Trail (EuroVelo Route EV13) sowie grenzüberschreitende regionale Rundtouren tangieren die Stadt, was Furth im Wald zur  beachtlichen Drehscheibe für den Radtourismus macht.

Sehenswürdigkeiten - Attraktionen

Die schmucke Tourismus-Info verbirgt sich in einer Seitengasse am Schlossplatz 1, vis a vis des Landestor-Museums neben dem Further Stadtturm.

Künsterlisch gefertigte, schmiedeeiserne Schilder verziehren etliche Gebäude in Furth im Wald. Absolute Hingucker, die eine aufmerksame Würdigung verdienen. 

Jedes Jahr ein Riesenspektakel: In den ersten drei Augustwochen schwärmen tausende Besucher in die Stadt, um sich das Schauspiel des Further Drachenstichs anzusehen. Für die vielfältigen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Drachenstadt sollte man sich Zeit nehmen. Entspanntes Sightseeing durch die historische Altstadt, der Besuch der faszinierenden Museen sowie eine Vielzahl weiterer spannender Erlebnisse oder Ausflugsziele die sich rundherum erkunden lassen sind absolut lohnenswert. Den Stadtturm - Wahrzeichen der Stadt Furth im Wald (nach einem Stadtbrand in den Jahren 1864 bis 1866 im neugotischen Stil neu errichtet) kann man besteigen und auf der Aussichtsplattform eine wunderbare Aussicht genießen.

Das Landestor- und Drachenmuseum sowie das Glockenspiel befindet sich nur einen Steinwurf entfernt gegenüber dem Rathaus. Das Further Glockenspiel am Erker des Amtsgerichtes ist ein Geschenk, der aus dem Sudetenland vertriebenen Menschen an die Patenstadt Furth im Wald. Von 23 Glocken im schmiedeeisernen Korb erklingen tägl. um 11.00 und 18.00 Uhr Lieder aus dem Böhmerwald. Das Wappen Bayerns, der Bundesrepublik Deutschland und des Sudetenlandes schmücken die obere Spielkrone, während daraunter das Wappen der sudetendeutschen Städte Ronsperg, Hostau und Bischofteinitz sowie das Wappen von Furth im Wald zu erkennen ist.  

Das Landestor-Museum am Schlossplatz wurde 1867 als Spital erbaut und dient seit der Sanierung 1981 als Museumsgebäude wo auch das einzige Drachenmuseum Deutschlands untergebracht ist. Das Drachenmuseum setzt sich mit der Mythologie der Drachen auseinander, nämlich dem Drachen als strahlende Gottheit des Ostens, als Geschöpf des Chaos in der westlichen Mythologie und mit dem Drachen wie er in Heldensagen und Heiligenlegenden gepriesen wird. Darüber hinaus widmet sich das Museum auch der Geschichte des Further Drachenstichs, des ältesten deutschen Volksschauspiels, das sich auf die sogenannten "Lebenden Bilder" bei den Fronleichnamsprozessionen bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.

Further Drachenstich

Deutschlands ältestes Volksschauspiel „Der Further Drachenstich“ trägt zur Popularität der Urlaubsregion Hohenbogenwinkel weit über die bayerischen Grenzen bei. Beeindruckend präsentiert sich das über 500 Jahre alte Festspiel "Drachenstich" inmitten der Stadt. Das historische Festspiel findet jährlich vom 1. Sonntag bis zum 3. Sonntag im August mit pompösem Festzug und "Ritter-Spektakel" statt und zieht zehntausende Besucher an.

Der Further Drache beeindruckt mit gigantischen Ausmaßen: 5 Meter hoch, 16 Meter lang – und spektakulär in Szene gesetzt. Mit realistischen Bewegungsabläufen, ausdrucksstarker Gesichtsmimik und meterlangen Feuerstößen aus seinem Rachen wird der Drache lebendig.

Entwickelt wurde diese technische Sensation in Zusammenarbeit von Hollywood-Spezialisten, Raumfahrttechnikern, führenden deutschen Robotikunternehmen und regionalen Partnern. Das Ergebnis: Eine weltweit einzigartige Attraktion, die Technik, Tradition und Faszination vereint. 

Am 22. Mai 2025 öffnete die Drachenhöhle ihre Tore in neuem Glanz. Jetzt gibt es die einmalige Gelegenheit, dem beeindruckenden Further Drachen so nah zu kommen wie nie zuvor!

In der Drachenhöhle residiert der Further Drache – Hauptdarsteller des „Drachenstichs“, des ältesten Volksschauspiels in Deutschland. Seit 2010 besitzt Furth im Wald eine ganz besondere Attraktion: den größten vierbeinigen Schreitroboter der Welt – offiziell bestätigt durch einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. 

Vorführungen: Tickets für diese eindrucksvolle Show „Der Further Drache – Der Mythos lebt!“ können direkt am Eingang der Drachenhöhle erworben oder online bestellt werden. Bei einem Rundgang durch die Drachenhöhle erfahren Besucher Spannendes über die Geschichte der Drachen in Furth im Wald, das traditionsreiche Festspiel „Der Drachenstich“ sowie die beeindruckende Technik hinter dem weltweit einzigartigen Schreitroboter.

Jedes Jahr erwacht ab dem ersten Sonntag im August vor dem historischen Hintergrund der Hussitenkriege eine uralte Legende zum Leben: Die Legende vom Drachen und vom ältesten Mythos der Menschheit - dem Kampf des Guten gegen das Böse!

 Ideal als Schlechtwetterprogramm: in der neu erbauten Park-Arena den größten vierbeinigen Schreitroboter der Welt in einer mitreißenden Show voller Magie, Legende und Technik live erleben, das ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie bietet. Die Veranstaltung findet im Freien und bei jeder Witterung statt – Sitzplätze sind überdacht! Ebenso kann man den modernen High-Tech-Drachen in der mystischen Drachenhöhle hautnah erleben. Das nächste Drachenstich-Volksschauspiel findet am 31.07. - 16.08. 2026 statt.

Deutschlands ältestes Volksschauspiel „Der Further Drachenstich“ trägt zur Popularität der Urlaubsregion Hohenbogenwinkel weit über die bayerischen Grenzen bei. Beeindruckend präsentiert sich das über 500 Jahre alte Festspiel "Drachenstich" inmitten der Stadt. Das historische Festspiel findet jährlich vom 1. Sonntag bis zum 3. Sonntag im August mit pompösem Festzug und "Ritter-Spektakel" statt und zieht zehntausende Besucher an.

Ort: Überdachte Park-Arena in Furth im Wald

Dauer: ca. 45 Minuten

Preise

  • Erwachsene: 15,00 Euro
  • Kind ab 6-17 Jahre: 10,00 Euro
  • Begünstigte: 10,00 Euro
  • Ehrenamtskarte: 13,50 Euro
  • Gästekarte/Guti: 13,50 Euro

Mit der feierlichen Eröffnung der Landesgartenschau am 22. Mai 2025 in Furth im Wald feierte gleichzeitig die neu erbaute Parkarena - ein architektonisches Highlight - Premiere. Das spektakuläre Bauwerk aus regionalem Fichten- und Tannenholz setzt neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen und materialeffizienten Holzleichtbau. Der Zuschauerraum umfasst bis zu 500 Sitzplätze, die mit einer innovativen Holzkonstruktion überdacht ist.

Tourist-Infos

Tourist-Info Lam
Marktplatz 1
93462 Lam

Tel. 09943-777

www.lamer-winkel.bayern
tourist@lam.de

NaturErlebnisLand Furth im Wald - Hohenbogenwinkel 
Marktplatz 10
93453 Neukirchen b. Hl. Blut

Tel. 09947-940821

www.neukirchen.bayern
tourist@neukirchen.bayern

Tourist-Info Eschlkam
Waldschmidtplatz 2
93458 Eschlkam

Tel. 09948-94081

www.markt-eschlkam.de
martin.daiminger@markt-eschlkam.de

Tourist-Info Furth im Wald
Schloßplatz 1
93437 Furth im Wald

Tel. 09973-50980

www.bayerischer-wald-ganz-oben.de
tourist@furth.de