5. »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup«

Nach der gelungenen Premiere im Jahr 2022 geht der »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« heuer bereits in sein fünftes Austragungsjahr. Letztes Jahr wurde die Veranstaltung durch Implementierung der Oberpfalzmeisterschaft in diversen Kategorien beträchtlich aufgewertet. Ein Anreiz, der unter den hiesigen Lokalmatadoren für spannende Wettkampfduelle sorgte, um sich mit einem ehrenwerten Meistertitel zu schmücken. Am 4. Okotober 2026 wird die Naherholungsoase am Waldspielplatz Dürrbuckel vor den Toren Regensburgs erneut Schauplatz für racebegeisterte Cross-Country-Fans sein und das stille Waldgelände wieder zum tobenden Hexenkessel verwandeln. 

  Der 5. »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« wird wieder als Oberpfalz-Meisterschaft ausgetragen! Registration wird voraussichtlich im Frühjahr freigeschalten.

Timetable

Zur vierten Auflage genießt der »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« im hügeligen Waldgelände zwischen Pentling und Hochengebraching weit über Regensburgs Landkreisgrenzen hinaus mittlerweile einen beachtlichen Bekanntheitsgrad. Organisiert wird das beliebte Cross-Country-Rennen vom Biketeam Regensburg e.V., dessen vorrangige Nachwuchsförderung junge Talente für den MTB-Sport begeistern soll. Wie sehr dem Verein der Nachwuchssport am Herzen liegt, belegt der stete Zuwachs im Verein, aber auch die steigenden Teilnehmerzahlen der Youngsters (U7 bis U15) beim »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup«, als letztes Jahr 103 Nachwuchssportler beherzt in die Pedalen traten und einen Heidenspaß dabei hatten. Maßgeblicher Verdienst an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit trägt Christian Spicker (1. Vorstand), der die Sparte "MTB-Kids" vor zehn Jahren ins Leben rief. Trotz erheblicher naturschutzrechtlicher Widerstände sowie einer zweijährigen Verzögerung wegen Corona gelang es ihm mit viel Herzblut, den »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« engagiert aus dem Boden zu stampfen.

Schon seit einigen Jahren hat sich Mountainbiken vom ehemaligen Nischensport zum Volkssport für Jung und Alt entwickelt. Was Cyclocrossern ihr Action-Event im Gschwelltal bei Wörth a. d. Donau ist (19.10.25 Cyclo-Cross Bundesliga 2025/2026, Finale Oberpfälzer Kinder Cup und Kinder Cross-Lauf, Landkreismeisterschaft Cyclo-Cross 2025), so ist der »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« im Landkreis Regensburg die einzige (Race-) Plattform, wo ambitionierte Mountainbiker ihre Leidenschaft unter Wettkampfbedingungen beherzt ausleben können (letztmals gab es 2004 mit dem Bike-Adventure Regensburg ein MTB-Rennen in der Region). Mit 170 Anmeldungen wurde 2024 ein bemerkenswerter Teilnehmerrekord aufgestellt was zeigt, dass das Cross-Country-Rennen angenommen wird bzw. der »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« sich binnen zweier Jahre etabliert hat. Nichtsdestoweniger ermöglicht der Wettbewerb einer Herschar sportbegeisterter Mountainbiker - aufgeteilt in 17 Wertungskategorien von U7 bis Mastersklasse - ihren Lieblingssport leistungsbetont auszuüben, zumal Rennwettbewerbe in der Oberpfalz ohnehin rar gesät sind. Der Zuspruch belegt jedenfalls das enorme Interesse an dieser Bike-Challenge.

Foto: Jürgen Lehmann (SG Painten), Sieger Masters (2024)

Race-Modus: das anspruchsvolle Cross-Country-Format (XCO) ist ein Einzelwettbewerb (jeder gegen jeden) über einen Rundkurs, der je nach Wertungskategorie unterschiedlich oft umrundet wird. Sieger ist derjenige, der als Erster die erforderliche Rundenanzahl bewältigt hat. Für alle, die mit dem Kürzel XCO nichts anfangen können: X steht für Cross, C für Country und O für olympisch (seit 1996). 

Erfreulicherweise nahmen bislang viele Radsportvereine aus der Oberpfalz wie die Trail Kids Nabburg, TSV Wörth SV Altenstadt, TV Burglengenfeld, SV Postbauer Kettenritter, RSC Neukirchen, MTB Team SV Steinheim, TV Parsberg, SV Altenstadt/Team Jota, Team Edelsten, Team Baier (Landshut), VALEO ITVeloclub Ratisbona und der RSC 88, sowie niederbayerische Vereine wie der Sportpark Au, RSC Waldkirchen, SG Painten, RSC Kelheim und run & bike Kelheim an der Veranstaltung teil. Vereinzelt reisen auch Teilnehmer wie beispielsweise der MTB-Club München aus Oberbayern an. Aber auch das Vereinsinteresse beim Biketeam Regensburg kann sich sehen lassen. So nahmen letztes Jahr nicht nur 26 Biketeamler aktiv an den Rennen teil, sondern 60 Helfer schufteten im dreitägigen Dauereinsatz, um einen reibungslosen Rennbetrieb zu gewährleisten. 

Kinder (ab U7) kommen direkt beim Waldspielplatz auf einer verkürzten und vereinfachten Runde auf ihre Kosten. Nachdem die "Bambiniklassen" (Start 11.30 Uhr) und die Funklasse bzw. U13/U15 (Start 13.00 Uhr) ihre Rennen absolviert haben, erfolgen zwischen 14.00 Uhr und 15.30 Uhr die Starts der U 17/U19/Elite- und Mastersklasse, wo Hobbyfahrer und Radsportamateure zwar nicht um den Ruhm aber sehr wohl um die Ehre fighten und sich prügelhart die Kante geben.

Kondition ist Konzentration

Die Sportdisziplin Cross Country ist bekannt dafür, dass es gleich von Anbeginn mit hochintensiver Belastung ambitioniert zur Sache geht. Dies macht schon katapultartige Raketenstart deutlich, bei dem sich der Pulk auf Biegen und Brechen hautenge Kopf an Kopf Duelle liefert (typisch für dieses Wettkampf-Format). Auf den ersten Metern sprinten die Athleten wie von der Tarantel gestochen im Wiegetritt los, um mit brachialer Beschleunigung Boden gut zu machen, bevor Naturtrails den Tross einbremsen wo kaum mehr Überholchancen bestehen. Von Null auf Hundert bleibt dem Körper keine Zeit, schonend auf Betriebstemperatur zu kommen (vorher aufwärmen!), wobei explosive Beschleunigungsorgien, bei der jeder jeden übertrumpfen will taktische Gründe haben. Jeder Akteur ist nämlich darauf erpicht, sich vor scharfen Kurven bzw. Nadelöhre möglichst weit vorne zu positionieren, um nicht von langsameren Fahrern eingezwängt bzw. aufgehalten zu werden. Wem's gelingt eine Lücke herausfahren, der hat nicht nur freie Linienwahl sondern stärkt mit dem Kraftakt die eigene Moral, währenddessen die Verfolger demotiviert hinterher blicken. Das alles Entscheidende ist die Kondition (= Konzentration), dessen Durchhaltevermögen sich beim Rennverlauf herausstellt. Kondition beschreibt das Zusammenspiel der 5 motorischen Grundfähigkeiten: Ausdauer (sie bemisst sich nach der maximalen Energieabgabe und gibt an, wie lange diese aufrechterhalten werden kann), Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordinationsfähigkeit.

Während Blitzstarts eine verbesserte Ausgangsposition sprich Rennvorteile versprechen, bieten Zielsprints kaum mehr Gelegenheit Plätze gut zu machen, da nach dem Haarnadel-Turn die 150 Meter Zielgerade zu kurz ist, um sich am letzten Drücker noch einen "Blumentopf" zu sichern. Psychologisch macht es durchaus Sinn ebenbürtigen Gegnern in Schlagdistanz zuvor auf den Zahn zu fühlen um herauszufinden, wo deren konditionelle oder fahrerische Defizite liegen. Eine Schlußattacke sollte strategisch dort eiskalt platziert werden, wo der Widersacher keine Konterchance mehr hat.

Streckencharakteristik

Der flüssige Rundkurs (ab U 13) weist je Umlauf (4 km) knapp 70 Höhenmeter auf, was sich beispielsweise für Elitefahrer (6 RD + Startlop) auf knapp 450 Höhenmeter summiert. Aus alpiner Sicht freilich nicht viel mehr als läppische Bodenwellen, doch mit der vermeintlichen Leichtigkeit ist es schlagartig vorbei wenn die filigrane Racefeile mit großer Anstrengung, unter Anspannung aller Kräfte über den Rundkurs gescheucht wird und höllisch fokussiert ist den Grip bzw. die Traktion nicht zu verlieren. Auf den ersten Blick mag das Höhenprofil recht harmlos wirken, doch wer vom Start bis ins Ziel Vollgas am Anschlag fährt, weiß vom unerträglichen Schmerzpegel ein Lied zu singen. Wie heißt es so schön: steter Tropfen hölt das Bein. 

Was in dieser unspektakulären Gegend im sanftgewellten Hügelland wohl kaum einer für möglich hält: der Parcour setzt sich aus naturbelassenen Singletrails, Pfaden, Waldautobahnen und hinein fabrizierten Hindernissen wie Northshores und Jumps zusammen, deretwegen Enthusiasten aus dem Bayerischen Wald oder sogar aus Österreich zur Challenge anreisen. Wer die Strecke noch nicht kennt wird überrascht sein, welch immenses Spaßpotential sich aus dem unscheinbaren Terrain durch einfallsreiche "Kunstkniffe" herauskitzeln lässt. Die Kombination aus Waldpfaden, Trail-Passagen, Schotterpisten sowie Schürfgruben entpuppt sich in dem Waldgelände als abwechslungsreiche "Spielwiese". Querliegende Baumstämme, Kompressionsmulden, hakelige Spitzkehren sowie Sprungrampen verlangen ein gutes Balancegefühl. Dies zeigt, dass sich ein relativ bescheidenes Terrain durchaus zum reizvollen Racing-Parcour verwandeln lässt. 

Die schnellste Rundenzeit steht bei 9:20 min. aus dem Jahr 2023, was einem Stundenmittel von 26.32 km/h entspricht (Start-Loop 32.78 km/h). Hinweis: Rundenzeitvergleiche aus unterschiedlichen Veranstaltungsjahren sind wegen Streckenänderungen und veränderten Bodenbedingungen (trocken, matschig) nur bedingt miteinander vergleichbar.   

Foto: Verena Schmalzbauer (TV Burglengenfeld), Siegerin Funklasse, 2024)

Streckendistanzen - Zeitfenster - Höhenmeter

  • Elite männlich: 24.850 m (6 Runden + Startloop) - Race-Zeitfenster der Teilnehmer (59 min - 1:07 h) - 435 hm
  • Elite weiblich: 16.850 m (4 Runden+ Startloop) - Race-Zeitfenster der Teilnehmer (44 min. - 48 min.) - 295 hm
  • Masters: 20.850 m (5 Runden+ Startloop) - Race-Zeitfenster der Teilnehmer (52 min. - 1:02 h) - 365 hm

  • U 19: 16.850 m (4 Runden+ Startloop) - Race-Zeitfenster der Teilnehmer (52 min. - 1.05) - 295 hm

  • Funklasse / U 17: 12.850 m (3 Runden+ Startloop) - Race-Zeitfenster der Teilnehmer (33 min. - 49 min.) - 225 hm
  • U 15 8.850 m (2 Runden+ Startloop) - Race-Zeitfenster der Teilnehmer (26 min. - 36 min.) - 155 hm

  • U 13 (1 Runde+ Startloop) - Race-Zeitfenster der Teilnehmer (13 min. - 22 min.) - 85 hm

Funklasse - Aus Spaß an der Freud

Während der Wettbewerbscharakter vordergründig ambitionierte Leistungssportler anspricht und zu Höchstleistungen anspornt, löst es unter weniger Trainierten nicht selten eher Unbehagen bzw. ein flaues Gefühl in der Magengrube aus. Allein das Wort "Rennen" bewirkt unter Hobbyisten, denen das sogenannte "Race-Gen" in ihrer DNA fehlt mitunter einen faden Beigeschmack. Psychologische Hemmschwellen verlangen von Einsteigern bzw. Race-Novizen jede Menge Überwindungskraft ab, sich zu einem Start wider Willen durchzuringen. Um der Skepsis den Wind aus den Segeln zu nehmen, wurde deshalb die Funklasse mit verkürzter Streckenlänge (12.8 km) geschaffen, bei der Männlein & Weiblein gemeinsam starten aber getrennt gewertet werden. Wer es also lieber entspannt, spaßorientiert und ergebnisoffen angehen möchte bzw. von Überrundungen verschont bleiben will, für den bietet die "Just for Fun-Kategorie" die ideale Gelegenheit mit Zeitmesstransponder Racefeeling pur zu erleben, das schlußendlich sogar das Selbstvertrauen stärkt. Je nach Leistungsniveau ist der Spuk nach 3 Runden zzgl. Startloop zwischen 33 min. (Ø  23.24 km/h) und 49 min. (Ø 15.54 km/h) schon wieder vorbei.

Foto: Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Wenngleich der Renncharakter manche Hobbyfahrer abschreckt, vermag eine lockere Einstellung (Dabei sein ist alles) die Angst davor zu nehmen und innere Barrieren abzubauen. Wie sehr es sich wirklich lohnt eigene Grenzen auszuloten braucht nur auf freudestrahlende Gesichtsausdrücke achten, wenn abgekämpfte Sportler geflasht im Ziel aufschlagen, was allein schon Bände spricht. Authentischer Beleg dafür, welch euphorische Glücksgefühle freigesetzt werden, welche vergossene Schweißperlen großzügig rückvergüten. Folglich darf sich jeder Biker ermutigt fühlen, den Schritt zu wagen und es auszuprobieren. Dies gilt im übrigen logischerweise auch für Frauen, schließlich ist der Wettkampf beileibe keine reine Männersache. Dank der Endorphinschübe - welche jegeliche körperliche Erschöpfung wegbügeln - ist nach dem Finish jeder froh und mächtig stolz, das Spektakel gerockt zu haben. Kaum verwunderlich, dass im Zielraum - selbst wenn kein "Stockerlplatz" erzielt wurde - fast jeder Haudegen mit einem verschmitzten "Siegerlächeln" umherstolziert. Wie man sieht gibt's viele Argumente - auch ohne sich auf ein Wunschergebnis zu versteifen - die Komfortzone zu verlassen. Sich schweißgebadet im fairen Wettstreit zu batteln bzw. den Kampf mit sich selbst auszufechten, um danach gemeinsam frisch, frei, fröhlich zu feiern gehört zum Ritual eines jeden Wettkampfes, gleichgültig um welche Sportart es sich handelt. Es ist eben schon etwas Besonderes, mit Gleichgesinnten seine Leidenschaft auszuleben. 

 Motivationsschubser für Unentschlossene: einfach über seinen Schatten springen, die sportliche Herausforderung annehmen und den adrenalingetränkten Nervenkitzel genießen. Die Komfortzone zu verlassen und die körperliche Leistungsfähigkeit je nach Belieben mehr oder weniger auszureizen ist an sich schon eine sehr spezielle Erfahrung völlig egal, wie wie schnell man ist. Hauptsache, man macht es und durchlebt ein reizvolles Kopfkino. Vor allem wenn man in eine abgeschottete Bubble abtaucht, deren "Bewusstseins-Timeout" alles Nebensächliche ausblendet. Doch Obacht: wer auf den Geschmack gekommen ist, für den birgt die "Einstiegsdroge" in den abgekapselten "Race-Kosmos" erhöhte Suchtgefahren:-). Dass der entfesselte Suchtbazillus nachhaltig zu bohren beginnt und nörgelnd auf Wiederholung pocht - geschenkt. Wie heißt es so schön: "Nur die Harten kommen in den Garten". Probierst es, dann gspürst es, denn eins steht fest: nur wer teilnimmt spürt was emotional abgeht.

Im Rahmen der Wettkampfserie des "Oberpfälzer Kinder Cup" vom Radsportbezirk Oberpfalz wird der »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Folge ausgetragen. 

Argumente, die für die Veranstaltung sprechen: professionelle Organisation, super Stimmung, spannende Rennverläufe, Zuschauer-Hot-Spots, Verpflegungsstand, Parkmöglichkeiten, günstige Startgebühren, reizvoller Rundparcour, separat abgesteckter Kinderkurs, kurze Anreise aus der Region und das idyllische Veranstaltungsgelände am Waldrand zeichnen die Wettkampfveranstaltung aus.

Großer Dank gebührt rund 60 Helfern die 3 Tage lang im Einsatz sind, sowie den Genehmigungsbehörden Bayerische Staatsforsten, die Gemeinde Pentling und der Landkreis Regensburg, ohne deren Zustimmung es dieses Event nicht gäbe. Natürlich spielt der finanzielle Aspekt auch eine fundamentale Rolle, wie der 1. Vorstand Christian Spicker der Passauer Neuen Presse mitteilte: „Ebenso wäre der Cup ohne unseren Namenssponsor der Veranstaltung, Zweirad-Stadler, auch nicht durchführbar“.

Apropos Naturschutz: nach Zielschluß wird umgehend alles abgebaut und in den natürlichen Ursprungszustand zurückversetzt. 

Zuschauer-Hot-Spot: wummernde Ghettoblaster-Klänge sorgt bei der Schürfgrube für Festivalstimmung

Leistungsfördernde Motivation am Wegesrand

Auch Zuschauer spüren den Nervenkitzel, weil der Circle in relativ kurzen Zeitabständen von den Protagonisten mehrmals in vollem Karacho durchpfeilt wird. Zaungäste bekommen definitiv ein spannungsgeladenes Spektakel geboten, da fesselnde Zweikämpfe mit gegenseitigen Attacken sowie haarsträubende Fahrmanöver aus nächster Nähe mitverfolgt werden können. Eine prickelnde Race-Atmosphäre, die den Contest mitten im Wald zum spannungsgeladenen Erlebnis macht. Fans dürfen sich jedenfalls auf eine krasse Challenge freuen, bei der sich keiner die Blöße gibt und jeder sich bis zur totalen Verausgabung gnadenlos schindet. 

Der zuschauerfreundliche Kurs bietet x-beliebige Standpunkte, weil man ihn am Wegesrand zu Fuß (ohne Rad!) abschreiten kann, um das Renngeschehen aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten. Mittendrin statt nur dabei: uneingeschränkte Bewegungsfreiheit sowie die unmittelbare Nähe zu den vorbeihuschenden Sportskanonen vermitteln fesselnde Eindrücke, die man sonst nur selten geboten bekommt. Von leistungsfördernder Motivation können die Heißsporne eigentlich nie genug haben. Die aufgepeitschte Stimmung und die aufregende Verbindung zwischen Zuschauer und Aktive stellt für beide Pole eine Win-Win-Situation dar. Einerseits haben Fans ihren Spaß daran die Fahrer anzustacheln, anderseits beflügeln Anfeuerungsschreie, laute Rasseln und Klatschten die Racer, den "Gashahn" bis zum Anschlag aufzudrehen. Motivationsspritzen und Nervenkitzel vereinigen sich zu einer mystischen Symbiose.

Zieleinlauf - Siegerehrung

Die emotionalsten Momente spielen sich naturgemäß nach dem Zielfinish bzw. bei der Siegerehrung ab. Von der Glückshormonausschüttung sind sowohl die kleinsten Stepkes als auch alle anderen Teilnehmer ergriffen.

Da baumeln sie, die Objekte der Begierde. Doch nichts fällt einem in den Schoß, d.h. erst nach dem körperlichen Einsatz dürfen die hart verdienten Lorbeeren eingesammelt werden. 

Verstaubt oder dreckgesprenkelt über die Ziellinie - egal, Hauptsache glücklich gefinisht. Nach erbrachtem Leistungsnachweis werden die Besten in der jeweiligen Kategorie auf's Podest geholt. Ausgenommen Kinder da beim »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« alle eine begehrte Medaille erhalten. Der Stolz lässt sich unschwer an den leuchtenden Augen ablesen.

 Save the date: 5. »Zweiradcenter Stadler MTB-Cup« 4. Oktober 2026