• Gasthaus Gambachtal - finale Verpflegungsstation in Fußenberg
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  • In der Ruhe liegt die Kraft
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  • Ellbachtal
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  • Gesperrte Ausfallstraße in Regensburg - Anflug zum Bayerischen Vorwald
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  • Verpflegungsstation Gasthaus Gambachtal in Fußenberg
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  • Bio-Biker & E-Biker in harmonischer Eintracht
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  • Einflugschneise zum Bayerischen Vorwald
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  • Mountainbiker - E-Biker - Tandem-Biker - illustres Teilnehmerfeld beim Arber-Radmarathon
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  • Steigende Frauenquote beim Arber-Radmarathon
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  • Morgenstund hat Gold im Mund - frühmorgens im Ellbachtal
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  • Fun beim Arber-Radmarathon - Probiert’s es, dann spürt’s es!
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  • Wurzel-Intermezzo Luckenpaint
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  • Wurzel-Intermezzo Luckenpaint
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  • "Bio" oder "E-Power" - der Spaß in der wilden Botanik bleibt derselbe
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  • Giftige "Good Morning-Rampe" auf den Brandlberg
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  • Big Power im Doppelpack
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  • Frisch gestärkt dem Ziel entgegen
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  • Fun beim Arber-Radmarathon - Probiert’s es, dann spürt’s es!
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  • 38. Arber-Radmarathon - 30. / 31. Juli 2022
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  • Ohne Worte
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  • Finale "Wegepflege" beim internen Arber-Radmarathon
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  • Giftige Rampe Süssenbach
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  • Ellbachtal
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  • Auf die ARM-Ausschilderung ist Verlass
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  • Streckenposten an der Weggabelung
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  • Team-Building statt monotones Solobiken
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  • Natur pur im Bayerischen Vorwald
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  • Brandlberg - Grandioses Panorama
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  • Brandlberg - Aussichtsbalkon von Regensburg
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Die Vorbereitungen für den 38 Arber-Radmarathon am 31. Juli 2022 laufen auf Hochtouren. Aktuell zur Pressekonferenz am 3. Mai waren gut 1000 Teilnehmer bereits angemeldet. Hierbei wurde die bange Frage diskutiert, wie sich denn die Besucherströme aufgrund der geperrten Oberpfalzbrücke möglichst reibungslos umleiten lassen. Bleibt abzuwarten wie es in der Praxis funktionieren wird.

Mittlerweile sind drei Jahre vergangen, dass Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung ohne coronabedingte Einschränkungen über die Bühne ging. Aktuell ist davon auszugehen, dass das radsportliche Großereignis von coronabedingten Maßregelungen verschont bleibt. Nachdem 2020 pandemiebedingt kurzfristig ein Charity-Projekt aus dem Boden gestampft wurde und im Jahr darauf ein abgespeckter Arber-Radmarathon folgte ist die Zuversicht groß, am letzten Juliwochenende endlich wieder eine stimmungsvolle Veranstaltung unter Normalbedingungen durchführen zu können.  

Nicht nur die Organisatoren sind guten Mutes sondern logischerweise freut sich jeder Mountainbiker nach Jahren unsäglicher Entbehrungen endlich wieder einschränkungsfrei ihrem Hobby leidenschaftlich frönen zu dürfen. In Anbetracht der abhanden gekommenen Geselligkeit im Freundes- und Kollegenkreis sowie dem nörgelden Suchtbazillus, dürfte die Vorfreude demzufolge umso größer ausfalllen. 

Streckenrepertoire

Am 31. Juli 2022 haben nicht nur Rennradler sondern auch Mountainbiker die Qual der Wahl. Für Genuss-E-Biker bietet sich die hindernisfreie Tour I – REWAG Runde (46 km / 600 hm) an, die nahezu trailfrei auf Forst-, Wald- und Wiesenwegen verläuft. Einsteiger, Freizeitbiker, E-Biker und Familienbiker finden auf der waldreichen REWAG Runde sicher ihren Fahrspaß. 

Verpflegungsstationen: TSV Bernhardswald/ Stockschießanlage (km 20), Fußenberg Gasthaus Gambachtal (km 32)

Das Streckenangebot ist derart breitbandig ausgelegt, dass wirklich jeder Biker - vorausgesetzt er wählt eine leistungsadäquate Strecke - glücklich wird. Vom leistungsorientierten Marathonbiker, über lässige Hobbybiker, bis hin zum Familienbiker findet jeder seine Tour, die ihn ihm Spaß bereitet ohne zu überfordern. Kumuliert ergeben die vier MTB-Strecken eine Gesamtlänge von 251 Kilometer, wobei die Streckenspreizung von 103 km (Tour F) bis 45 km (Tour I) beträgt. Insofern kommen sowohl leichtgewichtige Konditionsbolzen als auch Familien- und Freizeitfahrer mit etwas mehr Speck auf den Rippen bei Deutschlands größer Radsportveranstaltung voll auf ihre Kosten. Die ausgeschilderten Touren durch den Bayerischen Vorwald sind selbstverständlich e-Bike-tauglich. Überhaupt macht es keinen Unterschied ob man beim Arber-Radmarathon mit e-Antrieb unterwegs ist, oder seine Energie zu 100 % aus den Wadeln zapft. Veloclub-Präsidentin Barbara Wilfurth betonte bei der PK am 3. Mai ausdrücklich, dass E-Biker auf alle Fälle herzlich willkommen sind. Je nachdem wie gut die Fahrtechnik ausgeprägt ist (sorgfältige Streckenauswahl ist ratsam) kann man den "Arber" mit Verve und Spaß rocken. 

Bild: Pressekonferenz 3. Mai 2022, v.L.: Alexander Koller (VCR-Vizepräsident), Helmut Stadler (Hauptsponsor), Astrid Freudenstein (Zweite Bürgermeisterin v. Regensburg), Barbara Wilfurth (VCR-Präsidentin), Ulrich Mönius (Schatzwart)

Tourenübersicht 2022 

  • Regentalrunde (Tour F):        103 km / ≈ 2.500 hm  → top konditionierte Marathonbiker mit guter Fahrtechnik
  • Süssenbachrunde (Tour G):     81 km / ≈ 1.800 hm  → gut konditionierte Tourenbiker mit guter Fahrtechnik
  • Altenthannrunde (Tour H):       54 km /   ≈ 900 hm  → Genussbiker, e-biker mit durchschnittlicher Fahrtechnik
  • REWAG-Runde (Tour I):           45 km /   ≈ 600 hm  → Einsteiger, Freizeitbiker, e-biker, Familienbiker

Startgebühren

Aufgrund des höheren organisatorischen Aufwands bei kurzfristigen Anmeldungen sind die Startgelder entsprechend des Anmeldetermins gestaffelt. Früh fängt der Vogel den Wurm: wer Geld sparen möchte behält das Datum der Preissprünge im Auge. Kinder unter zwölf Jahren nehmen in Begleitung eines Erwachsenen auf der Continental-Familientour (Tour E) gratis teil. Im übrigen sind in der Anmeldegebühr Gutscheine im Wert von 12 Euro für Essen und Getränke, das begehrte ARM-Trikot, Notfallversorgung, technischer Support und Streckensicherung enthalten, was nur durch Unterstützung von Sponsoren und vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken ist. 

Der Blick auf die Startgebührenliste zeigt, dass eine frühzeitige Anmeldung zum günstigen Early Bird Preis lohnenswert ist. 

Die unvergleichliche Atmosphäre im Heer Gleichgesinnter seinem Hobby leidenschaftlich zu frönen, schweißtreibende Uphills und adrenalinfördernde Downhills zu fahren, an Verpflegungsstationen entspannt zu ratschen, glückbeseelt im Ziel aufzuschlagen und gesellig bei Speis & Trank ausgelassen zu feiern ist beim Arber-Radmarathon schon seit vielen Jahren legendär. Zur 38. Auflage am 31. Juli wird die letzte Austragung in der Post-Corona-Zeit bereits drei Jahre zurückliegen, da 2020 die Teilnehmer beim »Arber Dahoam« jeder für sich an beliebigem Ort sozusagen seinen eigenen "Arber" gefahren ist bzw. 2021 am abgespeckten ARM teilnahm. Da Vorfreude die schönste Freude ist, und das Warten bald sein Ende nimmt, dürfte die Sehnsucht nach geselligem Radsport wohl grenzenlos sein.

Tour F  - Regentalrunde                103 km / 2500 hm 

Verpflegungsstationen: Gsellmühle bei Altenthann (km 26), Zell/Hochholz Am Weiher (km 55), Gsellmühle bei Altenthann (km 76), Fußenberg Gasthaus Gambachtal (km 90);

Tour G -  Süssenbachrunde          81 km / 1800 hm

Charakteristik/Zielgruppe: Anspruchsvolle Mountainbiketour durch vielseitiges Gelände mit hohem Trailanteil; sehr gute Kondition und gute Fahrtechnik erforderlich;  bestens  geeignet für „fortgeschrittene Hobby- und E-Biker“

Verpflegungsstationen: Gsellmühle bei Altenthann (km 26), Gsellmühle bei Altenthann (km 53), Fußenberg Gasthaus Gambachtal (km 67)

Tour H -  Altenthannrunde          54 km / 900 hm

Charakteristik: Mittelschwere Mountainbiketour durch vielseitiges Gelände mit hohem Trailanteil; gute Kondition und gute Fahrtechnik erforderlich; perfekt  geeignet für „durchschnittlich trainierte Hobby- und E-Biker“

Verpflegungsstationen: Gsellmühle bei Altenthann (km 26), Fußenberg Gasthaus Gambachtal (km 40)

Tour I – Rewag-Runde       46 km / 600 hm

Charakteristik: Mountainbike „Einsteigertour“,  nahezu trailfrei auf Forst-, Wald- und Wiesenwegen; mittlere Kondition und Fahrtechnik erforderlich; gut geeignet für „Einsteiger, Freizeit E-Biker und Familienbiker“

Verpflegungsstationen: TSV Bernhardswald/Stockschießanlage (km 20), Fußenberg Gasthaus Gambachtal (km 32) 

Startzeiten

Nachmeldungen für Kurzentschlossene sind möglich:

  • Samstag, 30.07.2021: 12.00 - 17.00 Uhr
  • Sonntag, 31.07.2021:  05.00 - 09.00 Uhr  

Je nach Tour sind Nachmeldungen bis ca. eine halbe Stunde vor dem Start bei der Startnummernausgabe am Dultplatz möglich (nur Barzahlung).

Wie gewohnt können Startnummern am Samstag auf dem Dultplatz abgeholt bzw. nachgemeldet werden:

  • Samstag, 30.07.2021, 12.00 - 17.00 Uhr
  • Sonntag, 31.07.2021,  05.00 - 09.00 Uhr  

(je nach Tour bis ca. eine halbe Stunde vor dem Start)

Rückblende

Der 37. Arber-Radmarathon ist Geschichte. Trotz der kurzen Vorlaufzeit von nur fünf Wochen - der Genehmigungsbescheid des Ordnungsamts erfolgte am 21. Juni - war Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung perfekt organisiert. Für die Mountainbikestrecken betrug das Orga-Zeitfenster aufgrund der Durchfahrtssperre des Ludwig Akstaller Wegs gar nur zwei Wochen, in denen kurzerhand eine Umfahrungsvariante aus dem Boden gestampft wurde. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz klappte die Organisation wie am Schnürchen. Einzig Petrus stellte sich quer, denn ausgerechnet am Veranstaltungstag war der Wettergott den Hobbyradportlern nicht wohlgesonnen. Da die Meteorologen bzw. Wetter-Apps nichts Gutes verkündeten gab es dementsprechend kaum Nachmelder. Nur vereinzelte Hartgesottene konnten sich dazu aufraffen, währenddessen  normalerweise 800 - 1.500 Sportler auf den letzten Drücker nachmelden. Aufgrund der unvorhersehbaren Infektionslage und ständig wechselnden Reisebestimmungen fehlten auch die ausländischen Teilnehmer, was der Großveranstaltung die internationale Strahlkraft raubte. Schlechtes Wetter und die coronabedingt verspätete Terminfreigabe sind Hauptursachen, wieso die Gesamtteilnehmerzahl im Vergleich zum ARM 2019 (2020 fand der "Arber Dahoam" statt) um rund 50% absackte.

Ungeachtet der widrigen Umstände ließen es sich aber 3.200 Teilnehmer dennoch nicht nehmen, frühmorgens am Regensburger Dultplatz "Gewehr bei Fuß" voller Tatendrang auf der Matte zu stehen. Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gab Punkt sechs Uhr mit einem ohrenbetäubenden Revolverschuss das Startsignal zum 37. Arber Radmarathon, währenddessen die Mountainbiker zeitversetzt ab 7:20 Uhr die Kurbel schwingen durften. Der guten Laune tat das durchwachsene Wetter jedenfalls keinen Abbruch, zumal die Temperatur im Laufe des Tages auf bis zu 24 Grad kletterte und der Untergrund trotz Nässe erstaunlich viel Grip bot. Bekanntermaßen sind Biker ja aus "hartem Holz" geschnitzt und bestehen nicht aus Zuckerwatte. Diesbezüglich scheint sich die DNA der Geländeliebhaber von anderen Menschen grundlegend zu unterscheiden, denn anders ist die Sucht und die emotionale Begierde am Meistern von difizielen Schlüsselstellen, Überwinden von Obstacles, heikler Fahrmanöver, zermürbender Uphills, haarsträubender Downhills bis hin zur teflonartigen "Schlammschlacht-Resistenz" wohl kaum zu erklären.

Wenngleich der allseits beliebte Ludwig-Akstaller Weg im Kreuther Forst dem Durchfahrtsverbot zum Opfer viel, fand die alternative Umfahrung über verschlungene Wanderwege großen Anklang. Das Feedback der Teilnehmer fiel dementsprechend positiv aus. Dass die Fahrt über Stock und Stein riesigen Spaß machte und das gesellige Zusammensein nach den pandemiebedingen Veranstaltungsabsagen ausgesprochen gut tat, war aus vielen Mündern zu hören.

Für 300 freiwillige Helfer des Veloclubs war es im Hinblick der Vorbereitungshektik umso mehr eine große Genugtung, dass die tadellose Organisation in den höchsten Tönen gelobt wurde. So ließ beispielsweise die gut erkennbare Streckenmarkierung über den Wegeverlauf keinerlei Zweifel aufkommen. An Verpflegungsstellen verhalfen große Hinweistafeln der Orientierung auf die Sprünge. Wer dazu noch die entsprechende GPX-Datei auf seinem Navigerät bzw. Smartphone aktiviert hatte, war in Sachen Navigation absolut safe.

Für die größte Überraschung sorgte der außergewöhnliche Teilnehmerschub zahlreicher e-Biker. Der sprunghafte Anstieg ließ den Anteil der Stromer völlig unerwartet quasi von Null (vor Corona) auf rund ein Drittel anwachsen. Ein unaufhaltsamer Trend, der in Zukunft auf Breitensport-Events wie auch diversen Wettkampf-Formaten zweifelsohne für Furore sorgen wird. Entgegen der häufig geäußerten Behauptung eines angeblichen Konfliktpotentials zwischen e- und konventionellen "Bio-Bikern" war beim Arber-Radmarathon definitiv nichts zu spüren. Es gebietet der sportlichen Fairness, gegenseitigem Respekt, Rücksichtnahme und Toleranz aller Naturnutzer, damit ein harmonisches Miteinander zum Selbstverständnis wird.

Nach der (Steil-) Abfahrt von der Hohen Linie im Kreuther Forst hinab ins idyllische Ellbachtal folgte der Wald- und Wiesenweg dem plätschernden Sulzbach.

Neben den Verpflegungsstellen scheint sich der letzte Energiestopp im Gasthaus Gambachtal zunehmend zur kultigen Jauseneinkehr zu mausern. Während die Rennradfahrer auf ihrem letzten Halt in Saulburg ihren Energienachschub samt Freibier genießen, tun es ihnen die Mountainbiker in Fussenberg gleich. Dem aufmerksamen Beobachter entging es nicht, wie lange sich die ausgemergelten Biker im Biergarten bzw. auf dem Dultplatz eine wohlverdiente Auszeit gönnten. Wenig verwunderlich, dass nach dem lästigen Pandemiegeschehen der Drang nach Geselligkeit mit Gleichgesinnten ungleich stärker ausgeprägt als das bisher der Fall war.

Dass es bis auf wenige harmlose Ausrutscher keine schlimmeren Stürze gab spricht für eine besonnene Fahrweise. Demzufolge hatte jeder Pilot sein Gefährt im Griff und kam mit der wechselhaften Bodenbeschaffenheit des Geländes ganz gut zu recht. Abgesehen davon wird Sicherheit beim Arber-Radmarathon ohnehin groß geschrieben, weswegen etliche Streckenposten Gefahrenpunkte wie Straßenquerungen oder Einmündungen absicherten. Selbst geländefähige Quads vom Roten Kreuz "patrollierten" gewisse Streckenpassagen, um im Notfall schnellstmöglich Erste Hilfe leisten zu können. Die Polizei bestätigte „einen rundum guten Verlauf und keine besonderen Vorkommnisse“, so ein Sprecher. 

Nach dem Arber ist vor dem Arber. Am 31. Juli 2022 ist es wieder soweit. Dann hoffentlich wieder mit der beliebten Bergzeitwertung, dessen auserkorener Anstieg (Ellbachtal-Reiting) die Teilnehmer der Tour F, G und H bei der diesjährigen Veranstaltung bereits kennen gelernt haben.

Der Arber Radmarathon ist nicht nur ein Radmarathon, sondern vor allem ein menschliches und sportliches Abenteuer was selbstverständlich auch für Eltern, Kinder, Großeltern usw. gilt.

Bei dem breitbandigen Streckenangebot am 31. Juli 2022 ist für alle Altersklassen etwas dabei, denn für Anfänger oder Familien gibt es die "schnugglige" REWAG-Familienrunde. Sie verläuft durch den Kreuther Forst wo die Strecke nach 21 km auf die 1. Verpflegungsstelle bei Bernhardswald trifft. Von dessen Kehrtpunkt weist die überwiegend flache bis wellige Tour nur noch zwei nennenswerte Anstiege auf. Vom Stadtrand entlang des Regen radelt man auf de Walhalla-Allee und Frankenstraße zur Oberpfalzbrücke, wo der Zieleinlauf erfolgt.

Wer sich dagegen die Kante geben möchte liegt mit der Regental- oder Süssenbachrunde genau richtig. Hier gilt das Motto: steter Tropfen hölt das Bein:-)

 First come, first served: Nachmelder erhalten ein Arber-Radmarathon-Trikot nur solange wie der Vorrat reicht. Da die Anzahl der Nachmelder wetterbedingt erheblich schwankt, empfielhlt sich eine frühzeitige Anmeldung.

Startgebühren

In Abhängigkeit des organisatorischen Aufwands sind die Startgebühren entsprechend des Anmeldetermins gestaffelt. Frühzeitige Anmeldung spart Geld. BDR Mitglieder mit RTF Wertungskarte erhalten bei der Startnummernausgabe eine Rückvergütung von 5,00 €.

Start- und Zielgelände Regensburg/Dultplatz

    Schlag auf Schlag erfolgen ab 6.00 Uhr Massenstarts. Per Startschuss werden die Radler unter musikalischer Begleitung auf ihre Reise geschickt. Mit surrenden Ketten - begleitet von Schaltgeräuschen - wälzelt sich hinter dem Führungsfahrzeug ein schier endloser Lindwurm hoch motivierter Rennradler wie erlebnishungrige Tourenradler von dannen. 

    Nachdem die ersten Rennradpulks der Großen- und Kleinen Arberrunde schon Richtung Bayerischer Wald unterwegs sind, formiert sich allmählich das Teilnehmerfeld mit leger gedressten Mountainbikern. Um 7.20 Uhr setzt sich der Offroad-Tross der Süssenbach- und Regentalrunde (Tour F + G) in Bewegung.

    Vor dem Start erhalten die Gruppen letzte wichtige Informationen (Wetter, Befahrbarkeit, Gefahrenhinweise etc.). Barbara Wilfurth, Präsidentin des veranstaltenden »Veloclub Ratisbona« übernimmt diesen Part und wünscht allen Teilnehmern einen unfallfreien, erlebnisreichen Radltag. Häufig stehen ihr frühmorgens prominente Persönlichkeiten zur Seite, wie z.B. der Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City (Skilanglauf 2002) Peter Schlickenrieder, der u.a. Bundestrainer der deutschen Skilangläufer ist (Bild oben).

     Umweltschutz

    Ein Wort zum Thema Umweltverträglichkeit des Mountainbikesports. Kritiker behaupten gerne, dass Mountainbiker "Naturschäden" verursachen, insbesondere wenn sich Massen auf schmalen Pfaden in sensibler Natur bewegen. Am Beispiel des Ludwig-Akstaller-Steigs am Keilberg wurde Rahmen einer anschließenden Kontrollfahrt ersichtlich, dass das große Teilnehmerfeld weder errosionsfördernde Spuren bzw. aufgewühlte Erde hinterließ, noch mußte Müll (Gel- Riegel- Verpackungsmaterial etc.) entsorgt werden. Auch die Verpflegungsstationen wurden tipp topp in ihren Ursprungszustand versetzt. Das disziplinierte, naturverträgliche Verhalten der Teilnehmer verdient großes Lob. 

    Sicherheit & Entertainment

    Safety First: Diverse Straßenkreuzungen bzw. Straßeneinmündungen werden von Streckenposten mit neonfarbenen Warnwesten abgesichert. Sie signalisieren fähnchenschwenkend freie Fahrt oder warnen vor herannahendem Verkehr. 

    Aus Sicherheitsgründen gilt an der Streckengabelung Altenthann (KM 27) eine Karenzzeit, d.h. ab 10.30 Uhr besteht keine Zufahrt mehr auf die »Regentalrunde« und »Süssenbachrunde«. Nachzügler werden auf die »Altenthannrunde« weitergeleitet!

    Vor steileren Gefällpassagen oder prekären Schlüsselstellen wird zum Teil mit Warnschildern (!) gewarnt. 

    Der Veranstalter lässt seine emsigen Biker unterwegs nicht "hängen", sondern nimmt sie quasi mit kreativen Schildersprüchen mit die den Wegesrand säumen. Ringen die humorvollen Karrikaturen - "untermalt" mit sarkastischen Sprüchen - ein Schmunzeln ab, dann haben sie ihren Zweck erfüllt.

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