• Gasthaus Gambachtal - Verpflegungsstation in Fußenberg
    © Dreiländerbike
  • In der Ruhe liegt die Kraft
    © Dreiländerbike
  • Ellbachtal
    © Dreiländerbike
  • Freie Fahrt - mit Volldampf voraus
    © Dreiländerbike
  • Verpflegungsstation Gasthaus Gambachtal in Fußenberg
    © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike
  • Einflugschneise zum Bayerischen Vorwald
    © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike
  • Mountainbiker - E-Biker - Tandem-Biker
    © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike
  • Morgenstund hat Gold im Mund - frühmorgens im Ellbachtal
    © Dreiländerbike
  • Arber-Radmarathon, 30. Juli 2023
    © Dreiländerbike
  • Wurzel-Intermezzo Luckenpaint
    © Dreiländerbike
  • Wurzel-Intermezzo Luckenpaint
    © Dreiländerbike
  • "Biobiker " - ebiker - harmonievolles Miteinander
    © Dreiländerbike
  • Big Power im Doppelpack
    © Dreiländerbike
  • Frisch gestärkt dem Ziel entgegen
    © Dreiländerbike
  • Fun beim Arber-Radmarathon - Probiert’s es, dann spürt’s es!
    © Dreiländerbike
  • 40. Jubiläums Arber-Radmarathon - 30. Juli 2023
    © Dreiländerbike
  • Ohne Worte
    © Dreiländerbike
  • Giftige Rampe Süssenbach
    © Dreiländerbike
  • Ellbachtal
    © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike
  • Weggabelung Tour F+G
    © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike
  • Natur pur im Bayerischen Vorwald
    © Dreiländerbike
  • Brandlberg - Grandioses Panorama
    © Dreiländerbike
  • Brandlberg - Aussichtsbalkon von Regensburg
    © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike
  • © Dreiländerbike

Be a part of history - Be a part of the 40th Jubiläums-Arber-Radmarathon

Das Urgestein des deutschen Breitensport-Klassikers - der Arber Radmarathon - jährt sich am 28. Juli 2024 zum 40. Mal. Deutschland größte Radtouristik-Veranstaltung genießt für abertausende Rennradler wie auch für Mountainbiker einen legendären Kultstatus. 

Der Arber-Radmarathon feiert am 28. Juli 2024 sein 40 jähriges Jubiläum. Ein Grund mehr, bei dem Radsport-Festival in der Welterbestadt Regensburg, die der englische Stararchitekt Lord Norman Foster als "Eine der schönsten Städte der Welt" bezeichnete, dabei zu sein. Aus diesem Anlass wartet der Veloclub Ratisbona mit einem bunten Strauß interessanter Neuerungen auf. So gibt es erstmals eine hügelige Gravelbike-Strecke, die sich aus einem reizvollen Mix von Radwegen, Nebensträßchen, Schotter- und Waldwegen zusammensetzt. Der Streckencharakter  verheißt in der hügeligen Landschaft des Bayerischen Vorwalds mächtig Spaßpotenzial.

Des weiteren bekamen zwei Mountainbikestrecken ein verheißungsvolles Update verpasst. Die »Süssenbachrunde« sowie die umbenannte »Vorwaldrunde« enthalten auf geänderten Streckenverläufen mit minimiertem Asphaltanteil tolle Flowpassagen und schöne Aussichtspunkte - Arberblick inklusive. Nur ein Wehrmutstropfen (zumindest für Konditionsschwache) bleibt: Die giftige "Süssenbach-Rampe" - ein knackiger 135-Höhenmeter-Wadlzwicker - manchmal gar als "Umbringberg" tituliert - wird weiterhin schmerzvoll piesacken. Also keine Gnade für die Wade, Zähne zusammenbeißen, Pobacken zusammenkneifen und durch. Auch wenn Anstiege gemeinhin Quälgeister sind entschädigen dafür adrenalinfördernde Abfahrten. Wenig Wunder, wenn das neuronale Belohnungszentrum stimuliert wird, und dem Suchtbazillus Auftrieb gibt.

 "Retro-Arber" zu Ehren von Helmut Stadler († 09.04.2024)

Helmut Stadler starb im Alter von 82 Jahren. Er nahm über 30 Mal am Arber Radmarathon teil, und war bis zuletzt auf dem Rennrad unterwegs. 

Zum Gedenken veranstaltet der VCR am Samstag den 27.07 vor dem Jubiläums-Arber-Radmarathon auf der flachen Familienstrecke (56 km) eine historische Rennradausfahrt. Eine Teilnahme ist an die Reglementvorschriften gebunden.

Der legendäre Arber-Radmarathon gilt mit mehr als 5.000 Teilnehmern nicht nur zu den größten und renommiertesten Radmarathons in Europa, sondern ist zudem seit 1984 auch die älteste Radtouristikveranstaltung in Deutschland (seit Millenniumswechsel inkl. MTB-Strecken). Diesbezüglich zahlt sich die langjährige Erfahrung des eingespielten Helferteams aus, die mit gewohnter Routine pflichtbewusst ihre Aufgaben erfüllen. So wuppt der Veloclub Ratisbona generalstabsmäßig geplant mit 300 Helfern das Mega-Event, damit alles reibungslos verläuft. Zum organisatorischen Mosaikstein zählt der sogenannte "Interne Arber", bei dem die VCR-Mitglieder turnusgemäß eine Woche vor dem Großereignis die Routen nicht nur zu Trainingszwecken bzw. zum Privatvergnügen befahren, sondern im Zuge dessen einen Streckencheck durchführen. Dazu gehört auch, z.B. querliegende Bäume, Äste und Gestrüpp aus dem Weg geräumt sowie Gefahrenstellen zur späteren Kennzeichnung (Schilder) notiert werden, damit die Teilnehmer möglichst freie Fahrt haben.

Da die Anmeldezahlen Stand Mitte Juni rund 25% über Vorjahresniveau liegen ist im Fall bei gutem Wetter von großen Teilnehmerfeldern auf den einzelnen Strecke auszugehen.

Dringlicher Appell

Zum Schutz der Natur - aber auch, um die behördliche Genehmigungsfähigkeit sowie Zustimmung von Waldbesitzern und Grundstückseigentümern für die Wegenutzung (Einverständnis gilt ausschließlich für den Arber-Radmarathon!) nicht zu gefährden - appelliert der Veranstalter eindringlich an alle Teilnehmer, Trackdaten nicht zu veröffentlichen bzw. von Durchfahrten durch Privatgelände (z.B. Wiesen) außerhalb des Veranstaltungstermins abzusehen.

Ab 6.00 Uhr erfolgen nacheinander die Massenstarts - begleitet vom Klatschen und lauten Zurufen der Zuschauer auf der Oberpfalzbrücke. Dass das Mega-Event - turnusgemäß am letzten Juli-Sonntag - für die meisten Teilnehmer ein - wenn nicht DAS Saison-Highlight - darstellt verwundert nicht sonderlich. Schließlich ist der Radtouristik-Klassiker ein Schmelztiegel abertausender Breitensportler, bei dem man sich ziemlich sicher sein kann auf alte Bekannte zu stoßen.

Egal welche Strecke man sich zur "Brust" nimmt - jeder darf sich sowohl auf der Strecke als auch im Anschluss danach freuen, wenn einem im Ziel das unbeschreibliche Glücksgefühl ergreift. Am vollbesetzten Dultplatz mit Freunden bzw. Gleichgesinnten selbstzufrieden zu feiern, seine leergefegten Energievorräte mit Pasta, Grillgut & Co genussvoll aufzufüllen und sich freudig zuzuprosten ist zweifelsohne immer wieder das höchste der Gefühle.

Wie das immer so ist, werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Demzufolge hatte sich der Veloclub Ratisbona für den 40. Jubiläums-Arber-Radmarathon schon vergangenes Jahr mächtig ins Zeug gelegt und bei mehreren Testbefahrungen neue Streckenverläufe ausgekundschaftet. Herausgekommen ist ein reizvolles Update, das sich sehen lassen kann. So enthält die »Süssenbachrunde« sowie die frühere »Regentalrunde«,  die nun »Vorwaldrunde« heißt (tangiert nicht mehr das Regental), ab der Hetzenbacher Höhe neue attraktive Streckenabschnitte. Neben verborgenen Trails und verschlungenen Waldpfaden, ploppt hier und da immer wieder eine beeindruckende Landschaftskulisse auf.  

Zur Onlineanmeldung  (externer Link)

 First come, first served: Da die Nachmelderzahl (wetterbedingt) schwankt erhalten Nachmelder nur ein Arber-Radmarathon-Trikot, solange wie der Vorrat reicht. 

Startnummernausgabe

Bereits bei der Startkartenausgabe ist die Vorfreude und gute Stimmung auf das bevorstehende Großereignis spürbar. Häufig trifft man hier Freunde und Radsportkollegen, die man mitunter schon länger nicht mehr gesehen hat. 

  • Samstag, 27.07.2024, 12.00 - 17.00 Uhr
  • Sonntag, 28.07.2024,  05.00 - 09.00 Uhr  

Nachmeldungen erfolgen bis zum 24.07.2024 online, oder vorort am Dultplatz (nur gegen Barzahlung) zu den Öffnungszeiten der Startnummernausgabe (je nach Tour bis ca. eine halbe Stunde vor dem Start). 

Startgebühren

Frühbucherrabatt bis zum 15.05.24

  • Tour A (Große Arberrunde): 50 €
  • Tour B (Kleine Arberrunde): 45 €
  • Tour C (Krones-Bayerwaldrunde): 40 €
  • Tour D (Panoramarunde): 40 €
  • Tour E (Continental-Familienrunde): 35 €
  • Tour F (Vorwaldrunde): 50 €
  • Tour G (Süßenbachrunde): 45 €
  • Tour H (Altenthannrunde): 40 €
  • Tour I (Rewag-Runde): 35 €
  • Tour J (Kürn-Regentalrunde): 40 €

Frühbucherrabatt bis zum 15.07.24

  • Tour A (Große Arberrunde):  60€
  • Tour B (Kleine Arberrunde): 55 €
  • Tour C (Krones-Bayerwaldrunde): 50 €
  • Tour D (Panoramarunde): 50 €
  • Tour E (Continental-Familienrunde): 42 €
  • Tour F (Vorwaldrunde): 60 €
  • Tour G (Süßenbachrunde): 55 €
  • Tour H (Altenthannrunde): 50 €
  • Tour I (Rewag-Runde): 42 €
  • Tour J (Kürn-Regentalrunde): 50 €

Nachmelder ab 16.07.24

  • Tour A (Große Arberrunde): 70 €
  • Tour B (Kleine Arberrunde): 65 €
  • Tour C (Krones-Bayerwaldrunde):  60 €
  • Tour D (Panoramarunde): 60 €
  • Tour E (Continental-Familienrunde): 50 €
  • Tour F (Vorwaldrunde): 70 €
  • Tour G (Süßenbachrunde): 65 €
  • Tour H (Altenthannrunde): 60 €
  • Tour I (Rewag-Runde): 50 €
  • Tour J (Kürn-Regentalrunde): 60 €

 E-Bikes, die eine Motor-Unterstützung bis maximal 250 Watt aufweisen bzw. deren Geschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt ist (laut §1 Absatz 3 StVG verkehrsrechtlich ein Fahrrad) sind beim ARM erlaubt. Zulassungspflichtige S-Pedelecs (bis 45 km/h) sind hingegen nicht zugelassen.

Sowohl fahrtechnisch (Trails) als auch landschaftlich ist im Vorderen Bayerischen Wald einiges geboten. Leistungsabgestuft sollte unter den Streckendistanzen 100 → 80 → 60 → 40 Kilometer jeder Biker/ ebiker seine Favoritentour finden. Nach ausgiebigen Testfahrten steht fest: sowohl fahrtechnisch (flowige Trails) als auch landschaftlich ist der geänderte Streckenverlauf der Vorwaldrunde im Vorderen Bayerischen Wald trotz des konditionellen Anspruchs ein echtes "Sahneschnittchen". 

Startzeiten MTB

  • Vorwaldrunde (F) 7.20 Uhr Massenstart
  • Süssenbachrunde (G) 7.20 Uhr Massenstart 
  • Altenthannrunde (H) 8.40 Uhr Massenstart 
  • Rewag - Runde (I) 8.40 Uhr Massenstart

Startzeiten sind aus organisatorischen und polizeilichen Gründen unbedingt einzuhalten.

Dreh- und Angelpuknt des Arber-Radmarathon ist der Dultplatz in Regensburg. Das Start- und Zielgelände - eingegrenzt vom Europakanal und der Donau - bietet ausreichend viel Platz für die Großveranstaltung.

Massenstarts erfordern im dichten Startpulk hohe Konzentration, Bremsbereitschaft und Rücksichtnahme. Nach der Oberpfalzbrücke wird links in die Alte Nürnberger Straße und kurz darauf links in die doppelspurige Frankenstraße abgebogen, die einschließlich der Walhalla-Allee während der Startphase für den Verkehr gesperrt ist. Auch bei Rückankunft ist im Stadtbereich erhöhte Vorsicht geboten, zumal Radwegebenutzungspflicht besteht, die - genauso wie Rotlichtverstöße - polizeilich überwacht wird.

 Streckenverzweigungen

  • Erste Streckengabelung Hohe Linie, KM 20; Tour I geradeaus (Tour F, G, H rechts → Ellbachtal)
  • Zweite Streckengabelung Altenthann, KM 29; Tour H geradeaus (Tour F / G rechts "Am Kirchbuckl")
  • Dritte Streckengabelung Woppmannsdorf KM 40 (Tour G / Tour F) → Zusammenschluss Steinshofen KM 61

Der Arber Radmarathon spricht ambitionierte Biker wie auch gemächlichere Genussbiker und ebiker an. Dabei gehört es zur Binsenweisheit, dass unterschiedliche Fahrertypen andersgeartete Ziele verfolgen. Lassen es die einen ordentlich krachen, klettern entfesselt die Anstiege hoch bzw. zirkeln auf der letzten Rille astrein über verwinkelte Trailbahnen, cruisen andere im erträglichen Wohlfühlbereich locker dahin und lassen geruhsam die Blicke schweifen bzw. genießen das inspirierende Panorama im Bayerischen Vorwald. Glück kann eben jeder auf seine eigene Weise tanken. Wenngleich sich an giftigen Rampen die Spreu vom Weizen trennt, manch einer in den Schiebemodus wechselt während federleichte Bergflöhe sich bärenstark nach oben wuchten, so steht für alle gleichsam der euphorische Fahrspaß im Mittelpunkt. Spaß am Biken, das bewundernswerte Landschaftserlebnis und das harmonische Gemeinschaftsgefühl sind triftige Bewegungsgründe, die solche Veranstaltungen unwiderstehlich machen. Nicht ohne Grund ist die bewaldete Hügelregion rund um Regensburg ein beliebtes Trainingsrevier der hiesigen Bikerszene, zu der sich auch die Offroadsektion des Veloclub Ratisbona zählt.

"Morgenstund hat Gold im Mund". Das Sprichwort besagt, dass sich frühes Aufstehen lohne, weil es sich am Morgen gut arbeiten lasse und Frühaufsteher mehr erreichen würden. Eine Aussage, die sich ohne Umschweife auf den Arber-Radmarathon übertragen lässt. 

Leistungsgestaffeltes Anforderungsprofil mit Schwierigkeitsgrad-Klassifizierung

Gemäß manueller Daten-Interpolierung (Glättung) ergeben sich folgende kumulierte Höhenmeter (in Fettschrift):

Vorwaldrunde (Tour F)

100 km / ≈ 2.000 hm (Google-Maps 1.549 hm) → ambitionierte Mountainbiker mit überdurchschnittlicher Performance
Streckencharakteristik: anspruchsvolle Mountainbiketour durch abwechslungsreiches Gelände mit flowigen Trailanteilen

Verpflegungsstationen:

  • Altenthann/Pfarrhof, KM 29 (523 hm)
  • Birkenau, KM 52 (1.150 hm) - Getränkestation/Energyfood
  • Altenthann/Pfarrhof, KM 70 (1.680 hm)
  • Fußenberg, Gasthaus Gambachtal, KM 85 (1.870 hm)

Süssenbachrunde (Tour G)

80 km / 1.500 hm ≈ (Google-Maps 1.150 hm) → Mountainbiker mit guter Kraftausdauer 
Streckencharakteristik: anspruchsvolle Mountainbiketour durch abwechslungsreiches Gelände mit flowigen Trailanteilen

Verpflegungsstationen:

  • Altenthann/Pfarrhof, KM 29 (523 hm)
  • Altenthann/Pfarrhof, KM 51 (1.173 hm)
  • Fußenberg, Gasthaus Gambachtal, KM 67 (1.368 hm)

Altenthannrunde (Tour H)

58 km / ≈ 900 hm (Google-Maps 680 hm) → Genussbiker Ø Kraftausdauer 
Streckencharakteristik: mittelschwere Mountainbiketour durch abwechslungsreiches Gelände mit wenig Trailanteil

Verpflegungsstationen:

  • Altenthann/Pfarrhof (KM 29 / 523 hm)
  • Fußenberg Gasthaus Gambachtal (KM 45)

REWAG-Runde (Tour I)  

47 km /  ≈ 550 hm (Google-Maps 419 hm) → Einsteiger, Freizeitbiker, Familienbiker
Streckencharakteristik: leichte Einsteigertour, trailfrei auf Forst-, Wald- und Wiesenwegen

Verpflegungsstationen:

  • TSV Bernhardswald/Stockschießanlage (KM 21.5)
  • Fußenberg Gasthaus Gambachtal (KM 33)

Fahrtechnisch bewegt sich der Schwierigkeitsgrad bei Tour F und G gemäß der offiziellen Singletrailscala bis auf wenigen Schlüsselstellen (S2) überwiegend im Bereich von S0 bis S1, sowie die Tour H S0 bis S1. Die familiengeeignete Tour I ist trailfrei und weist keine schwierigen Passagen auf.

  Höhenmeterangaben spiegeln nur Annäherungswerte der Realität wider!

Wichtige Hinweise zu Höhenmeterangaben: wegen des hinterlegten Algorithmus von Google-Maps werden oberhalb der interaktiven Streckengraphiken der einzelnen ARM-Touren eindeutig zu niedrige Höhenwerte ausgegeben. Deshalb bitte diese Angaben - ebenso wie die Arber-Radmarathon-Graphik - ignorieren. Werden GPX-Dateien auf Dreiländerbike downgeloaded (Basis Google-Maps) und die Daten anschließend in BaseCamp oder Garmin Connect oder anderen Programmen importiert, verändert der jeweilig hinterlegte Algorithmsus die kumulierten Höhenwerte. Da es keine faktischen Referenzwerte gibt und jede HM-Angabe mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet ist, kennt letztlich niemand den realistischen Höhenwert einer Route. Folgender Grundsatz sollte man sich merken: Höhenmeterangaben spiegeln grundsätzlich nur Annäherungswerte der Realität wider. Dies wiederum ist der Grund, weshalb Trackaufzeichungen im Vergleich immer mehr oder weniger differieren. Aufzeichnungsvergleiche mit mehreren montierten Garmingeräten auf einem MTB erbrachten Abweichungen von bis zu 25%. Tatsächlich gibt es unheimlich viele Fehlerquellen. So zeichnen manche Geräte barometisch- bzw. GPS-basierend auf oder bilden ein arithmetisches Mittel aus beiden Parametern. Als maßgeblich entscheidend hat sich die Anzahl der Trackpunkte heraus kristallisiert. Erfahrungsgemäß darf man Höhenangaben von Routingportalen wie Komoot, Outdooractive, GoogleMaps & Co nicht für "bare Münze" nehmen. So ist es auch kein Geheimnis, dass Komoot über den Daumen gepeilt etwa 20% zu geringe Höhenwerte ausweist. Interessant ist, dass die Abweichungsquote bei Rennradrouten (Straße) wegen gleichmäßigeren Steigungen signifikant geringer ausfällt, als bei MTB-Routen im unwegsamen Gelände.

Tipp: um den Abweichungsgrad zu minimieren, liefert eine Daten-Interpolierung (Glättung) genauere Ergebnisse - sofern das Programm richtig bedient wird. Hierbei leistet der RouteConverter als nützliches, kostenfreies und anwenderfreundliches GPS-Tool wertvolle Dienste. Die Freeware zeigt Routen, Tracks und Wegpunkte an bzw. können bearbeitet und konvertiert werden. Allerdings erfordert die Kantenglättung mittels Douglas Peucker Algorithmus individuelle Abstandsangaben der Trackpunkte, was gewisses Anwenderwissen bzw. Routine abverlangt. Je nachdem mit welchen Meterangaben (Abstände) gearbeitet wird, variiert das HM-Ergebnis. Bsp.: Werden Trackpunkte von 2000 auf 1000 herabgesetzt, rutscht die HM-Zahl in den Keller. Mit anderen Worten: eine hohe Trackpunktdichte ergibt tendenziell zuviel Höhenmeter. 

Merkblatt zur Höhenmeterabweichung

Aus dem breitbandigen Streckenangebot kann jeder Mountainbiker, ebiker und Familienradler leistungsbezogen die Tour seines Geschmacks auswählen. Kumuliert ergeben die vier MTB-Strecken eine Gesamtlänge von 280 km. Das Streckenrepertoir erstreckt sich von der leichten »REWAG-Runde « mit 47 km (Tour I) die Familien und Nachwuchsbiker anspricht, bis hin zur knackigen 100 km langen »Vorwaldrunde« (Tour F). Somit kommen sowohl die Cracks als auch Familien- Hobby- Freizeit- und e-biker bei Deutschlands größer Radsportveranstaltung auf ihre Kosten. 

 Führungswechsel im Veloclub Regensburg

Zur Jahreshauptversammlung am 25.10.2023 gab die langjährige Vereinspräsidentin Barbara Wilfurth das Führungszepter weiter. Neuwahlen bestätigten Ulrich Mönius einstimmig als neuen Vorsitzenden des Veloclub Regensburg. Bei der VCR Weihnachtsfeier wurde am 13.12.2023 der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder an Barbara Wilfurth für ihr Lebenswerk Veloclub Ratisbona verliehen. 

Neupräsident Ulrich Mönius konnte als erste offizielle Amtshandlung Regensburgs 1. Bürgermeisterin Fr. Maltz-Schwarzfischer - ihres Zeichens Schirmherrin des Arber-Radmarathons - im voll besetzten Clubhaus herzlich begrüßen.  

Die unvergleichliche Atmosphäre in einem Heer von Gleichgesinnten mit hingabevoller Leidenschaft zu erleben, schweißtreibende Uphills zu bewältigen, euphorisch rasante Abfahrten herunter zu zirkeln, an Verpflegungsstationen entspannt zu ratschen, und schlußendlich glückbeseelt im Ziel aufzuschlagen um den Erlebnistag gesellig ausklingen zu lassen, ist beim Arber-Radmarathon legendär. 

Foto: Hohenbogen- und Arberblick auf der Hetzenbacher Höhe (620 m ü.NN.)

Dank vier leistungsabgestufter Rundtouren finden Marathonbiker, Hobbybiker, Familienbiker sowie ebiker mit Sicherheit ihre passende Strecke, um dem Glück auf der Spur zu bleiben. Ob drahtige Sportskanone oder Genussbiker mit etwas mehr Speck auf den Rippen, ob Jung oder Alt, bei Deutschlands größter Radsportveranstaltung kommt jeder voll auf seine Kosten. Sofern der Untergrund nicht gerade triefend nass ist, rollt es sich auf den flowigen Streckenpassagen ausgesprochen gut. Freilich braucht es zumindest auf den längeren Strecken ein Mindestmaß an Kondition und Fahrtechnik, um sich nicht zu überfordern und sich seiner guten Laune zu berauben. Andererseits kann jeder an Streckengabelungen quasi einen "Reserve-Fallschirm" ziehen. Wer sich übernommen hat oder wenn das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht zückt den "Ausstiegsjoker" und biegt einfach auf eine kürzere Streckenvariante ab.

Streckenverzweigungen / Karrenzzeiten

Die erste Streckengabelung befindet sich bei KM 20 auf der Hohen Linie, wo die Touren F + G + H rechts ins Ellbachtal hinab abzweigen, während die REWAG-Runde (Tour I) geradeaus weiter verläuft. Die Familientour trifft nach knapp 1 km auf die Verpflegungsstation (Sportgelände Bernhardswald).

Für die Vorwaldrunde + Süssenbachrunde gelten aus Sicherheitsgründen folgende Karenzzeiten: 

  • Streckengabelung Altenthann, Am Kirchbuckl (KM 29): ab 10.30 Uhr Streckensperrung der Tour F + G  
  • Streckengabelung Woppmannsdorf (KM 40): ab 12.00 Uhr Streckensperrung der Tour F 

Die Karenzzeiten sind großzügig bemessen, schließlich handelt es sich um eine radtouristische Veranstaltung und kein Rennen. Auch wenn jeder halbwegs fitte Biker die Strecke innerhalb der Zeitvorgabe gut schaffen kann, sollten Nachzügler dennoch die Uhrzeit im Blick behalten. 

Streckenverzweigungen bieten den Vorteil spontan nach Befindlichkeit, Wettergeschen bzw. je nach Lust & Laune auf eine kürzere Route abzubiegen. 

Streckenprofil

Auch wenn die Oberpfalz nicht als typisches Mountainbikerevier bekannt ist, so gibt das Geländerelief weit mehr her als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Obgleich die Berge nicht (eidgenössisch) in den Himmel wachsen, sollten die ständigen Anstiege im hügeligen Bayerischen Vorwald nicht unterschätzt werden, ansonsten kann es bei zu forscher Fahrweise passieren, dass einem die Topographie den Stecker zieht. Je länger man im Sattel sitzt, desto zermübender geht das stetige Up & Down auf die Knochen. Wie heißt es so schön: steter Tropfen höhlt das Bein.

Safety first: die ärztliche Betreuung wird durch das Bayerische Rote Kreuz gewährleistet. Hierbei kommen geländegängige Quads zum Einsatz - deren Rettungssanitäter einen hohen Sicherheitsstandard gewährleisten. Innerhalb kürzester Zeit sind Passagen erreichbar, die für Kraftfahrzeuge unzugänglich wären. 

"Rettungs-Quads" vom Roten Kreuz bzw. der Bergwacht "patrollieren" die Strecken, um bei etwaigen Notfällen - was trotz der hohen Teilnehmerzahl glücklicherweise Ausnahmefälle sind - schnellstmöglich vor Ort zu sein. 

Zur Sicherheit gehört auch, dass gefährliche Straßenkreuzungen bzw. Straßeneinmündungen von Streckenposten mit leuchfarbenen Warnwesten abgesichert sind. Sie zeigen die Fahrtrichtung an und signalisieren entweder freie Fahrt oder warnen vor herannahendem Verkehr. 

Das Gasthaus Gambachtal in Fussenberg hat sich beim Arber-Radmarathon mittlerweile als kultige Pausenstation etabliert. Im Biergarten lässt sich genüsslich der Durst löschen und mit anderen Bikern gemütlich plaudern. Nach all den Strapazen tut es gut Abzuschalten und die Beine mal in Ruhe hängen zu lassen, auch weil das Ziel nur noch 15 km entfernt liegt und sich vor den Toren Regensburgs bloß ein 60 Höhenmeter-Hügel in den Weg stellt.

  Walter Röhrl - Schirmherr des Arber-Radmarathons

Schirmherr der Veranstaltung ist Walter Röhrl, Ex-Rallyeweltmeister und vierfacher Rallye Monte-Carlo-Sieger, der im übrigen auch leidenschaftlicher Radfahrer und Mountainbiker ist. Das Radmagazin <aktiv Radfahren> veröffentlichte ein Interview, das spannende Einblicke in das Leben der Motorsportlegende gewährt.

Selbst Schiebepassagen (man beachte das betagte Rad mit Stahlrohr-Rahmen) verdirbt die gute Laune nicht:-)

Von der Donauebene in Regensburg (335 m) folgt bereits nach 4 km der Anstieg auf die Grünthaler Höhe. Der schweißtreibende "Schinderhannes" - der gefürchtete 20% Pflasteranstieg auf den Brandlberg - aus früheren Zeiten wurde aus dem Roadbook gestrichen. 

Vom ersten Wäldchen nahe Thanhof (KM 7.4) reihen sich mehrere Steigungabschnitte samt kurzer Gegengefällpassagen bis zur Hohen Linie (KM 17.9) aneinander. Mehrere idyllisch gelegene Weiher werden passiert, bis man nach 245 Höhenmeter in den Schotterweg der Hohen Linie einmündet. Von dort ab schlängelt sich der Waldweg über die Anhöhe, bevor er ein sanftes Gefälle übergeht. Kurz vor dem Waldrand wird rechts in eine teils verwurzelte Abfahrt abgezweigt, die ins saftiggrüne Ellbachtal hinab führt.

Manche Biker bleiben dem mobilen ARM-Fotografen dicht auf den Fersen verbunden mit dem Vorteil, dass sie in der Rückwärtsperspektive möglicherweise ein veröffentlichungswürdiges Fotomotiv abgeben. Also immer brav lächeln...

Start- und Zielgelände Regensburg/Dultplatz

    Schlag auf Schlag erfolgen ab 6.00 Uhr Massenstarts. Per Startschuss werden die Radler unter musikalischer Begleitung auf ihre Reise geschickt. Mit surrenden Ketten - begleitet von Schaltgeräuschen - wälzelt sich hinter dem Führungsfahrzeug ein schier endloser Lindwurm hoch motivierter Rennradler wie erlebnishungrige Tourenradler von dannen. Nachdem die ersten Rennradpulks der Großen- und Kleinen Arberrunde schon Richtung Bayerischer Wald unterwegs sind, formiert sich allmählich das Teilnehmerfeld mit leger gedressten Mountainbikern. Um 7.20 Uhr setzt sich der Offroad-Tross der Süssenbach- und Regentalrunde (Tour F + G) in Bewegung.

    Vor dem Start gibt's letzte wichtige Informationen (Wetter, Befahrbarkeit, Gefahrenhinweise etc.). 

     Umweltschutz

    Ein Wort zum Thema Umweltverträglichkeit des Mountainbikesports. Kritiker behaupten gerne, dass Mountainbiker "Naturschäden" verursachen, insbesondere wenn sich Massen auf schmalen Pfaden in sensibler Natur bewegen. Bezugnehmend zum Arber-Radmarathon: nach Kontrolllfahrten, ist dank des disziplinierten, naturverträglichen Verhaltens der Teilnehmer weder eine Müllentsorgung a la Gel- Riegel- Verpackungsmaterial etc. erforderlich, noch sind errosionsfördernde Spuren (z.B. aufgewühlter Untergrund) feststellbar. Die Verpflegungsstationen werden noch am Veranstaltungstag in den vorhergehenden Ursprungszustand zurück versetzt, weswegen esauch keine Beschwerden gibt. 

     Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung bietet auch fünt attraktive Rad- sowie eine neue Gravelbikestrecke an, deren Schwierigkeitsgrad von leicht bis anspruchsvoll variiert. 

     41. Arber-Radmarathon: 27. Juli 2025