• Etappenort Mitterfirmiansreut (1.137 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappenort Mitterfirmiansreut (1.137 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Almberg, 1.139 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Almberg, 1.139 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Nationalparkzentrum Lusen)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Trinkwassertalsperre Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Trinkwassertalsperre Frauenau)
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  • Etappe 6 Gasthaus Schwellhäusl (Trifterklause)
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  • Großer Regen: Abfluss über Schwarzer Regen→Regen→Donau→Schwarzes Meer (Regenhütte 628 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Zwieslerwaldhaus - Lam
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  • Etappe 7 Marktgemeinde Lam
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Höhenzug des Hohen Bogens (1.079 m ü.NN)
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  • Etappe 7 Naturbad Neukirchen b. Hl. Blut
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  • Etappe 7 Naturbad Neukirchen b. Hl. Blut
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald Gasthaus in Mais neben Wallfahrtskircherl Kolmstein
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Start/Zielort Furth im Wald
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  • Etappe 3 Tussetkapelle Philippsreut
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  • Etappe 3 Pfarrkirche Philippsreut​
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut (Dreisesselalm)
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  • Etappe 3 Dreisesselberg / Hochstein 1.333 m ü.NN)
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  • Etappe 3 Bezwinger-Skulptur - Fotopoint Dreisesselberg
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  • Etappe 3 Berggasthof Dreisessel
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  • Etappe 3 Dreisesselberg (1.333 m ü.NN)
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  • Etappe 3 Waldkirchen-Mitterfirmiansreut
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut (Erlauzwiesel)
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  • Etappe 2 Wegscheid - Waldkirchen (Baptist-Kitzlinger-Schanzenanlage Breitenberg)
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  • Etappe 2 Wegscheid - Waldkirchen
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  • Etappe 1 Passau-Wegscheid
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  • Etappe 1 Passau-Wegscheid
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  • Dreiflüssestadt Passau ("Veste Oberhaus")
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  • Dreiflüssestadt Passau
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Etappe 5 · Spiegelau - Zwieslerwaldhaus

  • Ausgangspunkt: Spiegelau 
  • Etappenziel: Zwieslerwaldhaus
  • Streckenlänge: 45 km
  • Niveauunterschied: 1.000 hm
  • Höchster Punkt 1.150 m.ü.M. 
  • Tiefster Punkt 630 m.ü.M. 

   Highlights:

- Trinkwassertalsperre Frauenau

- Nationalparkzentrum Falkenstein

- Rothirschgehege Scheuereck

 Aktuelle Hinweise auf Sperrungen, Umleitungen und Behinderungen (z.B. Sturmschäden) findet ihr hier

Etappenbeschreibung 

Die fünfte Etappe auf der Nordroute der Trans Bayerwald verläuft zuerst am Rand des Nationalparks. Bei Frauenau führt der Trail über einen mehr als 70 m hohen Steindamm. Die Talsperre dahinter wird von Bächen direkt aus dem Nationalpark gespeist. Hinter Buchenau geht es wieder in die Nationalparkwälder. Bei Scheuereck bietet das im Sommer begehbare Hirschgehege die Möglichkeit, mit den Tieren auf Tuchfühlung zu gehen. Das nahegelegene Nationalparkzentrum Falkenstein mit Tier-Freigelände lädt zu einer Reise in längst vergangene Zeiten ein – mit Steinzeithöhle, Auerochsen, Wildpferden und Co. Die Etappe endet in Zwieslerwaldhaus – von hier führt ein Zubringer in den Grenzort Bayerisch Eisenstein, wo weitere Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Der Zubringer verläuft zunächst über die Haupttrasse zur Trifterklause Schwellhäusl und dann auf 3,7 km vom Schwellhäusl aus nach Norden, auf dem Mountainbikeradweg "Arberland-Runde" (markiert mit schwarzer Nr. 50), bis nach Bayerisch Eisenstein.

Streckengrafik mit Höhenprofil - TB Nordroute Etappe 5 · Spiegelau - Zwieslerwaldhaus


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Haftungsausschluss:

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Von Klingenbrunn Bahnhof geht es teils bergauf Richtung Oberfrauenau, wo einen schöne Panoramaaussichten erwarten. Hierbei wird ganz unbemerkt die Grenze zum Landkreis Regen überschritten, der sich touristisch unter dem Begriff Arberland präsentiert.

 Die Straßeneinmündung markiert jene Stelle, von der ein beschildeter Radweg-Zubringer nach Frauenau (1 km) bzw. Zwiesel (6 km) abzweigt.

Frauenau - das gläserne Herz an der Glasstraße - liegt eingebettet in herrlicher Mittelgebirgslandschaft am Rand des Nationalparks Bayerischer Wald. Der Ort mit Rokokokirche, Glasmuseum und Freibad bereichert die Radtour auf alle Fälle. Der staatlich anerkannte Erholungsort mit 2 679 Einwohnern steht für Glashüttentradition und ist für seine Glaskunstszene weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Neben der Glaspräsentation und dem Tourismusbüro der Gemeinde widmet sich die Nationalpark-Information dem Thema Schachten und Filze. Exponate, Texte und Filme zur Geschichte der ehemaligen Waldweide und den Schachten, der Flora und Fauna sowie zur Entstehung der Hochmoore bieten Besuchern allerlei Wissenswertes.

Zurück zur Orginalroute, die über Oberfrauenau weiter nach Buchenau führt.

Die Aussicht reicht hinüber bis zum Großen Arber.

Hungrige und durstiger Biker werden bei schönem Wetter wohl schwerlich an diesem einladenden Biergarten vorbei radeln.

 Trinkwassertalsperre Frauenau

Aufgrund der geologischen Situation herrscht im Bayerischen Wald Grundwassermangel, weshalb zur Sicherung der Trinkwasserversorgung 1983 die Trinkwassertalsperre Frauenau erbaut wurde. Der 71 m hohe Staudamm ist das vierthöchste Bauwerk seiner Art in Deutschland. Gespeist vom Kleinen Regen und dem Hirschbach – beide entspringen nahe der tschechischen Grenze zwischen den Bayerwaldgipfeln Falkenstein und Rachel - wird der See mit fast 22 Mio. m³ Inhalt aufgestaut. Das Stauziel liegt bei 767 m ü. NN das Hochwasserstauziel liegt einen Meter höher. Jährlich gelangen bis zu 15 Mio. Kubikmeter Wasser aus der Talsperre zu bis zu 500.000 Menschen im Versorgungsgebiet der Landkreise Regen, Straubing-Bogen, Freyung-Grafenau, Dingolfing-Landau, Passau, Cham und Deggendorf.

Neben dem Stauseeblick breitet sich in entgegengesetzter Blickrichtung eine herrliche Aussicht auf den Bayerwald aus.

Keine Straße, kein Haus, kein Verkehrslärm - solche "Kraftorte" in unberührter Natur erlebt man auf der TRANS BAYERWALD am laufenden Band.

Von der Talsperre bis Buchenau (200 Einwohner) sind es 5.5 km, wo das schmucke Schloss Buchenau (Poschinger Glashütten) am Wegesrand gleich ins Auge fällt das der Prinzregent Luitpold von Bayern 1904 besuchte. 

Für die Nationalpark-Route eher unüblich: asphaltierter Radwegabschnitt zwischen Buchenau und Spiegelhütte.

In einem Rechts- Linksknick verläuft die Route direkt an Spiegelhütte vorbei.

Spiegelhütte in der Gemeinde Lindberg. Im weiteren Verlauf fällt das Höhenniveau Richtung Regental allmählich ab.

Rastplatz mit mineralhaltigem Quellwasser - was will man mehr? Über Kreuzstraßl führt der Weg weiter nach Schleicher. Danach verläuft der Forstweg abschüssig bis zur Einmündung der Waldhausstraße. 

 Nationalparkzentrum Falkenstein

Das Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal wurde als Pendant zum Nationalparkzentrum Lusen bei der Nationalparkerweiterung 1997 als Anlaufstelle für Besucher im neuen Nordteil des Nationalparks Bayerischer Wald eingerichtet.

Im Haus zur Wildnis zeigt die Ausstellung wilde Natur - weltweit und vor der Haustüre -, wobei die Entwicklung der Nationalparkwälder hin zur Wildnis im Mittelpunkt steht. Einblicke in die umgebende Region beidseits der Landesgrenze und umfassende Auskünfte zum Nationalpark und zu möglichen Aktivitäten runden das Angebot ab.

Luchse, ein heulendes Wolfsrudel oder friedlich weidende Wildpferde und Auerochsen durchstreifen die naturnah gestalteten Freigehege des Tier-Freigeländes. Wildpferde und Auerochsen schlagen gleichzeitig eine lebendige Brücke vom Eiszeitalter, einer Zeit, in der diese Tierarten auch im Bayerischen Wald gelebt haben, in die Gegenwart.

Wie es wohl war, als unsere Ahnen noch einer wilden Großtierfauna im Bayerischen Wald begegnen konnten? In der nachgebildeten Steinzeithöhle sind eindrucksvolle Höhlenmalereien von lebensnah skizzierten Wildtieren rekonstruiert und erzählen von der außergewöhnlichen Beobachtungsgabe und der besonderen Beziehung der Steinzeitmenschen zur damaligen Tierwelt.

Aus einer ehemaligen Schutzhütte entstand 1764 am sogenannten Böhmweg für die Säumer die Schutz- und Einkehrstätte Zwieseler Waldhaus. 1832 wurde die erste Konzession für den Bierausschank erteilt, womit es als der älteste Gasthof im Bayerischen Wald gilt. Auch das heute ebenfalls als Gasthof dienende ehemalige Zollhaus am Ortseingang blieb erhalten. Zwieslerwaldhaus (701 m) gilt unter Radfahrern und Wanderern als begehrte Anlaufstelle. Im Südwesten liegt das Schwellhäusl, eine ehemalige Holztrifter-Klause, die heute eine beliebte Ausflugsgaststätte beherbergt.

Wer auf dem Gipfel des Großen Falkenstein übernachten möchte, dem steht noch der ca. 7 km lange Anstieg mit etwa 600 Höhenmeter ab Zwieslerwaldhaus bevor. Von hier aus sind schon Ziele des nächsten Etappentages, wie der Große Arber, zu sehen.

Zuwege entlang der Etappe Klingenbrunn: ca. 1,7 km, Frauenau: ca. 1,3 km, Zwiesel: ca. 8,5 km, Bayerisch Eisenstein: ca. 3,7 km

Einkehrmöglichkeiten

Frauenau, Lindberg und Bayerisch Eisenstein

Bahnhöfe entlang der Etappe

Spiegelau

Klingenbrunn

Frauenau

Bayerisch Eisenstein

Tourist-Infos

Tourist-Info Spiegelau
Konrad-Wilsdorf-Straße 1
94518 Spiegelau

Tel. 08553-960017

www.spiegelau.de
info@spiegelau.de

Tourist-Info Frauenau
Am Museumspark 1
94258 Frauenau

Tel. 09926-94100

www.frauenau.de
info@ti-frauenau.de

Tourist-Info Zwiesel
Stadtplatz 27
94227 Zwiesel

Tel. 09922-5001692

www.zwiesel.de
zwiesel@ferienregion-nationalpark.de

Tourist-Info Lindberg
Zwieselauer Straße 1
94227 Lindberg,

Tel. 09922-1200

www.lindberg.eu
info@gemeinde-lindberg.de

Tourist-Info Bayerisch Eisenstein
Schulbergstraße 1
94252 Bayerisch Eisenstein

Tel. 09925-940316

www.bayerisch-eisenstein.de
info@bayerisch-eisenstein.de