Legen wir den Fokus auf ein ostbayerisches Grenzrevier, wo man sich im Gelände nach Herzenslust auspowern kann. Ein Streckennetz mit über 750 km Länge und 15.000 Höhenmetern bietet nicht nur eine sportliche Herausforderung in einer unberührten Natur, sondern auch phänomenale Aussichtspunkte mit bombastischer Fernsicht. Steile Uphills, rasante Downhills und abenteuerliche Trails - kurzum es gibt alles was das Biker-Herz begehrt. Wo? Im »Waldmünchner Urlaubsland« dessen Grenzkamm am Gibacht die Schnittstelle zwischen Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald und dem Böhmerwald in Tschechien bildet. Imposantes Gipfelglück und flowigen Fahrspaß genießen sowie spannende Highlights wie beispielsweise das Gläserne Gipfelkreuz am Reiseck (902 m ü.NN.) oder den Leuchtturm der Menschlichkeit auf dem Tannenriegel (910 m ü.NN.) entdecken, all das und noch viel mehr gibt es in dieser Bike-Region zu bestaunen.
Das Waldmünchner Urlaubsland, gelegen im Naturpark Oberer Bayerischer Wald (Landkreis Cham) nahe der tschechischen Grenze, ist für für Mountainbiker und Gravelbiker ein echter Geheimtipp. Auch deshalb, weil die beschauliche Naturregion ihren unverwechselbaren Charme bewahren konnte und weit davon entfernt ist ein touristischer Hotspot zu sein. Stattdessen genießt der Naturschutz hohe Priorität, weswegen der sanfte Tourismus hoch im Kurs steht. Die abwechslungsreiche Naturlandschaft mit Berggipfel von fast bis zu 1.000 Meter Höhe, dichten Wäldern und großen (Stau-) Seen wie der Perlsee, Silbersee und Drachensee eröffnen reichlich Tourenpotential.

Grundsätzlich lässt sich das MTB-Terrain im Waldmünchner Urlaubsland in punkto fahrtechnische und konditionelle Ansprüche in zwei Gebiete verorten. Zum einen das anspruchsvolle Gibacht-Bergmassiv - zu dem auch der angrenzende Cerchov auf tschechischem Territorium zählt. Das weitläufige Gebiet in urwaldähnlichen Wäldern ist mit seinen "Trailrosinen" ein Garant für sattes Spaßpotential, das selbst verwöhnte Trailbiker in Verzückung bringt. Das Grenzmassiv bildet den Schnittpunkt, der den Bayerischen Wald mit dem Oberpfälzer Wald und dem Böhmerwald auf tschechischer Seite verbindet. Der längliche Bergrücken besteht aus den Gipfeln Gibacht (934 m ü.NHN.), Kreuzfelsen (936 m ü.NHN.), Tannenriegel (910 m ü.NHN.) mit dem „Leuchtturm der Menschlichkeit“, Reiseck (902 mü.NHN.) - wo das Gläserne Gipfelkreuz steht - sowie dem Cerchov (1.046 m ü.NHN.) im Böhmischen Wald auf tschechischer Seite.
Im Gegensatz zum schroffen Gibacht-Gelände bietet das "smoothere" Hügelland rund um den Bleschenberg bzw. im Schwarzachtal tendenziell ein sanfteres Profil mit moderaten Steigungen/Gefälle und weit weniger ruppigem Untergrund, das Einsteiger, Familien und großteils auch geübte Gravelbiker anspricht.
Neben einer Vielzahl lokaler Rundrouten gibt es zudem auch drei überregionale Etappentouren die das Waldmünchner Urlaubsland durchziehen: TRANS BAYERWALD, Euro Velo 13 (Iron Curtain Trail) sowie der grenznahe Grüne Dach Radweg (306 km). Nicht zu vergessen der 132 km lange Schwarzachtal-Radweg, welcher mit seinen teils unasphaltierten Passagen für Genuss- und Gravelbiker eine echt interessante Option darstellt.
Das »Waldmünchner Urlaubsland« bietet an der Schnittstelle zwischen Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald und dem Böhmerwald ein erstaunlich abwechslungsreiches Streckenpotenzial, das sowohl Flachpassagen als auch ein wellig bis bergiges Streckenprofil aufweist. Flach - hügelig - bergig - das breitbandige Spektrum holt jeden Bike-Enthusiasten unabhängig des Leistungslevels ab.

Offroad-Fans finden im länglichen Bergrücken des Gibacht bzw. grenzüberschreitend zum Cerkov (Tschechien) ein enormes "Spielwiesen-Areal" mit unbandig tollen Trailpassagen vor. Das ausladende Bergmassiv erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vom Drei-Wappen-Felsen unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze über den Kreuzfelsen und das Reiseck bis hinunter in die flache Further Senke. Der Gibacht ist in vielerlei Hinsicht ein Grenzberg: Er verbindet nicht nur Böhmen und Bayern sondern auch den Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald. Selbst sprachlich bildet der Raum eine Grenze, wenn "Waildler" Mundart auf Oberpfälzischen Dialekt trifft.
Gravelbiker, die Schotterwege und hinternisfreie Waldpfade bevorzugen können in die TRANS BAYERWALD quereinsteigen, oder nehmen sich wahlweise die Ostschleife des Schwarzachtal-Radwegs durch den Böhmerwald zur Brust. Disziplinübergreifend bietet das universale Streckennetz nahezu jeder Rad- oder Bike-Gattung quasi das "Gelbe vom Ei". In dieser Gegend lustbetont auf seine Kosten kommen darf man getrost als "save" bezeichnen.
Ortsunkundigen legen wir die Waldmünchner Radrundfahrt ans Herz, weil dann zwei reizvolle Mountainbike-Routen ausgeschildert sind, die ohne detaillierte Streckenkenntnisse (ausgenommen verfügbarerer GPS-Tracks) kaum befahrbar sind.

Foto: Panoramasicht vom Bergrücken des Gibacht (nur zu Fuß oder per Mountainbike erreichbar). Bei genauerem Hinsehen erblickt man auf dem markanten Hohenbogenmassiv die beiden Natotürme auf dem 1.079 Meter hohen Schwarzriegel, sowie am anderen Ende den BR-Sendeturm auf dem westlich gelegenen Burgstall (976 m ü.NHN.). Seiner exponierten Lage wegen ist der 8 km lange Höhenzug das prägende Charaktermerkmal des Hohenbogenwinkels im »Naturpark Oberer Bayerischer Wald«.
Exponierte Mittelgebirgsgipfel, stille Täler, geheimnisvolle Wälder und klare Seen bilden sozusagen die Landschaftsbühne, die schon nach wenigen Radkilometern zu begeistern vermag und Pedaleure ziemlich schnell ins Schwärmen bringt. Hinzu kommt, dass Radfahrer von der erhöhten Sattelpostion aus - vergleichbar einer Tribüne (abstammend vom lateinischen tribunal / erhöhter Feldherrensitz) - die Naturkulisse wie in einer Freilichtbühne als faszinierendes Naturschauspiel erleben.

Das Grenzmassiv bildet den Schnittpunkt, der den Bayerischen Wald mit dem Oberpfälzer Wald und dem Böhmerwald auf tschechischer Seite verbindet. Der längliche Bergrücken besteht aus den Gipfeln Gibacht (934 m ü.NHN.), Kreuzfelsen (936 m ü.NHN.), Tannenriegel (910 m ü.NHN.) mit dem „Leuchtturm der Menschlichkeit“, Reiseck (902 mü.NHN.) - wo das Gläserne Gipfelkreuz steht - sowie dem Cerchov (1.046 m ü.NHN.) im Böhmischen Wald auf tschechischer Seite.
Über 20 traumhafte Bikerouten mit insgesamt 700 km Länge gibt es entlang der bayerisch-böhmischen Grenze im Waldmünchner Urlaubsland. Atemberaubende Ausblicke nach Tschechien und - vorausgesetzt das Wetter spielt mit - bis ins Voralpenland sind der Lohn eines jeden Anstiegs. Dazu gibt es auch Langstreckenrouten wie beispielsweise die 200 km lange 4-Gipfeltour über die Berge Osser, Cerkov, Gibacht und Hohenbogen. Bei diesem "Bayerwald-Klassiker" werden satte 3.000 Höhenmeter überwunden, für den je nach Leistungsfähigkeit zwischen 3 - 4 Tage einzuplanen sind. Ebenso schlängelt sich die 1. Etappe der TRANS BAYERWALD - Südroute durch die Grenzregion und überquert von Furth im Wald aus der flachen Senke kommend den Grenzkamm des Gibacht.

Die Abfahrt vom Gibacht - vorbei am Kreuzfelsen - bezeichnen Insider wohlweislich als "erste Sahne-Trail". Teils verblockte Passagen verlangen - insbesondere bei Nässe - eine gute Fahrtechnik bzw. einen sauberen Fahrstil. Wer's drauf hat und das Gelände sicher beherrscht, lässt es laufen, um dem Flow auf der Spur zu bleiben. Alle anderen nehmen lieber einen Zacken raus, um keine unnötigen Risiken einzugehen.
Wer sich nicht auf eigenen Faust durch's Dickicht schlagen möchte bucht einen erfahrenen Guide, der vom Tourismusbüro Waldmünchen bzw. Furth im Wald vermittelt werden kann. Die Gipfel am länglichen Bergrücken Gibacht reihen sich mit dem Tannenriegel, Reiseck, Kreuzfelsen (936 m ü.NHN.) - höchste Erhebung auf deutscher Seite mit Gipfelkreuz und herrlichem Blick nach Osten über das westböhmische Land - und dem Cerchov auf tschechischer Seite wie eine Perlenkette aneinander reihend auf.

Die obige Schautafel führt Sehenswürdigkeiten sowie Attraktionen, aber auch schöne Dorfplätze, Gemeinschaftseinrichtungen und Naturschauplätze im Einzugsgebiet des Schwarzachtals im Landkreis Cham auf. Der deutsch-tschechische Grenzkamm bildet geographisch den Kern des grenzüberschreitenden Kooperationsprojekts Aktionsbündnis "Cerchov plus", bei dem sich ursprünglich 6 bayerische und 14 tschechische Gemeinden rund um den Cerchov (Schwarzkopf) zusammenschlossen. Auf bayerischer Seite gehören der Altlandkreis Waldmünchen mit den Städten Waldmünchen und Rötz sowie den Gemeinden Schönthal, Treffelstein, Tiefenbach und Gleißenberg dazu. Zwischenzeitlich haben der Cerchov und Hohenbogen mit ihren weit sichtbaren Abhörstationen den Status als Wahrzeichen bzw. Mahnmal des Kalten Krieges erlangt. Der frühere Landkreis grenzte 1972 gegen den Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Oberviechtach, Neunburg vorm Wald, Roding und Cham, sowie im Nordosten an die Tschechoslowakei.
Ausufernden Naturnutzerdruck wie beispielsweise in den Alpen kennt man im ostbayerischen (Grenz-) Revier schlicht und ergreifend nicht. Im Gegensatz zu einschlägig bekannten Alpenklassikern tritt man sich in dem schwach besiedelten Landstrich in der kontrastreichen Mittelgebirgslandschaft ganz und gar nicht auf die "Füße". Ein echter Pluspunkt, sich auf einsamen Wegen, Pfaden und Trails durch die wilde Botanik zu wuseln und prickelndes Abenteuerfeeling zu spüren. Vor allem im langgestreckten Bergmassiv Gibacht, welches sich am bayerisch-tschechischen Grenzverlauf entlang zieht, wo auf teils wurzeligen/steinigen Untergrund sprichwörtlich die Post abgeht (sofern man es drauf hat). Ein geheimnisvolles Revier fern der Zivilisation, in dem man kaum einer Menschenseele begegnet. Hier kann man noch einsam über geschwungene, teils ausgesetzte Trails zirkeln und in aller Ruhe die Bodenbeschaffenheit fokussieren, ohne sich ständig von herannahenden Bikern im Flow gestört zu fühlen. Umstände die das Gefühl von Freiheit und Lust am Biken eminent fördern. Sobald Adrenalinkicks und Glückshormone ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern befindet man sich sich jenem euphorischen Zustand, dem so gut wieder jeder Mountainbiker so sehnsüchtig hinterherjagt.
Berggasthof Gibacht

Der Berggasthof Gibacht liegt auf 845 Metern Höhe in traumhafter Höhenlage oberhalb von Waldmünchen, eingebettet zwischen Bayerischem und Oberpfälzer Wald. Umgeben von dichter Natur, stillen Waldpfaden und knarzenden Schotterwegen sowie eindrucksvollen Aussichtspunkten ist der Gasthof seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Mountainbiker (TRANS BAYERWALD führt direkt vorbei), Radfahrer, Wanderer und Naherholer. Der gemütliche Berggasthof befindet sich im Besitz der Gutsverwaltung Voithenberg und wird seit 2022 von einem naturliebenden Pächterpaar geführt. Urige Berghütten-Romantik im stilvoll-rustikalen Gastraum oder auf der großen Sonnenterrasse mit freiem Talblick inmitten einer Waldlichtung bieten ein erholsam-entspranntes Umfeld, um sich nach einer (anstrengenden) Radtour eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen und sich an kulinarischen Geschmackserlebnissen zu erfreuen. Die Küche verwöhnt mit regionalen Spezialitäten, saisonalen Gerichten und hausgemachten Klassikern, die leergefegte Energiespeicher geschmackvoll wieder aufzuladen vermögen.

Die Gibacht-Berghütte zählt zu den kultigsten Gasthäusern der Region, das nahe Althütte (DSV Nordic-Aktiv-Zentrum) sowohl mit Rennrädern als auch Gravel- und Mountainbikes gut zu erreichen ist. Der Berghof Gibacht liegt am Waldrand an der Panoramastraße zwischen Waldmünchen und Furth im Wald am Fuße des Gibacht (934 m ü.NHN.).

Die Pächter haben die Hütte liebevoll modernisiert und halten den Hütten-Charme und das künstlerische Erbe des 2021 verstorbenen Vorgängerwirts Ralph Wenzel - Sohn einer Glasmacherfamilie und ehemaliger Besitzer der Glashütte Theresienthal - in aller Ehren. So wurden beispielsweise Glassteine und ein Kreuz von Ralph Wenzl kunstvoll in die Wand eingelassen. Auch das große Glaskreuz am Reiseck sowie der "Leuchtturm der Menschlichkeit" auf dem Tannenriegel (910 m ü.NN.) stammen von dem bekannten Glaskünstler.

Nur unweit vom Berggasthof Gibacht entfernt befindet sich Voithenberghütte, das 3 km nordwestlich von Furth im Wald und 1,3 Kilometer südlich der tschechischen Grenze liegt. Im Ortsteil Hammerschmiede befindet sich denkmalgeschützte Hammerschmiede, erbaut 1823. Die Voithenberger Straße zwischen Althütte und Furth im Wald passiert am Fuß des Gibacht mehrere Wanderparkplätze.

Spannende Trailpassagen bieten am Gibacht immer wieder sagenhafte Aussichtsstellen wo man in der Stille herrlich abschalten und neue Kraft schöpfen kann. Mit offenen Augen durch die Natur kubeln – allein oder professionell geführt – lässt sich Neues entdecken und die Natur mit allen Sinnen erleben.
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| © TI Waldmünchen |
Es ist die gesunde Luft, hier im Waldgebirge, die einen Gesundheits-Urlaub in unserer Region so erholsam macht. Der Aufenthalt in unberührter Natur, die Bewegung in unserer Waldgebirgs-Region bieten auf eine ganz natürliche Art und Weise Erholung vom Alltagsstress. Spazieren gehen, Wandern und Radfahren ohne Leistungszwang, Ruhe finden, sich gesund ernähren, sind beste Möglichkeiten für den Erhalt Ihrer Gesundheit.
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| © TI Waldmünchen |
Abenteuerlicher Trails und verschlungene Pfade im Bayrisch/Böhmischen Grenzkamm bieten ein Terrain unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade.
Thurauer Mühle
Neben dem Schwarzachtal-Radweg verläuft auf Teilabschnitten auch die Südroute (1. Etappe) der beliebten TRANS BAYERWALD.
Nahe Thurau befindet sich die ehemalige Thurauer Mühle (die der Schwarzachtal-Radweg und die TRANS BAYERWALD passieren), wo es sich echt lohnt vom Sattel zu steigen und das historische Baudenkmal genauer in Augenschein zu nehmen. Mühlenbesitzer Max Rohrmüller hat die Thurauer Mühle in mehreren Jahren aufwendig und liebevoll umgebaut, sodass der historische Charme der ursprünglichen Gemäuer mit modernen Stilelementen erhalten blieb. Damit das lebt das frühere Handwerk und die alte Mühle als Kulturgut für die nächsten Generationen fort. In dieser Region gab es entlang der Schwarzach zu früherer Zeiten etliche Mühlen, Glasschleifen und Hammerwerke.
Trenckstadt Waldmünchen
In Waldmünchen, Furth im Wald, Rötz, Stamsried, Neukirchen b.Hl. Blut, Eschlkam, Treffelstein und Schönthal herrscht noch eine beschaulich ländliche Idylle ohne großes "Halli Galli". Heimatverbundene Menschen pflegen hier noch ihre traditionellen Wurzeln und feiern mit großer Hingabe historische Freilicht-Festspiele wie z.B. "Trenck der Pandur" oder den Further Drachenstich. Die herzliche Gastfreundschaft wird von Urlaubsgästen natürlich wertgeschätzt. Überdies profitieren Touristen von günstigen Preisen und attraktiven Angeboten, die merklich das Urlaubsbudget schonen.
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| © TI Waldmünchen |
Waldmünchen (ca. 6.600 Einwohner) ist ein idealer Ausgangsort für vielversprechende für Mountainbike-Trips unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade. Die Grenzstadt liegt am Oberlauf der Schwarzach und blickt auf eine ereignisreiche 1000 jährige Geschichte zurück. Der staatlich anerkannte Luftkurort verdankt die saubere Luft der waldreichen Gegend in Mittelgebirgslage sowie der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft.
Von Waldmünchen nach Furth im Wald sind es 19 km, zur Kreisstadt Cham 21 km, zur Welterbestadt Regensburg rund 83 km und ins tschechische Domažlice (historisches Stadtzentrum) in der westböhmischen Pilsner Region 24 km.
Bergmassiv Gibacht - Cerchov

Das Bergmassiv Gibacht stellt ein Bindeglied zwischen dem Bayerischen Wald und dem Oberpfälzer Wald dar. Der Bergrücken besteht aus den Gipfeln Kreuzfelsen (936 m ü.NHN.), Tannenriegel (910 m ü.NHN.), Reiseck (902 m ü.NHN.) - wo das Gläserne Gipfelkreuz steht - sowie dem Cerchov (1.042 m ü.NHN.) im Böhmischen Wald auf tschechischer Seite.
Der Cerchov zählt mit 1.042 Meter zu den höchsten Gipfeln im Böhmerwald, wobei die höchste Erhebung der Plöckenstein (1.379 m ü.NHN.) ist, der auf tschechischer Seite im Dreiländereck zwischen Tschechien, Österreich und Deutschland liegt.

Auf dem Tannenriegel (westlicher Eckpfeiler des Gibacht-Massivs) befindet sich seit dem Jahr 2007 der Leuchtturm der Menschlichkeit. Er ist ein Symbol des Friedens, wofür rund 10 Tonnen Steine aus verschiedenen Regionen und Ländern vermauert wurden. Die vier individuell gefertigten Glaselemente leuchten mittels Solartechnik nachts ihre Botschaft aus. Der Leuchtturm ist der Versöhnung zwischen den Völkern und ihren unterschiedlichen Religionen gewidmet. Eine Weltscheibe, ein christliches Kreuz, ein islamischer Halbmond und ein Davidstern senden die Lichtsignale in die Welt, um uns zu Frieden und gegenseitigem Verständnis aufzurufen. Eine installierte Photovoltaikanlage sorgt für die umweltfreundliche Beleuchtung.

Bei entsprechender Wetterlage ist besonders im Herbst die Alpenkette sichtbar.

Nach dem mühsamen Aufstieg von Waldmünchen bzw. von der Further Senke bietet der Tannenriegel, Kreuzfelsen und Reiseck ein traumhaftes Panorama hinunter auf das Bergdorf Lixenried sowie nach Gleißenberg, wo dahinter der wuchtige Bergrücken des Hiener (780 m) mit dem Rosshof und seinem Wiesensattel emporragt. Auf jedem einzelnen Gipfel liegt einem der Hohenbogenwinkel quasi zu Füßen bzw. erblickt das Hohenbogen-Massiv mit seinen zwei Nato-Türmen (Schwarzriegel, 1079 m) und dem BR-Sendeturm am Burgstall (976 m). Der Leuchtturm der Menschlichkeit auf dem Tannenriegel - stammt wie das Gläserne Kreuz auf dem Reiseck - vom Gibacht-Bergwirt und Glaskünstler Ralph Wenzel, der am 13. Januar 2021 verstarb. Zu seinen Ehren ziert seitdem eine Glastafel samt Porträtfoto von Elfriede Kellnhofer (ehemals Stadtverwaltung Furth) den Leuchtturm der Menschlichkeit am Tannenriegel im Gibacht-Massiv, dem die Tourismus-Region wirklich sehr viel zu verdanken hat.
Bild: Gläsernes Gipfelkreuz

Abgesehen vom Cerkov ist der Kreuzfelsen mit 936 m Höhe der höchste Gipfel des Gibacht-Bergmassivs.

Vom Kreuzfelsen führt ein teils verblockter Singletrail Richtung Grenzlinie 3 Wappen, bzw. in entgegengesetzter Richtung zum Reiseck.

Der Dreiwappenfelsen (910 m) ist die nördlichste Erhebung im Bergmassiv "Gibacht" und fungiert auch heute noch sozusagen als Grenzberg.

Unmittelbar an der Grenze zu Böhmen wurden in den Felsen die Wappen des Churfürstentums Bayern, des Königreiches Böhmen und des Herzogtums Pfalz eingemeißelt.

Innehalten und Lagebesprechung über das weitere Routing. Am Unterstand "Dreiwappen" verzweigen sich mehrere Pfade (u.a. verläuft hier der technisch anspruchsvolle Grenzkammtrail)

Gipfelglück am Cerkov im Böhmischen Wald (CZ)

Zum grenznahen Cerkov (Grenzübergang Höll - Lisková) führt im Schlussabschnitt eine grobe Plattenstraße zum Gipfel hinauf, dessen äußerst schlechter Bodenbelag - durchsetzt von Querrinnen - allenfalls geübten Gravel- oder Mountainbikern zu empfehlen ist. Rennradfahrern wird von der Befahrung dieser extrem steilen Gipfelstichstraße (max. 22% Steigung) abgeraten.
Der Cerchov liegt nur ca. 2 km von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt - etwa in der Mitte einer gedachten Dreiecksachse der Orte Waldmünchen, Furth im Wald und Domažlice - in Tschechien. Das grenzüberschreitende Bergmassiv markiert den geographischen Schnittpunkt des Oberpfälzer Waldes, Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes. Der Cerchov zählt mit 1.042 Meter zu den höchsten Gipfeln im Böhmerwald, wobei die höchste Erhebung nahe des Dreisesselberges der Plöckenstein (1.379 m ü.NHN.) ist, der auf tschechischer Seite im Dreiländereck zwischen Tschechien, Österreich und Deutschland liegt.
Der Cerchov blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zunächst von den Deutschen besetzt wurde der Turm nach dem 2. Weltkrieg ausschließlich militärisch genutzt, der während des "Kalten Krieges" als "Horchposten genutzt wurde und sich in einer unzugänglichen Sperrzone befand. Erst nach dem Fall des sog. Eisernen Vorhangs und der Grenzöffnung änderte sich die Situation. Heute ist der Gipfel touristisch erschlossen und für jedermann zugänglich.
Nach Umbau des ehemaligen Militärgebäudes wurde die neue Berghütte (Eigentümer Stadt Domažlice) auf dem Cerchov (Schwarzkopf) am 4. Oktober 2025 offiziell eröffnet und beherbergt nun eine moderne Gaststätte sowie Zimmer für Übernachtungsgäste.

Dank der exponierten Lage sowie seiner zwei Türme als Erkennungsmerkmal ist der Cerkov von allen Himmelsrichtungen schon aus weiter Ferne sichtbar. Vom Gipfelplateau bietet sich ein sagenhaftes Panorama, das bei guten Wetterbedingungen sogar bis zu den Nordalpen reicht.
Grenzenlose Mountainbike-Region Bayerischer Wald
Böhmerwald
Neben dem Iron-Curtain-Trail erschließt auch der Grüne Dach Radweg einen Korridor des bayerisch-tschechischen Grenzgebietes. Der grenznahe Fernradweg (306 km) ist auf dem ersten Streckenteil von Schönthal bis Kritzenast sowie im Schlußabschnitt zwischen Weberhäuser und Kritzenast auf einer Gesamtlänge von 34 km Wegbegleiter des Schwarzachtal-Radwegs.

Furth im Wald bildet die geographische Schnittstelle zwischen der Nord- (grüne Richtungspfeile) und der Südroute (blaue Richtungspfeile) der TRANS BAYERWALD (jeweils 7 Etappen mit einer Gesamtdistanz von rund 350 km). Die 1. Süd-Etappe schlängelt sich zunächst über das Gibacht-Bergmassiv (Kreuzfelsen, Tannenriegel, Reiseck), wo der Bayerische Wald, der Böhmische Wald und der Oberpfälzer Wald aufeinandertreffen und führt dann weiter nach Rötz.
Iron Curtain Trail

Die Euro Velo 13 (Iron Curtain Trail) - initiiert von der European Cyclists Federation (ECF) ist ein europäischer Fernradweg, der auf seiner 10 400 km langen Wegstrecke 20 Länder - entlang des „Eisernen Vorhangs“, die Europa während des Kalten Krieges teilte und den damaligen Einflussbereich der Sowjetunion vom Westen trennte, durchquert.
Auf der Staumauer des Perlsees führt der nach Waldmünchen und weiter Richtung Cerchov, wo er die Grenze beim Wander- und Radübergang Lehmgrubenweg überquert. Furth im Wald erreicht er beim Rad- und Wanderübergang Ovri vrh/Schafberg, führt durch die Stadt, entlang des Drachensees, über Gaishof bis Warzenried. Er wechselt die Grenze beim Übergang Hofberg, sowie Rittsteig, wo er den Landkreis Cham beim Rad- und Wanderübergang Hinterhelmhof / Zadní Chalupy verlässt. Die Route führt über Neukirchen b.Hl. Blut via Lam nach Bayerisch Eisenstein von wo sie grenzüberschreitend im Böhmischen Wald Richtung Haidmühle weiter führt Iron Curtain Trail
Euro Velo 13, Europa-Radweg Eiserner Vorhang, ostbayerischer Abschnitt

Bild: im Rahmen der "Further Bergwoche" fand eine Befahrung der ersten zwei TRANS BAYERWALD Etappen von Furth im Wald nach Stamsried statt.
Zu den Rennradrouten im Waldmünchner Urlaubsland
Kontaktdaten
Tourist-Info Waldmünchen
Marktplatz 16
93449 Waldmünchen
Tel. 09972-30725
Web: www.waldmuenchen.de
Mail: tourist@waldmuenchen.de






