Rettenbachalm Trail (Nr. 5)

Wer von der Eebme Line kommend in die Rettenbacher Gletscherstraße einmündet und die Almhütte Hühnersteig'n rechts liegen lässt rollt auf kurzem Gegengefälle zur Mautstation. Nun muss man in den saueren Apfel beißen und bis zur Rettenbach-Alm 150 hm auf Asphalt überwinden. Umso mehr hat man sich ein Päuschen in der urigen Rettenbach-Alm verdient.

Die LED-Anzeige informiert darüber, dass die Gletscherstraße zum höchst gelegenen Straßenpunkt Europas (2800 m.ü.M.) hinauf führt. Rennradler die im Juni an der Tour de Suisse Jedermann-Challenge teilnahmen können ein Lied von dem bocksteilen Anstieg singen. 

Das Rettenbachtal schlängelt sich hinauf bis zum Rettenbachgletscher der beim Bergwärtskurbeln direkt im Blickfeld liegt. 

Schon nach 2 km taucht rechts in Hanglage gelgen die Rettenbachalm (2 150 m) auf. 

Die Aussicht zum Rettenbach-Gletscher ist grandios.

Von hier aus setzt sich der Trail 679 als Traversenverbindung nach Hochsölden fort. Tiefenmeter stehen kaum an womit die faszinierenden Hochgebirgsgipfel (z.B. Stubaier Gletscher, Rettenbachgletscher, Gaislachkogel) noch besser ins Auge fallen.

Hochsölden ist zwar ein mondäner Wintersportort dessen Hotels in der Sommersaison großteils geschlossen sind, aber die Almhütten Sonnblick, Leiterberg-Alm, Edelweisshütte und Jausenstation Hochwald haben auch im Sommer geöffnet.

Hochsölden

Abwechslungsreich - umgeben von majestätischen Hochgebirgsgipfeln - geht es auf Trails, Pfaden und Forstwegen Richtung Hochsölden. 

Dort lockt schon die nächste Jause mit dem bezeichnenden Namen <Sonnblick> zur Einkehr.

Locker, luftig, befreit...

Geradeaus durchquert man Hochsölden (2 083 m.ü.M.). 

Oberhalb der Sonnblick-Alm zweigt rechts der anspruchsvolle Traien Trail Nr. 7 (S 3) - Beschilderungs-Nr. 646 -  ab, während geradeaus der Naturtrail 679 alsbald in den Leiterberg-Trail Nr. 7 übergeht (S 2). 

 

Auf in den "Kampf". Endorphingeflutet wird der Traien Trail gerockt. Später gabelt sich der Harise Trail Nr. 7 (S 3) - Beschilderungs-Nr. 648  ab. Am Gipfel ist der Neubau der Giggijochbahn-Bergstation (2 520 m) zu sehen. Die neu errichtete Bergbahn wird in der Wintersaison 2016/2017 in Betrieb genommen.

Leiterberg Trail (Nr. 7)

Auch hier gilt wieder das "Trail-Share-Prinzip". Gegenseitige Rücksicht ist selbstverständlich.

Nach der gemütlichen Forstwegpassage wird es nun wieder steil und ruppig.

Im Bild die Leiterberg Alm (1 910 m). Nur unweit entfernt liegt die Edelweisshütte (1 821 m).

Nachdem die Baumgrenze erreicht ist, geht es im Sinkflug nach Sölden.

Die saftigen Wiesen stehen im krassen Gegensatz zum schroffen Felsgelände im Hochgebirge.

Die Schlusspassage mündet in den z.T. verblockten Kreuzweg Trail Nr. 10 (S 2) auf dem man direkt ins Ortszentrum von Sölden aufschlägt. 

Wer hier von der Natur abrupt "ausgespuckt" ist voller Glückshormone. So mancher ist geneigt sich am liebsten ein "WOW - MEGAGEIL" von der Seele zu schreien.

Infos/Bezugsquellen

ÖTZTAL TOURISMUS
Gemeindestrasse 4
6450 Sölden 

Telefon: 0043 (0) 57 200 200
Telefax: 0043 (0) 57 200 201

 http://bikerepublic.soelden.com/de