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Streckendaten
Die Südroute startet in Furth im Wald (Naturpark Oberer Bayerischer Wald) und orientiert sich von Falkenstein bis Passau in östlicher Fahrtrichtung entlang des nördlichen Donaukamms.
Eckdaten
- Ausgangspunkt: Furth im Wald
- Endpunkt: Passau
- Streckenlänge: ∑ 347 km
- Niveauunterschied: ∑ 8 300 hm
- Streckenzenit: Geißkopf (1.097 m.ü.NN.)
- Streckentiefpunkt: Landschaftsschutzgebiet Gaißatal im LK Passau (320 m ü.NN.)
Etappenübersicht
- Etappe 1 • Furth im Wald - Rötz: 49 km / 1.000 hm → Details
- Etappe 2 • Rötz - Stamsried: 37 km / 900 hm → Details
- Etappe 3 • Stamsried - Falkenstein: 54 km / 900 hm → Details
- Etappe 4 • Falkenstein - Sankt Englmar: 42 km / 1.500 hm → Details
- Etappe 5 • Sankt Englmar - Bischofsmais: 62 km / 1.800 hm → Details
- Etappe 6 • Bischofsmais - Eging am See: 64 km / 1.500 hm → Details
- Etappe 7 • Eging am See - Passau: 36 km / 700 hm → Details
HIGHLIGHTS (chronologisch gelistet)
- Bergmassiv Gibacht - Kreuzfelsen (936 m ü.NN.), Tannenriegel (910 m ü.NN.)
- Burg Schwarzwihrberg auf dem Schloßberg (706 m ü.NN.) bei der Stadt Rötz
- Eixendorfer Stausee
- Burgruine Kürnberg (571 m ü.NN), nordöstlich des Marktes Stamsried
- Naturschutzgebiet Neubäuer See
- Naturschutzgebiet Oberbreitenau (1.000 m ü.NN.)
- MTB-ZONE Bikepark Geißkopf (1.097 m ü.NN.)
- Brotjacklriegel (1.011 m ü.NN.) - Aussichtsturm
Querspange
Die 27 km lange Querspange verbindet in beiden Fahrtrichtungen die Südroute (Etappe 5) mit der Nordroute (Etappe 6). Die Traverse verläuft an der Stadt Regen und am Markt Bodenmais vorbei. Da Start- und Zielort der Verbindungsstrecke auf unterschiedlicher Höhe liegen (Differenz rund 120 Meter) weist die Süd-Nordrichtung eine höhere Höhenmeterbilanz auf (860 hm), als die entgegengesetzte Fahrtrichtung von Nord nach Süd (740 hm).
HIGHLIGHT
Der 28 m hohe Aussichtsturm nahe Langdorf am Schönecker Riegel (833 m ü.NN.) bietet einen grandiosen Panoramablick (Rundumsicht) über die Bayerwaldberge bzw. bei klarem Wetter sogar bis in die Alpen.
Startort Furth im Wald

Die 347 km lange Südroute - unterteilt in 7 Etappen - beginnt in der Drachenstadt Furth im Wald (Landkreis Cham) auf der Festwiese des Hallenbad-Parkplatzes am Aloys-Fischer-Platz (zugleich Endpunkt der Nordroute) und führt in die Dreiflüssestadt Passau. Die wunderschöne Kleinstadt in Grenznähe zu Tschechien wird umrahmt vom Bergmassiv Gibacht (934 mü.NN.) und dem Hohenbogen (1.079 mü.NN.).
Ein sanftes Warm Up fällt buchstäblich ins Wasser, denn der Tourauftakt erfolgt aus der Further Senke heraus (394 m ü.NN.) ohne großes "Federsatzlesen" sofort mit einem gewaltigen Anstieg. In Zahlen ausgedrückt: das Bergmassiv Gibacht bittet auf 12 Kilometer Länge mit knapp 600 Höhenmeter (Gegengefälle 87 Tiefenmeter) quasi von Null auf Hundert in Sachen Schweißtribut gleich mal zur "Vorkasse". Ironisch ausgedrückt könnte man sagen: raus aus der Komfortzone und rein ins "himmlische Vergnügen". Die Entschädigung für den kraftraubenden Uphill bekommt man auf dem Gipfel postwendend in Form einer gigantischen Aussicht "zurück bezahlt".

Dauerhafte Streckenverlegungen
Es gilt zu beachten, dass abgesehen von temporären Streckensperrungen einige dauerhafte Streckenverlegungen erfolgten. Sämtliche GPS-Daten (Gesamtstrecke Nord + Süd sowie die Einzeletappen) sind auf dem aktuellen Stand (November 2024). Analog erfolgte eine entsprechende Umbeschilderung.
- Etappe Süd 1: Aufgrund von Brückenarbeiten wurde die Strecke in Kleinschönthal auf die Alte Chamer Straße dauerhaft verlegt
- Etappe Süd 1: der Startpunkt der Südroute wurde in Furth im Wald von der Festwiese auf einen nahegelegenen Hallenbad-Parkplatz am Aloys-Fischer-Platz verlegt
- Etappe Süd 3 : Der Abstecher zum Waldhaus Einsiedel (dauerhaft geschlossen) kurz vor Walderbach wurde umverlegt und verläuft nun auf direktem Weg vom Neubäuer See nach Walderbach
Aktuelle Sperrungen / Schließungen
Das Landshuter Haus (beliebtes Berggasthaus eingebettet zwischen Breitenauriegel, Einödriegel und Geißkopf) in Oberbreitenau (1018 m ü.NN.) ist wegen energetischer Generalsanierung derzeit geschlossen (Etappe 5 Süd). Voraussichtliche Fertigstellung frühestens Sommer 2025!
Der Aussichtsturm auf dem Brotjacklriegel bei Zenting (Etappe 6 Süd) ist gesperrt (Turmstüberl hat weiterhin geöffnet). Fertigstellung voraussichtlich 2025/2026!
Der Aussichtsturm bei Langdorf (Quertrasse) ist aktuell ebenfalls nicht begehbar. Öffnung voraussichtlich Frühjahr 2025!
Infoliste TRANS BAYERWALD Südroute
Fahrrad-Reparaturstationen entlang der Südroute
Entlang der Südroute befinden 7 Fahrrad-Reparaturstationen, um kleinere Reparaturen durchführen zu können. Ist mal die Luft raus oder sitzt eine Schraube locker, leisten die neu aufgestellten Trans Bayerwald Reparaturstationen wertvolle Dienste.
Ausstattung
- Kreuzschlitzschraubendreher
- Torxschlüssel Set
- Reifenheber
- Einmaulschlüssel
- Doppelmaulschlüssel
- Inbusschlüssel Set
- Pedalschlüssel
- Speichenschlüssel
- Reifenheber
- Pumpe mit Adapter für alle Ventile

Standorte Südschleife
- Reparaturstation Waldmünchen (Etappe 1), beim Nordic Aktiv Zentrum in Althütte
- Reparaturstation Stamsried (Etappe 2/3), Marktplatz in Stamsried
- Reparaturstation Walderbach (Etappe 3), Hauptstraße 11 an der Bushaltestelle
- Reparaturstation Denkzell bei Konzell (Etappe 4), 1,5 km langer Zubringer (gelb markiert)
- Reparaturstation Sankt Englmar (Etappe 4/5), Wanderparkplatz Predigtstuhl
- Reparaturstation Bernried (Etappe 5), Tourist-Info, Engerlgasse 25a
- Reparaturstation Schaufling (Etappe 6), Ruselfunktionshaus, Ruselabsatz bei Deggendorf
- Reparaturstation Fürstenstein (Etappe 7), Eulenweg OT Nammering
- Reparaturstation Langdorf (Quertrasse), nahe der Staatsstraße
Aktuelle Hinweise auf Sperrungen, Umleitungen und Behinderungen (z.B. Sturmschäden) findet ihr hier

Kurzbeschreibung
Die Südroute orientiert sich am Donaukamm und verläuft von Furth im Wald quer durch den Bayerischen Wald bis zur Dreiflüssestadt Passau. Sauerstoffreiche Wälder, sattgrüne Wiesenhänge und faszinierende Ausblicke auf das Grenzmassiv als auch die Donauebene kennzeichnen den Routenverlauf. Es ist die abwechslungsreiche Mischung flowiger Passagen sowie anspruchsvolleren Trailabschnitten mit steilen Anstiegen und rasanten Abfahren, die den Reiz dieser Langstreckentour ausmachen. Mal gedankenversunken dahin cruisen und sich von der abgeschiedenen Natur inspirieren lassen, ein andermal konditionell gefordert sein oder sein Gefährt einfach lustbetont laufen lassen und über verschlungene Pfade jagen. Ein Wechselspiel zwischen Genuss, Spaß und körperlicher Belastung, die Körper Geist und Seele gleichsam berühren. Die ausgesprochene Geländevielfalt ist eine wahre Freude. Hot-Spots wie der Gibachtmassiv, das Bike-Paradies Sankt Englmar und phänomenale "View Points" wie beispielsweise der Brotjacklriegel halten die Sinne permanent auf Trab. Dazu laden urige Hütten in den Höhenlagen zu herrlichen Pausen-Stopps ein.
Besonders die Kammlagen erlauben von den Höhen des Bayerischen Waldes imposante Ausblicke über weitläufige Donaulandschaften bzw. über die Gäubodenebene, der Kornkammer Bayerns. Die besten Aussichtspunkte bieten das Urlaubsland Straubing-Bogen im Raum Sankt Englmar sowie das Deggendorfer Land im Bereich Geisskopf und Brotjacklriegel, wo man zwischen 300 Meter und 1.150 Meter über dem Meeresspiegel die Kurbel schwingt. Wer einen spektakulären Ausblick auf die Donauebene und die umgebenden Gipfelketten genießen möchte, hängt die verwurzelte Stichverbindung vom Riegelsattel zum Gipfel des 1.092 Meter hohen Dreitannenriegels dran. Aussichtsgipfel wie Oasen der Ruhe laden zum Verweilen und Abschalten ein. Auszeiten, die der TRANS BAYERWALD einen meditativen Touch verleihen und ihr einen tieferen Sinn geben.

Testbefahrung

- Etappe 4: Falkenstein - Sankt Englmar - Bernried
- Etappe 5: Gotteszell - Landshuter Haus – Deggendorf
Am 22./23.Juli 2017 unternahm Dreiländerbike gemeinsam mit Uwe Neumann (TI Furth im Wald) und fünf unerschrockenen "Pionieren" eine erstmalige Testbefahrung der damalis noch unbeschilderten TRANS BAYERWALD (Südroute, Etappe 4 + 5). Um das Fazit vorwegzunehmen: alle Teilnehmer waren über die Streckenführung hellauf begeistert. Der Teilabschnitt führte durch die Landkreise Cham, Straubing-Bogen, Deggendorf und Regen. Von Falkenstein ging es über Zinzenzell-Konzell-Gallnergipfel-Elisabethszell-Maibrunn-Grün-Sankt Englmar-Grandsberg-Loderhart-Landshuter Haus-Riegelsattel-Geisskopf-Ruselabsatz nach Deggendorf. Konditionell war's ehrlich gesagt schon grenzwertig, denn 4.000 Höhenmeter (110 km) sind selbst für fitte Ausdauer-Freaks kein Pappenstil. Fahrtechnisch hält die abwechslungsreiche TRANS BAYERWALD mit teils ausgesetzten wie auch flowige Trailschmankerl - garniert mit faszinierenden Panoramaaussichten - alles bereit was Glückshormone zum Tanzen bringt. Nach dem Landshuter Haus besteht eine weitere Einkehrmöglichkeit an der Bergstation des Bikepark Geisskopf.

Bild oben: der sympathische "Vollblutbiker" Uwe Neumann steht in der Tourismus-Info Furth im Wald als Experte der TRANS BAYERWALD gerne mit Rat und Tat zur Seite und kann mit vielen nützlichen (Geheim-) Tipps weiterhelfen.
Die TRANS BAYERWALD wurde 2018 bis Anfang 2019 in beiden Fahrtrichtungen mit mehr als 3 600 Wegweisern beschildert und am 17.09.2018 (Einweihungsfeier Furth im Wald) offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Fazit Dreiländerbike: Da zwischenzeitlich die TRANS BAYERWALD mehrfach befahren wurde, lässt sich die 4. und 5. Etappe (subjektiv betrachtet) als "Königsetappe" der Südroute bezeichnen ohne die anderen Etappen herabzuwürdigen.
Im Rahmen der "Further Bergwoche" erfolgte am 31.03.2018 die Befahrung der 1. + 2. Etappe von Furth im Wald nach Stamsried (105 km / 2.100 hm

Anreise mit der DB
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Von Norden und Westen umsteigen in Nürnberg, dann Richtung Furth im Wald.
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Berlin, Thüringen, Sachsen etc.: Richtung Hof/Regensburg, umsteigen in Schwandorf, Richtung Furth im Wald – Prag
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Großraum München, Süddeutschland: Richtung Regensburg/Hof, umsteigen in Schwandorf, Richtung Furth im Wald – Prag
Zugfahren und sparen mit dem RIT Ticket: ab einer Übernachtung in Ostbayern buchbar, keine Zugbindung, ICE inklusive; Infos und Buchung: Tel. 0941 585390 oder www.rit-ticket.de
Bayernfahrplan für Bus und Bahn: www.bayern-fahrplan.de
Anreise mit dem PKW
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A 92: München-Deggendorf, Abfahrt Landau/Straubing, dann B20
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A 93: Regensburg - Weiden, Abfahrt Teublitz, dann Richtung Cham/Furth im Wald
Allgemeine Infos zur Anreise
Parkmöglichkeit Furth im Wald: P4 / Schießstättenweg

Die Angaben der Kilometrierung in der chronologischen Streckendokumentation bezieht sich auf den Ausgangspunkt Furth im Wald »Schloßplatz 1«. Dort befindet sich die Tourismusinformation, dessen Chef nicht nur ein passionierter Mountainbiker ist sondern zudem als versierter TRANS BAYERWALD Pionier gilt. Auskünfte bekommt man hier also aus 1. Hand.
Tpp: Auf dem Höhenprofil lassen sich durch Bewegen des Cursors im Einblendtextfeld der interaktiven Streckengraphik die Parameter Entfernung, Steigungsprozente und Höhe ablesen bzw. analog die geographische Position anzeigen (blauer Punkt).

Streckengrafik mit Höhenprofil - Südroute - Gesamtstrecke
Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.
Südroute
Die Südroute verläuft von Furth im Wald über die bekannten Bikereviere Waldmünchen, Sankt Englmar, Bischofsmais (Geisskopf), Deggendorfer Land (Ruselabsatz) nach Passau und orientiert sich von der 4. bis 7. Etappe in östlicher Richtung entlang des Donaukamms. Der Streckenverlauf tangiert die Landkreise Cham, Schwandorf, Straubing-Bogen, Deggendorf, Regen, Freyung-Grafenau und Passau im Regierungsbezirk Oberpfalz und Niederbayern.
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Etappe 2: Rötz – Stamsried 37 km / 900 hm
Highlights:
- Schwarzwihrberg mit Burgruine und Berghütte
- Eixendorfer Stausee
- Burgruine Kürnburg
Etappe 3: Stamsried – Falkenstein 54 km / 900 hm
Highlights:
- Naturschutzgebiet Neubäuer See
- Burgruine Lobenstein
- Burg Falkenstein mit Schlosspark
TRANS BAYERWALD - Quereinstieg

Wer die Südroute der TRANS BAYERWALD nicht komplett befahren möchte und beispielsweise Regensburg als alternativen Start- oder Zielort wählt, findet mit dem großteils unasphaltierten Falkenstein-Radweg eine ideale Zubringerverbindung. Eine interessante Streckenvariante, die das Bayerwald-Erlebnis mit einem UNESCO-Welterbe-Städte-Highlight krönt. Die Bahntrassen-Route verläuft durch die urspünglich gebliebene Naturlandschaft des Bayerischen Vorwalds, und teilt sich den 8 km langen Schlussabschnitt nach Falkenstein mit der TRANS BAYERWALD (3. Etappe).
Je nach Fahrtrichtung ergeben sich zwei Möglichkeiten:
Von Regensburg kommend mündet zwischen Hetzenbach und Gfäll auf dem Falkenstein-Radweg die TRANS BAYERWALD (8 km vor Falkenstein) ein, womit man sich auf der 3. Etappe Stamsried-Falkenstein befindet. In Falkenstein setzt sich nahtlos die 4. Etappe → Sankt Englmar (42 km / 1.500 hm) fort.
Wer die TRANS BAYERWALD in entgegengesetzter Fahrtrichtung von Regensburg kommend befahren möchte, zweigt auf der Hetzenbacher Höhe links ab, wo ein Radweg entlang der Rodinger- und Regensburger Straße 1 km nach Hetzenbach verläuft: dort Quereinstieg 3. Etappe → Stamsried (ca. 43 km/800 hm)

Wer in umgekehrter Fahrrichtung von Falkenstein kommend Regensburg anpeilt (bis Einmündung Donau-Radweg an der Donau-Arena 39 km), nutzt den Falkenstein-Radweg als Direktanbindung zur Donaustadt.
Etappe 4: Falkenstein – Sankt Englmar 42 km, 1.500 hm
Highlights:
- Single Trail Runde Sankt Englmar
- Pumptrack Sankt Englmar
- Rodel- und Freizeitparadies am Egidi-Buckel
Der Vordere Bayerische Wald in der Region Falkenstein gibt streckenmäßig schon mal einen Vorgeschmack auf das, was einem auf der langen Route erwartet. Auf dem hügeligen Profil, das fahrtechnisch relativ einfach zu befahren ist, lässt sich in der herrlichen Naturlandschaft prima "Strecke machen". Ein echter Appetizer, der Lust auf mehr macht....
Allerdings wird auch klar, umso tiefer man in den Bayerischen Wald vordringt, desto länger, steiler und technischer werden die Uphills & Downhills.
Freibad Falkenstein

Etappe 5: Sankt Englmar – Bischofsmais 57 km / 1.800 hm
Highlights:
- Hirschenstein mit Aussichtsturm
- Wildpark Buchet
- MTB-ZONE Bikepark Geißkopf
Die 5. Etappe lässt ab Ödwies (1030 m) Biker-Herzen höher schlagen. Die Hirschenstein-Trails sorgen via Grandsberg auf einer Abfahrt von 10 km nach Bernried für glücksberauschende Hormonausschüttung. Trailpassagen mit überwältigenden Aussichtspanoramen die vergossene Schweißperen auf kräftezehrenden Uphills entschädigen.

Der Bergasthof Menauer (Grandsberg) genießt in der Bikerszene Kultstatus, was zum Großteil nicht nur an den leckeren Speisen sondern auch der sagenhaften Terrassen-Aussicht über die Donebene (Gäuboden) liegt. Der Bergasthof (850 m) liegt 200 Höhenmeter unterhalb des Hirschenstein.

Die Route quert kurz vor Etappenziel den Bikepark-Geisskopf.
Die 27 km lange Quertrasse (624 hm) verbindet zwischen Bischofsmais und Rabenstein die Süd- mit der Nordroute.
Etappe 6: Bischofsmais - Eging am See 64 km / 1.500 hm
Highlights:
- Sicking mit Alpakahof Schreiber und Landpartie Café im Grünen
- Pullman City – die lebende Westernstadt
- Eginger See mit Sandstrand, Garten der Sinne uvm.

Von Bischofsmais führen stille Waldpassagen rauf zum Ruselabsatz. Je näher das Hochplateau kommt, desto mehr steigt die Euphorie empor. Am Kulminationspunkt des ersten Anstiegs angekommen können nach Überquerung der B 11 die Federwege geöffnet und auf einem teils anspruchsvollen bisweilen auch flowigen Trail ins Lallinger Tal hinab gebügelt werden. Es sind genau jene endorphinanreichernde Trailpassagen, die samt überwältigender Aussichtspanoramen für vergossenen Schweiß kräftezehrender Uphills entschädigen. Die 13 km lange Abfahrt kredenzt im Deggendorfer Land 625 Tiefenmeter die richtig Laune machen.

Bild oben: der "DU-Stein" markiert die 1000–Meter–Höhenlinie, der zugleich ein zwischenmenschliches Zeichen setzt. Demzufolge ist es ab dieser Höhenmarke Brauch, vom "Sie" zum kameradschaftlichen "Du" überzugehen, sich also freundchaftlich dutzen. Der Felsblock befindet sich knapp 1 km abseits der Route unterhalb des 1011 m hohen Brotjacklriegel (Südroute, Etappe 6 Bischofsmais-Eging am See). Das überwältigende 360 Grad Panorama vom 27 m hohen Holzturm (erbaut 1924) erstreckt sich vom bayerisch-böhmischen Grenzkamm, über das Passauer Land und die Donauebene bis zu den Alpen-Gebirgsgipfeln am Horizont. Hat man die Treppengalerie von 127 Stufen überwunden, kann man von der atemberaubenden Mega-Aussicht gar nicht genug bekommen. Ein Highlight das man sich keinesfalls entgehen sollte, zumal das Turmstüberl samt urigem Waldbiergarten mit bayerischer Hausmannskost lockt.
Etappe 7: Eging am See - Passau 36 km / 700 hm
Highlights:
- Dom St. Stephan
- Veste Oberhaus
- Glasmuseum Passau
Die relativ leichte Schlussetappe löst spürbar die Daumenschrauben, worüber sich die malträtierte Beinmuskulatur nach mehreren Tausend Höhenmetern wohl am meisten freut. Klar tut der entspannte Natur- und Fahrgenuss auch der Psyche gut, wenngleich sich trotzdem noch finale 700 Höhenmeter in den Weg stellen.

Mit Zielankunft auf dem Georgsberg oberhalb der Dreiflüssestadt Passau zieht die TRANS BAYERWALD ihr finales Ass aus dem Ärmel. Im Angesicht der 800 Jahre alten "Veste Oberhaus" - ein imposantes europäisches Kulturdenkmal und ein beeindruckendes Ensemble historischer Baukunst - setzt die Südroute mit dem faszinierenden Panoramablick auf die malerische Altstadt von Passau und den Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz einen unvergesslichen Schlußpunkt.
Nicht ganz ohne Melancholie heißt es von der TRANS BAYERWALD Abschied nehmen. Oder etwa doch nicht? Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann die Nordroute auf seine To do Liste setzen, die hier ihren Ausgang nimmt.
Nachdem die Schlussetappe der TRANS BAYERWALD absolviert wurde ist die Zeit reif, leergefegte Energiespeicher aufzufüllen, mit Freunden anzustoßen und in aller Ruhe die Tour Revue passieren zu lassen. Nun heißt es erst mal sich von den Strapazen zu erholen, die Beine hochlegen und mit Stolz seine vollbrachte Leistung zu genießen. Ein deftiges Essen, Espresso, Eis und Bierchen hat sich der TRANS BAYERWALD- Finisher mehr als redlich verdient!

Fazit: Die TRANS BAYERWALD ist ein unvergessliches Outdoor-Abenteuer, und ein großartiges Naturerlebnis dazu. Wer den Bayerwald-Transit erleben möchte setzt ihn auf seine To-do-Liste. Vorfreude ist mehr als berechtigt, zumal man das Beste zum Schluss tagelang mehrfach zelebrieren kann. Gemeint sind obligatorische Einkehrschwünge, denn ausgemergelt in urigen Berghütten und gemütlichen Gasthäusern sich kulinarisch verwöhnen zu lassen ist nun mal der Himmel auf Erden. Noch dazu, wo Gastfreundschaft gelebt und mit offenen Armen herzlich empfangen wird.
Zielort Dreiflüssestadt Passau
Passau ist eine kreisfreie Universitätsstadt im Regierungsbezirk Niederbayern und liegt unweit von der Grenze zu Oberösterreich entfernt. Wegen dem Zusammenfluss der Flüsse Donau, Inn und Ilz wird Passau häufig als „Dreiflüssestadt“ bezeichnet. Mit ca. 52.470 Einwohnern ist Passau nach Landshut (72.404) die zweitgrößte Stadt in Niederbayern.
Anreise
Bahnanbindung: Am Hauptbahnhof Passau (zugleich Grenzbahnhof von DB und ÖBB) treffen Hauptlinien aus Linz und Regensburg/München sowie die Nebenbahnen aus Mühldorf, Freyung und Obernzell aufeinander. Es gibt tägliche ICE- und IC-Züge nach Frankfurt, Dortmund, Wien und Hamburg-Altona sowie vereinzelt nach Berlin. Daneben fahren stündlich Regionalzüge nach Mühldorf, München und Linz. Zudem besteht saisonaler Zugverkehr an Sommerwochenenden auf der Ilztalbahn sowie nach Ulm und Wien Franz-Josef.
Autobahnanbindung: Passau ist über die A 3 Frankfurt-Nürnberg-Passau bequem erreichbar.
Infopaket TRANS BAYERWALD Südroute
Kontakt / Infos
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 02/D 04
93059 Regensburg
Telefon +49 941 585 39 - 0
info@ostbayern-tourismus.de
www.ostbayern-tourismus.de
info@trans-bayerwald.de
TRANS BAYERWALD
Naturpark Oberer Bayerischer Wald
Landratsamt Cham
Rachelstr. 6
93413 Cham
Telefon: +49 (0) 9971 / 78 - 430
Telefax: +49 (0) 9971 / 78 - 433
tourist@bayerischer-wald.org
www.bayerischer-wald.org
Tourismusreferat im Landratsamt Straubing-Bogen
Leutnerstraße 15
94315 Straubing
Telefon: +49 (0) 94 21 / 973 - 127
Telefax: +49 (0) 94 21 / 973 - 177
tourismus@landkreis-straubing-bogen.de
https://www.bayerischer-wald.me/de/
Landratsamt Deggendorf
Herrenstraße 18
94469 Deggendorf
Tel. +49 (0)991 / 3100 - 237
Fax +49 (0)991 / 3100 - 41 - 237
tourismus@lra-deg.bayern.de
www.deggendorfer-land.de
Tourist-Information Passauer Land
Domplatz 11
94032 Passau
Telefon: +49 (0) 851 / 397 - 600
Telefax: +49 (0) 851 / 397 - 488





