WOIDMAN startet nach einjähriger Zwangspause durch

Rückblick: Mit dem Wettergott scheint der WOIDMAN über Kreuz zu stehen. 2018 verwandelte Starkregen den Boden zur Schmierseife und tiefen Schlammlöchern, weshalb das Race-Tempo zum waghalsigen Eiertanz mutierte. 2019 wechselte der WOIDMAN in Thurmansbang im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau vom bisherigen Herbsttermin hoffnungsvoll auf's Frühjahr und kam völlig unerwartet vom Regen in die Traufe. Schneechaos und massiver Windbruch machte eine Durchführung unter regulären Wettbewerbsbedingungen schlichtweg unmöglich, weshalb die notgedrungene Veranstaltungsabsage unausweichlich war.

Vorschau: nachdem die fleißigen Aufräumtrupps das vergangene Jahr die Strecken frei räumten und damit wieder passierbar machten ist es endlich wieder soweit nach einjähriger Zwangspause mit Elan durch zu starten. Die Zeit ist reif, dass das Versprechen des Orga-Teams vom RSC Tittling (c/o Christian Riesinger): "wir werden wir euch wieder die letzten Körner rauben" nun eingelöst werden darf. 

Da der perfekt organisierte WOIDMAN sowohl zur »Mountainbike Challenge Serie«, (WOIDMAN fungiert als Auftaktveranstaltung im Cup-Kalender) als auch zur Rennserie des Radsport Bezirks Niederbayern dem »20. Bayerwald-Sparkassen-Cup« zählt, lässt ein hochklassiges Teilnehmerfeld erwarten. Bei dem Früjahrstermin werden gnadenlos die Karten aufgedeckt, wie effektiv die winterliche Trainingsvorbereitung war und sich in einem erwünschten Race-Resultat widerspiegelt. Da muss jeder Teilnehmer frühzeitig in die Pushen kommen, um sich gegen hochklassige Fahrer aus Bayern bzw. weitere Bundesländer sowie Österreich und Tschechien behaupten zu können. Immerhin wartet die 77 km Strecke mit hammerharten 2.600 Höhenmeter auf.