Der Bayerische Wald - Hier geht der Punk ab

Alpenerfahrene Mountainbiker brauchen sich in der kupierten Waldlandschaft des Bayerischen Waldes keine Gedanken zu machen in irgendeiner Weise unterfordert zu sein. Aber Hallo, ganz im Gegenteil, wo sich Tagesetappen von 2 000–3 000 hm ruckizucki zusammenstellen lassen. Nur die Harten kommen in den Garten. Dieser geläufige Sarkasmus-Spruch dürfte öfter fallen, wenn quälend lange Uphills ein ganzes Rudel an inneren Schweinehunden von der Leine lässt. Besonders bei mehrtägigen Etappenfahrten ist Fahrkönnen, muskuläre Ausdauer und mentales Durchhaltevermögen – sprich Sitzfleisch – gefordert. Für Konditionsbolzen natürlich ein wahrer Segen. Aber keine Angst, neben "schwarz" deklarierten Routen gibt es ebenso sanft gewellte Strecken, die einem Luft zum Atmen lassen. 

Wie auch immer, in Sachen Fahrspaß spielt es jedenfalls keine Rolle, ob man auf dem Hardtail gemäßigt dahinrollt oder mit einem Fully komfortabel gefedert Hindernisse glattbügelt.

Trailbiker erwartet in der Tat ein euphorisierendes Netz an gewundenen Schmalspurpfaden. Genau darauf spechten in erster Linie Vollblutbiker, dessen Urlaubsdomizil größtmöglichen Benefit versprechen soll. Ist man über (Single-) Trailanteil bzw. Boden- und Streckencharakter sowie Höhenprofil diverser Routen im Bilde, verschafft der Überblick eine praxisnahe Vorstellungskraft über die herrschenden Geländeverhältnisse. 

Bezogen auf den Bayerischen Wald bietet die Mittelgebirgsregion salopp formuliert das volle Programm. Von weich gekurvten, hindernisfreien Wald-Wiesenwegen über ruppige Zick-Zack-Trails mit Stufen, Absätzen, scharfkantigen Steinen, quer liegenden Bäumen, armdicken Wurzeln und losen Gesteinsbrocken bis hin zu reinrassigen Downhills zaubert die Natur ein Repertoire aus dem Ärmel, das Nervenkitzel verspricht und die Adern mit Endorphinen flutet. Gleichgültig ob inspirierende Genussrunde oder beinharte Enduro-Tour – jeder Biker-Typ findet seine variantenreiche Erfüllung. 

Gratis dazu frische, sauerstoffreiche Luft in den schattigen Waldpassagen. Dass ein Bike-Urlaub in der amtlich bestätigten saubersten Luft Deutschlands wie ein Gesundbrunnen wirkt, sei nur am Rande erwähnt.

Manchmal heißt es Ende Gelände, dann ist Schieben oder Tragen angesagt was unter eingefleischten Bikern bekanntlich auch einen gewissen Reiz ausmacht.  

Summa summarum versprüht die wildromantische Naturlandschaft des Bayerischen Waldes prickelndes Abenteuerfeeling. Also Leinen - äh Bremsen los - Variostütze runter und ab geht die Post.

Fesselnde Reizmomente und Fahraction beruhen vor allem auf dem sagenhaften Trail- und Wegegeflecht, das den Bayerischen Wald engmaschig durchzieht. Gebaut von der Natur – so betrachtet ist der sprichwörtliche Nährboden für das illustre Bikervölkchen von Gottes Gnaden „bestellt“. Einzig um die ersehnten Glückswallungen hat sich der Biker mit muskulärer und koordinativer Power zu kümmern. Ohne Fleiß kein Preis - das gilt für alle Lebenslagen. 

Es hat schon seine triftigen Gründe, wenn der Bayerische Wald zwischen Donau, Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze von Mountainbikern wie Fachmedien mit Lob Arien bedacht bzw. verheißungsvoll als <Bayerisch Kanada> oder Schlaraffenland für Biker bezeichnet wird. Das grüne Dach Europas kredenzt der Stollenfraktion auf rund 6.000 Quadratkilometern markante 130 Berggipfel mit über 1.000 m Höhe. 

Die magische Anziehungskraft des Traumreviers kommt nicht von ungefähr, schließlich besticht die Szenerie mit sauerstoffreichen Wäldern, saftigen Wiesenhängen, kargen Felswänden, gezackten Bergrücken, romantischen Flusstälern, plätschernden Gebirgsbächen, smaragdgrünen Bergseen, zahlreichen Quellen, Wasserfällen und faszinierenden Panoramablicken.

Publikationen

Die 32 seitige Broschüre <Bayerischer Wald & Böhmerwald - Mountainbiken auf dem grünen Dach Europas> entstand in Zusammenarbeit mit dem Mountainbike-Magazin WORLD OF MTB. 

Bayerischer Wald & Böhmerwald - Mountainbiken Auf dem Grünen Dach Europas>

Das Mountainbike-Magazin <Bikesport> testete das attraktive Mountainbike-Revier Sankt Englmar.

Pionierregion St. Englmar, bikesport

Da der Woid – wie Alteingesessene ihre Heimat liebevoll nennen seine verborgenen Schätze - welche sich fein manikürt über Berg und Tal schlängeln – nicht so ohne weiteres preisgibt, braucht es einer feinen „Spürnase“. Entweder begibt man sich mit Freunden abseits offiziell ausgewiesener Strecken auf Exkursion, um auf eigene Faust das Terrain zu erkunden oder heuert einen einheimische Fährtensucher an. Ortsunkundige ziehen letzteres vor, denn Tourguides destillieren ein leistungsbezogenes Routenspektrum, was langwieriges Suchen nach purem Fahrerlebnis und herausragenden Landschaftsimpressionen vermeiden hilft. Auf diese Art lernt man völlig unkompliziert sagenhafte Strecken und reizvolle Fleckchen dieser Region kennen. 

In Bayern gibt es keine gesetztliche 2-Meter-Regel, d.h. das Biken ist im Prinzip überall dort erlaubt, wo es keine Verbotsschilder untersagen. Zum Schutz der einzigartigen Biosphäre ist nur die Kernzone des Nationalparks Bayerischer Wald sowie Teile des Nationalparks Sumava (CZ) für Biker tabu. 

Bike-Gattungen

Das Groß der MTB-Touren im Bayerischen Wald bewegt sich im mittelschweren  Schwierigkeitsgradbereich. Viele Routen bieten von allem etwas, d.h. die Skills sind wechselweise mal mehr oder weniger beansprucht. Individuelle Vorlieben (abfahrtslastig oder kletterorientiert) bestimmen den Einsatzzweck des Bikes. Wer hauptsächlich „softige“ Wald-Wiesenwege bzw. Flow-Trails ohne größere Barrieren befährt ist mit einem CC-Hardtail oder Touren- bzw. Racefully (Federweg 100 mm) gut bedient. Mit dem universellen Allmountain (Federweg 120-150 mm) kommen im Bayerischen Wald die meisten Biker gut zurecht. Als kletterfreudige Allzweckwaffe lässt sich der Allrounder auf schwierigen Abfahrten genauso souverän bewegen wie auf technischen Uphills. Wer sich vornehmlich auf ruppigen Trails mit fahrtechnischen Raffinessen und heiklen Schlüsselstellen zu Hause fühlt, setzt auf ein agiles Trailbike oder potentes, langhubiges Enduro.   

  Das Bayerische Naturschutzgesetz 

Im Jahr 2000 wurde von der Bayerischen Staatsregierung mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club Landesverband Bayern (ADFC) e. V., der Deutschen Initiative Mountain Bike e. V. (DIMB), dem Bund Deutscher Rad- fahrer (BDR) e. V., dem Deutschen Alpenverein (DAV) e. V., dem Bayerischen Radsport-Verband e.V. und dem Landesverband Bayern der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine e.V. eine schriftliche Vereinbarung getroffen. Wohlgemerkt zu einer Zeit, lange bevor der Mountainbike-Sport sich zum Massentrend entwickelte bzw. (Single-) Trails nur von einer verschwindend kleinen Minderheit (Nischensport) befahren wurden (Freeride/Downhill). Im Kern geht es darum, die Koexistenz der Naturnutzergruppen zu fördern. Auch die Umweltverträglichkeit des Mountainbikings - belegt von wissenschaftlichen Untersuchungen - wurde offiziell anerkannt. Wegebreite-Regelungen waren hingegen kein Thema: "Im Sinn der in dieser Vereinbarung angestrebten Deregulierung wird daher davon abgesehen, in Verwaltungsvorschriften eine bestimmte Breite oder Beschaffenheit für die Eignung der Wege festzuschreiben." Die Botschaft der Bayerischen Staatsregierung ist dabei klar: <Miteinander statt Gegeneinander – gemeinsam für die Natur>. Das Bayerische Naturschutzgesetz Art. 26 besagt: „In Bayern ist das Erholungs- und Betretungsrecht in der freien Natur aufgrund des Art. 141 Abs. 3 Satz 1 Bayerische Verfassung verfassungsrechtlich gewährleistet. Danach ist der Genuss von Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur jedermann gestattet.“
Gleichwohl funktioniert der Grundsatz nur bei gegenseitigem Fairplay und Beachtung gewisser Spielregeln. Verhalten sich Wegenutzer rücksichtsvoll, angemessen bzw. kommunizieren höflich miteinander, nimmt es Konfliktpotentialden Wind aus die Segel. 
Mountainbikern fällt hierbei der verantwortungsvolle Part zu, gegenüber "schwächeren" Naturnutzern wie Wanderer/Fußgänger besondere Rücksicht walten zu lassen.  

 

  Kondition = Konzentration 

Freud und Qual liegen nah zusammen, d.h. erst nach Uphill-Höhenmetern wird die üppige Abfahrtsfahrspaß-Rendite als Belohnung fällig. Ist die Kraftausdauer mau , artet zwangsläufig jede Tour zu Tortour aus. Zudem benötigen fordernde Abfahrten messerscharfe Konzentration, was Gehirnschmalz und infolgedessen Energienachschub erfordert. Körperliche und mentale Schwerstarbeit benötigen je nach Belastungsintensität Kohlenhydrate und/oder Fett. Da Gehirnfunktionen nur bei ausreichender Kohlenhydratzufuhr (Glucose ist wichtigster Energielieferant) optimal funktionieren, führt eine Mangelversorgung zu Konzentrationseinbußen. Wer also konditionell überfordert ist oder mit geleertem Glucosespeicher (niedriger Glucoseanteil im Blut) zittrig herum eiert, dem unterlaufen über kurz oder lang Fahrfehler, denn Kondition = Konzentration. Das eine bedingt das andere. Mehr dazu in der Infobox Konzentrationsprobleme

Dank moderner Technik gibt es auch elektrische Anschubhilfen. Gerade "ältere Semester“ bzw. Menschen mit Handicap, deren Fitness zu wünschen übrig lässt, hilft die Wattleistung eines E-MTB-Bikes kräfteschonend über den Berg. Diesbezüglich setzt der Bayerische Wald als "größte E-Bike-Region Europas" zukunftsweisende Maßstäbe.

Hot Spots im Bayerischen Wald

Wie an der Perlenschnur aufgereiht können auf historischen Säumerpfaden grenzüberschreitend reihenweise „Tausender“ wie der Geißkopf, Rauher Kulm, Hirschenstein, Vogelsang und Polednik überquert werden – sofern es die Fitness erlaubt. Die geheimnisumwobenen Schmugglerpfade rund um Waldmünchen zum Bergmassiv Gibacht (936 m) bzw. über die Landesgrenze zum tschechischen Cerchov-Gipfel (1042 m) umgibt eine einzigartige Aura. Wo Biker heute ihre Runden drehen, schmuggelten früher die Grenzgänger unter Lebensgefahr begehrte Waren. Entlang des großen Pfahls (150 km lange Quarzader) begeistern monströse Granitfindlinge vor allem im Viechtacher Land. Dagegen gelten verschlungene Pfade im abgelegenen Ilztal  des Passauer Landes immer noch als Geheimtipp.

 Bikepark

Gravity-lastige Biker lösen im MTB Zone Bikepark Geisskopfin Bischofsmais nahe der Kreisstadt Regen oder im KONA Bikepark Špičák(feiert 2016 sein 10 jähriges Bestehen) 5 km hinter der Landesgrenze bei Železná Ruda eine Liftkarte. Anlieger, Sprunghügel und North Shore Elemente machen richtig Laune. Vom North Shore Trail über easy Flow County Trail bis hin zum Kinder- und Trainingsparcour sprechen die Lines am Geisskopf alle Könnerstufen an. Selbst Einsteiger und „Normalo-Biker“ finden ihren Abfahrtsspaß. Bereits 1998 nahm alles seinen Anfang, als Ex-BMX'ler und Trailbauer Diddie Schneider - dem in Deutschland wohl bekanntesten Fachmann seiner Zunft – mit Bagger, Schaufel und Spaten bewaffnet dem Gelände auf den Pelz rückte. Zusammen mit Bike-Legende Hans Rey ersann er schon früh die Idee der Flow Country Trails. Sprünge, Drops, Geschicklichkeit, Bewegungsmotorik, Reflexverhalten, Reaktionsschnelligkeit bis hin zu Übungen, die psychologische Blockaden überwinden helfen, lassen sich auf den maßgeschneiderten Abfahrtspisten systematisch trainieren. Coole Sache: mit dem kostengünstigen Kombiticket löst man den Freifahrtschein für beide Bikeparks, die nur 43 km auseinander liegen. 

Biking der ganz anderen Art: steht einem der Sinn statt fahrtechnischer Spirenzen eher nach einem Zeitgeschichts-Erlebnis, der kann sich auf den  Iron Curtain Trail entlang des Grenzkamms zwischen dem Bayerischen Wald und dem Böhmerwald begeben. Von der 10 400 km langen EuroVelo-Route 13 mag dies zwar nur ein winziger – aber beileibe kein unspektakulärer Streckenabschnitt sein. Der Namenszusatz „Trail“ ist übrigens nicht wörtlich zu nehmen, da die Route überwiegend auf Forstwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen verläuft.

 

Action und Erholung im Doppelpack

Wälder, mächtige Bergesrücken, die sich mit sanften Kuppen abwechseln, kleine Bergseen, Flusstäler, darüber zarte Nebelstreifen in der Dämmerung. Hier liegt die größte Waldlandschaft Mitteleuropas: der Bayerische Wald.

Da gibt es den Nationalpark mit seiner vom Menschen unberührten Natur. Dazu den Naturpark Bayerischer Wald und den mit dem Qualitätssiegel Viabono ausgezeichneten Naturpark Oberer Bayerischer Wald, die einen erholsamen und erlebnisreichen Urlaub garantieren. 

Für Biker bietet sich grenzenlos biken an – im wahrsten Sinne des Wortes! Attraktive Touren führen entlang der Flusstäler im Böhmerwald und Bayerischen Wald. An der Glasstraße liegen moderne Galerien und traditionsreiche Glashütten. An Regenerationstagen und bei schlechtem Wetter bieten sich lohnenswerte Ausflugsziele an. Burgen, Schlösser, Klöster sind Zeugen einer lebendigen Zeitgeschichte.

Wer sich nach städtischem Flair, Geschichte und Kultur sehnt oder abhängen und chillen möchte, macht einen Ausflug nach Regensburg, Straubing, Deggendorf oder Passau. Die unmittelbare Nähe macht die Donau-Städte zum Einfallstor des Bayerischen Waldes. Von den Hochplateaus in die Donauebene frohlocken sage und schreibe bis zu 800 Tiefenmeter, die allerdings auf dem Rückweg wieder hinauf gekurbelt werden müssen. Besonders bei schönem Wetter ist in den Cafes, Bars, Kneipen, Biergärten und Restaurants der urbanen Zentren die Hölle los.

  Fazit

Das Trail- und Tourenparadies des Bayerischen Waldes ist mit seinen epischen Bergpanoramen und stillen Tälern an Ursprünglichkeit, Vielseitigkeit und Gegensätzlichkeit reich gesegnet. Obendrein ist die Gegend relativ preiswert. Die Region hat unglaubliches Potential, also raus aus der Komfortzone und ab nach Klein Kanada, um die Trailperlen und urigsten Berghütten zu entdecken. Das Mountainbike-Eldorado <Bayerischer Wald> erwartet seine Offroad-Fans - ohne lästige Zwei Meter Regel versteht sich - mit offenen Armen. Die Suchtköder sind gelegt, seine Duftmarken darf jeder selber setzen. Viele Mountainbiker eint dieselbe Absicht: Trails rocken was das Zeug hält bis dass die Magie des Flows die Sinne verzaubert. Genau dafür stehen die Vorzeichen im Woid unter einem guten Stern. Kein Wunder wer angefixt abreist und noch stärker vom MTB-Virus befallen ist, als er eh schon war. Das Höchste der Gefühle, der Kreis schließt sich.

Infos/Bezugsquellen

Tourismusreferat im Landratsamt Straubing-Bogen
Leutnerstraße 15
94315 Straubing 

Telefon: +49  (0) 94 21 / 973 - 127
Telefax: +49  (0) 94 21 / 973 - 177
tourismus@landkreis-straubing-bogen.de
www.tourismus-straubing-bogen.de

Tourist-Information Passauer Land
Domplatz 11
94032 Passau

Telefon: +49 (0) 851 / 397 - 600
Telefax: +49 (0) 851 / 397 - 488
tourismus@landkreis-passau.de
www.passauer-land.de

Touristisches Service Center
Amtsgerichtstraße 6 - 8
94209 Regen

Telefon: +49 (0) 9921 / 96 05 - 0
Hotline: 0800 / 272 37 52 63 (kostenlos)
Telefax +49 (0) 9921 / 96 05 - 2101
info@touristisches-service-center.de
www.arberland-bayerischer-wald.de

Landratsamt Deggendorf
Herrenstraße 18
94469 Deggendorf

Tel. +49 (0)991 / 3100 - 237
Fax +49 (0)991 / 3100 - 41 - 237
tourismus@lra-deg.bayern.de
www.deggendorfer-land.de

Nationalpark-FerienLand Bayerischer Wald
Wolfkerstraße 3
94078 Freyung

Tel. +49 (0)8551/57-114
Fax +49 (0)8551/57-193
service@nationalpark-ferienland.de
www.nationalpark-ferienland-bayerischer-wald.de

Naturpark Oberer Bayerischer Wald
Landratsamt Cham • Rachelstr. 6
93413 Cham

Telefon: +49 (0) 9971 / 78 - 430
Telefax: +49 (0) 9971 / 78 - 433
touristik@lra.landkreis-cham.de
www.bayerischer-wald.org