• Etappenort Mitterfirmiansreut (1.137 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau
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  • Etappenort Mitterfirmiansreut (1.137 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Almberg, 1.139 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Almberg, 1.139 m ü.NN)
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  • Etappe 4 Mitterfirmiansreut - Spiegelau (Nationalparkzentrum Lusen)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Trinkwassertalsperre Frauenau)
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  • Etappe 5 Spiegelau - Zwieslerwaldhaus (Trinkwassertalsperre Frauenau)
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  • Etappe 6 Gasthaus Schwellhäusl (Trifterklause)
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  • Großer Regen: Abfluss über Schwarzer Regen→Regen→Donau→Schwarzes Meer (Regenhütte 628 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Großer Arber - Streckenzenit (1.456 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Zwieslerwaldhaus - Lam
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  • Etappe 7 Marktgemeinde Lam
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Höhenzug des Hohen Bogens (1.079 m ü.NN)
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  • Etappe 7 Naturbad Neukirchen b. Hl. Blut
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  • Etappe 7 Naturbad Neukirchen b. Hl. Blut
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald Gasthaus in Mais neben Wallfahrtskircherl Kolmstein
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  • Etappe 7 Lam - Furth im Wald
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  • Start/Zielort Furth im Wald
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  • Etappe 3 Tussetkapelle Philippsreut
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  • Etappe 3 Pfarrkirche Philippsreut​
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut (Dreisesselalm)
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  • Etappe 3 Dreisesselberg / Hochstein 1.333 m ü.NN)
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  • Etappe 3 Bezwinger-Skulptur - Fotopoint Dreisesselberg
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  • Etappe 3 Berggasthof Dreisessel
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  • Etappe 3 Dreisesselberg (1.333 m ü.NN)
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  • Etappe 3 Waldkirchen-Mitterfirmiansreut
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut
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  • Etappe 3 Waldkirchen - Mitterfirmiansreut (Erlauzwiesel)
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  • Etappe 2 Wegscheid - Waldkirchen (Baptist-Kitzlinger-Schanzenanlage Breitenberg)
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  • Etappe 2 Wegscheid - Waldkirchen
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  • Etappe 1 Passau-Wegscheid
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  • Etappe 1 Passau-Wegscheid
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  • Dreiflüssestadt Passau ("Veste Oberhaus")
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  • Dreiflüssestadt Passau
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zurück zur Nordroute

Etappe 7 · Lam - Furth im Wald

  • Ausgangspunkt: Lam
  • Etappenziel: Furth im Wald (Startort der Südroute)
  • Streckenlänge: 43 km
  • Niveauunterschied: 1.000 hm
  • Höchster Punkt 1.030 m.ü.M. 
  • Tiefster Punkt 393 m.ü.M.

 Highlights:

- Wallfahrtsmuseum Neukirchen b.Hl. Blut

- Kunstpavillon Eschlkam

- Drachenstadt Furth im Wald mit Drachenhöhle uvm.

 Aktuelle Hinweise auf Sperrungen, Umleitungen und Behinderungen (z.B. Sturmschäden) findet ihr hier

Etappenbeschreibung

Die siebte Etappe der Nordroute der Trans Bayerwald hat es noch einmal in sich. Ein langer und steiler Anstieg zum Lamer Hausberg, dem Osser, und dann immer im kräftezerrenden Bergauf und Bergab Richtung Drachenstichstadt Furth im Wald. Wenn es Zeit und Kondition erlauben, dann sollte man sich einen Abstecher „Rund um den Hohenbogen“ gönnen, diese Rundtour ist ein echter Hotspot und bietet neben der konditionellen Herausforderung tolle Ausblicke nach Tschechien oder zurück zum Großen Arber. Eine Einkehr im Berghaus Schönblick ist Pflicht, der Kaiserschmarrn dort legendär! Sehenswert sind aber auch die Überreste der Abhör- und Militäranlagen aus Zeiten des Kalten Krieges. In Furth im Wald angekommen, wartet schon die „Fanny“ auf Euch, der weltgrößte Schreitroboter und ein echter Star-zudem sehr fotogen. Nach sieben traumhaften Etappen der Nordroute der Trans Bayerwald könnt ihr zufrieden und bestens gelaunt am Stadtplatz bei Kaffee und Kuchen, einer deftigen Brotzeit oder vielen anderen kulinarischen Köstlichkeiten euer Abenteuer Revue passieren lassen.

Streckengrafik mit Höhenprofil - TB Nordroute Etappe 7 · Lam - Furth im Wald


Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

Haftungsausschluss:

Biketouristik – Media übernimmt keine Gewähr für die Korrektheit downgeloadeter Trackdaten. Die Verwendung von GPS-Tracks geschieht in Eigenverantwortung des Users und schließt Haftungsansprüche gegenüber dem Anbieter ausnahmslos aus.



Ortsauswärts von Lam steigt das Höhenlevel Richtung Osser an.

 Abstecher beim Wanderparkplatz "Osser-Sattel" (KM 319 / 925 m) zur Osserwiese bzw. Ossergipfel.

Rückblick: Im 19. Jhd. verliefen über den Osser etliche Schmugglerpfade. Bittere Armut der von einer kargen Landwirtschaft lebenden Bevölkerung war der Beweggrund der sogenannten "Schwirza" illegal ihr Einkommen aufzubessern. Sie nahmen gefährliche Nachtmärsche durch den damals nahezu undurchdringlichen Wald auf sich, um zur Sicherung ihrer Existenz z.B. Rum, Zucker, Mehl und Vieh zu schmuggeln.

Wer hier weilt darf mit Fug und Recht behaupten im Land der achtTausender (kein Tippfehler) unterwegs zu sein, denn rings herum ragen mehr als acht Berge empor die das 1000 Meter Höhenlevel überschreiten.  

MTB-Spot Hohenbogenwinkel

Der Hohenbogenwinkel erstreckt sich zwischen Neukirchen beim Hl. Blut, Waldmünchen und Furth im Wald. 

 Neukirchen b. Hl. Blut

Neukirchen b. Hl. Blut ist Bayerns zweitgrößter Marienwallfahrtsort. Der reizende Markplatz wird von der Wallfahrtskirche und zwei mächtigen Linden dominiert, dessen Alter auf 400 Jahre geschätzt wird. Neukirchen wird 1301 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1377 Marktrecht. Seit Jahrhunderten zählt die Wallfahrt zur Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut zu den bedeutendsten bayerischen Marienwallfahrten. Heute hat Neukirchen b. Hl. Blut etwa 3 800 Einwohner und bietet eingebettet in hügeliger Naturlandschaft zu Fuße des Hohen Bogens moderne Infrastruktur für Sommer- wie Wintertourismus.

Sehenswert:

  • Wallfahrtskirche Mariä Geburt
  • St. Anna Kapelle
  • Franziskanerkloster aus den Jahren 1658/59
  • Wallfahrtsbrunnen am Marktplatz vorm Rathaus
  • Wallfahrtsmuseum (über 1 000 Original – Exponate)
  • Naturbad

An warmen Tagen die reinste Wohltat nach einer zermürbenden Biketour ins erfrischendes Nass im Naturbad von Neukirchen b.Hl. Blut zu springen.

  Naturbäder

Naturbäder erfreuen sich großer Beliebhteit, auch weil das Wasser nicht mit Chlor desinfiziert sondern biologisch durch Pflanzen wie Schilf und Seerosen aufbereitet, wird. Rein biologisch betrachtet stellt das selbstreinigende Wasser in Naturbädern ein geschlossenes Ökosystem dar, indem sich Lebensgemeinschaften bilden solange das Biobad im Gleichgewicht bleibt und nicht umkippt. Die hygienische Überwachung bleibt gewährleistet wenn Wassertemperatur, Sauerstoffsättigung und pH-Wert regelmäßig gemessen werden.

Vis a vis des Hohenbogen verläuft die TRANS BAYERWALD Richtung Eschlkam. 

Im Hintergrund das wuchtige Hohenbogen-Gebirgsmassiv. Auf einem flachen, fein gekiesten Weg entlang des Höherückens gelangt man zu einem Rastplatz, wo sich Bänke und Tische vor traditionellen Totenbrettern aufreihen.

Nach kräftezehrender Kurbelarbeit ist man immer wieder froh Rastplätze in schöner Umgebung vorzufinden. Kurz nach Neukirchen beim Hl. Blut, liegt einem der 8 km lange Gebirgszug Hohenbogen zu Füßen der aus mehreren Gipfeln besteht: Ahornriegel 1 050 m (Bergstation), Schwarzriegel 1 079 m (ehemaliger Fernmeldeturm der Luftwaffe), Eckstein, 1 073 m (stillgelegte Natotürme, auf dessen Aussichtsplattform man einen überwältigendem Rundumblick verfügt), Bärenriegel 1 017 m und Burgstall 976 m.

 Totenbretter

Die Totenbretter, Feldkreuze und Kapellen zeugen von tiefer Religiosität der Landbevölkerung. Totenbretter erinnern an liebe Verstorbene. Auf ihnen wurde der Verstorbene bis zur Beerdigung zu Hause aufgebahrt – gab es doch damals weder Särge noch Leichenhäuser. Danach wurden die Totenbretter auf jener Seite beschriftet auf der der Tote lag und i.d.R. mit Schutzdächchen versehen, um dann vorzugsweise auf viel begangenen Wegen bzw. wo der Witterungsprozess rasch einsetzte, aufgestellt zu werden. Man glaubte, wenn sich das Brett aufgelöst hatte, dass die Seele des Verstorbenen erlöst sei. Daher durften Totenbretter nach dem Volksglauben nicht entfernt werden – sondern mussten dem Fäulnisprozess überlassen bleiben.

Das Werk am Kunstwanderweg „Bruder Mond und Schwester Sonne” stammt von Peter Mayer. Die unbehandelten Flussfindlinge die Sonne und Mond tragen, stehen als Symbolik für Menschen dieseits und jenseits der Grenze, die sich durch die das wechselvolle Miteinander in der ereignisreichen Geschichte über Jahrhunderte gegenseitig gerieben und geformt haben. 

Der Hohebogenwinkel bietet ein großflächiges Mountainbike-Routennetz aller Schwierigkeitsgrade. Smoothe Waldwege, Flowtrails bis hin zu kniffligen Enduro-Strecken bietet die Botanik alles was das Herz der Stollen-Fetischisten höher schlagen lässt.

Im Bild Vereinsmitglieder vom <Biketeam Regensburg> (Veranstalter der WeltKultTour Regensburg), das seit Jahren wohlwissend über das Potential begeistert Rennrad- und Mountainbike-Touren im Hohenbogenwinkel unternimmt.

Eschlkam aus der Vogelperspektive.

 Kunstpavillon Stachesried / Kunstwanderweg

Bereits seit 1994 besteht eine deutsch-tschechische Partnerschaft mit den grenznahen Ortschaften Vseruby und Kdyne, die permanent mit Freizeit- und Kulturbegegnungen in den Bayerisch-Böhmischen Wochen aufgefrischt wird und zur Völkerverständigung beiträgt. Dazu der örtliche Tourismusbeauftragte Josef Altmann der Marktgemeinde Eschlkam:  "Aus dem Kennenlernen hat sich eine grenzüberschreitende Freundschaft entwickelt, und auch in der Sprache gibt es keine Barrieren mehr. Gedanken und Ideen würden gemeinsam umgesetzt und die grenzüberschreitende Region, die früher am Ende der Welt lag, sei jetzt in die Mitte Europas gerückt".

Neben der Staatsstraße 2154 bei Stachesried wurde ein pyramidenförmiger Kunstpavillon <IN DER NEUEN MITTE EUROPAS – LICHT UND SCHATTEN> errichtet. In der Holzpyramide sind überdimensional große Bilder von weltweit anerkannten Künstlern ausgestellt, die ihre Sicht der Osterweiterung der EU mit Licht und Schatten darstellen. Der Kunstpavillon fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild und stellt eine gelungene Symbiose zu den Exponaten dar. Der Kunstpavillon ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Er stellt die Ergänzung zum Kunstwanderweg der 2001 auf der Leminger Höhe eröffnet wurde. Unter dem Motto „Grenzbegegnungen – Wege zwischen Ost und West“ ließen national wie international renommierte Künstler beeindruckende Kunstwerke (Skulpturen) entstehen, die sich dem Thema Annäherung zwischen Deutschland und Tschechien – Bayern und Böhmen widmen. Der Wegfall des ehemaligen „Eisernen Zaunes“ fördert den europäischen Gedanken und Zusammengehörigkeitsgefühl, was natürlich auch grenzüberschreitenden Radtourismus seinen tiefgründigen Ausdruck findet.

Auch nicht alltäglich, am Wegesrand einer Biketour ausgestellte Exponate von namhaften Künstlern bestaunen zu können.

Natur, Kunst, Aktivität - ein spannender Mix, den so nur die Route von Eschlkam nach Neukirchen b.Hl. Blut bietet. Schon deshalb lohnt der Abstecher auf ganzer Linie. 

Bild oben: das Hotel Waldschlössl hat sich perfekt auf die Bedürfnisse von Radfahrern und Mountainbikern eingestellt. Umgeben von herrlicher Berg- und Waldlandschaft liegt es als Ausgangspunkt für Sternradtouren geradezu ideal. 

 Hohenbogenwinkel

Der Hohenbogenwinkel und das Waldmünchner Urlaubsland - Teil des Naturparks Oberer Bayerischer Wald- ist sowohl von einem flachen wie auch wellig bis bergigen Landschaftscharakter geprägt.

Waldmünchen, Furth im Wald, Arnschwang, Neukirchen b.Hl.Blut und Eschlkam bilden die Urlaubsregion Hohenbogenwinkel. Die Region befindet sich an der Nahtstelle, wo der Bayerische Wald jenseits der Landesgrenze in den Böhmerwald übergeht. Die Menschen zwischen Gibacht und Hohen Bogen charakterisieren sich über die Natur: still, sanft, einfach, unspektakulär - aber dennoch voller Geheimnisse.

Für Fußgänger/Radler stehen folgende Grenzübergänge zur Verfügung: Furth im Wald - Hochstraße und Prennetriegel Furth im Wald - Dreiwappen Eschlkam - Gaishof [nur für Wanderer) Neukirchen b. Hl. Blut - Hofberg Neukirchen b. Hl. Blut - Helmhof/Rittsteig.

Deshalb spricht die Region einerseits Familien- Genussradler und E-Biker, andererseits ambitionierte Radsportler und Mountainbiker an. Herausforderungen suchen, finden und meistern - jeder auf seinem Leistungslevel. So können z.B. Rennradfahrer ihre Kletterfähigkeiten auf der 19% steilen Stichstraße zum Hohenbogen (Sackgasse!) unter Beweis stellen.

Tourenbikern steht ein schier unerschöpfliches Terrain an Forstwege, Pfade und Naturtrails  aller Schwierigkeitsgrade offen. Die reizvolle Ferienregion bietet an der bayerisch-böhmischen Grenze ein facettenreiches Routennetzmit einer Länge von ca. 750 km und ca. 15000 hm. Das Spektrum reicht vom sanft welligen Terrain bis zu exponierten Tausendergipfeln mit tollen Singletrails. Epische Trails in Fichten- Buchen- und Mischwäldern, knackige Anstiege, flowige Abfahrten samt prachtvolle Aussichtspanoramen. Schließlich macht die synergetische Mixtour zwischen körperlicher Action und inspirierendem Landschaftserlebnis die Essenz des Bikens aus. Dabei lässt sich das Routenpotential grenzüberschreitend nach Tschechien beliebig erweitern. 

Der Osser und der Große Arber ( 1454 m.ü.M.) scheinen zum Greifen nah.

Der Drachensee

Auf einer leicht hügeligen, verkehrsschwachen Nebenstraße gelangt man von Furth im Wald nach 3 km zur Talsperre Seuchau, die den Drachensee aufstaut. 

Der Drache aus Deutschlands ältestem Volksschauspiel, dem „Further Drachenstich“ gab dem Hochwasserspeicher seinen Namen. Rund um den 175 Hektar großen Stauseebereich des Flusses Chamb finden Erholungssuchende ein ruhiges Kleinod, das zudem mit einer faszinierenden Aussicht auf die Bayerwald-Gipfel begeistert.

Der Drachensee ist ein Hochwasserspeicher, der bereits in den 1970 er Jahren geplant aber erst 2003 - 2009 erbaut wurde. 

Neben dem reinen Hochwasserschutz erfüllt der Drachensee weitere Funktionen. Während in der Westhälfte ein weitläufiges Erholungsgebiet mit Freizeitunfer, Rundweg und Promenadenplatz geschaffen wurde, bleibt der östliche Teil hingegen der Natur vorbehalten. Mehrere Beobachtungspunkte rund um den See ermöglichen dem Besucher ein eindrucksvolles Naturerleben. Das Vier-Zonenkonzept Freizeitzone, Ökozone, Naturerlebniszone und Betriebszone trennen gegensätzliche Nutzungen räumlich voneinander.

Ziel Drachenstadt Furth im Wald

Bevor man zum Stadtplatz gelangt, muss auf der Burgstraße eine kurze 10% steile Rampe überwunden werden.  


Die Tourismusinformation befindet sich am Schlossplatz 1, gegenüber des Further Stadtturms – dem Wahrzeichen der Stadt.

 Hohenbogenwinkel

Die Orte Furth im Wald, Arnschwang, Neukirchen b.Hl.Blut und Eschlkam bilden die Urlaubsregion Furth im Wald – Hohenbogenwinkel. Die Region befindet sich an der Nahtstelle, wo der Bayerische Wald in den Böhmerwald übergeht. Die Naturlandschaft zwischen Gibacht und Hohenbogen gibt sich still, sanft und unspektakulär - und ist dennoch voller Geheimnisse. Infos für Mountainbiker

Der Bergrücken des Hohenbogen-Massivs ist zum Greifen nah. 

Beeindruckende Schmiedekunst wo man hinschaut. Viele Häuser sind mit schmiedeeisernen Schildern versehen.

Die schmucke Tourismus-Info verbirgt sich in einer Seitengasse vis a vis des Landestor-Museums. 

Künstlerisch gestaltetes Empfangsgebilde der Tourismus-Information.

Das Landestor-Museum am Schlossplatz wurde 1867 als Spital erbaut und dient seit der Sanierung 1981 als Museumsgebäude wo auch das einzige Drachenmuseum Deutschlands untergebracht ist. 

Das Drachenmuseum setzt sich mit der Mythologie der Drachen auseinander, nämlich dem Drachen als strahlende Gottheit des Ostens, als Geschöpf des Chaos in der westlichen Mythologie und mit dem Drachen wie er in Heldensagen und Heiligenlegenden gepriesen wird. Darüber hinaus widmet sich das Museum auch der Geschichte des Further Drachenstichs, des ältesten deutschen Volksschauspiels, das sich auf die sogenannten "Lebenden Bilder" bei den Fronleichnamsprozessionen bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.

Etliche Gasthäuser und Cafes mit Freisitzen locken zur ausgehnten Rast. 

Sehenswürdigkeiten

  • Deutsches Drachenmuseum u. Further Landestormuseum (Besteigung des Stadtturms!) Besichtigung des Further Drachen
  • Further Waffen- bzw. Hammerschmiede (Voithenberghammer)
  • Further Ausflugs- und Erholungspark am Steinbruchsee, Waldmuseum, Wildgehege, Uhrenmuseum
  • Further Glockenspiel (Am Schloßplatz), Täglich 11 Uhr Und 18 Uhr
  • Further Wildgarten mit Unterwasser-Beobachtungsstation
  • Further Museum 'Flederwisch'
  • Waffenschmiede und Waffenladen
  • Japanischer Garten
  • Freibad, Hallenbad, Sauna 

 

Das Further Glockenspiel am Erker des Amtsgerichtes ist ein Geschenk, der aus dem Sudetenland vertriebenen Menschen an die Patenstadt Furth im Wald. Von 23 Glocken im schmiedeeisernen Korb erklingen tägl. um 11.00 und 18.00 Uhr Lieder aus dem Böhmerwald. Das Wappen Bayerns, der Bundesrepublik Deutschland und des Sudetenlandes schmücken die obere Spielkrone. Unteren erkennt man die Wappen der sudetendeutschen Städte Ronsperg, Hostau und Bischofteinitz, dazu das Wappen von Furth im Wald.  

Im ganzjährig geöffneten Wildgarten beschäftigen Sie sich einmal auf andere Weise mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Ein schön angelegter Pfad führt über Hängebrücken und Moorwegen vorbei an Informationstafeln zu Insekten und Tieren, Wildpflanzen und Pflanzenkläranlagen. Besonders beliebt ist die Unterwasser-Beobachtungsstation.

Das Urlaubsgebiet Furth im Wald liegt im Schnittpunkt des Bayerischen und Böhmischen Wald. Die ostbayerische Grenzstadt wird von den Bayerwaldgipfeln Gibacht (934 m) und Hohenbogen (1079 m) auf der bayerischen und dem ?erchov (1032 m) auf der böhmischen Seite umrahmt. Die etwa 9.500 Einwohner zählende Stadt, wurde im Jahre 1086 gegründet und bietet mit seinen flachen Flußlandschaften und waldreichen Berge beste Erholungs- und Radwandermöglichkeiten. Seit Wegfall des „Eisernen Vorhangs“ eröffnen sich zahlreiche „jungfräuliche“ Radrouten jenseits der Grenze. Radwegeausbau und Wegweisung erreichen in Tschechien mittlerweile „westlichen“ Standard.

Deutschlands ältestes Volksschauspiel „Der Further Drachenstich“ trägt zur Popularität der Urlaubsregion Hohenbogenwinkel weit über die bayerischen Grenzen bei. Beeindruckend präsentiert sich das über 500 Jahre alte Festspiel "Drachenstich" inmitten der Stadt. Das historische Festspiel, welches jährlich vom 1. Sonntag bis zum 3. Sonntag im August, mit Festzug und "Ritter-Spektakel" stattfindet, zieht jährlich zehntausende von Besuchern an.

 Grenzüberschreitende Rundtour (60 km / 500 hm): Radwege-Nr. 2014. Richtung Grenzübergang Schafberg (4 km). Weiter nach Domazlize (Taus) – eine über 1000 Jahre alte Grenz- und "Hauptstadt" des Chodenlandes. Sehenswert sind Chodenburg, Chodenmuseum, barocke Klosterkirche, Stadturm und historischer Stadtplatz mit Laubengängen aus dem 16. Jahrhundert. Weiter führt der hügelige Rundkurs über Kydne zum Grenzübergang Vseruby / Neuaign. Zurück nach Furth im Wald auf dem Chambtal-Radweg.

Die Grenzstadt Furth bietet eine grenzüberschreitende Bahnverbindung zur westböhmischen Kreisstadt Domazlice (Taus).

 Chambtal-Radweg

Zuwege entlang der Etappe Lam: ca. 0,2 km Neukirchen b. Hl. Blut: ca. 0,2 km

Einkehrmöglichkeiten findet Ihr in Lam, Neukirchen b. Hl. Blut, Eschlkam und Furth im Wald. 

Unsere Tipps: Berghaus Schönblick, Hohenbogen 1, 93453 Neukirchen b.Hl. Blut, Tel. 09947 902949, www.schoenblick-hohenbogen.de Landgasthof Vogl - Zum Klement, Tanneneckstraße 5, 93453 Neukirchen b.Hl. Blut - Mais, Tel. 09947 1276, www.landgasthof-vogl.de Hotel-Gasthof Zum Bach, Marktstraße 1, 93453 Neukirchen b. Hl. Blut, Tel. 09947 1218, www.zum-bach.de

Bahnhöfe entlang der Etappe

Lam

Furth im Wald

Tourist-Infos

Tourist-Info Lam
Marktplatz 1
93462 Lam

Tel. 09943-777

www.lamer-winkel.bayern
tourist@lam.de

Tourist-Info Neukirchen b. Hl. Blut,
Marktplatz 10
93453 Neukirchen b. Hl. Blut

Tel. 09947-940821

www.neukirchen.bayern
tourist@neukirchen.bayern

Tourist-Info Eschlkam
Waldschmidtplatz 2
93458 Eschlkam

Tel. 09948-94081

www.markt-eschlkam.de
josef.altmann@markt-eschlkam.de
Tourist-Info Furth im Wald
Schloßplatz 1, 93437 Furth im Wald

Tel. 09973-50980

www.bayerischer-wald-ganz-oben.de
tourist@furth.de