Etappe 4 · Mitterfirmiansreut - Spiegelau
- Ausgangspunkt: Mitterfirmiansreut
- Etappenziel: Spiegelau
- Streckenlänge: 55 km
- Niveauunterschied: 1.100 hm
- Höchster Punkt 1.140 m.ü.M.
- Tiefster Punkt 645 m.ü.M.
Highlights:
- Almberg
- Freilichtmuseum Finsterau
- Nationalparkzentrum Lusen
Fahrrad-Reparaturstation Neuschönau Etappe Nord 4
Die Fahrrad-Reparaturstation befindet sich am Wanderparkplatz im Ort Neuschönau, der über einen kurzen Abstecher von der Trans Bayerwald erreichbar ist (ab Nationalparkzentrum Lusen z.B. über Böhmstraße - ca. 5 Min)
Ausstattung
- Kreuzschlitzschraubendreher
- Torxschlüssel Set
- Reifenheber
- Einmaulschlüssel
- Doppelmaulschlüssel
- Inbusschlüssel Set
- Pedalschlüssel
- Speichenschlüssel
- Reifenheber
- Pumpe mit Adapter für alle Ventile
Aktuelle Hinweise auf Sperrungen, Umleitungen und Behinderungen (z.B. Sturmschäden) findet ihr hier
Etappenbeschreibung
Die vierte Etappe der Nordroute der Trans Bayerwald bietet historische Kulturlandschaft und wilde Nationalparkwälder. Die Strecke führt vorbei am Freilichtmuseum Finsterau, in dem historische Anwesen und alte Nutztierrassen zu sehen sind. Weiter geht es auf stillen Waldwegen durch die neu entstehende Waldwildnis im Nationalpark Bayerischer Wald. Das Nationalparkzentrum Lusen mit seinem weitläufigen Tier-Freigelände und dem Baumwipfelpfad bietet Hintergrundwissen zum Nationalpark und vielfältige Ein- und Ausblicke in die Landschaft und ihre Bewohner. Über Waldwege und durch kleine Örtchen führt die Tour vorbei am Stausee Großarmschlag nach Spiegelau. Am Zielort kann man sich bestens Entspannen und Erfrischen – in der Natur-Kneippanlage nahe dem Kurpark oder im Naturfreibad. Das Waldspielgelände bietet sich für Familien zum intensiven Naturerleben und spielerischen Tagesausklang an.
Streckengrafik mit Höhenprofil - TB Nordroute Etappe 4 · Mitterfirmiansreut - Spiegelau
Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.
Kurz nach der Inlineskater- und Skirollerstrecke Finsterau wird in die Buchwaldstraße eingebogen. Bis zum Abzweig kurz vor Mauth befindet man sich auf der identischen Wegführung des Nationalpark-Radwegs.
Abstecher (7 km) via Grenzübergang Bucina zur Moldauquelle (1 163m) - Infos unter Sumava-Rundtour
Bevor man sich in die Abfahrt begibt bietet sich an der Kuppe nochmals eine herrliche Aussichtsgelegenheit. In Finsterau (514 Einwohner) bietet sich ggf. eine Einkehr an, da sich bis zum Tier-Freigelände im Nationalparkzentrum Lusen keine Gelegenheit mehr dazu bietet.
Nach dem Ortsschild heißt es aufzupassen, um nicht am Rechtsabzweig (von der Buchwaldstraße in die Museumsstraße) gegenüber dem Landhotel Bärnriegel ahnungslos vorbei zu rauschen.
Nun fällt das Höhenniveau kontinuierlich ab.
Freilichtmuseum Finsterau
Tausend Meter über dem Meer, versteckt hinter den Wäldern und Bergen des Nationalparks, dicht an der böhmischen Grenze, hat die Vergangenheit ein Reservat gefunden: das Freilichtmuseum Finsterau (www.freilichtmuseum.de). Aus dem gesamten Bayerischen Wald wurden Bauernhäuser, vollständige Höfe, eine Dorfschmiede und ein Straßenwirtshaus wieder aufgebaut, womit sich ein begehbares Stück vergangener Wirklichkeit entfaltet. Wöchentliche Vorführungen zeigen das Leben und Handwerk im Bayerwalddorf anno dazumal. Es gibt Feste und Veranstaltungen durch das ganze Jahr, z.B. Maibaumaufstellen, Sonnwendfeuer und Adventsmarkt. Die Tafernwirtschaft „d'Ehrn“ bietet Bayerische Schmankerl.

Nachdem eine kurze Welle durchfahren ist beginnt ab der Kuppe ein 17% steiles Gefälle hinab nach Finsterau.

Bevor man sich in die steile Abfahrt begibt bietet die Kuppe vor Finsterau für längere Zeit die letzte Aussichtsmöglichkeit, bevor man in der Talsenke bei Mauth in eine 27 km lange Waldpassage eintaucht, die den "Panorama-Rolladen" geschlossen hält. Die abgeschiedene Lage von Finsterau (514 Einwohner) ist unter Radfahrern, Naturliebhabern und Wintersportlern (Langlauf) sehr beliebt.

Nach dem Ortsschild heißt es aufzupassen, um nicht den Rechtsabzweig (von der Buchwaldstraße in die Museumsstraße) im hohen Abfahrtstempo gegenüber dem Landhotel Bärnriegel zu übersehen. Kurz darauf purzelt das Höhenlevel unter die 1.000 Meter-Marke.
Nur unweit von Finsterau können in Heinrichsbrunn - Ortsteil der Gemeinde Mauth-Finsterau Alpakas besichtigt werden. Die Halbwaldstraße geradeaus (Fortsetzung Finsterauer Straße) führt direkt nach Heinrichsbrunn.
Grenzenlose Waldwildnis im ersten Nationalpark Deutschlands
Kurz darauf wird das Freilichtmuseum Finsterau passiert, wo die Geschichte von "Land und Leute" in eindrucksvoller Weise dargestellt wird. Das Museumswirtshaus und das Café bieten sich im Freilichtmuseum Finsterau in herrlicher Waldlage als Einkehrstopp an, weswegen viele Aktivsportler hier Station machen.
Freilichtmuseum Finsterau

Knapp tausend Meter über dem Meer, versteckt im Walde des Nationalparks, dicht an der böhmischen Grenze, hat die Vergangenheit ein Reservat gefunden: das Freilichtmuseum Finsterau (www.freilichtmuseum.de). Aus dem gesamten Bayerischen Wald wurden Bauernhäuser, vollständige Höfe, eine Dorfschmiede und ein Straßenwirtshaus wieder aufgebaut, womit sich ein begehbares Stück vergangener Wirklichkeit entfaltet. Wöchentliche Vorführungen zeigen das Leben und Handwerk im Bayerwalddorf anno dazumal. Es gibt Feste und Veranstaltungen durch das ganze Jahr, z.B. Maibaumaufstellen, Sonnwendfeuer und Adventsmarkt. Die Tafernwirtschaft „d'Ehrn“ bietet Bayerische Schmankerl.
- Biker-Service: mit Unterstellplatz, Imbissbude und öffentliche Toiletten
- eBike-Lademöglichkeit: 2 Steckdosen im Innenbereich/Eingangsbereich, Nutzung für Gäste, kostenlos
Entlang des plätschernden Reschbachs windet sich die abschüssige Straße Richtung Mauth. Zunehmend verflacht sich das Gefälle.

Der kristallklare Reschbach, saftgrüne Wiesen und dichte Wälder sind in der verkehrsberuhigten Straße Wegbegleiter der Radler. Nacheinander werden mehrere Rast- und Parkplätze passiert.
Nach der gefühlten "Endlos-Abfahrt" wird wenige hundert Meter vor der Kreuzung zur Reschbachstraße im spitzen Winkel rechts in eine bewaldete Bergaufpassage abgebogen.
Naturbadesee Mauth (0.5 km)
Der Rastplatz Jägerstrassl liegt in der Talsenke auf 758 m Höhe. Nach zwei etwas längeren Anstiegen (jeweils ca. 100 hm) wird das Höhenprofil zwar etwas moderater, trotzdem ist es bis zum Nationalparkzentrum Lusen ein ständiges Auf und Ab. Bis auf vereinzelte Ausnahmen abgesehen, bewegt man sich vom Abbiegepunkt der Reschbachstraße fast durchgängig bis kurz vor Frauenau auf einer Länge von 27 Kilometer in einer welligen Waldpassage. Da liegt der Gedanke nicht fern, die ursprüngliche Waldwildnis mit der wilden Natur von Kanada zu verorten. Nicht ohne Grund wird das Gebiet "Grünes Dach Europa" bezeichnet, weil es das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas bildet.
Nach der "Achterbahnfahrt" in der es kurvig rauf und runter geht und knackig steile Rampen einem im wahrsten Sinne des Wortes auf Trab halten, mündet der Forstweg unvermittelt auf die Igelbus-Haltestelle und den Parkplatz Sagwassersäge. Das Sagwasser ist ein Bach der in den Höhen des Lusen entspringt und bei Schönanger in die Kleine Ohe fließt.
Umweltfreundliche Mobilität wird im Nationalpark Bayerischer Wald groß geschrieben, weshalb die Igelbusse mit Fahrradanhänger eng getaktet verkehren.
In der Waldwildnis von Fichten, Buchen und Tannen, im Frühling leuchtend gelben Sumpfdotterblumen und im Herbst knallroten Fliegenpilzen inhaliert man puren Naturgenuss. Ameisenhaufen hier, Bienen dort, selbst aufgescheuchte Rehe kann man über den Weg hetzen sehen.
Das Kerngebiet des Nationalparks bietet großräumige Rückzugsmöglichkeiten für störungsempfindliche Tiere wie z.B. Auerhuhn und Luchs. Es zieht sich entlang des Grenzkamms um die Bayerwaldgipfel Lusen (1373 m), Großer Rachel (1453 m) und Großer Falkenstein (1315 m) hin.
Nationalparkzentrum Lusen
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| © Jo Fröhlich; Nationalpark Bayerischer Wald |
Zur bekanntesten Tourismusattraktion des Nationalparks Bayerischer Wald zählt das Nationalparkzentrum Lusen, das 1 km von Neuschönau entfernt mitten im Wald liegt. Dort befinden sich der Baumwipfelpfad sowie das Tier-Freigelände. Hier wird ein weiteres Mal ein Scheitelpunkt (820 m) überquert, weswegen die Weiterfahrt in eine sanfte Gefällstrecke mündet.
Nationalparkzentrum Lusen

Aus Respekt vor der schützenswerten Natur und den hier lebenden Tieren und sensiblen Pflanzen gelten in Nationalparks grundsätzlich strenge Verhaltensregeln:
Seien Sie stets gut ausgerüstet - mit Karte, festem Schuhwerk, Wasser, Erste- Hilfe-Set und Schlechtwetterkleidung - denn Sie sind in einem Mittelgebirge unterwegs. Achtung: Nicht in allen Bereichen des Nationalparks gibt es Handyempfang!
Zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten gilt in bestimmten Bereichen des Nationalparks ein Wegegebot. Markierte Wege dürfen Sie ganzjährig zum Wandern nutzen. Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen ausgesprochen werden.
Radfahren nur auf öffentlichen Straßen und markierten Radwegen – markierte Wanderwege sind den Fußwanderern vorbehalten.
Zu den typischen Gefahren im Nationalpark gehören umstürzende Bäume und herabfallende Äste - denn hier wird das natürliche Werden, Wachsen und Vergehen in den Lebensgemeinschaften geschützt. Die Benutzung der Wege erfolgt auf eigene Gefahr!
So helfen Sie der Natur im Nationalpark:
- Nur auf markierten Radwegen fahren
- Hunde nicht frei laufen lassen
- Tiere nicht beunruhigen, Tiere nicht füttern
- Parken nur auf ausgeschilderten Parkplätzen
- Nichts mitnehmen
- Nichts zurücklassen
- Offenes Feuer und Rauchen verboten
- Nicht im Freien übernachten
- Baden verboten
Grundinformationen zum Nationalpark
Refill-Stationen
Trinkwasser-Nachfüllstationen befinden sich z.B. im
- Nationalparkzentrum Falkenstein im Haus zur Wildnis und im Servicegebäude am Parkplatz
- Waldgeschichtliches Museum in St. Oswald
- Hans-Eisenmann-Haus (NP Zentrum Lusen)
- Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald nahezu in fast allen zugehörigen Touristinfos (12 Gemeinden)
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| © Nationalpark Bayerischer Wald |
Seit kurzem wird im Nationalpark Bayerischer Wald bzw. in der Ferienregion Bayerischer Wald an vielen Stellen und Einrichtungen kostenloses Leitungswasser im Rahmen der Aktion „Refill Deutschland“ angeboten. Ziel ist es, Plastikmüll zu vermeiden und dadurch die Umwelt zu schützen. Gleichzeitig soll mehr Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Leitungswasser in Deutschland bestes Trinkwasser ist. Tolle Aktion: Überall wo der Refill-Aufkleber angebracht ist, kann jeder kostenfrei seine Trinkflasche/Trinkblase mit Leitungswasser in bester Trinkqualität auffüllen.
Das Tier-Freigelände beherbergt betretbare Volieren sowie weitläufige Gehege in denen ca. 40 heimische Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung – darunter bedrohte Luchse, Fischotter und Habichtskäuze, sowie scheue Schwarzstörche und Auerhühner. Dazu leben im Tiergehege noch 4 Braunbären. Mit etwas Glück erspäht man im Unterholz Wölfe, Hirsche, Wisente, Wildschweine und Uhus. Für den 7 km langen Rundweg braucht man etwa 3 - 4 Std, bzw. für zwei kürzere Wege (3 km) rund 1 ½ Std.
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| © Elke Ohland; Nationalpark Bayerischer Wald |
Im Hans-Eisenmann-Haus erhält man Auskünfte und Informationsmaterial zur Nationalparkregion.
Der Baumwipfelpfad zählt zu den beeindruckendsten Holzbauwerken in Deutschland. Vom Einstieg bis zum 44 m hohen Baumei (Aussichtsturm) schlängelt sich der Steg auf großen Holzstelzen durch die Baumkronen des Bergmischwaldes. Verschiedene Stationen beschreiben auf dem Weg seinen Wert und welchen Bewohnern er Schutz, Lebensraum und Nahrung bietet.
Durch das Pflanzen-Freigelände führen barrierearme Wege zu allen Lebensgemeinschaften des Nationalparks. Mehrere hundert Pflanzenarten sind so zusammen gruppiert, wie sie natürlicherweise miteinander vorkommen. Das Gesteins-Freigelände gibt detaillierte Einblicke in die Erdgeschichte der Region.
Orientierungs- und Informationstafeln vermitteln einen guten geographischen Eindruck über die beiden Nationalparke. Übersichtskarte u.a. von Igelbus-Haltestellen und Waldbahn-Haltestellen.
Der staaatlich anerkannte Erhohlungsort Neuschönau (2 259 Einwohner) nur 1 km vom Nationalparkzentrum Lusen entfernt bietet sich als Übernachtungsdomizil an. Der Rastplatz Jägerstrassl liegt in der Talsenke auf 758 m Höhe. Nach zwei Anstiegen (200 hm) fallen die darauffolgenden Höhendifferenzen der Hügel geringer aus.
Was nun folgt ist eine 23 km lange, wellige Waldpassage bis Spiegelau. Die ursprüngliche Waldwildnis würde man wohl eher in den Weiten Kanadas erwarten, was verdeutlicht, warum das Gebiet als "Grünes Dach Europas" bezeichnet wird. Schließlich befindet man sich im größten zusammenhängenden Waldschutzgebiet Mitteleuropas.
Nach der "Achterbahnfahrt" in der es kurvig rauf und runter geht und kurzen knackigen Rampen einem die Luft rauben, mündet der Forstweg unvermittelt auf die Igelbus-Haltestelle und den Parkplatz Sagwassersäge. Das Sagwasser ist ein Bach der in den Höhen des Lusen entspringt und bei Schönanger in die Kleine Ohe fließt.
In der Waldwildnis von Fichten, Buchen und Tannen, im Frühling leuchtend gelben Sumpfdotterblumen und im Herbst knallroten Fliegenpilzen inhaliert man puren Naturgenuss. Ameisenhaufen hier, Bienen dort, selbst aufgescheuchte Rehe kann man über den Weg hetzen sehen.
Bei all den Natureindrücken bleibt festzuhalten, dass man großteils im Randbereich des Nationalparks radelt. Das Kerngebiet der Nationalparke bietet großräumige Rückzugsmöglichkeiten für störungsempfindliche Tiere wie z.B. Auerhuhn und Luchs und befindet sich entlang des Grenzkamms um die Bayerwaldgipfel Lusen (1373 m), Großer Rachel (1453 m) und Großer Falkenstein (1315 m), von denen nur der Große Falkenstein mit dem Fahrrad erreicht werden kann.
Die Weiterfahrt vom Nationalparkzentrum Lusen führt über einen geschwungenen Waldpfad durch faszinierende Licht- und Schattenspiele sanft talwärts, bis sich eine Flachetappe anschließt die nur gelegentlich von leichteren Gegensteigungen unterbrochen ist.
Abstecher zum Waldgeschichtliche Museum St. Oswald links in die Anton-Hilzer-Straße abzweigen. Bis ins Ortszentrum sind es 1.5 km.

Das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald, zeigt auf drei Etagen den gegenseitigen Einfluss von Mensch und Natur. Auf einer Zeitreise kann man erleben, wie Welt und Wald entstanden sind, wie der Mensch den Wald im Lauf der Zeit bewirtschaftet und wie der Wald den Menschen geprägt hat. Die innovative Ausstellung wartet mit vielen interaktiven Elementen auf, beispielsweise mit einer begehbaren Magmakammer.
Kurz vor Spiegelau wird das Waldspielgelände passiert. Unter dem Motto "Spielend die Natur begreifen" erhalten Kinder die Gelegenheit, auf einem 50 Hektar großen parkartigem Waldgebiet Spielplätze, Naturerlebnispfad und Waldwiese auf spannende Art und Weise zu entdecken.

Kinder haben mit bzw. auf den Abenteuer-Spielgeräten ihren Heidenspaß. Rastbänke laden zum Innehalten ein. Kurz vor Spiegelau endet die lange Waldpassage. Nun verläuft die Route kurzzeitig auf einer Ortsstraße.
Nationalparkzentrum Lusen
Unterwegs im Nationalpark Bayerischer Wald
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zum Schutz des Nationalparks gelten bestimmte Verhaltensregeln:
Seien Sie stets gut ausgerüstet - mit Karte, festem Schuhwerk, Wasser, Erste- Hilfe-Set und Schlechtwetterkleidung - denn Sie sind in einem Mittelgebirge un- terwegs.?Achtung: Nicht in allen Bereichen des Nationalparks gibt es Handyempfang!
Zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten gilt in bestimmten Bereichen des Nationalparks ein Wegegebot. Markierte Wege dürfen Sie ganzjährig zum Wan- dern nutzen.?Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen ausgesprochen werden.
Zu den typischen Gefahren im Nationalpark gehören umstürzende Bäume und herabfallende Äste - denn hier wird das natürliche Werden, Wachsen und Verge- hen in den Lebensgemeinschaften geschützt. Die Benutzung der Wege erfolgt auf eigene Gefahr!
So helfen Sie der Natur im Nationalpark:
Nur auf markierten Radwegen fahren
Hunde nicht frei laufen lassen
Tiere nicht beunruhigen, ?Tiere nicht füttern
Parken nur auf ausgeschilderten Park- plätzen
Nichts mitnehmen?
Nichts zurücklassen?
Offenes Feuer und Rauchen verboten
Nicht im Freien übernachten
Baden verboten
Im Tier-Freigelände leben in betretbaren Volieren sowie weitläufigen Gehegen ca. 40 heimische Tierarten des Bergwaldes in ihrer natürlichen Umgebung – darunter die stark bedrohten Luchse, Fischotter und Habichtskäuze, die seltenen und störungsempfindlichen Schwarzstörche und Auerhühner und die längst ausgerotteten Braunbären. Auch Wölfe, Hirsche, Wisente, Wildschweine und Uhuskann man zwischen Felsen und Bäumen erspähen. Für den 7 km langen Rundweg sind 3 - 4 Std. einzuplanen. Zwei Abkürzungsvarianten (3 km) benötigen etwa 1 ½ Std.

Im Hans-Eisenmann-Haus erhält man umfassende Auskünfte und Informationsmaterial zum Nationalpark, zur Region und zu möglichen Aktivitäten. Durch die Ausstellung „Weg in die Natur - eine Geschichte von Wald und Menschen“ werden die jungen Besucher von einem gelben Schmetterling begleitet und eine spannende Rallye fordert zum Mitmachen auf!
Der Baumwipfelpfad zählt zu den beeindruckendsten Holzbauwerken in Deutschland. Vom Einstieg bis zum 44 m hohen Baumei (Aussichtsturm) schlängelt sich der Steg auf großen Holzstelzen durch die Baumkronen des Bergmischwaldes. Verschiedene Stationen beschreiben auf dem Weg seinen Wert und welchen Bewohnern er Schutz, Lebensraum und Nahrung bietet.
Im Pflanzen-Freigelände führen barrierearme Wege zu allen wichtigen Lebensgemeinschaften des Nationalparks. Mehrere hundert Pflanzenarten sind so zusammen gruppiert, wie sie natürlicherweise miteinander vorkommen. Das Gesteins-Freigelände gibt detaillierte Einblicke in die Erdgeschichte der Region. Die ausgestellten Gesteinsblöcke sind jeweils an einer Ecke angeschliffen, so dass die Struktur deutlich sichtbar wird.
Orientierungs- und Informationstafeln vermitteln einen guten geographischen Eindruck über die beiden Nationalparke. Übersichtskarte u.a. vonIgelbus-Haltestellen und Waldbahn-Haltestellen.
Der staaatlich anerkannte Erhohlungsort Neuschönau (2 259 Einwohner) in unmittelbarer Nähe (1 km) bietet sich als Übernachtungsdomizil an.
Zur bekanntesten Tourismusattraktion des Nationalparks Bayerischer Wald zählt das Nationalparkzentrum Lusen nahe Neuschönau. Dort befinden sich der Baumwipfelpfad sowie das Tier-Freigelände. Nach der Überquerung des Scheitelhöhepunkts (820 m) verläuft die Strecke sanft abschüssig Richtung Spiegelau.
Die Weiterfahrt führt über einen geschwungenen Waldpfad sanft talwärts, bis sich eine Flachetappe anschließt die nur gelegentlich von leichteren Gegensteigungen unterbrochen ist. Auf den hölzernen Wander-Wegweisern befindet sich häufig das Nationalpark-Radweg-Logo (Bild oben, erster Wegweiser).
Zuwege entlang der Etappe Neuschönau: ca. 1,3 km
Einkehrmöglichkeiten
Philippsreut/Mitterfirmiansreut, Mauth, Finsterau, Neuschönau und Spiegelau.
Unsere Tipps: Waldwirtschaft, Böhmstraße 37, 94556 Neuschönau, Tel. 08558 377, www.erlebnis-gastronomie-gmbh.de Café Eisenmann, Böhmstraße 35, 94556 Neuschönau, Tel. 08558 96150, www.erlebnis-gastronomie-gmbh.de
Bahnhöfe entlang der Etappe
Spiegelau
Tourist-Infos
Tourist-Info Philippsreut
Hauptstraße 36
94158 Philippsreut
Tel. 08550-9219525
www.philippsreut.de
info@philippsreut.de
Tourist-Info Mauth
Mühlweg 2
94151Mauth
Tel. 08557-973838
www.mauth.de
tourismus@mauth.de
Tourist-Info Hohenau
Dorfplatz 22
94545 Hohenau
Tel. 08558-960444
www.hohenau.de
info@hohenau.bayern.de
Tourist-Info Neuschönau
Kaiserstraße 13
94556 Neuschönau
Tel. 08558-960328
www.neuschoenau.de,
info@neuschoenau.de
Tourist-Info St. Oswald-Riedlhütte
Schulplatz 2,
94566 Riedlhütte
Tel. 08553-6083
www.sankt-oswald-riedlhuette.de
tourist-service@t-online.de
Tourist-Info Spiegelau
Konrad-Wilsdorf-Straße 1
94518 Spiegelau,
Tel. 08553-960017
www.spiegelau.de
info@spiegelau.de





