• Etappenort Stamsried
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  • Etappe 2 Burgruine Kürnberg (Haidberg 571 m ü.NN)
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  • Etappe 2 Rötz - Stamsried
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  • Etappe 2 Rötz - Stamsried
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  • Etappe 2: Burgruine Schwarzenburg (Schwarzwihrberg) am Schlossberg 706 m ü.NN
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  • Etappe 1: entlang der Schwarzach
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  • Etappe 2 Rötz - Stamsried
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  • Etappe 2 Rötz - Stamsried
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 2 Rötz - Stamsried
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  • Etappe 2 Rötz - Stamsried - Einkehr am Eixendorfer See
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  • Etappe 1 Klostermühle Thurau nahe Schönthal
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz (Reiseck, 902 m; Gläsernes Kreuz)
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz (Gibacht / Kreuzfelsen, 936 m ü.NN)
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 1 Furth im Wald - Rötz
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  • Etappe 7 Eging am See - Passau
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  • Etappe 7 Eging am See - Passau
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  • Etappe 7 Eging am See - Passau
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  • Etappe 7 Eging am See - Passau
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  • Etappe 7 Eging am See - Passau
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  • Dreiflüssestadt Passau am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz
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  • Dreiflüssestadt Passau am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz
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  • Zielankunft Passau (Feste Oberhaus)
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein (Neubäu)
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein (Burgruine Lobenstein)
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 3 Stamsried - Falkenstein
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See (Brotjacklriegel 1.011 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See (Brotjacklriegel 1.011 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See (Brotjacklriegel 1.011 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See (Brotjacklriegel 1.011 m ü.NN)
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See
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  • Etappe 6 Bischofsmais - Eging am See
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 5 Geisskopf (1.097 m ü.NN)
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  • Etappe 5 Geisskopf (1.097 m)
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  • Etappe 5 Bikepark Geisskopf (1.097 m)
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  • Etappe 5 Oberbreitenau (1.018 m ü.NN)
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  • Etappe 5 Breitenauriegel (1.016 m ü.NN)
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  • Etappe 5 Sankt Englmar - Bischofsmais
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  • Etappe 5 Oberbreitenau / Landshuter Haus (1.018 m ü.NN)
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  • Ruselabsatz (855 m ü.NN)
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  • Etappe 5 Oberbreitenau (1.018 m ü.NN)
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  • Etappe 5 Dreitannenriegel (1.024 m)
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  • Etappe 5 Dreitannenriegel (1.024 m)
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  • Etappe 5 Breitenauriegel (1.016 m ü.NN) Alpenfirmament
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  • Etappe 5 Bikepark Geisskopf (1.097 m)
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  • Riegelsattel (1.024 m)
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  • Etappe 5 Sankt Englmar - Bischofsmais (Berggasthof Menauer, Grandsberg)
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  • Etappe 5 Sankt Englmar - Bischofsmais
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  • Etappe 5 Sankt Englmar - Bischofsmais
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  • Etappe 5 Sankt Englmar - Bischofsmais
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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  • Etappe 4 Falkenstein-Sankt Englmar
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»TRANS BAYERWALD« - BIKEGENUSS IN EPISCHER LÄNGE

Einweihungsfeier TRANS BAYERWALD

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Nach vier Jahren Projektplanung, Routenkonzipierung, Genehmigungsverfahren und zeitaufwendiger Beschilderungsaktion wurde die »TRANS BAYERWALD« am 17.9.2018 feierlich eingeweiht. Gastgeber der offiziellen Eröffnungs-Zeremonie war die Drachenstadt Furth im Wald. Gemeinsam mit Passau fungieren beide Städte als Start- bzw. Zielpunkt der TRANS BAYERWALD.

Im Tagungszentrum bekam die TRANS BAYERWALD sozusagen ihren feierlichen Segen. Fachvorträge von Vertretern der Politik und Tourismus gaben aufschlussreiche Einblicke hinter die Kulissen des vom Tourismusverband Ostbayern e.V. (TVO) gesteuerten Mammuntprojekts (Projektträger).

Gast-Referenten

  • Maximilian Geierhos (Ministerialdirigent, Bay. Staatsministerium für Ernährung, Landwirschaft und Forsten)
  • Franz Löffler (Landrat Landkreis Cham, Präsident des TVO)
  • Staatsminister a.D. Helmut Brunner
  • Dr. Michael Braun (Vorstand des TVO)
  • Sandro Bauer (Bürgermeister Furth im Wald)
  • Projektleiterin <Trans Bayerwald> Daniela Schilling (TVO)
  • Uwe Neumann (Touristinfo Furth im Wald)
  • Norman Bielig (desire lines)
  • Boris Ringleben (Trans Bayerwald Pionier)

Dr. Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern sagte: „Die Trans Bayerwald ist ein bayernweit einzigartiges, wahrscheinlich sogar deutschlandweit einzigartiges Projekt. Es ist ein weiteres attraktives und naturverträgliches Leuchtturmprojekt unserer Region“.

Daniela Schilling (Projektleiterin Trans Bayerwald, TVO) referierte über die einzelnen Entwicklungsschritte und informierte die Zuhörer über den Status Quo der TRANS BAYERWALD. Sie beschrieb die Langstreckenroute als Outdoorabenteuer des Bayerischen Waldes: „Sie ist ein Netzwerk aus Mountainbike-Etappenrouten. Hauptbestandteil sind zwei Sieben-Tages-Etappen mit einer Gesamtlänge von rund 700 Kilometer. Die Südroute verläuft von Furth im Wald nach Passau durch den Vorderen Bayerischen Wald, die Nordroute verläuft von Passau nach Furth im Wald am Grenzkamm Bayerischer Wald - Böhmerwald."

Landrat Löffler lobte ausdrücklich die Routenführung: „Das Erleben der Natur steht im Vordergrund. Die Trans Bayerwald bietet ein attraktives Auf und Ab – abwechslungsreich und mit vielen Höhenmetern. So schön, wie nirgends sonst in Europa!“

Ehrengast, Ministerialdirigent Maximilian Geierhos vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (kam in Vertretung der Staatsministerin Michaela Kaniber): „Die Natur, sie ist unser unschätzbares Gut. Mit den Fördergeldern über ELER, dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, haben wir die Möglichkeit, aktives und naturverträgliches Handeln zu unterstützen. Wertschöpfend für die Region und wertschätzend in der Region!“ Er dankte allen Beteiligten die die Trans Bayerwald entwickelt haben, und wünschte den Bikern unfallfreies Fahren.

Staatsminister a.D. Helmut Brunner war es wichtig, den Menschen die Vorzüge der Landschaft und das Leben in der Natur nahezubringen. Selbstverständlich gibt es Zielkonflikte zwischen Waldbauern, Jägern und freizeitliebende Sporttreibende. Brunner appellierte an die Mountainbiker, vor allem Wegemarkierungen einzuhalten, nicht in Schutzgebiete zu fahren, keine Abfälle zurückzulassen und nicht nachts zu fahren: „Die Trans Bayerwald ist eine Chance für alle, bitte halten Sie sich an Regeln.“ Für die Initiatoren der Trans Bayerwald genießt die Partnerschaft der Interessensgruppen wie Waldbesitzer, Förster und Jäger, Landwirte, Gastwirte und Wanderer einen sehr hohen Stellenwert.

Bürgermeister Sandro Bauer aus Furth im Wald bestätigte, dass der Bayerische Wald bei den Mountainbikern als ideale Urlaubs- und Sportregion angekommen ist: „Unsere Gäste schätzen die Infrastruktur und den Service. Sanfter Tourismus liegt im Trend.“

Für Landrat Löffler (Cham) ist die Trans Bayerwald ein Meilenstein: „Wir wollen weiterhin am Image des Bayerischen Waldes arbeiten.” Er bedankte sich beim Tourismusverband Ostbayern, der im Hinblick auf Nachhaltigkeit die Region professionell vermarkte.

Auf Wunsch des TVO, die Trans Bayerwald einem Praxistest zu unterziehen, befuhr Boris Ringleben aus Naumburg a.d. Saale im Sommer 2018 als erster Fahrer überhaupt die Nord- und Südroute in 9 Tagen. Zur Einweihungsfeier hielt er einen äußerst unterhaltsamen wie amüsanten Vortrag. Der Hobbybiker plauderte über die Erfahrungen auf seiner Tour und vermittelte dem Fachpublikum seine faszinierenden Eindrücke. Zitate wie „Du musst dir ein E-Bike kaufen, dann brauchst du dich nicht so anstrengen“ bis hin zu „Du bist auf dem Holzweg“, waren Redewendungen die ihm bisher total fremd waren. Ringleben weiter: „Es gibt nichts Vergleichbares in Deutschland, nicht in dieser Größenordnung“, bzw. „man kann es nicht beschreiben. Auch Bilder können dieses wunderschöne, anstrengende Erlebnis nicht wiedergeben. Man muss es selbst erleben.“ Anmerkung: dem kann sich Dreiländerbike nach mehrfacher Befahrung voll und ganz anschließen.

Einer der glühensten Verfechter der TRANS BAYERWALD - Uwe Neumann (Tourist-Information Furth im Wald) -  erkannte schon vor vielen Jahren das verborgene Mountainbike-Potential des Bayerischen Waldes: „Dass bei uns im Bayerischen Wald auf dem Grünen Dach Europas so tolle Strecken entstehen, ist einfach phantastisch!“ Als passionierter Mountainbiker hielt er sichtlich emotional bewegt eine mitreißende Ansprache. Zusammenfassend beschrieb er die Trans Bayerwald als außergewöhnliche Route, die steile Anstiege und technischen Anspruch biete, vor allem aber Naturgenuss und Ursprünglichkeit beinhalte.

Dass das Schlusswort von Uwe Neumann genau der Wunsch vieler Mountainbiker sei, bekräftigte Norman Bielig ausdrücklich (Mountainbiketourismus-Berater). Bielig stellte die aktuellen Ergebnisse von Studien zur Zielgruppe Mountainbiker vor: „Sie haben ein Durchschnittsalter von 39 Jahren, besitzen oftmals Hochschulabschluss und geben viel Geld für ihr Hobby aus. Die meisten wünschen sich eine digitale Routenführung, wollen aber auch auf eine Beschilderung nicht verzichten. Das Wichtigste aber, Mountainbiker suchen eine Region, in der sie Natur genießen können und die ihnen Abenteuer und Ursprünglichkeit bietet. Das wird dem Bayerischen Wald in hohem Maße zugeschrieben.“

Interview (Bayerischer Rundfunk, Renate Roßberger): Curd Biedermann (Freier Journalist / Portalbetreiber Dreiländerbike) dem es ein Anliegen war, die pragmatischen Wünsche und speziellen Bedürfnisse bzgl. Wegecharakter aus Sicht des Mountainbikers zu erläutern.

Die Eröffnungsfeier endete mit einem „Speeddating“, beim dem Naturschutz, Staatsforsten, Gastgeber, Bergwacht sowie Anbieter von Outdoor-Apps zum verbalen Informationsaustausch an Stehtischen bereit standen. 

Nach der Begrüßungsrede von Dr. Braun (TVO) zeigte Andi Schuster mit seiner spektakulären One Man Trial Show halsbrecherische Stunts, bevor im Tageszentrum die interessanten Fachvorträge begannen.

Andi Schuster - examinierter Mathematiker und mehrfacher Trial-Champ - sorgte mit seinem Outdoor-Actionprogramm für unterhaltsame Abwechslung. Sogar Landrat Franz Löffler (Landkreis Cham) sowie Destinationsmanager Günter Reimann (Ostbayern Tourismus Marketing GmbH) stellten sich bereitwillig als "Testprobanden" zur Verfügung, was das Publikum mitunter sichtlich amüsierte.

Pionierbefahrungen

Bild oben: Tourismuschef Uwe Neumann (TI Furth im Wald) und Reisejournalist C. Biedermann kurz hinter Sankt Englmar beim Predigtstuhl. Am 22. Juli 2017 fand unter Federführung Uwe Neumann (Furth im Wald) - Biker aus Leidenschaft - im engen Freundeskreis eine Pionierbefahrung der Südroute zwischen Falkenstein und Deggendorf statt. Ein tolles Bike-Abenteuer, bei dem erstmals eine Teilstrecke der TRANS BAYERWALD unter die Stollenreifen genommen wurde.

Nach der Testbefahrung war das Urteil über die Strecke einhellig: die Routenführung ist konditionell anspruchsvoll, äußerst abwechslungsreich und macht auf steinig-wurzligen Trailpassagen mächtig Laune. Neben schweißtreibenden Anstiegen gab es zwischendurch immer wieder herrliche Aussichtspanoramen über die gewölbten Waldwogen des Bayerischen Waldes.

Biken - Rasten - Genießen - ein Erlebnisbundle das süchtig macht, weshalb leidenschaftliche Mountainbiker nie genug davon bekommen. 

Jede Einzeletappe gebiert ihre ureigene Charakeristik - ergo einen kurzweiligen, ereignisreichen Bike-Day verspricht. Dies trifft sowohl auf die herrliche Naturlandschaft als auch die chamäleonartige Streckenbeschaffenheit zu. Manchmal steil, mal steinig, dann wieder wurzelig, manchmal ästeübersät, mal anspruchsvoll, mal easy, mal purer Flow. Mountainbiker-Herz was willst Du mehr? Dazu noch fantastische Rundumsichten auf markanten Berggipfeln, was auf der TRANS BAYERWALD alles andere als "Eintagsfliegen" sind. 

Beim langwierigen Entscheidungsfindungsprozess, verbunden mit einem komplexen Genehmigungsverfahren prallen unterschiedlichste Interessen aufeinander. Interessensvertreter wie Waldbesitzer, Naturparke, Förster und Jäger, Landwirte, Gastwirte, Wanderer und Mountainbiker möchten jeweils ihre (Wunsch-) Vorstellungen maximal durchgesetzt wissen. Letztlich oblag es dem Gremium des Tourismusverband Ostbayern e.V. - seines Zeichens Projektträger - einen tragfähigen wie zufriedenstellenden Kompromiss für alle Beteiligte zu finden. 

Die Befahrbarkeit (technischer Anspruch) wird wirklichkeitsgetreu kommuniziert, um keine falschen Vorstellungen zu wecken. Die Trans Bayerwald ist als "Reiseroute" mit relativ geringem Trailanteil klar definiert, womit sie nicht als irreführende Mogelpackung angepriesen wird.

Projektfinanzierung

Das Projekt wurde/wird durch die Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) gefördert. Der Tourismusverband Ostbayern e.V. tritt als Projektträger auf, während die Landkreise Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen, Deggendorf und Passau das Projekt finanzieren. Weitere Partner sind die beiden Naturparke des Bayerischen Waldes, der Nationalpark Bayerischer Wald die Bayerischen Staatsforsten und die Gemeinden des Bayerischen Waldes. 

Von der Testbefahrung der TRANS BAYERWALD waren 7 passionierte Mountainbiker hellauf begeistert. Das Urteil über die unveröffentlichte Originalroute stand den Streckentestern ins Gesicht geschrieben, denn das verschmitzte Dauergrinsen sprach Bände. Der Teilabschnitt führte durch die Landkreise Cham, Straubing-Bogen, Deggendorf und Regen. Von Falkenstein ging es über Zinzenzell-Konzell-Gallnergipfel-Elisabethszell-Maibrunn-Grün-Sankt Englmar-Grandsberg-Loderhart-Landshuter Haus-Riegelsattel-Geisskopf-Ruselabsatz nach Deggendorf. Konditionell war man echt gefordert, denn 4 000 hm auf 110 Streckenkilometer an 2 Tagen (allesamt Bio-Biker) sind eine Ansage. 

2018 testeten 32 Pioniere die Trans Bayerwald

Feedback einiger Pioniere

  • tolles Konzept
  • Wenn mal eine Etappe kürzer ist, lässt sich dies gerne mit einem Stück Kuchen ausgleichen.
  • Bin in Ecken gekommen, wo ich noch nie war.
  • Tolle Weitblicke kombiniert mit spannenden Trails.
  • Ein toller Begleiter: Heft "Mountainbike Abenteuer" und Heft "Reisetagebuch".
  • Ich hatte einen riesigen Spaß.
  • Bin froh das Abenteuer gemacht zu haben.
  • tolle, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tour
  • Trans Bayerwald, das Abenteuer ruft!
  • „Fordernd, wild, aussichtsreich, grün“ - Der Slogan hält was er verspricht.
  • Das Wort „flach“ kann man hier getrost aus seinem Wortschatz streichen.
  • einsam und ruhig
  • Sicher war das nicht die letzte Reise ins Abenteuerland Bayerwald.
  • mehr als ausreichend Grenzerfahrungen
  • Die Natur ist einfach nur beeindruckend.
  • Die Menschen im Woid sind alle unglaublich hilfsbereit.
  • Abwechslungsreich – teils easy – teils hart
  • Lohnenswert

„Insgesamt finde ich es wirklich toll, dass es eine derartige offizielle Strecke gibt und ich wünsche dem Projekt viel Erfolg! Auch die Leute die mir unterwegs begegneten (Förster, Hoteliers, Wanderer...) schienen durchweg positiv gegenüber Radfahrern eingestellt zu sein - leider keine Selbstverständlichkeit hierzulande. Dieser Umstand hat für mich einen guten Teil des Charmes der Strecke ausgemacht.“

Wegepaten

Mit einer Streckenkonzeption, Ausschilderung und Vermarktung von Radwegen bzw. Mountainbike-Routen allein ist es nicht getan. Eine Strecke die sich einschließlich Schlaufenwege und Querverbindungen sich mehr als 800 Kilometer durch unwegsames Gelände schlängelt ist eine ständige Wegepflege-Kontrolle (aktueller Befahrungszustand, Mitteilung etwaiger Gefahrenstellen etc.) unabdingbar. Die TRANS BAYERWALD will sozusagen in "Schuss" gehalten sein. Gerade weil das Mittelgebirgsgelände des Bayerischen Waldes naturtpyische Gefahren birgt wurden 34 Wegepaten damit beauftragt, Wegweiserstandorte und Markierung fortlaufend zu kontrollieren bzw. diese erforderlichenfalls zu erneuern. Der Aufgabenbereich der Wegepaten beinhaltet auch, akute Gefahrenstellen (z.B. Schnee- und Windbruchschäden) zeitnah zu melden. 

In Viechtach erhielten ausgesuchte Wegepaten ihr offizielles Trans Bayerwald Team-Trikot. Diese wurden durch das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement in der LAG ARBERLAND e.V.“ finanziert, um Anerkennung und Wertschätzung des Ehrenamts zu steigern. Der Viechtacher Bürgermeister, Franz Wittmann, und der Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Arberland, Tobias Wittenzellner lobten bei dem Treffen am 17. Mai 2019 den fleißgen Einsatz der Wegepaten.

Abgesehen dürfen sich auf Mountainbiker die die TRANS BAYERWALD befahren ufgerufen fühlen sozusagen im Allgemeininteresse Informationen zur Strecke dem Tourismusverband Ostbayern in Regensburg mitzuteilen (Tel. +49 (0) 941 58539-0 - info@trans-bayerwald.de).