12 hours MTB-Race Schnaittach - lets get ready to rumble

Das 12 Stunden Rennen in Schnaittach war erwartungsgemäß wieder Spitzenklasse. Immer wieder eine spaßige Gschicht hier am Start zu stehen, auch wenn die Power am Rand der Schmerzerträglichkeit nachlässt und die Moral zunehmend unter Beschuss nimmt. Bis auf Probleme mit der Zeitnahme lief organisatorisch alles rund. Der abwechslungsreiche Rundkurs mit rasanten Abfahrten, technischen Trail-Passagen und giftigen Rampen macht selbst nach x-facher Umrundung tierisch Spaß. Das Strecken-Layout bietet tatsächlich alles was Bikerherzen höher schlagen lässt. Nichts desto trotz muss man im Eifer des Gefechts höllisch aufpassen den Reifengrip in den Kurven bzw. Wurzelteppichen nicht auszureizen. 

Die Ruhe vor dem Sturm - wenige Sekunden vor dem Startschuß schraubte das ausgeschüttete Adrenalin den Schmerzpegel nach oben.

Chapeau an Christoph (Elite Amateur U23) - oben im Bild - der pfeilschnelle  Rundenzeiten in den staubigen Boden brannte. Sein beherzter Versuch - wohlgemerkt nach 9 Stunden Vollgaseinsatz - eine 16er Zeit in's Gelände-Parkett zu biemen - verfehlte er nur um 2.6 Sekunden.

Trotz neckischem "Konkurrenzverhalten" herrschte teamübergreifend wie schon das Jahr zuvor beste Stimmung. Hätte Markus vom VCR-Team II nicht vor lauter Kraft einen Kettenriss erlitten wäre es dem VCR-Team I wesentlich schärfer auf die Pelle gerückt. Letztlich sprang für die 4er Herren-Teams des Veloclub Regensburg Rang 14 + 23 (von 43) heraus, worüber jeder absolut happy war. Die Durchschnittsgeschwindigkeit über die volle Distanz (12 Stunden) betrug 20,12km/h bzw. 19.37km/h. 

Abgesehen von harmlosen Ausrutschern waren keine ernsthaften Stürze zu beklagen. Auch wenn das Fahrerlager und der Streckeverlauf großteils im schattigen Wald lag machten die hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad schon ganz schön zu schaffen.