Etappe 6 · Zwieslerwaldhaus - Lam
- Ausgangspunkt: Zwieslerwaldhaus
- Etappenziel: Lam
- Streckenlänge: 63 km
- Niveauunterschied: 1.600 hm
- Höchster Punkt 1 430 m.ü.M.
- Tiefster Punkt 540 m.ü.M.
Highlights:
- Trifterklause Schwellhäusl
- Großer Arber
- Bayerwald-Tierpark Lohberg
Streckenänderungen
ETAPPE 6 (NORD): durch geringfügige Streckenänderung hinter Rabenstein ist diese Etappe 2 km kürzer als sie ursprünglich war. Aktuelle Hinweise auf Sperrungen, Umleitungen und Behinderungen (z.B. Sturmschäden) findet ihr hier
Fahrrad-Reparaturstation Drachselsried (Etappe Nord 6)
Die Fahrrad-Reparaturstation befindet sich direkt an der Berghütte Schareben bei Drachselsried
Ausstattung
- Kreuzschlitzschraubendreher
- Torxschlüssel Set
- Reifenheber
- Einmaulschlüssel
- Doppelmaulschlüssel
- Inbusschlüssel Set
- Pedalschlüssel
- Speichenschlüssel
- Reifenheber
- Pumpe mit Adapter für alle Ventile
Fahrrad-Reparaturstation Langdorf (Quertrasse)
Die Fahrrad-Reparaturstation befindet sich bei Langdorf nahe der Staatsstraße
Ausstattung
- Kreuzschlitzschraubendreher
- Torxschlüssel Set
- Reifenheber
- Einmaulschlüssel
- Doppelmaulschlüssel
- Inbusschlüssel Set
- Pedalschlüssel
- Speichenschlüssel
- Reifenheber
- Pumpe mit Adapter für alle Ventile
Etappenbeschreibung
Auf der sechsten Etappe der Nordroute der Trans Bayerwald verlässt die Strecke den Nationalpark Bayerischer Wald. Bevor es hinauf geht auf den König des Bayerwaldes, den Großen Arber, sollte man aber unbedingt einen Abstecher zur ehemaligen Trifterklause, dem „Schwellhäusl“ machen. Trotz des schweißtreibenden Anstiegs zum Großen Arber sollte man nicht den Blick ins Tal versäumen, hinunter nach Bodenmais, dem alten Bergwerksdorf und einzigem heilklimatischen Kurort im Bayerischen Wald. Auf dem höchsten Gipfel des Bayerischen Waldes bietet sich ein phänomenaler Rundumblick nach Tschechien, in den Nationalpark, über die acht Tausender-Gipfel oder gen Süden zur Donauebene. Bei guter Wetterlage sind die Alpen zum Greifen nahe. Und natürlich wird man in der Eisensteiner Hüttn auch kulinarisch bestens versorgt. Ab hier verläuft dann die Route immer in einer Höhenlage bis zum Reischflecksattel. Hunger und Durst kann man bei einem Abstecher zum Berghaus Schareben stillen. Nach einer Stärkung wird unweit von dort der Kamm überquert und es geht bergab Richtung Lamer Winkel. Einzigartige Natur und beeindruckende Ausblicke begleiten Euch bis nach Lohberg. Hier wartet dann das Naturbad Huberweiher mit einer Erfrischung im kühlen Nass. Wer weiterfahren möchte, kann am Etappenziel in Lam ganz wunderbar seine Waden pflegen und Kraft tanken für den nächsten spannenden Tag.
Streckengrafik mit Höhenprofil - Nordroute Etappe 6 · Zwieslerwaldhaus - Lam
Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.
Etappenbeschreibung

Foto: Kreuzungspunkt Arberseestraße beim Langlaufzentrum Bretterschachten (1.120 m ü.NHN.)
Auf der sechsten Etappe der Nordroute der Trans Bayerwald verlässt die Strecke den Nationalpark Bayerischer Wald. Bevor es hinauf geht auf den König des Bayerwaldes, den Großen Arber, sollte man aber unbedingt einen Abstecher zur ehemaligen Trifterklause, dem „Schwellhäusl“ machen. Trotz des schweißtreibenden Anstiegs zum Großen Arber sollte man nicht den Blick ins Tal versäumen, hinunter nach Bodenmais, dem alten Bergwerksdorf und einzigem heilklimatischen Kurort im Bayerischen Wald.

Foto: nachdem die Arberseestraße überquert ist setzt sich der Aufstieg zum Großen Arber fort
Auf dem höchsten Gipfel des Bayerischen Waldes bietet sich ein phänomenaler Rundumblick nach Tschechien, in den Nationalpark, über die acht Tausender-Gipfel oder gen Süden zur Donauebene. Bei guter Wetterlage sind die Alpen zum Greifen nahe. Und natürlich wird man in der Eisensteiner Hüttn auch kulinarisch bestens versorgt. Ab hier verläuft dann die Route immer in einer Höhenlage bis zum Reischflecksattel. Hunger und Durst kann man bei einem Abstecher zum Berghaus Schareben stillen. Nach einer Stärkung wird unweit von dort der Kamm überquert und es geht bergab Richtung Lamer Winkel. Einzigartige Natur und beeindruckende Ausblicke begleiten Euch bis nach Lohberg. Hier wartet dann das Naturbad Huberweiher mit einer Erfrischung im kühlen Nass. Wer weiterfahren möchte, kann am Etappenziel in Lam ganz wunderbar seine Waden pflegen und Kraft tanken für den nächsten spannenden Tag.
Zwiesler Waldhaus
Der schmucke Weiler Zwiesler Waldhaus liegt am Fuß des Großen Falkenstein (1.315 m ü. NHN) im Falkenstein-Rachel-Gebiet des Nationalparks Bayerischer Wald.

Geschichtlicher Rückblick
Aus einer ehemaligen Schutzhütte entstand 1764 am sogenannten Böhmweg für die Säumer die Schutz- und Einkehrstätte Zwieseler Waldhaus. 1832 wurde die erste Konzession für den Bierausschank erteilt, womit es als der älteste Gasthof im Bayerischen Wald gilt. Auch das heute ebenfalls als Gasthof dienende ehemalige Zollhaus am Ortseingang blieb erhalten. Zwieslerwaldhaus (701 m) gilt unter Radfahrern und Wanderern als begehrte Anlaufstelle. Im Südwesten liegt das Schwellhäusl, eine ehemalige Holztrifter-Klause, die heute eine beliebte Ausflugsgaststätte beherbergt.
Die Waldsiedlung mit seinen holzvertäfelten Häusern und einem Brunnen bietet sich unweit der Landesgrenze als Übernachtungsort an, um ggf. auf einem Anbindungs-Radweg seinen "Bayerwald-Trip" fortzusetzen. In idyllischer Lage locken Gasthäuser und Biergärten mit regionaltypischen Speisen.

Baumstämme mit breiten Einkerbungen - umfunktioniert zu robusten Radständern - zeigen, dass man sich auf Biker eingestellt hat.
Abstecher zum Grenzübergang Ferdinandsthal-Debrník

In Ferdinandsthal (Debrník) endet bzw. beginnt der 105 km lange iNationalpark-Radweg. Unmittelbar nach der Bayerisch-Böhmischen Landesgrenze befand sich einst eine böhmische Glashüttensiedlung, die heute nicht mehr existiert.

Da sich die Staatsgrenze mitten im Wald (grüne Grenze) befindet ergeben sich zwei Alternativen: entweder wieder zurück nach Zwieselerwaldhaus radeln (2.3 km) oder die nächstgelegene tschechische Ortschaft Železná Ruda (2.8 km) ansteuern, von wo man nach weiteren 2.3 km nach Bayerisch Eisenstein gelangt.

Radwegeanbindungen (Tschechien)
Wer vom Grenzübergang Ferdinandsthal-Debrník auf tschechischem Territorium dem Forstweg folgt, gelangt nach 1.5 km zu einem Scheitelhochpunkt (90 hm), wo die Böhmerwaldroute Nr. 33 abzweigt. Die Route 33 Šumavská cyklomagistrála (Böhmerwaldmagistrale) ist quasi das tschechische Pendant zum Nationalpark-Radweg. Sie durchquert das Biosphärenreservat Šumava von Železná Ruda nach Nová Pec (Moldaustausee) auf einer Distanz von 110 km. Vom Abzweigepunkt der Böhmerwaldroute Nr. 33 bis nach Železná Ruda (Markt Eisenstein) sind es 1 km bzw. von dort aus erreicht man nach 2.3 km Bayerisch Eisenstein.
Die Kombination des »Nationalpark-Radweg« mit dem Genuss-Radwanderweg ergibt durch den zweiten Halbkreis auf tschechischer Seite vom Grenzübergang Ferdinandsthal-Debrník bis zur Schnittstelle in Bucina eine sehr interessante Rundtour.

Die Fortsetzung des Waldpfads führt direkt nach Železná Ruda.
Die Große Deffernik mündet bei Ludwigsthal in den Großen Regen.
Fortsetzung TRANS BAYERWALD
Die Weiterfahrt führt am Wanderparkplatz Brechäuslau vorbei Richtung Schwellhäusl.

Gasthaus Schwellhäusl

Wir der Ort Zwiesler Waldhaus verlassen, erreicht man nach 5.2 km (54 hm / 106 Tiefenmeter) das historische Gasthaus Schwellhäusl. Der urige Biergarten - idyllisch gelegen am Schwellteich der Schmalzbachschwelle (ehemalige Trifterklause) inmitten im Nationalpark Bayerischer Wald - ist ein äußerst beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer wo der Einkehrschwung eigentlich zum "Pflichtprogramm" gehört.

Do geht ma s’Herz af
von Gerti Weinmann:
In unserem schena boarischn Woid
do is a Platzerl, des mir so g’foid.
Egal, zu jeder Jahreszeit,
geh i gern do hi und han mei Freid.
I wandert durch de herrliche Natur
und g’spür einfach de Freiheit pur.
An Schmalzbach hams ins oide Flussbett
z’ruckglegt und de Wanderweg wern g’hegt und pflegt.
Da Schwellsteig und der Urwoidweg mir so
g’foid im Nationalpark Boarischer Woid.
Genau do liegts drinund i bleib steh,
wenn i mei geliebtes Schwellhäusl seh.
Do geht ma s’Herz af, denn oans is g’wiß,
des Fleckerl is mei Paradies.
De oide Triftaklause mitm Fischerweiher
danebm – es is als war de Zeit stehbliebm.
Und de grouße Felsensonnenuhr
zoigt mir heut glückliche Stunden nur.
Im Biergoatns, a Bier vom Stoa und a deftige Brotzeit dazua:
A Schmatz, a Musi und die boarische Ruah.
Fußballstars, Raufangkehrer und seine
kgl. Hoheit Prinz Luitpold von Bayern
doan alle recht gern im Schwejhäusl feiern.
So mittn drin, im schena boarischen Woid,
i bin mir sicher, dass dir a recht guat gfoid.
Denn im Schwejhäusl do kehrma ei,
da fajhst de dahoam, wie kannst anders sei.
Parkplatz Deffernik

Der Parkplatz Deffernik (628 m) befindet sich unweit der Orte zwischen Regenhütte und Ludwigsthal, direkt nach Überquerung der Waldhausstraße (KM 98.4). Edle Holz-Intarsientafeln informieren sowohl über das Radwegenetz in der Nationalparkregion als auch speziell über den »Nationalpark-Radweg«.

Der Parkplatz Deffernik ist ein frequentierter Anlaufpunkt sowohl für Wanderer als auch Radfahrer, da sich in unmittelbarer Nähe etliche Routen verzweigen.

Abzweig Waldhausstraße (vor dem Parkplatz Deffernik) links: 300 Meter bis zur Kreuzung an der B 11 radeln, wo man auf den Regental-Radweg (Bayerwald-Radwanderachse) trifft. Der Parkplatz Deffernik ist ein Radwegeknotenpunkt, da hier neben der TRANS BAYERWALD auch der Nationalpark-Radweg verläuft.

Foto: die Waldhausstraße unterquert die Bahnlinie Plattling - Deggendorf - Bayerisch-Eisenstein

Biegt man vor der Kreuzung rechts ab (Regental-Radweg), wird kurz darauf die B11 unterquert und gelangt zur Regenbrücke. Abzweig links Regental-Radweg: 2 km nach Ludwigsthal, wo im Zuge der Nationalparkerweiterung das Nationalparkzentrum Falkenstein eingerichtet wurde.
Regen - Ein Fluss - Fünf Namen

Foto: Regenbrücke (sogenannte Unglücksbrücke) über den Großen Regen nahe Ludwigsthal. Sie befindet sich vom Parkplatz Deffernik ca. 500 m vom Nationalpark-Radweg entfernt vis a vis der B11. Im Volksmund wird sie Unglücksbrücke genannt, da die Brücke einst unter der Last eines Holzfuhrwerks zusammenbrach und dabei Holzarbeiter tödlich verunglückten.

Foto: der Große Regen bei Ludwigsthal
Fünf Namen - ein Fluss. Der Große Regen (Rezná) entspringt am Osthang des Panzer (1214 m.ü.M.) im Böhmerwald und fließt über Železná Ruda in Bayerisch Eisenstein auf deutsches Staatsgebiet.
Die Quelle des Kleinen Regen (Malá Rezná) liegt dagegen am Fuße des Großen Rachel nur 1 km jenseits der Bayerischen Grenze entfernt in Tschechien. Der Kleine Regen fließt durch die Trinkwassertalsperre Frauenau und mündet in Zwiesel in den Großen Regen. Von dort ab trägt der Fluss den Namen Schwarzer Regen. Er durchfließt westlich von Viechtach den Höllensteinsee und anschließend den Blaibacher See.
Der Weiße Regen entspringt dem Kleinen Arbersee (918 m.ü.M.) als „Seebach“ und fließt über Lohberg, Lam, Arrach bis nach Pulling, wo er unweit des Kraftwerks in den Schwarzen Regen mündet. Ab der Verschmelzung beider Flüsse trägt der Fluss bis zur Mündung in die Donau in Regensburg den Namen Regen.

Die Germanen nannten den Fluss Regana, den die Römer leicht abgewandelt als Reganum und Reganus bezeichneten. Im 11. Jahrhundert trug der Fluss den Namen Regin. Orte wie Regensburg, Regen, Regenstauf, Regenhütte und Weissenregen sind nach dem Fluss benannt.
Auf dem Gipfelplateau gibt es einen 2 km langen Rundwanderweg, der eine herrliche Aussicht über den Bayerischen Wald und Böhmerwald sowie eine Reihe von Informationstafeln zur Flora und Fauna bietet.
Der Große Arber (tschechisch Velký Javor) ist mit 1456 m Höhe der höchste Berg des Bayerischen Waldes (Niederbayern). Was vielen nicht bekannt ist: ein unscheinbarer Felsriegel westlich des Gipfelkreuzes stellt mit 1440 m Höhe gleichsam den höchsten Punkt der Oberpfalz dar. Deshalb wird der im niederbayerischen Landkreis Regen und im oberpfälzischen Landkreis Cham gelegene Gipfel gern als „König des Bayerischen Waldes“ bezeichnet.
Arberkapelle

Der Initiator Johann Georg von Hafenbrädl (1726-1786) bemühte sich bereits 1769 um die Errichtung einer Kapelle - gebaut wurde sie schließlich 1806 als Holzkapelle. Die harten klimatischen Bedingungen setzten der Bausubstanz derat zu, dass das Bauwerk im Laufe von 150 Jahren viermal erneuert werden musste. Nach dem 1. Weltkrieg verfiel die Kapell zusehenst. Erst 1957 wurde wieder eine Kapelle - gestiftet vom Grundherren des Arber dem Fürsten Friedrich Wilhelm von Hohenzollern (1924 – 2010) - auf dem Arbergipfel errichtet. Seit 1965 lebte die 150 jährige Tradition der Arber-Kirchweih wieder auf, die jedes Jahr Ende am vorletzten August-Wochenende stattfindet. 2015 wurde die Kapelle generalsaniert und mit einer Glocke aus der evangelischen Kirche in Bayerisch Eisenstein in einem kleinen Glockenturm bestückt. Seitdem verfügt die mit Schindeln verkleidete Kapelle ein schützendes Vordach für Gottesdienste und Andachten.
Flora & Fauna
Der Große Arber erreicht als einziger Gipfel des Bayerisch-Böhmischen Grenzmassivs die klimatische Waldgrenze. Selbst Baumarten wie Fichte und Vogelbeere kommen in dieser Höhe nur noch vereinzelt vor. Allenfalls die Latsche bildet flächige Bestände, d.h. nur Pflanzen die als Spezialisten den extremen Klima- und Bodenbedingungen trotzen (kalt, steinig, nährstoffarm) sind in dieser Höhenlage überlebensfähig.
Auch wenn die Gipfelregion des Großen Arbers nicht die natürliche Waldgrenze überragt so ist sie dennoch baumfrei und wird von subalpinen Magerrasen, Felsfluren und Latschengebüschen geprägt wie es in dieser Ausdehnung im Bayerischen Wald ansonsten nicht vorkommt.
Das Rundum-Panorama ist überwältigend. Bei guter Fernsicht erblickt man die Alpenkette, wo am Horizont so bekannte Bergriesen wie den Großvenediger (3666 m), Großglockner (3798m), Watzmann (2713m) und Hochkönig (2941 m) empor ragen.
Vom Arbergipfel aus bietet sich ein fantastisches Bergpanorama über den Bayerischen Wald: Kleiner Arber 1 384 m, Großer Rachel (1453 m), Lusen (1373 m), Plöckenstein (1363 m), Großer Falkenstein (1315 m), Osser (1293 m), Kaitersberg (1034 m), Hohenbogen (1050 m) sowie weitere 30 Gipfel mit mehr als 1000 m Höhe.
Die gigantische Aussicht vermittelt auch einen Eindruck über den weiteren Streckenverlauf der TRANS BAYERWALD. Bevor der Große Osser auf dem Programm steht lockt erst mal eine lange Abfahrt.
Perfektes Bikeabenteuer. Der Große Arber bildet den Zenit der TRANS BAYERWALD.
Eine großzügige Zeitplanung tut Not. Gerade in der Höhenlage sollte für inspirierende Päuschen genügend Freiraum bleiben.

In unmittelbarer Nähe der Route befindet sich die Chamer Hütte (Schutzhaus Kleiner Arber, 1.289 m ü.NN) die 1951 erbaut wurde. Sie liegt am Südhang des Kleinen Arber im Naturpark Bayerischer Wald (Landkreis Cham).

Mineralhaltiges Trinkwasser - das Best Of für schweißtreibende Bike-Touren.
Die Route führt über den Hochstein in großen Zick-Zack-Bögen weiter zur Schareben-Hütte. Der Hochstein gehört noch zum Arbermassiv und ist ein 1134 m hoher Sporn des Berges Heugstatt (1262 m). Er erhebt sich nordöstlich über dem Zellertal und liegt im Gemeindegebiet von Drachselsried im Landkreis Regen. Von seinem mächtigen Felsriegel mit Gipfelkreuz überblickt man nicht nur das gesamte Zellertal, sondern der Ausblick reicht bis zum Höhenzug des Vorderen Bayerischen Waldes sowie zum Gebiet des Nationalpark Bayerischer Wald mit Großer Rachel sowie in Gegenrichtung zum Kaitersberg. An klaren Tagen reicht bei Föhneinfluss die Sicht sogar bis zu den Alpen.
Die Abfahrtsstrecke vom Hochstein zur Berghütte Schareben (1019 m) beschert fast 430 berauschende Tiefemeter.
Plattfuß trotz Tubelless Bereifung mit Dichtmilch sind selten, trotzdem kommt ein solcher Defekt gelegentlich vor. Das ehemalige Forstdienstanwesen wurde ca. 1846 als Diensthütte für Forstschutzpersonal erbaut und seit 1960 als Wirtschaft mit Übernachtungsmöglichkeit betrieben.
Dass sich die Berghütte Schareben auf Mountainbiker eingestellt hat verraten allein schon die massiven Holz-Haltegerüste.

Während das teils sündhaft teure Material in Sichtweite seiner Eigner in Warteposition hängt, können sich die Piloten nach getaner Arbeit den angenehmen Dingen des Lebens widmen.

Das ehemalige Forstanwesen aus dem 19. Jahrhundert befindet sich seit 1989 im Besitz des Wald-Vereins Drachselsried, der sich die Bewahrung und Erhaltung der Hütte auf die Fahnen geschrieben hat. Bei schönem Wetter kann man sich auf der großen Terrasse vorzüglich verköstigen.
Wer tausende Kilokalorien verbrennt, darf ruhigen Gewissens opulent Speisen und Trinken.
Die Speisekarte bietet eine reichhaltige Auswahl an leckeren Köstlichkeiten.
Am Wochenende an warmen Sonnentagen ist die Berghütte Schareben meist gerammelt voll von Ausflugsgästen.
Je nachdem welches Etappenziel anvisiert ist bzw. wieviele Höhenmeter noch anstehen, sollte bedenken den Magen nicht all zu voll zu schlagen. Ansonsten macht einem ein überfüllter Magen besonders in den Anstiegen zu schaffen, da der Verdauungsapparat jede Menge Energie und Sauerstoff benötigt.
Will man die aktuelle Wetterlage checken: einfach auf die Webcam klicken.
Die Berghütte Schareben wird nicht allein von Mountainbikern angesteuert. Auch Familien- E- und Trekkingbiker radeln z.B. über den Forstweg von Drachselsried herauf.
Nach einem kurzen Gegenanstieg setzt sich die Abfahrt Richtung Lohberghütte fort. Wie die Südostflanke des Arbermassivs ist auch die nordwestliche Region ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet.
Die 27 km lange Quertrasse (624 hm) stellt zwischen Rabenstein und Bischofsmais die Verbindung der Nordroute mit der Südroute her.
Der idyllisch gelege Ort Lohberg wird vom Großen und Kleinen Osser überragt, wobei der TRANS BAYERWALD - Biker nur den tiefer gelegenen Ort Lohberghütte durchquert.
Der Lamer Winkel-Arber-Radweg überquert den Brennessattel und verbindet Bad Kötzting mit Bayerisch Eisenstein.
Nach Überquerung des Weißen Regen, der aus dem Kleinen Arbersee am Fuße des Großen Arbers entspringt, kurbelt man 5 km dem Markt Lam (622 m) im Landkreis Cham entgegen. Das Tal des Lamer-Winkel wird von den Bergen Arber, Osser, Kaitersberg und Hohenbogen eingegrenzt.
Etappenziel Lam
Bayern ist ja berühmt für seine deftige Küche mit Leberkäs, Weißwurst und Schweinshaxe.
Nach getaner "Arbeit" das verdiente kulinarische Vergnügen am Marktplatz von Lam. Der Lamer Winkel mit seinem Ossermassiv ist ein Dorado für Mountainbiker.
Zuwege entlang der Etappe Bayerisch Eisenstein: ca. 3,7 km Bodenmais: ca. 7,4 km Lam: ca. 0,2 km
Einkehrmöglichkeiten auf dieser Et Bayerisch Eisenstein, Rabenstein, Bodenmais, Drachselsried, Lohberg und Lam.
Bahnanschluss
- Bayerisch Eisenstein (Zubringer)
- Ludwigsthal
- Lam
Tourist-Infos
Tourist-Info Lindberg
Zwieselauer Straße 1
94227 Lindberg
Tel. 099 22 - 84 340
Tourist-Info Bayerisch Eisenstein
Schulbergstraße 1
94252 Bayerisch Eisenstein
Tel. 099 25 - 9019 - 001
Tourist-Info Bodenmais
Bahnhofstr. 56
94249 Bodenmais
Tel. 099 24- 312 96 - 0
Tourist-Info Lohberg
Rathausweg 1a
93470 Lohberg
Tel. 099 43 - 777
Tourist-Info Drachselsried
Zellertalstraße 12
94256 Drachselsried
Tel. 099 45 - 941 016
Tourist-Info Arnbruck
Gemeindezentrum 1
93471 Arnbruck
Tel. 099 45 - 941 016
Tourist-Info Lam
Marktplatz 1
93462 Lam
Tel. 09943 - 777


