Bike-Magazin-Leserumfrage spürt interessante Trends auf

Das Bike-Magazin veröffentlichte Ergebnisse ihrer Leserumfrage, an der insgesamt 15.000 Personen teilnahmen. Hierbei kamen teilweise erstaunliche Trends zum Vorschein. Am meisten dürfte der Nachfragewandel bzgl. der Laufradgröße überraschen. Demnach sind 27.5 Zöller nach anfänglichem Hype ganz unerwartet auf dem "absteigenden" Ast (Rückgang 3%) wogegen die Nachfrage nach 29er Laufräder um 8% gestiegen ist. Trendquoten 29er: 2019: 44%, 2018: 36%, 2017: 35%. Trendquoten 27.5: 2019: 36%, 2018: 39%, 2017: 31%. Trendquoten 26er: 2019: 20%, 2018: 25%, 2017: 34%.

Einfachschaltungen (1 Kettenblatt) sind weiterhin auf dem Vormarsch. Demnach sehen 64% der Bike-Leser im Einfach-Antrieb den größten Trend (2018 waren es 53%, 2017 43%), während das Interesse an Zweifach-Antrieben stark nachgelassen hat (2019: 18%, 2018: 23%, 2017: 34%). Wer eine Einfach-Schaltung sucht, greift meistens zu Sram, während bei 2- oder 3fach-Schaltungen nach wie vor Shimano tonangebend ist. In punkto Schaltungs- und Antriebskomponenten fürs Mountainbike teilen sich Shimano und Sram den Markt unter sich auf, denn 99 Prozent aller Mountainbikes sind mit Schaltkomponenten dieser beiden Hersteller ausgestattet (Wissenschaftler sprechen von Duopol). Während Shimano bisher klarer Platzhirsch war, holt SRAM beständig auf. Der Schaltgruppen-Marktanteil von SRAM: 2019: 32.9%, 2018: 31.7%, 2017: 23.2%. Shimano: 2019: 58.8%, 2018: 64.3%, 2017: 65.2%.

Bikertyp: 80% der Bike-Leserschaft sind Trail- und Touren-Biker, während sich 12% zu Marathon/Racebikern und 8% zur Gravity-Fraktion zählen.  

Auch interessant: die Leserschaft gab durchschnittlich 3.121 Euro für ihr Bike aus (2017 lag dieser Wert noch bei 2.679 Euro). Gesplittet in Hardtails und Fullys: der Durchschnittspreis für ein Hardtail lage bei 2.231 Euro, für ein Fully 3.657 Euro. Quelle: Bike-Magazin, 10/2019