Hohenbogenwinkel – Grenzenloses Bike-Eldorado im Bayerischen Wald ganz oben

Bild: ein neuer Tag erwacht - stimmungsvoller Sonnenaufgang im Hohenbogenwinkel  

Im Hohenbogenwinkel und dem angrenzenden Waldmünchner Urlaubsland - beides Teil des »Naturparks Oberer Bayerischer Wald« in der Oberpfalz - verbirgt sich ein facettenreiches Mountainbike-Eldorado, das überregional nur wenig bekannt ist. 

Der Hohenbogenwinkel prunkt mit einer bezaubernden Landschaftskulisse, die naturverbundenen Outdoorliebhabern sozusagen den grünen Teppich ausrollt. Das Gute daran ist, dass etliche Verbindungswege nicht abrupt an der Landesgrenze enden, sondern grenzüberschreitend in den Böhmerwald zum Cerchov oder weiter nach Babylon und Domažlice (Denkmalreservat) in die westböhmische Pilsner Region führen. Wälder machen vor Grenzbarrieren keinen Halt was den Vorteil hat, dass kontrollfreie Grenzübertritte das Tourenspektrum bzw. Kombinationsmöglichkeiten maßgeblich erhöht. Da das Grenzgebiet jahrzehntelang gesperrt war und die Naturflächen unberührt erhalten blieben profitiert heute insbesondere der sanfte Tourismus davon, zumal 473 km² zum Naturschutzgebiet "Cesky les" ausgewiesen wurden. Neben MTB- und Wanderschilder weist im übrigen die Langlaufbeschilderung auf das grenzüberschreitende Skiwandergebiet Gibacht/Cerchov hin. 

Was die Grenzregion hüben wie drüben so anziehend macht: man trifft in der wildromantischen Botanik - zumindest unter der Woche - kaum eine Menschenseele. Schließlich weist der »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« (1.526,81 km²) im Landkreis Cham (Oberpfalz) eine Bevölkerungsdichte von nur 84 Einwohner je km² auf. Fern von Touristengetümmel tritt man sich auf verschlungenen Wegen und Pfaden beileibe nicht ständig auf die Füße, was dem Fahrspaß zweifelsohne zugute kommt. Tatsächlich kann man dem stressigen Alltag lächelnd davon biken und nach kräftezehrenden Anstiegen meditative Gipfel-Päuschen einlegen, deren herrliche Panoramen unvergessliche Eindrücke verschafft. So heimst der Naturliebhaber ein ums andere Mal ersehnte Glücksmomente ein. Die abgeschiedene Mittelgebirgsregion macht's möglich, auch weil die spärlich besiedelte Landschaft vom ausufernden Naturnutzerdruck verschont blieb. Deshalb läuft das Nebeneinander von Wanderern, Mountainbikern, Förstern, Grundbesitzern und Jägern auch harmonischer ab, als beispielsweise in überlaufenen Tourismushochburgen. Freilich klappt der Begegnungsverkehr in der freien Natur nur dann konfliktfrei, wenn Naturliebhaber rücksichtsvoll und respektvoll miteinander umgehen.

Die beschauliche Bergregion bietet eine ganze Reihe weiterer Pluspunkte: das Antlitz der urwüchsigen Naturlandschaft liegt still und erhaben weit genug von Ballungszentren bzw. Verkehrlärm oder sonstigen zivilisatorischen Einflüssen entfernt. So betrachtet genießt der Hohenbogenwinkel - ja der gesamte Bayerische Wald - für Urlauber wie für die heimische Bevölkerung schon fast ein Art energetisches Alleinstellungsmerkmal. Ohnehin leben die gastfreundlichen Menschen hier im Einklang mit der Natur, und pflegen sorgfältig ihre Tradtionen bzw. feiern ausgelassen ihre Brauchtumsfeste. Da passt es gut ins Bild, dass sich der sanfte (Wander- Skilanglauf- und Mountainbike-) Tourismus umweltschonend in das sensible Naturgebilde der Flora & Fauna einfügt. Solange man auf (Wander-) Wegen bleibt und keine Querfeldeinfahrten unternimmt, klappt der Spagat zwischen freiem Zugang zur Natur und Naturschutz bestens. 

Wie dem auch sei: Ob Rennradfahrer oder Genussradfahrer, ob E-Biker, Cross- Gravel- oder Mountainbiker - ob easy auf leichten Wegen dahin gondeln, oder actiongeladen diesseits oder jenseits der Landesgrenze heftig über Wurzeln und Felsgestein zu donnern - der Hohenbogenwinkel zeichnet sich im doppelten Wortsinn buchstäblich als grenzenloses Rad- und Mountainbike-Eldorado aus.

Bild: Unterhaltsame Begegnungen mit einheimischen Wanderern

Getreu dem Slogan »Hohenbogenwinkel - Grenzenloses Bike-Eldorado im Bayerischen Wald ganz oben«, wo der Bayerische Wald und Böhmerwald zusammentreffen, entpuppt sich eine kontrastreiche Naturlandschaft, die Mountainbikern sperrangelweit Tür und Tor öffnet. In stiller Abgeschiedenheit schlummert hier ein verschlungenes Geflecht aus Forstwegen, Pfaden und atemberaubenden Trail-Juwelen, das je nach Fahrkönnen und persönlicher Präferenz spaß- und erlebnisorientiert entdeckt werden kann.

Im Städtedreieck Waldmünchen - Furth im Wald - Domažlice (Taus) in der westböhmischen Pilsner Region verbirgt sich ein wahres Paradies für Mountainbiker. Das markante Bergmassiv Gibacht, welches sowohl für den Hohenbogenwinkel als auch das Urlaubsland Waldmünchen eine gemeinsame Schnittmenge bildet, kredenzt im unwegsamen Gelände ein herausragendes Biker-Areal. Aufgrund seiner unmittelbaren Grenznähe, gehört der Cerchov (Schwarzkopf) als höchster Gipfel (1.042 m) der Region auf tschechischer Seite zum Einzugsbereich dazu, auch weil er ohne Grenzkontrolle (Ausweis mitführen) auf unterschiedlichen Wege-Varianten bezwungen werden kann. 

Südlich vom Gibacht (Luftlinie etwa 20 km) bäumt sich mit dem 8 km langen Hochplateau Hohenbogen ein weiterer Bike-Spot auf, dessen fünf Gipfel zu den Gemeinden Neukirchen b.Hl.Blut, Rimbach und Eschlkam gehören. Auf dem langgestreckten Höhenzug reihen sich von West nach Ost die Gipfel Burgstall (976 m) mit seiner Sendeanlage, Bärenriegel (1017 m), Eckstein (1073 m), Ahornriegel (1050 m) und Schwarzriegel (1079 m) aneinander, auf dessen Gipfel zwei stillgelegte Fernmeldetürme der Luftwaffe (ehemaliger NATO-Horchposten) an verblichene Zeiten des Kalten Kriegs erinnern. 

Bild: ruppige Hohenbogen-Abfahrt

Vom Gipfelplateau des Hohenbogen winden sich mehrere Abfahrtsvarianten aller Schwierigkeitsgrade die Nord- oder Südhänge hinab. So führt beispielsweise auf der Südseite ein teils technischer, teils flowiger Wald-Wiesen-Trail nach Höllhöhe (Hotel Waldschlössl), das 5 km von Neukirchen beim Hl.Blut entfernt liegt. Dem Einstieg über die Skipiste, schließt sich eine steile, ausgesetzte Geröllpassage an. An die anspruchsvolle Abfahrt mit losem Schotter, ausgesetzte Felsplatten und knöchriges Wurzelwerk sollten sich wirklich nur erfahrene Biker heran wagen.  

Zugegeben, es gibt wesentlich höhere Berge als den Gibacht oder den Hohenbogen. Topografisch betrachtet kommt man in dieser Region nicht über 1.050 Meter über Normalhöhennull hinaus. Da die Cham-Further Senke aber im Schnitt nur rund 400 Meter über dem Meeresspiegel liegt, erscheinen die umliegenden Gipfel optisch höher als sie es tatsächlich sind. Dabei kommt es gar nicht mal darauf an wie hoch ein Berg ist, sondern welche Pfade bzw. (geheimnisumwobenen) Trails sich im teils schwer zugänglichen Walddickicht in steiler Hanglage verbergen. 

Rund 750 km Kilometer umfasst das gesamte Streckennetz. Die Routen verlaufen kreuz und quer durch die Region, wobei kumuliert gut 15.000 Höhenmeter sozusagen das Salz in der Suppe sind. Der konditionelle und fahrtechnische Schwankungsbereich ist enorm. Er reicht vom leichten Schwierigkeitsgrad bis hin zu kniffligen Trail-Passagen (S0 - S3). 

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wer's gemütlich mag, knüpft sich einen flacheren Radweg entlang der mäandernden Flüsse Regen, Chamb oder Schwarzach vor. Soll's indes eine knackige Herausforderung sein, der hat zwei MTB-Reviere zur Wahl. Entweder nimmt man sich den Gibacht bzw. grenzüberschreitend im Nachbarland Tschechien den Cerchov (1.042 m) oder das wuchtige Hohenbogen-Massiv (1.079 m) zur Brust. Es versteht sich von selbst, dass die Mittelgebirgsgipfel ordentlichen Biss verlangen. Im Prinzip ist es sowieso immer dasselbe Ritual: erst muss man kräftig ranklotzen (es sei denn ein Akku leistet Unterstützung), bevor der Berg oben auf der Kuppe flowige oder knifflige Downhills freigibt und den Rider mit Glückshormonen verzückt die ihn in einen regelrechten Abfahrtsrausch manövrieren. Das heißt aber auch: "Flachlandtiroler" werden in diesem kupierten und anspruchsvollen Gelände nicht glücklich, weil der körperliche Kraftakt himmelweit vom Niveau einer geruhsamen Kaffeefahrt entfernt ist. Da trennt sich halt die Spreu vom Weizen. 

Bild: mystisches Fichtental

 Möchte man sich in unbekanntes Terrain wagen und jungfräulich versteckte Waldpfade entdecken ohne lange Suchen zu müssen, dann tut man sich mit einer geführten Mountainbiketour einen riesigen Gefallen. Sowohl im Hohenbogenwinkel wie im Waldmünchner Urlaubsland - vorzugsweise ab Furth im Wald oder Waldmünchen - werden regelmäßig Touren von fachkundigen Guides geführt. Locals kennen natürlich ihr Homeland samt versteckte Pfade in und auswendig. Abgesehen davon macht geselliges Biken mit Gleichgesinnten einfach viel mehr Spaß, als allein durch die Botanik zu gurken. Einfach sich ungezwungen einer MTB-Gruppe anschließen und sich von einer individuellen Route auf einsamen Pfaden faszinieren lassen (Infos erhält man bei der TI Furth im Wald sowie der TI in Waldmünchen).

Abgesehen davon bietet die Waldmünchner Radrundfahrt die Möglichkeit, auf drei beschilderten MTB-Strecken (eine verläuft über das Gibacht-Massiv) das Gebiet auch ohne Ortskenntnis näher kennen zu lernen.

Seit 27. August 2022 hat eines der kultigsten Berggasthäuser - die Gibacht-Berghütte - wieder geöffnet. Die neue Pächterin Margot Gruber hat die Hütte gründlich modernisiert und dabei den Charme des 2021 verstorbenen Vorgängerwirts Ralph Wenzel behutsam bewahrt.

E-bike-Ladestationen am Hohenbogen

Sowohl an der Hohenbogen-Talstation, als auch am Berghaus und beim Haus Schönblick befinden sich e-bike-Lade-Stationen. Wer kein eigenes Ladegerät dabei hat, kann sich an der Talstation und im Berghaus ein Standard-Ladegerät der Fa. Bosch und Toshiba ausleihen. 

Am Fuße des Hohenbogen befindet sich ein Sport- und Freizeitzentrum, das über eine Sommerrodelbahn, einen Skate- und Funpark eine Gras-Kart-Abfahrt sowie ein Restaurant verfügt.

 Im Gebiet des Bayerischen Waldes gibt es aktuell 28 eBike-Ladestationen, die sogar mit USB-Anschluss ausgestattet sind. Zudem sind eine Vielzahl von Bike-Touren als handliches, laminiertes Spiralheft verfügbar, das in den Tourist-Infos und im Buchhandel für 7,- Euro erhältlich ist. 

Praktisch: Pausieren, Erholen, Speisen und Trinken, währenddessen der Akku an der e-bike-ladestation aufgeladen wird. Die Ausflugsgaststätte "Haus Schönblick" befindet sich etwa 100 Meter unterhalb der Hohenbogen-Bergstation (Ahornriegel, 1.050 m) und bietet auf den Terrassenplätzen einen grandiosen Ausblick über den Hohenbogenwinkel bis tief nach Böhmen hinein. 

Ob das Gipfelplateau des Hohenbogen von Rimbach (488 m) oder von Neukirchen b.Hl.Blut (485 m) aus in Angriff genommen wird, bleibt sich in Sachen Höhenmeter letztlich egal. Zwischen der Tiefebene und dem Hohenbogensattel schlägt sowohl die Süd- als auch die Nordflanke (tendenziell steiler) mit mindestens 565 hm zu Buche. Weist ein bestimmter Routenverlauf dazu noch Gegengefälle auf, kann der "Nachschlag" mitunter auch die 700 Höhenmeter-Marke durchbrechen. Für hiesige Mittelgebirgsverhältnisse ist solch ein Höhenunterschied eher eine Seltenheit. Ohne e-bike-unterstützung allemal ein dickes Brett, das reichlich Schweißtribut kostet.

Andererseits ist aber auch klar, welche Vorzüge der brachiale Kraftakt verspricht. Wenngleich es bergan nur quälend zäh vorangeht, macht das Gipfelpanorama im Nu alles wieder wett. Zu sehen gibt es viel. Vom Pröller im Westen über den Kaitersberg, den Arber und den Osser bis weit nach Böhmen hinein. Und im Tal breitet sich der Wallfahrtsort Neukirchen b. Hl. Blut aus, während am nördlichen Ende der Cerchov mit dem Drachensee bei Furth im Wald hervor blinzeln. Eine Verschnaufpause bzw. kulinarische Einkehr hat man sich in luftiger Höhe redlich verdient. Es geht doch nichts über regionale Schmankerl wie z.B. Bayerischer Wurstsalat, ofenfrischer Schweinebraten, knackiger Salat und frisch gezapftes Bier oder kalte Radler-Halbe. Doch die beste Gipfelbelohnung folgt zum Schluß, denn die bevorstehende Abfahrt im Schweins-Galopp - wahlweise über Wurzelteppiche und Steinfelder - lässt das Adrenalin und die Endorphine, die unsere Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern nur so fließen. 

 Ein faszinierender Sundowner mit romantischem Ausblick ins blutrot gefärbte Himmelszelt hat schon was Unvergessliches an sich. Wer seine MTB-Tour mit diesem einzigartigen Erlebnis bereichern möchte, kann im Berggasthof Hohenbogen oder im Berggasthof Schönblick übernachten (rechtzeitig reservieren). Anmerkung: Zum Schutz der Tierwelt ist von Nightrides mit greller Beleuchtung - welche die Nacht zum Tage machen und die zyklischen Rhythmen der Tiere gravierend stört - dringend abzuraten. Eine Übernachtung birgt außerdem den Vorteil, dass man frühmorgens nicht nur den Sonnenaufgang erlebt (soweit das Wetter mitspielt), sondern die bevorstende Abfahrt ausgeruht, erholt und konzentriert genießen kann, ohne sich gleich in akute Sturzgefahr zu bringen. 

Knifflige Trails - mit knöchrigem Wurzelwerk und verblockten Passagen garniert - sind für all jene ein unvergleichlicher Spaßmacher, die ihr "Handwerk" aus dem FF beherrschen. Schlußendlich ist es wohl dem Erbgut - sprich der DNA - zu verdanken, warum eingefleischten Mountainbikern im groben Gelände jedsmal das Herz aufgeht. Kaum gibt man seinem Bike die Sporen und zirkelt spielerisch hinab, schwurbelt der actiongeladene Nervenkitzel das Stimmungsbarometer zum euphorischen Glücksgefühl. Ein außergewöhnlicher Zustand, dem leidenschaftlich angefixte Hobbybiker ständig suchtbesessen hinterherjagen. 

Wer noch höher hinaus will und die Aussicht in 1.111 Metern genießen möchte, spaziert (10 min.) oder radelt (2 min.) von der Sesselbahn-Bergstation zu den Nato-Türmen. Dort bietet die 50 m hohe Aussichtsplattform des denkmalgeschützten Nato-Turms, deren Außentreppe 293 Stufen hat, den besten Rundumblick (6 Euro pro Person bzw. 20 Euro für 4 Personen am Drehkreuz einschmeißen). Nicht ohne Grund wirbt der Betreiber Sektor.f mit dem Slogan:"Dein Blick auf Europa". Dort wo einst im “Kalten Krieg” die Geheim­dienste in den Ostblock spähten, symbolisiert der Begeg­nungs­­ort heute das fried­liche Mit­einander in Europa. 

Der Hohenbogen liegt zu beinahe gleichen Teilen auf den Gemeindegebieten der Gemeinden Rimbach und Eschlkam zwischen Furth im Wald, Neukirchen b. Hl. Blut und Bad Kötzting. Das von der Ferne weit sichtbare charakteristische Merkmal des Hohenbogen-Massivs ist einerseits die Sendeanlage Hohenbogen, deren 72 Meter hohe Stahlbetonturm des Bayerischen Rundfunks auf dem 976 m hohen Burgstall steht, sowie andererseits am östlichen Ende des Höhenzugs auf dem Schwarzriegel der Fernemeldturm - der als NATO-Horchposten im Jahr 2004 stillgelegt wurde. Dort waren neben Angehörigen der Bundeswehr bis 1993 US-amerikanische und bis 1994 französische Einheiten stationiert.

Der Bergname „Hohenbogen“ stammt gemäß dem Heimatforscher Ludwig Baumann aus Bad Kötzting nicht – wie landläufig angenommen wird – von der morphologisch-landschaftlichen Form eines „hohen Bogens“, sondern von den Grafen von Bogen, die um 1190 eine Burg auf dem Burgstall errichtet hatten. Demnach bezieht sich der Name „Hohenbogen“ auf die Höhenlage im Vgl. zur niedrig gelegenen Burg auf dem Bogenberg.

Fazit

Lange Rede kurzer Sinn: Einfach eine GPS-erfasste Tour herunterladen, schon kann's losgehen. In diesem Sinn wünscht Dreiländerbike viel Fahrspaß bei erlebnisreichen Touren im Hohenbogenwinkel.