42. Arber-Radmarathon • 26. Juli 2026
Das Urgestein des deutschen Breitensport-Klassikers - der »Arber-Radmarathon« - jährt sich am 25./26. Juli 2026 zum 42. Mal. Deutschlands größte Radtouristik-Veranstaltung genießt einen legendären Kultstatus, die vergangenes Jahr mit einer Rekordteilnahme von 5.590 Breitensportlern auftrumpfte. Darunter befanden sich fast 900 Teilnehmer, deren glücksversprechendes Areal sich vorwiegend im (unwegsamen) Gelände befindet. Demzufolge begaben sich vergangenes Jahr 630 Mountainbiker und 267 Gravelbiker in die kupierte Naturlandschaft des Vorderen Bayerischen Waldes was einmal mehr zeigt, welch unglaubliche Faszination das reizvolle Terrain auslöst.
Der »Arber-Radmarathon« wird seit 1984 jährlich am letzten Juliwochenende vom Radsportverein Veloclub Ratisbona veranstaltet. Das vielseitige Breitensportevent spricht mit 11 Strecken mehrere Sportdisziplinen an. Kaum mehr vorstellbar, dass das Radel-Event vor 42 Jahren mit nur einer einzigen Strecke - damals die 225 km lange Große Arberrunde - begonnen hatte. Heute richtet sich die Großveranstaltung bewusst an eine breite Zielgruppe – die den Einsatz von Rennrädern, Gravelbikes (seit 2024), Mountainbikes (seit 2000), Trekkingbikes, Tourenrädern, E-Bikes und Kinderfahrrädern erlaubt. Einschließlich des nostalgischen »Retro-Arber«, der als Rahmenprogramm bereits am Samstag stattfindet, umfasst das Tourangebot insgesamt 12 Streckenvarianten, wovon die Hälfte auf Offroad-Terrain entfällt. Für das Groß der Teilnehmer steht dabei der Landschaftsgenuss, Fahrspaß und das soziale Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt des Interesses.

»Arber-Radmarathon« makes you happy
Seit nunmehr über vier Jahrzehnte erfreut sich die Traditionsveranstaltung unverändert hoher Beliebheitswerte. Von ihrer magischen Anziehungskraft hat das legendäre Breitensportevent nicht das Geringste eingebüßt. Ganz im Gegenteil, Radsportfans reisen aus nah und fern an und fackeln jedes Jahr auf's Neue ein stimmungsvolles Spektakel ab, das den »Arber-Radmarathon« zu dem macht was er ist: zum mitreißenden und aufsehenerregenden Radsport-Mekka.

Foto: Bachfurtüberquerung
Die Streckenvielfalt erstreckt sich auf eine Gesamtdistanz von 1.131 Kilometer. Gut 300 Helfer, Polizeimotorräder, Ärzte und Rettungssanitäter sind im Einsatz, damit alles wie am Schnürchen sicher und geordnet abläuft. Welch prestigeträchtigen Stellenwert das Event in hiesigen Radsportkreisen genießt zeigt sich z.B. darin, wie oft der »Arber« als Saison-Highlight eingestuft wird. Leidenschaft erlischt ja zeitlebens bekanntlich nie, sondern wird im passenden Moment als emotionale Initialzündung jedesmal von Neuem entfacht. Da drängt sich die rhetorische Frage auf: wenn man seine Leidenschaft nicht beim »Arber-Radmarathon« - einer der renommiertesten Radtouristik-Events Deutschlands - ausleben möchte, wann dann?

"The same procedure as every year" - der »Arber-Radmarathon« wirft schon etliche Monate zuvor seine Schatten voraus. Die Vorbereitungen laufen bestens durchorganisiert auf Hochtouren, damit wieder alles perfekt angerichtet ist und die 42. Ausgabe von Erfolg gekrönt sein wird.
Ulrich Mönius, Vorstand vom Veloclub Ratisbona, äußerte bei der Pressekonferenz das Wunschziel, am 26. Juli die 6000er-Schallmauer knacken zu wollen. Ein Wunsch, der allemal unter positiven Vorzeichen steht. Wie sehr Rennradfahren und Biken im Trend liegt, spiegelt sich nämlich ein stückweit auch in den gestiegenen Anmeldezahlen für die 42. Ausgabe des Arber-Radmarathon wider. Aktuell deutet alles auf eine neue Rekordbeteiligung hin, dass sich am letzten Juli-Wochenende mehr als 12.000 surrende Laufräder in Bewegung setzen werden. Allerdings wird Petrus ein Wörtchen mitreden, der es bei den letzten zwei Veranstaltungen nicht so gut meinte. Wer weiß, vielleicht stimmen Stoßgebete den göttlichen Beistand gnädig, damit die Schleusen dicht bleiben und nicht schon wieder eine Schlammschlacht mit Fangopackung droht.
Jedes Jahr verwandelt sich die Welterbestadt Regensburg am letzten Juli-Wochenende zum Mekka der deutschen Hobby-Radsport-Szene. Dann werden wieder tausende Radfahrer/Biker Richtung Bayerischer (Vor-) Wald ausschwärmen, um auf der Straße, im Gelände oder im Mix ihre Leidenschaft hingebungsvoll auszuleben. Der Run auf die Startplätze deutet jedenfalls darauf hin, dass noch mehr Radsport- und Bikefans als die vergangenen Jahre dabei sein möchten, schließlich spielt der »Arber-Radmarathon« quasi in der breitensportorientierten "Champions-League". Es bleibt spannend, ob der launische Wettergott mitspielen wird. Andererseits war es schon bemerkenswert, dass sich letztes Jahr 500 Nachmelder trotz Schlechtwettervorhersagen nicht beirren ließen und sich eisern zur Teilnahme durchgerungen hatten. Wie dem auch sei, jeder Bike-Enthusiast darf dem Highlight spannungsgeladen entgegenfiebern und sich auf ein berauschendes Radsportfest der Spitzenklasse freuen.
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| © Veloclub Ratisbona; PK 7.07.26, v. links n. rechts: Thomas Burger (OB Regensburg), Alexander Koller (VCR-Vizepräsident), Ulrich Mönius (VCR-Präsident) |
Neuigkeiten
Dass Kinder im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen ist an und für sich nichts Neues. Neu hingegen ist, dass sich der Nachwuchs nun - abgesehen von der »Aumovio-Familienrunde« und der »REWAG-Runde« bei einer weiteren spaßigen Attraktion aktiv entfalten kann. Um Sprösslingen eine reizvolle Abwechslung zu bieten, wird am Dultplatz erstmalig ein mobiler Pumptrack aufgebaut. Zweck der Übung ist, unter Ausnutzung des welligen Längsprofiles durch koordinierte, pumpende Auf- und Abwärtsbewegungen des Körpers permanent Geschwindigkeit aufzubauen ohne dabei zu pedalieren. Mit spielerischem Spaß wird das fahrerische Geschick, Gleichgewicht und Koordinationsverhalten geschult sowie Kurvenfahren geübt, was der allgemeinen Fahrsicherheit zugutekommt. Absolutes Highlight sind organisierte Pumptrack-Rennen, die am Samstag zwischen 12.00-17.00 Uhr in der Alterklasse U7-U11 kostenfrei durchgeführt werden.

1. Arber Kids Cup, Pumptrack Rennen
- Für Kinder in den Altersklassen U7 U9 U11
- Ausrüstung: Fahrrad+ Helm,
- Anmeldung: Online oder vor Ort
- Keine Startgebühr!
Natürlich fehlt auch in diesem Jahr die beliebte Fahrradmesse nicht, für die sich noch mehr Aussteller als sonst angekündigt haben.
Und noch eine Premiere gibt es: Regensburgs Oberbürgermeister Thomas Burger wird am 26. Juli erstmals den offiziellen Startschuss für den »Arber-Radmarathon« geben.
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| © Veloclub Ratisbona; (Sponsoren und Repräsentanten des »Arber-Radmarathon« bei der Vorstellung des neuen ARM-Trikots während der PK) |
Liveübertragung der Tour der France Königsetappe
Absoluter Knüller: das Publikum kann am Samstag auf dem Dultplatz exklusiv die Königsetappe der Tour de France nach ALPE D'HUEZ auf einer riesigen Videoleinwand live mitverfolgen (fiktiver Start 11:20 Uhr, voraussichtliche Ankunft 16:11 Uhr). Mit dem Col de la Croix de Fer (24 km à 5.2%, 2.067 m), Col du Télégraphe (11.9 km à 7.1%, 1.566 m), Col du Galibier (17.7 km à 6.9%, 2.642 m) und dem Col de Sarenne (12.8 km à 7.3%, 1.999 m) weist die superschwere Etappe drei Anstiege der 'Hors Catégorie' auf.
Am Sonntag wird die Schlussetappe nach PARIS Champs-Élysées übertragen. Wer den slovenischen Champion Tadej Pogacar, seinen dänischen Rivalen Jonas Vingegaard, den französischen Newcomer Paul Seixas und Deutschlands Kometen Florian Lipowitz beim bekanntesten und bedeutendsten Straßenradrennen der Welt zuschauen und dazu das emotionsgeladene Spektakel tausender Zielankünfte der Arber-Radmarathon-Teilnehmer hautnah miterleben möchte, besucht die Großveranstaltung am Regensburger Dultplatz.
Startgebühren
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ab 16. Mai bzw. 16. Juli erfolgen die Preissprünge der gestaffelten Startgebühren. Das Entgelt enthält unter anderem das neue ARM-Radtrikot sowie Verpflegung an der Strecke und im Zielbereich.

RETRO-Arber 20.00 € (RTF-Sondertarif nicht gültig; Teilnehmerlimit 100, Start Samstag 14.00 Uhr)
Startnummernausgabe
- Samstag, 25.07.2026 → 12.00 - 17.00 Uhr*
- Sonntag, 26.07.2026 → 05.00 - 09.00 Uhr*
*je nach Tour bis ca. eine halbe Stunde vor dem Start
Nachmeldungen sind wie folgt möglich: vom 16.07.2026 bis zum 22.07.2026 über das Online-Formular, oder persönlich vorort am Dultplatz zu obigen Zeiten.
First come, first served, d.h. Nachmelder erhalten ein ARM-Trikot nur solange der Vorrat reicht. Aufgrund erheblicher Nachmelderschwankungen besteht keine Gewähr, die begehrte Trophäe in der Wunschgröße zu erhalten.
Zur Onlineanmeldung (Externlink)
Vier Mountainbiketouren - Vier Levelkategorien
Die Streckenstaffelung 90 - 75 - 60 - 45 Kilometer deckt für Jung & Alt ein breitbandiges Leistungsspektrum ab.

Gewöhnlich haftet dem »Arber-Radmarathon« ein radsportliches Image an. Weniger bekannt dagegen ist, dass die größte Radtouristveranstaltung Deutschlands auch für Familien- Freizeit- und Genussradler sowie für ebiker nicht minder vielversprechende Touroptionen im "Köcher" hat. So steht der genussorientierten Zielgruppe neben der reizvollen »REWAG-Runde« die »Aumovio-Familienrunde« - eine vergleichsweise flachere Variante (Donau-Radweg) - zur Wahl. Beide Familienrunden - die eine in der Donauebene die andere im Bayerischen Vorwald - haben ihren Charme. Was besonders auffällt: das bunt gemischte Teilnehmerfeld versprüht eine betont lockere Atmosphäre, weil man leistungsdruckbefreit unter Seinesgleichen dieselben Interessen miteinander teilt. Hinsichtlich des Streckenprofils und der konstrastreichen Naturkulisse (Waldlandschaft/Flussauen) könnten die zwei Routen kaum unterschiedlicher sein. Wer also häufiger startet kann die Gelegenheit beim Schopf packen und die Streckenvarianten nach Lust & Laune abwechselnd befahren.
Die »REWAG-Runde« mit 500 Höhenmeter erfordert im Vgl. zur flachen »Aumovio-Familienrunde« etwas mehr Ausdauer und Geschicklichkeit. Sie spricht Schulkinder vornehmlich ab dem 10. Lebensjahr bzw. Teenager an, wobei die altersgemäße Eignung maßgeblich vom Entwicklungsstand und der körperlichen Verfassung abhängt. Entscheidend ist, den Nachwuchs nicht zu überfordern, ansonsten bekommt der Spaß ein Loch, was prompt wie ein Motivationskiller wirkt. Regelmäßige Pausen und ein gemütliches Wohlfühltempo verringert die Belastung, womit sich auch die Anstiege einigermaßen gut bewältigen lassen. Dürfen die Sprösslinge Pausenstopps und Geschwindigkeit selbst bestimmen, kann eigentlich nichts schiefgehen. Um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und ihre Motivation hochzuhalten stehen Spiel, Spaß, Abenteuer und Abwechslung im Vordergrund.

Der »Arber-Radmarathon« bietet Mountainbikern vier attraktive Mountainbiketouren, die sich in 4 Schwiergkeitsgradlevels gliedern. Ob jung oder alt, ob sportlich oder gemütlich, ob mit oder ohne "e" - jede Strecke birgt ihre Reize die Bikerherzen höher schlagen lässt.
Tourvorstellung & News in Kurzfassung
Der »Arber-Radmarathon« hat mit der familiengeeigneten »REWAG-Runde« für den Nachwuchs ein "heißes Eisen im Feuer". Die hindernisfreie Strecke (46 km) kommt geübten Kids und Teenagern mit etwas Geländepraxis entgegen. Geboten wird ein sagenhaftes Naturerlebnis fern von Hautpverkehrsstraßen durch lange Waldpassagen einschließlich einem 4 km langen Bahntrassenabschnitt auf dem Falkenstein-Radweg. Die Familienrunde spricht auch Einsteiger, Freizeitbiker, Senioren und ebiker an, die trailfreie Strecken bevorzugen und ihrem Fahrspaß in unterhaltsamer Atmosphäre freien Lauf lassen möchten. Der Mix aus Wald-Wiesen- und Schotterwege, idyllischer Bahntrassentrasse, verkehrsarme Nebensträßchen und Radwege verspricht ein entspanntes Tourerlebnis. Hervorzugeben ist das generationsübergreifende Gemeinschaftsgefühl, wie man es nur selten erlebt. Weder Alter, Leistungsniveau oder Tempo sind ausschlaggebend, was zählt ist das beschwingte Freiheitsgefühl in entschleunigter Fahrweise und geselliger Stimmung auszuleben.

Die »Altenthannrunde« stößt das Tor zum Bayerischen Vorwald auf. Nicht ohne Grund zählt die Tour H zur beliebtesten Offroadroute des »Arber-Radmarathons«. Anfangs der dichtbewaldete Kreuther Forst entlang der 'Hohen Linie' am Keilberg, das abgeschiedene Ellbachtal, schöne Wald- und Wiesenwege sowie abwechselnde flowige Trailpassagen - verbunden von verkehrsarmen Nebenstraßen - kennzeichnen den Wegeverlauf. Dazu ein entspanntes Bahntrassenerlebnis, bevor sich der zweitletzte Anstieg kurz vor Fußenberg in den Weg stellt und verbliebene Kraftreserven anzapft. Die mittelschwere »Altenthannrunde« richtet sich an durchschnittlich trainierte Biker/ebiker, die Schotterwege und flowige Trails mit vereinzelten Wurzelpassagen bervorzugen, ohne sich fahrtechnisch bzw. konditionell überfordern zu wollen.
Auf vier MTB-Strecken verteilten sich im vergangenen Jahr 630 Teilnehmer, wobei die »Altenthannrunde« nicht nur den größten Zulauf, sondern auch die höchste E-biker-Frequenz verzeichnete, weshalb die Stromer gegenüber klassischen Mountainbikes in der Überzahl waren. Bis vor nicht allzu langer Zeit noch undenkbar, dass ebikes innerhalb weniger Jahre die sogenannten 'Biobikes' zahlenmässig überflügeln würden.
Mit standesgemäßer Akku-Kapazität und bei ökonomischer Fahrweise sollte bei der »Altenthannrunde« kein Reichweitenproblem auftreten. Infos siehe Basic-Seite (Seitenende scrollen).
Mountainbike*
-
»Vorwaldrunde« (Tour F): 90 km ↑ 1.900 hm (HQ 21) → ambitionierte Mountainbiker mit exzellenter Kraftausdauer
- »Süssenbachrunde« (Tour G): 75 km ↑ 1.400 hm (HQ 18.7) → Mountainbiker mit guter Kraftausdauer
- »Altenthannrunde« (Tour H): 60 km ↑ 900 hm (HQ 15) → Mountainbiker mit Ø Kraftausdauer
- »REWAG-Runde« (Tour I) : 46 km ↑ 500 hm (HQ 10.9) → Freizeit- und Familienbiker
*Höhenangaben laut Veranstalter. Der Höhenmeterquotient (HQ) gibt das Verhältnis der Höhenmeter zur Streckenlänge an. Beispiel Panoramarunde: je Kilometer sind im Schnitt 9 Höhenmeter zu überwinden. Der Quotient (Verhältnismäßigkeit) stellt unabhängig der Distanz und Steilheit der Anstiege die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Strecken her, was (bedingte) Rückschlüsse auf den Schwierigkeitsgrad zulässt.
Veränderte Streckenverläufe (Tour F und G)

Foto: Straßenquerung bei Bernhardwald (Falkenstein-Radweg) - zs. gekennzeichnet mit blauen Richtungspfeilen
Die Zielgruppe für die »Süssenbachrunde« (Tour G) und »Vorwaldrunde« (Tour F) ist relativ klar umrissen. Gute Kondition und Trailerfahrung (Level S0 /S1) vorausgesetzt, versprechen beide Touren jede Menge Spaßpotential. Landschaftlich begeistern die kupierten Rundtouren im Vorderen Bayerischen Wald auch deswegen, weil sie einsame Landstriche tangieren die selbst für hiesige Locals teilweise Neuland sein dürften. Der reizvolle Wegemix drückt den Routen ihren unvergesslichen Stempel auf, zumal ab Altenthann anstatt wie bisher in entgegengesetzter Fahrtrichtung - teils mit modifiziertem Streckenverlauf - gefahren wird. Giftige Rampen mit bis zu 28% Maximalsteigung ziehen auf der ultimativen »Vorwaldrunde« die Daumenschrauben gehörig an, was die meisten Rider wohl in den Schiebemodus zwingen dürfte.
Für die 90 km lange »Vorwaldrunde« umfasst die anspruchsvolle Rundschleife ab Altenthann (V1, KM 29) eine Länge von 32 km, bevor man dort ein zweites Mal aufschlägt (V 2, KM 61).

Foto: Exkursionsfahrten finden bereits im Vorfeld schon Monate vor dem Veranstaltungstermin statt. Im Bild ist die Streckengabelung Tour F / Tour G (KM 35) zu sehen, bei der die »Vorwaldrunde« im spitzen Winkel den Weg rechts nach Süssenbach (130 TM) bzw. die »Süssenbachrunde« schräg links versetzt den 2 km langen Weg nach Sulzbach einschlägt (100 TM), wo sich beide Routen wieder vereinigen. Bis dorthin legt »Vorwaldrunde« auf ihrer längeren Schleife über die Hetzenbacher Höhe 16 km mit über 400 hm zurück (KM 51).
Die 75 km lange »Süssenbachrunde« enthält ab Altenthann (KM 29, V 1) eine verkürzte Rundschleife (18 km) bevor man dort zum zweiten Mal an der Verpflegungsstation Altenthann aufschlägt (KM 47). An der Streckengabelung wird das maximale Höhenlevel (586 m ü.NHN.) überquert.

Das Start- Zielgelände befindet sich in verkehrsgünstiger Lage nahe der Autobahnausfahrt Regensburg-Pfaffenstein (A93). Der Regensburger Dultplatz liegt in Sichtweite der Berghänge der Winzerer Höhen und wird landschaftlich idyllisch von einem Flußarm der Donau und dem Europakanal umrahmt.
Startzeiten
- Vorwaldrunde (F): 7.20 Uhr
- Süssenbachrunde (G): 7.20 Uhr
- Altenthannrunde (H): 8.40 Uhr
- Rewag - Runde (I): 8.40 Uhr
- Gravelbikerunden (J/K): 8.00 Uhr
Trackdaten werden nach behördlicher Streckengenehmigung 1 Woche vor dem Event-Termin aktiviert! Neben der Streckenmarkierung sind unübersichtliche Stellen zusätzlich mit blauen Richtungspfeilen bzw. Flatterbändern gekennzeichnet.
Sensationelle Erfolgsgeschichte

Foto: Abfahrtstrecke mit Blick auf Süssenbach (frühere Bergzeitwertung). 2026 wird der gefürchtete Süssenbach-Anstieg erstmals in entgegengesetzter Fahrtrichtung befahren (Tour F / G)
Der "Urknall" des Arber-Radmarathons liegt schon sehr lange zurück. Begonnen hatte alles 1984, als mit der Jungfernfahrt eine unglaubliche Erfolgsgeschichte ihren Ausgang nahm. Damals wagten sich 80 unerschrockene Haudegen an die Marathondistanz und spulten die große Arberschleife mit 225 Kilometer ab, die in ihren Anfängen vom Brennes via Gondelbahn-Talstation direkt zum Bretterschachten hinauf führte.
Im Laufe der Zeit mauserte sich die Veranstaltung vom anfänglichen Lokal-Event zum renommiertesten und größten Radsportmagneten Deuschlands, das zunehmend Radsportbegeistete aus dem In- und Ausland anlockte.
Im Jahr 2000 erfolgte das Debüt der ersten Mountainbikestrecke, wobei das Streckenangebot im Lauf der Zeit schrittweise um 3 weitere Rundtouren ergänzt wurde.
Zur Rückbesinnung auf die geschichtlichen Wurzeln wurde 2024 zum 40 jährigen Jubiläum der »Arber-RETRO« aus der Taufe gehoben, bei dem historische Vintage-Räder und stylische Retro-Kleidung nostalgische Zeiten der 80er Jahre stilgerecht wiederaufleben. Zeitgleich erweiterte die erste Gravelbikestrecke (62 km) das Portfolio, das bereits das Jahr darauf um eine längere Variante (95 km) aufgestockt wurde.
Gegenwärtig umfasst das gesamte Streckenangebot 11 leistungsabgestufte Routen, die summiert eine Gesamtdistanz von rund 1.131 Kilometer ergeben und sich disziplinär folgendermaßen aufteilen: Rennradstrecken 703 km, MTB-Touren 271 km und Gravelbiketouren 157 km.
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| © Gabi Röhrl |
Verpflegungsstationen / Streckengabelungen
Tour F
Streckengabelung Tour F/G: KM 35 (Tour F spitzer Winkel rechts, Tour G halblinks
Streckenzusammenschluß Tour F/G: Sulzbach, KM 51
- V1 Altenthann KM 29
- V2 Altenthann KM 61
- V3 Fussenberg KM 76
Tour G
Streckengabelung Tour F/G: KM 35 (Tour G halblinks, Tour F spitzer Winkel rechts)
- V1 Altenthann KM 29
- V2 Altenthann KM 47
- V3 Fussenberg KM 62
Tour H
- V1 Altenthann KM 29
- V2 Fussenberg KM 46
Tour I
- V1 Bernhardswald/Sportplatz, KM 21.5
- V2 Fussenberg KM 33

Foto: die Verpflegungsstation Altenthann ist Anlaufstelle dreier MTB-Routen und zweier Gravelbiketouren, weswegen dort über einen längeren Zeitraum hinweg großer Andrang herrscht. Teilnehmer der Vorwaldrunde (F) und der Süssenbachrunde (G) steuern die Labe nach einer Rundschleife zweimal an, während die Altenthannrunde Kurs auf die 17 km entfernte Verpflegungsstation Fussenberg nimmt.
Zeit- und bedarfsgerechter Mineraliennachschub zur Aufrechterhaltung körperlicher Leistung ist eine Binsenwahrheit. Da durch den Flüssigkeitsverlust (abtropfender Schweiß) u.a. Natrium ausgeschieden wird, beugt eine Prise Salz auf's Brot bzw. in die Trinkflasche drohendem Natriummangel - und damit etwaigen Muskelkrämpfen - vor. Käse- und wurstbelegte Brötchen - mit Salz- und Pfefferstreuer beliebig verfeinert - schmecken lecker. Der Fokus liegt auf langkettige Kohlenhydrate, die einen langsamen und gleichmäßigen Anstieg des Blutzuckerspiegels unterstützen. Doch alles in Maßen, denn ein voller Magen macht träge und entzieht durch die Verstoffwechselung u.a. der Beinmuskulatur Blut (was sich leistungsmindernd auswirkt).

Zur Mittagsstunde beginnt allmählich der Zustrom der Rückkehrer anzuschwellen. Je nach Wetter und Bodenverhältnisse mehr oder weniger dreckbesprenkelt radeln Biker meist grüppchennweise mit einem Lächeln auf den Lippen durch den Zielbogen hindurch und sind trotz aller Erschöpfung von einem regelrechten Glückshormonrausch ergriffen. Wummernder Musiksound samt namentlicher Lautsprecherbegrüßung machen das Glück perfekt.
Wer dabei ist, radelt so gut wie nie allein
Was macht den »Arber-Radmarathon« eigentlich so speziell? Ganz einfach, dank seiner schieren Größe verspricht er ein einzigartiges Gemeinschaftserlebnis, für das die Radtouristikveranstaltung wie keine andere in Deutschland Pate steht. Emotionale Höhenflüge, Genussmomente, harmonische Geselligkeit, geballte Fahrfreude, sportive Challenge - alles miteinander verquickt mit Sportkameraden zu erleben schweißt zusammen und schürt ein unbandiges Zusammengehörigkeitsgefühl. Als Solist muss wirklich keiner einsam seine Zeit fristen, denn Massenstarts und hohe Teilnehmerquoten wahren die Chance fortwährend Gruppenanschluß zu finden. Hinzu kommt, dass sich zahlreiche Teilnehmer im Vorfeld absprechen, um das Tourerlebnis im trauten Kreise seiner Freunde bzw. Trainingspartner gemeinsam zu genießen. Glühende Radsportleidenschaft bildet den fundamentalen Kitt, der Gleichgesinnte magnetisch miteinander verbindet. Exakt dafür bietet der »Arber-Radmarathon« die perfekte (Natur-) Bühne. Probiert's es, dann spürt's es!
Es besteht grundsätzlich Helmpflicht. E-Bikes, die eine Motor-Unterstützung bis maximal 250 Watt aufweisen bzw. deren Geschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt ist (laut §1 Absatz 3 StVG verkehrsrechtlich ein Fahrrad) sind erlaubt, zulassungspflichtige S-Pedelecs (bis 45 km/h) hingegen nicht.
Die »Süssenbachrunde« und »Vorwaldrunde« haben einen neuen "Anstrich" erhalten, da beide Routen auf ihrer Rundschleife (18 bzw. 32 km Länge) ab Altenthann erstmalig in entgegengesetzter Fahrtrichtung verlaufen. Wie bislang auch, darf man sich auf verwinkelte Trails, tolle Flowpassagen, Wald- Wiesen- und Schotterwege einschließlich fantastischer Aussichtspunkte freuen. Knackige Anstiege im steten Wechsel mit rasanten Abfahrten pfeffern den Streckenverlauf ordentlich. Also keine Gnade für die Wade:-)

Der beschauliche Bayerische Vorwald, nordöstlich von Regensburg gelegen, zeichnet sich durch seine urwüchsigen Wälder, zahlreichen Bergkuppen, abgelegenen Täler und mäandernden Bächen aus, was Offroadsportlern - auch wegen der sanft kupierten Topographie -hervorragende Ausgangsvoraussetzungen verschafft. Hinzu kommt, dass die Streckenbeschilderung kognitive Ressourcen freischaufelt, weswegen man sich besser auf's Biken konzentrieren und sich achtsamer der unberührten Naturkulisse widmen kann. Ein Riesenvorteil, der natürlich nur am Veranstaltungstag gegeben ist.
Sicherheitsvorkehrungen
Damit beim »Arber-Radmarathon« alles reibungslos klappt, bedarf es einer ausgeklügelten Organisation. Nur so ist es möglich die Großveranstaltung jedes Jahr auf's Neue in gewohnt perfekter Qualität auf die Beine zu stellen.
Der Arber-Radmarathon ist eine radtouristische Breitensportveranstaltung und kein Radrennen, weswegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) bindend ist und jeder Teilnehmer sie ausnahmslos einzuhalten hat.

Sicherheit wird groß geschrieben, d.h. die wichtigste Prämisse lautet Safety First! Der Veranstalter - wie auch die Polizei und Rettungsdienste (BRK) - setzen alles Menschenmögliche daran, um optimale (Verkehrs-) Sicherheit zu gewährleisten. Maßnahmen: Sicherheitskonzept, Streckenposten, polizeiliche Überwachung, Sanitätsdienste, Führungsfahrzeuge (Startphase) und Beschilderung (z.B. Warnhinweise prekärer Gefahrenstellen).
Rund 90 Polizisten, ca. 10 Polizeimotorräder, etwa 45 Sanitäter, zwei Ärzte und Feuerwehrler sind im Einsatz, damit alles sicher und geordnet abläuft. Da Polizei und Rettungskräfte in aller Regel relativ wenig zu tun haben, lässt in Anbetracht der hohen Teilnehmerzahl auf ein diszipliniertes Verhalten und rücksichtsvolle Fahrweise schließen.
Um große Teilnehmerfelder (Massenstarts) zu entzerren erfolgen diese nicht nur zeitversetzt, sondern die Oberpfalzbrücke, Frankenstraße und Walhalla-Allee sind frühmorgens für den KFZ-Verkehr zusätzlich gesperrt. Kreuzungsbereiche sind von Polizisten (Einsatzleitung obliegt dem Polizeipräsidium Oberpfalz) abgesichert. Des Weiteren werden Startpulks von Führungsfahrzeugen stadtauswärts eskortiert. Zudem achtet die Polizei nachmittags in Regensburg auf Einhaltung der vorgeschriebenen Radwegenutzungspflicht.

Foto: Streckenposten in Altenthann an der unübersichtlichen Straßenquerung der Vorwaldstraße in den Gsellmühlweg hinab ins Ellbachtal
Langjährige Erfahrung des eingespielten Orga-Teams zahlt sich aus. So wuppt der Veloclub Ratisbona den »Arber-Radmarathon« von langer Hand generalstabsmäßig geplant mit 300 Helfern routiniert aus dem FF.

Foto: besonders gefahrtenträchtige Stellen werden gekennzeichnet (erfüllt keinen Anspruch auf "Vollständigkeit, d.h. jeder fährt auf eigenes Risiko)
Streckencheck

Der Sicherheit zuliebe dient der sogenannte "Interne Arber" (Vereinsmitglieder only) turnusgemäß 1 Woche vor dem offiziellen Event-Termin u.a. auch als Streckencheck. Besonders im unwegsamen Gelände werden Gefahrenstellen wie z.B. Steilpassagen, Engpässe, Regenrinnen oder Schlüsselstellen aufgespürt sowie die aktuelle Befahrbarkeit (Streckenzustand) beurteilt. Aktuellste Informationen liefern Beschilderungsteams, die Tags zuvor zur Streckenmarkierung ausschwärmen. Im Rahmen einer Wegepflege werden Hindernisse wie z.B. querliegende Baumstämme, Äste oder Gestrüpp aus dem Weg geräumt bzw. Gefahrenpotentiale entschärft. Somit ist der vereinsinterne 'Arber' nicht nur eine stimmungsvolle Ausfahrt sondern erfüllt nebenbei auch sicherheitsrelevante Aspeke, auf die frühmorgens bei der Startaufstellung hingewiesen werden kann.

Eine zeitnahe Wegepflege erfolgt auf sämtlichen Mountainibke- und Gravelbikestrecken, um möglichst einen unterbrechungsfreien Flow zu gewährleisten.
Abgesehen davon kann jeder Teilnehmer durch eine disziplinierte, rücksichtsvolle und angepasste Fahrweise zur Sicherheit beitragen. Tipp: ein Radhelm (Pflicht) mit offiziellem Prüfsiegel wie die DIN EN 1078 Norm (unter anderem mit dem CE-Siegel) erfüllt hohe Sicherheitsstandards für bestmöglichen Kopfschutz. Nicht zuletzt sollte das Rad die gesetzlichen StVO-Vorschriften erfüllen und sich in einem einwandfreien technischen Zustand befinden.

Wenn wir schon beim Thema Sicherheit sind: Ausdauerbelastungen führen zwangsläufig zu Ermüdungserscheinungen, was Konzentrationsschwäche (Flüchtigkeitsfehler) und verminderte Reaktionszeit bewirken kann. Da die Reaktionszeit grundsätzlich mit motorischen Abläufen verbunden ist, steht sie mit den Reflexen in direkter Verbindung. Kognitive Prozesse (Wahrnehmung, Verarbeitung, Reaktion) vollziehen sich in Millisekunden. Lassen Denkvermögen, Reflexe und Reaktionszeit nach und verleitet euphorische Freude bzw. Adrenalinkicks zu Übermut, ergibt sich eine riskante Konstellation. Wer sich des körperlichen Zustands bewusst ist (Selbsterkenntnis) kann dementsprechend seine Fahrweise anpassen (Gefahr erkannt, Gefahr gebannt).
Vielseitiges Streckenspektrum
In Sachen Streckenangebot schöpft der »Arber-Radmarathon« aus den Vollen, d.h. jeder Hobbyist, egal ob Jung oder Alt, drahtige Sportskanone, Genussbiker, Familienradler, Vintage-Fan, Mountainbiker, Gravler - mit oder ohne Akku - kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Andererseits mag für "Multicycler" die mehrere Radgattungen bewegen, die Suche nach einem Streckenfavoriten zum Geduldsspiel ausarten. Rennrad, Mountainbike, Gravelbike, E-Bike, Retrobike, Trekkingbike oder Tourenbike - alles ist möglich. Alternativ kann man die Entscheidung auch der Göttin des Glücks - 'Fortuna' - aus der römischen Mythologie überlassen und kurzerhand eine Münze werfen: Kopf oder Zahl...
Das Streckenportfolio der leistungsabgestuften Rundtouren (5x Straße, 4x MTB, 2x Gravel, Arber RETRO) lässt keine Wünsche offen. Ob Straße, Offroad oder beides vermischt im Doppelpack: gar nicht so einfach sich festzulegen, wenn mehrere Radsportdispziplinen mit Herz und Seele betrieben werden. Franzosen pflegen zu sagen: "comme ci comme ça", was soviel bedeutet wie "mal so mal so". Sind die Würfel gefallen (lat. Alea iacta est, wie es einst der römische Feldherr Julius Cäsar ausdrückte) kann zur Anmeldung schreiten.
Anforderungsprofil mit Schwierigkeitsgrad-Klassifizierung*
Mountainbike*
-
»Vorwaldrunde« (Tour F): 90 km ↑ 1.900 hm (HQ 21.0) → ambitionierte Mountainbiker mit exzellenter Kraftausdauer
- »Süssenbachrunde« (Tour G): 75 km ↑ 1.400 hm (HQ 18.7) → Mountainbiker mit guter Kraftausdauer
- »Altenthannrunde« (Tour H): 60 km ↑ 900 hm (HQ 15.0) → Mountainbiker mit Ø Kraftausdauer
- »REWAG-Runde« (Tour I) : 46 km ↑ 500 hm (HQ 10.9) → Freizeit- und Familienbiker
* Höhenangaben laut Veranstalter
Der Höhenmeterquotient (HQ) gibt das Verhältnis der Höhenmeter zur Streckenlänge an. Beispiel »Vorwaldrunde«: je Kilometer sind im Schnitt 21 Höhenmeter zu überwinden. Der Quotient (Verhältnismäßigkeit) stellt unabhängig der Distanz und Steilheit der Anstiege die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Strecken her, was (bedingte) Rückschlüsse auf den Schwierigkeitsgrad zulässt.
Happy-End - Am Ziel seiner Träume
In den Nachmittagsstunden geht's am Dultplatz hoch her. Der nicht enden wollende Zustrom erschöpfter Rückkehrer hält bis in die frühen Abendstunden an. Ständige Jubelrufe und Applaus sind stundenlang am Hot-Spot der Ziellinie zu hören, wo Angehörige, Freunde, Verwandte und Zuschauer ihre Sporthelden voller Inbrunst Willkommen heißen. Eifrig halten manche sogar handgemalte/beschriftete Schilder in die Luft, um ihre Liebsten mit einer besonders gefühlsbetonten Geste persönlich zu empfangen bzw. ihrer Freude Ausdruck zu verleihen.
Egal von welcher Strecke man zurückkehrt, jedem steht die unbeschreibliche Euphorie ins Gesicht gemeiselt. Schlägt man entkräftet und geflasht am Dultplatz auf wird man von einem regelrechten Glücksschwall ergriffen, der sich tief ins Gedächnis einbrennt. Absolut verdient, schließlich wurde eine sportliche Herausforderung gemeistert und womöglich der innere Schweinehund Schachmatt gesetzt. Umso härter man sich über Berg & Tal durchgebissen hat, desto mehr berührt das Glücksgefühl - begleitet von großer Dankbarkeit, Ehrfurcht und Demut. Schlagartig sinkt der Stresspegel, der die innere Anspannung in Erleichterung umschlagen lässt. Mit anderen Worten: man fühlt sich geerdet. Und ja, genau diese emotionale "Pay-Back-Karte" reicht dem Suchtbazillus sein essentielles Futter.

Blickt man im Zielgelände in die freudestrahlenden Gesichter fällt auf, wie sehr der Glückszustand die Erschöpfung komplett überstrahlt. Des Rätsels Lösung sind ausgeschüttete Glückshormone, die Neurotransmitter im Gehirn auslösen. Die sympathische Dame aus Oberbayern (Foto oben) war vom Flair, der Superstimmung und von der schönen Naturlandschaft hellauf begeistert. Glückbeseelt über die vollbrachte Leistung wird beim gefühlten "Touchdown" bewusst, wie sehr man es selbst in der Hand hat solche außergewöhnlichen Momente erleben zu dürfen (jeder ist seines Glückes Schmied'). Demnach stellt die Leidenschaft für das schönste Hobby der Welt dem Leben einen wundervollen Glücksbringer zur Seite.

Am vollbesetzten Dultplatz mit Freunden bzw. Gleichgesinnten selbstzufrieden zu feiern, seine leergefegten Energievorräte mit Pasta, Grillgut & Co genussvoll aufzufüllen und sich freudig zuzuprosten ist zweifelsohne jedesmal das höchste der Gefühle.
Radfahrer verstehen es bekanntermaßen vorzüglich sich nach körperlicher Verausgabung fürstlich zu belohnen, schlußendlich hat man es sich ja redlich verdient. Kühles Bier, dazu leckere Pasta oder ein halbes Hendl, schon fühlt man sich wie im Himmel auf Erden. Nach der Action gelassen chillen und "fünfe gerade sein lassen" bringt nicht nur den Körper, Geist und Seele wieder in Einklang, sondern leitet völlig unbemerkt die Regenerationsphase ein.

"Wiederholungstäter" gibt es beim Arber-Radmarathon bekanntlich viele, wie obiger Snapshot zeigt. Offenkundig entfaltet das Sportevent eine nachhaltige Anziehungskraft, der sich viele Radfahrer und Biker nicht entziehen können.

Biker verstehen es bekanntermaßen vorzüglich sich nach körperlicher Verausgabung fürstlich zu belohnen, schlußendlich hat man es sich ja redlich verdient. Kühles Bier, dazu leckere Pasta oder ein halbes Hendl, schon fühlt man sich wie im Himmel auf Erden. Nach der Action gelassen chillen und "Fünfe gerade sein zu lassen" bringt nicht nur den Körper, Geist und Seele wieder in Einklang, sondern leitet völlig unbemerkt die Regenerationsphase ein.

Am Dultplatz herrscht nachmittags eine regelrechte "Halli-Galli-Feier-Atmosphäre". Nach dem Finish stehen die Zeichen auf Abschalten, Energiespeicherfüllung, Ratsch & Tratsch. Neben Essens-Schmankerl gehört der goldfarbene "Edelstoff" - Nationalgetränk und Inbegriff bayerischer Trinkkultur - dazu. Ausgeschenkt wird regional gebrautes Bier von den Brauereien »Schneider Weisse« und »Eichhofener«. Übrigens gehört es zur langjährigen Tradition, dass es an der letzten Labe (ehemals Saulburg, heute Untermiethnach) frisch gezapftes Bier gibt. Alkoholfreies Bier ist als isotonisches "Sportlergetränk" ein idealer Durstlöscher und gesunder Energielieferant, weil es den Körper mit rasch verfügbarer Power und Mineralstoffen versorgt. Ein perfekter Treibstofflieferant, der mit 25 Kalorien pro 100 Milliliter nur knapp halb so viele Kalorien wie alkoholhaltiges Bier hat und obendrein mehr Kohlenhydrate enthält. Wohl bekomm's!

Jedes Jahr dasselbe Bild. Nach Rückankunft strahlen Glückspilze in trauter Gemeinsamkeit um die Wette. Egal ob Regen- oder Hitzeschlacht, Hauptsache ein euphorischer und selbstzufriedener Touch Down. Je nach Wetter ist das Areal bis zum Zielschluss stundenlang proppenvoll gefüllt. In geselliger Gemeinschaft lässt man bei ausgelassener Stimmung entspannt das Erlebte Revue passieren und tauscht sich mit Sportsfreunden über die Erlebnisse aus.

Glückstrahlende Gesichter sprechen Bände, denn nach vollbrachter Leistung ist man mit sich und der Welt rundum zufrieden. Unverkennbar überstrahlt die Gemütsverfassung den Erschöpfungszustand. Besonders eindrucksvoll, wenn schmutzbesprenkelte Biker freudestrahlend die Ziellinie überqueren. Die mit Salzkristallen und manchmal blutverschmierte Schmutzschicht - Dank Dornen und Gestrüpp - sind authentische Insignien, die den Purismus des Mountainbikens widerspiegeln. Wer geplättet im Ziel aufschlägt darf sich verdientermaßen im Glücksgefühl schwelgen.
Es bewahrheitet sich einmal mehr, dass es nicht immer einer spektakulären Hochgebirgskulisse braucht um ein lustbetontes Bike-Adventure zu erleben. Die Glücksmomente, knochige Wurzelteppiche, beinharte Uphills und flowige Abfahrten souverän zu meistern schürt das Suchtverlangen nach Mehr. Jene Suchtspirale, die wir unserem neuronalen Belohnungssystem im Gehirn verdanken.

Auf- und Abbau nehmen am Dultplatz rund vier Tage in Anspruch. Nach dem Motto "viele Hände schnelles Ende" wird fleißig angepackt, um das Areal schnellstmöglich in einwandfreiem Zustand der städtischen Genehmigungsbehörde zu übergeben. Im Bild: VCR-Vorstandsvorsitzender Ulrich Mönius links mit Dultplatzkoordinator Markus Adam. Nach dem 'Arber' ist vor dem 'Arber', d.h. im Anschluss erfolgt ein Brainstorming, um Verbesserungsmöglichkeiten bzw. Optimierungsbedarf auszuloten.
Besonders bei größeren Breitensportevents wie dem »Arber-Radmarathon« treten immense Leistungsspreizungen offen zu Tage. Naturgemäß verfolgt jeder Teilnehmer eigene Ziele, die von primär leistungsorientiert bis ausgesprochen genussbetont variieren. Ob man sich auf einen Wettstreit mit Kontrahenten einlässt oder im erträglichen Wohlfühltempo easy going locker dahin cruist und achtsam die Blicke schweifen lässt, ist reine Geschmackssache bzw. wegen fehlender offizieller Zeitnahme im Prinzip ohnehin belanglos. Glück mag eben jeder auf seine eigene Art & Weise finden. Wenngleich Fahrertypen (Charaktere) enorm unterschiedlich sind, so verfolgen dennoch alle das gleiche Ziel: Spaß haben, das Gemeinschaftsgefühl genießen und seiner Leidenschaft im Kreise Gleichgesinnter freien Lauf lassen. Beweggründe, wieso sich jedes Jahr tausende Radfahrer für das Radsport-Festival der Superlative anmelden.
Leistungsgestaffeltes Anforderungsprofil mit Schwierigkeitsgrad-Klassifizierung
Gemäß manueller Daten-Interpolierung (Glättung) ergeben sich folgende kumulierte Höhenmeter (in Fettschrift):
Vorwaldrunde (Tour F)
90 km / ≈ 1.900 hm → ambitionierte Mountainbiker mit sehr guter Kraftausdauer
Streckencharakteristik: anspruchsvolle Tour durch abwechslungsreiches Gelände mit flowigen Trailanteilen
Verpflegungsstationen:
- Altenthann/Pfarrhof, KM 29
- Altenthann/Pfarrhof, KM 51
- Altenthann/Pfarrhof, KM 70
- Fußenberg, Gasthaus Gambachtal, KM 85
Süssenbachrunde (Tour G)
75 km / ≈ 1.400 hm → Mountainbiker mit guter Kraftausdauer
Streckencharakteristik: mittelschwere bis anspruchsvolle Tour durch abwechslungsreiches Gelände mit flowigen Trailanteilen
Verpflegungsstationen:
- Altenthann/Pfarrhof, KM 29
- Altenthann/Pfarrhof, KM 51
- Fußenberg, Gasthaus Gambachtal, KM 67
Altenthannrunde (Tour H)
58 km / ≈ 900 hm → Genussbiker Ø Kraftausdauer
Streckencharakteristik: mittelschwere Tour mit geringem Trailanteil
Verpflegungsstationen:
- Altenthann/Pfarrhof (KM 29)
- Fußenberg Gasthaus Gambachtal (KM 45)
REWAG-Runde (Tour I)
47 km / ≈ 500 hm → Einsteiger, Freizeitbiker, Familienbiker
Verpflegungsstationen:
- TSV Bernhardswald/Stockschießanlage (KM 21.5)
- Fußenberg Gasthaus Gambachtal (KM 33)

Ab 6.00 Uhr erfolgen nacheinander die Massenstarts - begleitet vom Klatschen und lauten Zurufen der Zuschauer auf der Oberpfalzbrücke. Dass das Mega-Event - turnusgemäß am letzten Juli-Sonntag - für die meisten Teilnehmer ein - wenn nicht DAS Saison-Highlight - darstellt verwundert nicht sonderlich. Schließlich ist der Radtouristik-Klassiker ein Schmelztiegel abertausender Breitensportler, bei dem man sich ziemlich sicher sein kann auf alte Bekannte zu stoßen.

Höhenmeterangaben spiegeln nur Annäherungswerte der Realität wider!
Wichtige Hinweise zu Höhenmeterangaben: wegen des hinterlegten Algorithmus von Google-Maps werden oberhalb der interaktiven Streckengraphiken der einzelnen ARM-Touren eindeutig zu niedrige Höhenwerte ausgegeben. Werden GPX-Dateien auf Dreiländerbike downgeloaded und die Daten anschließend in BaseCamp oder Garmin Connect oder anderen Programmen importiert, verändert der jeweilig hinterlegte Algorithmsus die kumulierten Höhenwerte. Da es keine faktischen Referenzwerte gibt und jede HM-Angabe mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet ist, gibt es keine wirklichkeitsgetreue Angaben. Folgender Grundsatz bringt es auf den Punkt: Höhenmeterangaben spiegeln grundsätzlich nur Annäherungswerte der Realität wider. Deshalb differieren Höhenwerte aufgezeichneter Tracks so gut wie immer. Aufzeichnungsvergleiche mit mehreren montierten Garmingeräten auf einem MTB erbrachten Abweichungen von bis zu 25%. In Anbetracht vieler Fehlerquellen eine Normalität mit der man sich abfinden muss. So zeichnen manche Geräte barometisch- bzw. GPS-basierend auf oder bilden ein arithmetisches Mittel aus beiden Parametern. Ganz entscheidend ist die Anzahl der aufgezeichneten Trackpunkte. Erfahrungsgemäß darf man Höhenangaben von Routingportalen wie Komoot, Outdooractive, GoogleMaps & Co nicht für "bare Münze" nehmen. So ist es auch kein Geheimnis, dass Komoot über den Daumen gepeilt etwa 20% zu geringe Höhenwerte ausweist. Interessant ist, dass die Abweichungsquote bei Rennradrouten (Straße) wegen gleichmäßigeren Steigungen signifikant geringer ausfällt, als bei MTB-Routen im unwegsamen Gelände.
Tipp: um den Abweichungsgrad zu minimieren, liefert eine Daten-Interpolierung (Glättung) genauere Ergebnisse. Hierbei leistet der RouteConverter als nützliches, kostenfreies und anwenderfreundliches GPS-Tool wertvolle Dienste. Die Freeware zeigt Routen, Tracks und Wegpunkte an bzw. können bearbeitet und konvertiert werden. Allerdings erfordert die Kantenglättung mittels Douglas Peucker Algorithmus individuelle Abstandsangaben der Trackpunkte, was gewisses Anwenderwissen bzw. Routine abverlangt. Je nachdem mit welchen Meterangaben (Abstände) gearbeitet wird, variiert das HM-Ergebnis. Bsp.: Werden Trackpunkte von 2000 auf 1000 herabgesetzt, rutscht die HM-Zahl in den Keller, da eine hohe Trackpunktdichte tendenziell mehr Höhenmeter ausgibt.

Foto: Hohenbogen- und Arberblick auf der Hetzenbacher Höhe (620 m ü.NN.)
Streckenverzweigungen
Die erste Streckengabelung befindet sich bei KM 20 auf der Hohen Linie, wo die Touren F + G + H rechts ins Ellbachtal hinab abzweigen, während die REWAG-Runde (Tour I) geradeaus weiter verläuft. Die Familientour trifft nach knapp 1 km auf die Verpflegungsstation (Sportgelände Bernhardswald).

Zur Sicherheit gehört auch, dass gefährliche Straßenkreuzungen bzw. Straßeneinmündungen von Streckenposten mit leuchfarbenen Warnwesten abgesichert sind. Sie zeigen die Fahrtrichtung an und signalisieren freie Fahrt oder warnen vor herannahendem Verkehr.

Das Gasthaus Gambachtal in Fussenberg hat sich beim Arber-Radmarathon mittlerweile als kultige Pausenstation etabliert. Im Biergarten lässt sich genüsslich der Durst löschen und mit anderen Bikern gemütlich plaudern. Nach all den Strapazen tut es gut Abzuschalten und die Beine mal in Ruhe hängen zu lassen, auch weil das Ziel nur noch 15 km entfernt liegt und sich vor den Toren Regensburgs bloß ein 60 Höhenmeter-Hügel in den Weg stellt.
E-Mountainbike

E-Biker & 'Biobiker' in harmonievoller Eintracht
Wer hätte das vor wenigen Jahren gedacht? Noch nicht vor allzu langer Zeit hatten e-MTB's bei Sport-Events noch einen aufsehenderregenden "Erlkönig-Status" inne. Bezugnehmend auf die Teilnehmerquote beim Arber-Radmarathon haben ebiker die konventionellen Biker längst überflügelt. Die Erfahrung zeigt, dass untereinander Rücksicht genommen wird weswegen man durchaus von einer harmonischen Koexistenz sprechen kann. Um konventionelle Biker begrifflich vom E-Biker abzugrenzen hat sich der Begriff "Biobiker" durchgesetzt. Zugegebenermaßen ein kuriose Bezeichnung, andererseits ist die Kurzformel besser als z.B. “herkömmliches, biomechanisch betriebenes Fahrrad ohne elektrische Tretunterstützung” oder „Old-school-Bike“.

Nicht das Antriebskonzept ist ein potentieller Konfliktverursacher, sondern das menschliche Sozialverhalten ist der springende Punkt. Maßgeblich entscheidend ist die Fahrweise, inwieweit das Fahren in gemischten Gruppen (mit/ohne "e") in der Praxis funktioniert. Letzten Endes entscheiden Toleranz, Verständnis und Rücksichtnahme darüber ob sich E-Biker und Biobiker zu einer harmonischen Gemeinschaft formen, bei der jeder auf seine Art & Weise seinen Fahrspaß genießt. Andernfalls droht Konfliktpotential, das nach getrennten Wegen ruft.

Die Schubkraft der E-Bikes vermag mangelnde körperliche Fitness zu kaschieren. Dabei hat es E-Biker selbst in der Hand, welche Unterstützungsstufe gewählt wird. Werden Anstiege im gemäßigten Trail- oder Eco-Modus bewältigt, erhöht es nicht nur die Pulsfrequenz und den Kalorienverbrauch, sondern auch die Reichweite des Akkus. Fakt ist: dank E-Bikes können Menschen unahbängig ihres Alters, ihrer Fitness oder gesundheitlicher Handicaps spaßorientiert biken, was ohne "e" womöglich nicht der Fall wäre.

Ob die Strecke mit Akku-Unterstützung oder mit purer Muskelkraft gemeistert wird, ist im Breitensport ohnehin belanglos. Hauptsache Fahrfreude draußen in freier Natur - am besten gemeinsam mit Gleichgesinnten - verspüren. Genau dafür bietet der Arber-Radmarathon die perfekte Bühne.
Akkukapazität - Reichweite
Häufig steht die Frage der maximal erzielbaren Reichweite im Mittelpunkt, wobei pauschale Herstellerangaben allenfalls grobe Richtwerte vermitteln, dessen Labor-Messwerte mitnichten eine praxistaugliche Realität widerspiegeln. Deshalb sind persönliche Erfahrungswerte unersetzlich. Fällt das Kind in den Brunnen und schaltet der Motor in den Notlauf-Modus (geringste Unterstützungsstufe) müssen Höhenmeter zwangsläufig mit körperlicher Eigenleistung erstrampelt werden! Dramatisch, wenn Anstiege ohne Akkuuntersützung zum Schiebemodus zwingen.
Parameter wie Akku-Kapazität, Systemgewicht (Körper- Bike- und Gepäckgewicht), Fahrstil, Trittfrequenz, Unterstützungsstufe - aus der sich die erbrachte Eigenleistung ergibt - Streckenprofil, Temperatur, Bodenbeschaffenheit, Gegenwind, Reifenluftdruck, Reifenbreite und die Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmen die Reichweite eine ebikes. Ein optimaler Trittfrequenzbereich (effektivste Motoreffizienz liegt bei 75 - 85 Umdrehungen pro Minute) spielt eine wichtige Rolle, wobei mittlerweile die moderne Motorentechnik mit einem "Automatikmodus" aufwartet, der ökonomische Schaltvorgänge übernimmt. Nasser Untergrund (aufgeweichte Böden) oder Kälte (E-Bike Akkus arbeiten bei ca. 25° C am effizientesten) reduzieren die Reichweite. Auch der Akku-Zustand (Alter, Ladezyklenhäufigkeit) und Wartungspflege des Antriebs (Kette, Kettenblätter, Ritzel) sind ein Einflusskriterium.
Online-Reichweiten-Rechner bieten eine praxistaugliche Alternative, die Reichweite durch Eingabe individueller Kriterien errechnen zu lassen.
Beispiel:
- E-MTB-Gewicht: 25 kg
- Körpergewicht 80 kg
- Gepäck 2 kg
- Körpergröße 1.80 m
- Hügeliges Gelände
- Speicherkapazität des Akkus: 500 Wh
- Gut gewartete Kette
- Durchschnittliche Geschwindigkeit 14 km/h
- Durchschnittliche Trittfrequenz: 60
-
Durschnittliches Unterstützungsniveau Eco
- Außentemperatur 20 Grad
- ergigbt eine Schätz-Reichweite von 67 km / 4,75 Stunden (durschnittliches Unterstützungsniveau TOUR: 43,65 km / 3,11 Stunden)
625 Wh Akku: 83,29 km / 5,97 Stunden (durschnittliches Unterstützungsniveau TOUR: 54,57 km / 3,89 Stunden)
750 Wh Akku: 100 km / 7,13 Stunden (durschnittliches Unterstützungsniveau TOUR: 65,5 km / 4,67 Stunden)
Reichweitentest
2026 wurde die 75 km lange »Süssenbachrunde« zu Reichweiten-Testzwecken mit einem e-MTB-Fully befahren:
- Bikegewicht 25 kg
- Körpergewicht 80 kg
- 625 Wh Akku
- Motor: Bosch CX
- Fahrmodi: 30% Eco, 60% Tour 10% Sport
Eine nervenaufreibende Geschichte mit Happy End. Am Ziel zeigte ein magerer Strich, dass der E-Bike-Akku fast vollständig leergefahren war (Restreichweite betrug 10 Kilometer). Eine sogenannte Tiefentladung kann Lithium-Ionen-Zellen beschädigen, worunter sich die Lebensdauer des Akkus drastisch verkürzen kann.

Selbst Schiebepassagen (man beachte das betagte Rad mit Stahlrohr-Rahmen) verdirbt die gute Laune nicht:-)
Von der Donauebene in Regensburg (335 m) folgt bereits nach 4 km der Anstieg auf die Grünthaler Höhe. Der schweißtreibende "Schinderhannes" - der gefürchtete 20% Pflasteranstieg auf den Brandlberg - aus früheren Zeiten wird nicht mehr befahren.
Vom ersten Wäldchen nahe Thanhof (KM 7.4) reihen sich mehrere Steigungabschnitte samt kurzer Gegengefällpassagen bis zur Hohen Linie (KM 17.9) aneinander. Mehrere idyllisch gelegene Weiher werden passiert, bis man nach 245 Höhenmeter in den Schotterweg der Hohen Linie einmündet. Von dort ab schlängelt sich der Waldweg über die Anhöhe, bevor er ein sanftes Gefälle übergeht. Kurz vor dem Waldrand wird rechts in eine teils verwurzelte Abfahrt abgezweigt, die ins saftiggrüne Ellbachtal hinab führt.
Umweltschutz
Ein Wort zum Thema Umweltverträglichkeit des Mountainbikesports. Kritiker behaupten gerne, dass Mountainbiker "Naturschäden" verursachen. Bezugnehmend zum Arber-Radmarathon: nach Kontrolllfahrten ist dank des diszipliniertes Verhaltens der Teilnehmer keine Müllentsorgung (Gel- Riegel- Verpackungsmaterial etc.) erforderlich. Ebensowenig sind errosionsfördernde Spuren (z.B. aufgewühlter Untergrund) feststellbar. Die Verpflegungsstationen werden am Veranstaltungstag in den vorhergehenden Ursprungszustand zurück versetzt.
Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung hat auch fünf attraktive Rad- sowie zwei Gravelbikestrecken im Programm.
Ausblick 43. Arber-Radmarathon: 24./25. Juli 2027









