Waldmünchner Radrundfahrt mit faszinierenden MTB-Strecken

Für viele Biker zählt die Waldmünchner Radrundfahrt im Naturpark Oberer Bayerischer Wald noch zum Neuland, da 2018 erstmals zwei Mountainbike-Strecken ins Programm aufgenommen wurden. Dies heißt aber mitnichten, dass der Veranstalter nicht den Geschmack und die Bedürfnisse eingefleischter Cross Country Fahrer kennen würde. Ganz im Gegenteil, denn zum einen gehört dem TV-Waldmünchen eine versiert leidenschaftliche Biker-Riege an, zum anderen wartet die Grenzregion zu Tschechien mit einem sagenhaftem Terrain im kupierten Gelände auf. Eine überaus vorteilhafte Kombination, die sich letztlich in der abwechslungsreichen Streckenführung widerspiegelt. Einheimischen wie Insidern dürften die Vorzüge der Veranstaltung bekannt sein, alle anderen sollten die tipptopp beschilderten Strecken als echten Geheimtipp begreifen. Wer Lunte gerochen hat, der weiß was er am 4. Juli zu tun hat (vorausgesetzt die geltenden Infektionsschutzvorschriften lassen es zu).  

Nachdem die Waldmünchner Radrundfahrt 2020 coronabedingt eine Pause einlegen musste, soll das familiäre Radsportevent heuer wieder stattfinden. Der Veranstalter freut sich auf ein Wiedersehen mit allen die bereits dabei waren und allen, die zum ersten Mal starten wollen! Im folgenden werden die Strecken kurz vorgestellt, um die Lust auf's Bike-Eldorado im Waldmünchner Urlaubsland zu entfachen. 

Strecken-Portfolio

- Rennrad-Touren über 122, 94 und 60 km

- MTB-Touren über 68 und 37 km

- Familientour über 20 km

Startzeiten

  • Tour E 68 km / 1.674 hm: Start 7.30 - 8.30 Uhr
  • Tour F 38 km /    870 hm: Start 7.30 - 9.00 Uhr

Mit knapp 1.700 Höhenmeter bietet die längere MTB-Strecke im teils gröberen Geläuf alles was das Bikerherz begehrt. Konditionell ist die Strecke anspruchsvoll. Fahrtechnisch trifft dies im Bereich des Gibacht (902m), Voithenberg und Bleschenberg ebenso zu, was umso mehr bei aufgeweichtem Untergrund, glitschigen Wurzeln und rutschigen Steinplatten gilt. Dann ist feinfühlige Körperbalance, fahrerisches Geschick, Reaktionsschnelligkeit und dosiertes Tempo gefragt, um keinen "Freiflug" zu provozieren. Manch giftige Rampe gerät zur toughen Herausforderung, die mitunter den inneren Schweinehund auf den Plan ruft. Doch Sinnkrisen kommen und gehen. Frohlockt eine rasante Abfahrt oder kurvige Flowpassage, ist der Spuk genauso schnell wieder vorbei wie er unvermittelt gekommen war. Wer beispielsweise den steilen Stich zum Bleschenberg auf Biegen und Brechen trotzdem nicht schafft, gibt sich keine Blöße hier abzusteigen. Angeblich hat diese "Himmelspforte" bislang noch nicht mal der beste Fahrer des Vereins gepackt. Wer hoch motiviert über sich hinaus wachsen möchte kann seinen Freunden zeigen wo der Bartel den Most holt.