Arber-Radmarathon mit Bergzeitwertung

Zum "kleinen" Arber-Radmarathon-Jubiläum (35. Ausgabe) gibt es für Mountainbiker spektakuläre Neuigkeiten: neben Streckenoptimierungen und einem kreativen Schilderkonzept sorgt die geplante Bergzeitwertung (Strecke F + G) schon allein deshalb für Aufsehen, weil es für eine radtourstische Veranstaltung mit Breitensportcharakter ein echtes Novum in Deutschland darstellt. Die Erstplatzierten dürfen sich mit dem Titel <Arber MTB-Bergkönig*in> schmücken und erhalten überdies einen kostenlosen Startplatz für 2020. Im übrigen werden e- Mountainbiker gesondert in einer eigenen Kategorie aufgeführt.

Da sich der 1.2 km lange Uphill (135 Höhenmeter, Ø Steigung 12%, Steigung max. >20%) erst im Schlussdrittel der Route befindet, stellt die Rampe die Kondition auf die Probe. Wer mit 54 km/1.300 Höhenmeter (Strecke G) bzw. 71 km/1.800 Höhenmeter (Strecke F) in den Beinen an der Signalantenne vorbeirollt hat den Scharfrichter des Tages vor sich. Andererseits ist natürlich auch klar, dass es beim breitensportorientierten Arber-Radmarathon beileibe nicht um Spitzenleistungen als vielmehr um den Spaß an der Freud geht.

Hinweis: an der Messstelle gilt beim Abzweig von der Siegensteiner Straße am Ortsende von Süssenbach ab 15.00 Uhr eine Karenzeit, d.h. wer diese Stelle später passiert, dessen "Wertungszeit" wird nicht mehr erfasst und taucht dementsprechnend in keiner Ergebnisliste auf. Insofern braucht niemand ein DNF (did not finish) fürchten. Da der Arber-Radmarathon kein Rennen ist, darf jeder Fahrer auch bei Überschreitung der Karenzzeit seine Tour völlig stressfrei selbstverständlich zu Ende fahren.

Damit der schweißtreibende Ritt durch die Botanik unterhaltsamer und der Protagonist ein wenig von der schweißtreibenden Kurbelleistung ablenkt wird, erwartet die Teilnehmer entlang der Wegstrecke kreative Schildergraphiken mit lustigen Sprüchen. In diesem Sinne: es ist angerichtet, lasst euch überraschen.