Ein Fest der Sinne »TRANS BAYERWALD« - be inspired - be part of it

Etappenübersicht der Südroute

  • Etappe 1 I Furth im Wald - Rötz I 49 km; 1.000 hm
  • Etappe 2 I Rötz - Stamsried I 37 km; 900 hm
  • Etappe 3 I Stamsried - Falkenstein | 54 km; 900 hm
  • Etappe 4 I Falkenstein - Sankt Englmar I 42 km; 1.500 hm
  • Etappe 5 I Sankt Englmar - Bischofsmais I 57 km; 1.800 hm
  • Etappe 6 I Bischofsmais - Eging am See I 64 km; 1.500 hm
  • Etappe 7 I Eging am See - Passau I 36 km; 700 hm

Etappenübersicht der Nordroute

  • Etappe 1 I Passau - Wegscheid I 45 km, 900 hm
  • Etappe 2 I Wegscheid - Waldkirchen I 45 km; 950 hm
  • Etappe 3 I Waldkirchen - Mitterfirmiansreut I 63 km; 1.800 hm
  • Etappe 4 I Mitterfirmiansreut - Spiegelau I 55 km; 1.100 hm
  • Etappe 5 I Spiegelau - Bayerisch Eisenstein/Zwieslerwaldhaus I 45 km; 1.000 hm
  • Etappe 6 I Bayerisch Eisenstein/Zwieslerwaldhaus - Lam I 65 km; 1.600 hm
  • Etappe 7 I Lam - Furth im Wald I 43 km; 1.000 hm

Zweite Befahrung der TRANS BAYERWALD (Juni 2020)

Dreiländerbike erkundete zu Recherche- und Fotozwecken abermals die TRANS BAYERWALD. Resümee der viertägigen Tour von Falkenstein (Anfahrt von Regensburg via Falkenstein-Radweg) nach Passau: Die Tour ist hart aber herzlich und entfacht immer wieder unvergessliche Glücksmomente. Zwar verlangen die unzähligen "Wadlbeisser" Kraftausdauer und fordern ihren Schweißtribut. Dafür rollt die ursprüngliche Natur dem Bikervolk sozusagen den roten Teppich aus und öffnet dem Fahrspaß Tür und Tor. Auf der etwa 320 Kilometer lange Strecke (Südroute Etappe 4, 5, 6, 7) wurden samt einiger Schlenker und Abstecher rund 7.000 Höhenmeter überwunden. Die mühsam erkletterten Anstiege kredenzten im Gegenzug berauschende (Trail-) Tiefenmeter, die man zirkelnd hinab brettern durfte.

Der teils verwinkelte Streckenverlauf durch die kupierte Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes sorgt in jeder Hinsicht für abwechslungsreichen Naturgenuss und Mega-Fahrspaß. Gerade weil die Strecke konditionell so fordernd ist, beschleicht einem nach jeder Etappenankunft ein Gefühl von Stolz und Genugtung über die vollbrachte Leistung. Am Ziel ausgemergelt aber glücklich und zufrieden ankommen, seine Location beziehen, sich kultivieren und anschließend zur Feier des Tages lukullischen Genüssen hinzugeben ist jedesmal das höchste der Gefühle. Last but not least macht die gastfreundliche Willkommenskultur der "Bayerwaldler" die Etappenfahrt zu einer wirklich runden Geschichte.

 Der Falkenstein-Radweg stellt von Regensburg aus eine Direktverbindung zur TRANS BAYERWALD Südroute her. 

Nachdem in Deutschland mittlerweile sage und schreibe etwa 15 Millionen Mountainbiker leidenschaftlich ihren Sport betreiben, haben sich Urlaubsdestinationen - vorzugsweise im bergigen Gelände - auf ihr naturverbundenes Klientel eingestellt. Hierbei untermauert Deutschlands längste MTB-Reiseroute - die TRANS BAYERWALD - in dem ostbayerischen Mittelgebirge Bayerischer Wald samt Bike-Hot-Spots geballte Offroadkompetenz. Die Initiatoren bzw. Tourismusregionen waren sich der wachsenden Bedeutung des Mountainbiking gewahr und investierten viel in die Infrastruktur. Mehr als 700 Kilometer - begleitet von mehr als 3.600 Wegweisern - durchstreift die abwechslungsreiche Geländeroute das sagenumwobene Mittelgebirge. Die Signale sind auf grün - sprich Flow - gestellt! 

Sorgfältige Etappenplanung

Am Anfang einer jeden Reise steht ein gut durchdachter Plan. Die TRANS BAYERWALD ist für ausdauererprobte Mountainbiker ein echtes Dorado, doch bei allem Enthusiasmus führt in Anbetracht des Sägezahnprofils kein Weg an einer gesunden Portion Selbsteinschätzung vorbei. Schließlich soll der Mittelgebirgstrip ein unvergesslicher Erlebnisspaß mit vielen Höhepunkten werden. Verglichen mit den Alpen werden Mittelgebirgsprofile geflissentlich gerne unterschätzt. Die Niveauunterschiede mögen geringer sein, doch das ständige Auf und Ab mit teils giftigen Rampen zermürbt auf Dauer ganz gewaltig. Die Topographie verlangt zweifelsohne ein gehöriges Pensum an Kraftausdauer – sprich Sitzfleisch – und obenauf zähes Durchhaltevermögen, zumal mitgeführtes Gepäck zusätzlich Leistung abverlangt. Ob klassischer Hobby-Biker oder E-Mountainbiker, die Höhenmeter wollen mit oder ohne Akku erobert sein. Gerade wegen der körperlichen Beanspruchung ist es so wichtig, dass die Achtsamkeit gegenüber den fantastischen Naturjuwelen nicht ausgeblendet wird.

Für konditionsstarke "Bio-Biker" gilt: je länger Tagesetappen bzw. je kürzer das Tour-Zeitfenster, umso bestechender muss die körperliche und mentale Verfassung sein (ambitionierte Ausdauerathleten). Die Tourdauer sollte allerdings nicht allzu sehr geschrumpft werden, sonst artet es in eine sportliche Herausforderung aus, bei der unbemerkt jenes verloren geht was die Etappentour eigentlich so wundervoll bereichert. Im lockeren Wohlfühlmodus reduziert sich nicht nur das "Leiden" an den zahlreichen Anstiegen, sondern einströmende Sinnesreize erreichen dann auch die sogenannte Bewusstseinsschwelle. Die inspirierende Wahrnehmung steigert wiederum das Fahrvergnügen. Eine entspannte Gangart trägt jedenfalls dazu bei, dass nachhaltige Effekte auf Körper, Geist und Seele zur Entfaltung wirken. Das Terrain up and down mit Flow und Spirit zu erkunden und die inspirative Kraft der Natur tanken - Das ist es, was die TRANS BAYERWALD tatsächlich auszeichnet. 

Damit der Long-Trip nicht zur Tortur oder gar zur Spaßbremse ausartet, ist eine leistungsangemesse Etappenplanung das A & O. Entspricht das Tagespensum der körperlichen Fitness und wird in moderater Belastungsintensität gefahren ist viel gewonnen. Es geht einfach darum, den Moment intensiv zu leben! Wo bin ich, wie riecht es, was höre ich, was sehe ich, was spüre ich, wie fühl ich mich? Mit anderen Worten: sich selbst nahe kommen. Dann hat man sein Ziel tiefenentspannt erreicht. Zitat eines Bikers: "Mountainbiken gibt mir den Flow und das maximale Lebensgefühl, um nur im Hier und Jetzt zu sein - es reinigt meine Seele." Es kommt einer Art Mental-Hygiene gleicht, die im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf von jedweden belastenden Gedanken frei bläst.

Wetter- und Bodenverhältnisse vermögen die Bedingungen u.U. erheblich zu erschweren. Anhaltende Niederschläge weichen Wald- und Wiesenböden auf und verwandeln Wurzel- oder Schlammpassagen zu glitischigen Rutschpartien. Flexibilität bzw. ein Plan B im Kopf ist immer dann hilfreich, sobald es besondere Situationen erfordern. Von daher ist es ratsam, sich über den aktuellen Streckenzustand bzw. Wetterprognose vor jedem Etappenstart schlau zu machen und sich auf die Gegebenheiten einzustellen.

 Ein Ruhetag verschafft dem Körper und der Psyche eine regenerative Auszeit. Außerdem eröffnet die Entschleunigung nicht nur (zeitliche) Freiräume sondern erleichtert die Befahrung der restlichen Etappen durch Schöpfung neuer Kräfte. Mit frischem Elan und regeneriertem Körper werden die nächsten Etappenziele leichter bewältigt.   

Besonderheit zu Coronazeiten

Eine Mehrtagestour erfordert grundsätzlich eine solide Planung, zumal in Coronazeiten (Abstands-) Regeln und (Hygiene-) Vorschriften (z.B. Mund- und Nasenschutz) zu beachten sind. Tipp: Gemäß 5. Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (5. BayIfSMV) sind seit 8. Juni (Indoor- und Outdoorsport) wieder größere Gruppen mit bis zu 20 Personen erlaubt.

  • Die Reservierung von Unterkünften (etwaige Auflagen erfragen) sollte vor Reiseantritt erfolgen
  • Mindestabstand: 1,5 Meter - beim Hinterherbiken sind geschwindigkeitsabhängig jedoch wesentlich größere Abstände einzuhalten. Der Deutsche Alpenverein (DAV) empfiehlt: 5 m bergauf, 20 m bergab und in der Ebene - Seitenabstand beim Überholen mind. 2 Meter 
  • Unterwegs sicherheitshalber auf Selbstversorgung setzen (Energieriegel, Flüssigkeit). Gasthäuser, Biergärten, Hütten sind zumindest teilweise in dünn besiedelten Gebieten rar gesäht. Zudem besteht die Unsicherheit, dass Gastrobetriebe geschlossen sein können. Wer in freier Pampa in Unterzucker kommt und einen Hungerast erleidet büßt schlagartig enorm an Leistungsfähigkeit ein

  • Da Gepäck "Ballast" darstellt dessen Gewicht mitgeschleppt wird, sollten nur essentielle, leichtgewichtige Utensilien mit geführt werden. Ein schwerer Rucksack belastet Schultern- Rücken- Gesäß und Sitzknochen, was insbesondere auf längeren Strecken zu Beschwerden führen kann (empfohlenes Maximalgewicht 8 kg)

E-Mountianbikes

Sofern man über entsprechende Fahrtechnik für's gröbere Gelände verfügt ist die Langstreckentour mit einem E-Mountainbike (Schiebehilfe) problemlos machbar (empfohlener Federweg 120 mm). Der Akkuschub gleicht mangelndes Leistungsvermögen bzw. Leistungsunterschiede in der Gruppe  -  nicht aber fahrtechnische Defitzite - perfekt aus. Mit Hilfe app-gesteuerter Leistungsentfaltung bzw. Fahrmodi-Einstellung hat es jeder selbst in der Hand, wie intensiv er sich belasten möchte. Wichtig ist nur, die verfügbare Akku-Kapazität im Auge zu behalten.

Naturverträglichkeit und Nachhaltigkeit

Bei der Streckenkonzeption wurde großer Wert auf Naturverträglichkeit und  Nachhaltigkeit gelegt. Dementsprechend kamen keine künstlich befestigte Feinschotterbahnen in Betracht, sondern nutzte für die Gesamtstrecke bereits vorhandene Wald- Wiesenpfade und Schotterwege sowie Naturtrails - teils mit Wurzeln, Steinen, Furchen und kleineren Absätzen durchsetzt. Nebenstraßen dienen allenfalls als Verbindungselemente. In Anbetracht der zu überwindenen Entfernungen ist man ab und an sogar froh abschnittsweise auf wenig befahrene Straßen auszuweichen, flüssig dahin zu rollen und flott voran zu kommen ohne sich ständig auf unwegsames Gelände konzentrieren zu müssen (was im übrigen auch Energie kostet). Ohnehin wird in dieser sensiblen Naturregion der sanfte Tourismus groß geschrieben. Die große Freiheit muss man nicht unbedingt in der Ferne suchen. Warum in die Ferne schweifen, wenn ein derart imposantes MTB-Areal quasi vor der Haustüre liegt und ein nah gelegenes Urlaubsziel einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leistet? Das Schöne liegt eben manchmal näher, als man hinlänglich glauben mag. Dass sich mit dem Mountainbike hunderte von Kilometer klimaneutral in wildromantischer Natur auf "eigene Faust" erkunden lassen und dabei dem Massentourismus aus dem Weg geht, fügt sich zudem hervorragend in das naturverträgliche Gesamtkonzept ein.  

IM FRÜHJAHR BESTEHT DIE GEFAHR VON WEGESPERRUNGEN WEGEN WINDBRUCH ODER SCHNEE IN HÖHEREN LAGEN!

2019 war die Trans Bayerwald bis weit in den Juni hinein von massivem Schnee- und Windbruch betroffen. Querliegende Bäume und Äste machten Streckenabschnitte stellenweise unpassierbar. Trotz Einsatz von schwerem Gerät (Harvester) zogen sich die mühvollen Aufräumarbeiten monatelang hin. Wer im Frühjahr startet tut gut daran sich im Vorfeld über den aktuellen Streckenzustand zu informieren. Auskünfte erteilt der Tourismusverband Ostbayern e.V. in Regensburg (Tel. +49 (0) 941 58539-0 - info@trans-bayerwald.de). 

Aktuelle Hinweise auf etwaige Umleitungen bzw. laufende Wege- und Holzarbeiten findet ihr hier

Der Bayerische Wald zeigt Gesicht

Der Bayerische Wald ist Deutschlands östlichstes Mittelgebirge an der Grenze zur Tschechien (Böhmerwald) und Österreich (Oberösterreich). Mit Konzipierung der TRANS BAYERWALD - bestehend aus zwei Sieben-Tages-Etappen-Routen - wurde sozusagen das Rückgrad eines weit verzweigten MTB-Routennetzes in Ostbayern geschaffen. Die TRANS BAYERWALD durchquert auf einer nördlich und südlich verlaufenden Längsachse den Bayerischen Wald und passiert dabei die Landkreise Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen,  Deggendorf sowie Passau. 

Steter Tropfen höhlt das Bein

Mit der TRANS BAYERWALD öffnet sich sprichwörtlich der Sesam in einer der ursprüngichsten Naturregionen Deutschlands. Kumulierte 700 km samt 17.000 Höhenmeter spiegeln Eckdaten wider die so manchen Alpencross überflügeln. Ähnlich fordernd wie eine TransAlp und dabei nicht minder erlebnisreich führt die Mountainbike-Reiseroute Trans Bayerwald - aufgeteilt in Nord- und Südroute - auf jeweils sieben-Tagesetappen durch die schönsten Gegenden von "Klein-Kanada" wie der Bayerische Wald in der Szene gern genannt wird. Hinzu kommen weitere 100 km an thematischen Kurztouren (Schlaufenwege) sowie Querverbindungen. Hinzu kommen weitere 100 km an thematischen Kurztouren (Schlaufenwege) sowie Querverbindungen, die variable Möglichkeiten eröffnen. Was Wanderern in Ostbayern ihr prämierter Fernwanderweg »Goldsteig« bedeutet, repräsentiert Mountainbikern als Aushängeschild die »TRANS BAYERWALD«.

"Natur Natur sein lassen" ist keine schnöde Werbebotschaft – das wird gelebt! Deshalb ist das Gebiet so gut wie vollständig vor menschlichem Eingreifen geschützt. Natürliche Vorgänge -wie herabfallendes Totholz oder umstürzende Bäume – müssen deshalb berücksichtigt werden. Bei starkem Wind verlasst bitte schnellstmöglich die Wälder. Bitte beachtet das Wegegebot in Naturschutzgebieten. Aus Rücksichtnahme auf die Umwelt ist es dort (teilw. Zeitlich begrenzt) nicht gestattet, markierte Wege zu verlassen. Bei Unklarheiten könnt Ihr Euch jeder Zeit gerne an die Infostellen von Natur- und Nationalpark wenden.

Verhaltensregeln

  • Bitte haltet Euch an die Verhaltensregeln im Wald, denn Mountainbiker schonen, was sie selber lieben und…
  • fahren nur auf Wegen, akzeptieren Wegesperrungen und Schutzgebiete
  • hinterlassen keine Spuren und keinen Müll
  • respektieren andere Naturnutzer
  • nehmen Rücksicht auf die Tiere
  • vermeiden Fahrten in der Dämmerung und Nachtfahrten
  • fahren vorausschauend und schätzen ihre Fähigkeiten richtig ein
  • halten sich an die Wegeregeln, vor allem in den sensiblen Naturschutzgebieten, dem Naturpark Bayerischer Wald, dem Naturpark Oberer Bayerischer Wald und dem Nationalpark Bayerischer Wald

Im Rahmen der »Further Bergwoche« (hochkarrätige Vortragsreihe namhafter Referenten von Outdoorsportarten wurden am 31. März 2019 die ersten beiden Etappen der TRANS BAYERWALD (Südroute) zwischen Furth im Wald und Stamsried befahren (83 km / 2.100 hm). 

Am 2. Juni 2019 erfolgte die Einweihung der »Tag des Sports-Skulptur« am Dreisessel-Gipfel. Die Skulptur fungiert als offizieller Fotopoint der TRANS BAYERWALD (Nordroute). 

Gemäßigte Mittelgebirgstopographie liegt im Trend

Immer mehr Mountainbiker haben Mittelgebirge und großflächige Waldgebiete abseits der Alpen am Schirm. Auch in deutschen Mittelgebirgen wie Harz, Hunsrück, Rhön, Spessart, Fichtelgebirge, Erzgebirge, Frankenwald, Eifel, Hunsrück und der Bayerische Wald können sich Biker nach Herzenslust austoben. Reviere mit sanft gerundeten Bergrücken, Höhenunterschieden von weniger als Tausend Metern und fahrtechnisch nicht allzu schwere Passagen (S0-S2) stehen in der Beliebtheitsskala ganz oben im Ranking. Ein Vergleich zwischen Hoch- und Mittelgebirge lässt sich auf den einfachen Nenner bringen: klein aber fein bzw. mehr flowig denn kniffelig.

Dem mittelschweren Streckencharakter entsprechen im Großen und Ganzen auch die beiden Mammut-Routen der TRANS BAYERWALD. Sie bieten ein superbes und abwechslungsreiches Terrain, die dem "Durchschnittsbiker" - leistungsbezogene Etappeneinteilung vorausgesetzt - einen unvergesslichen Mehrtagestripp durch wilde Naturlandschaft verpricht.  

Natürlich übt die Alpenregion einen großen Reiz auf Mountainbiker aus, was aber nicht heißt, dass es für den Bayerischen Wald keine Argumente gäbe. Ganz im Gegenteil. Es hat schon seinen guten Grund, warum das angesagte Bike-Eldorado im Osten Bayerns so hoch in der Gunst der Biketouristen steht. Punkten kann der „Woid“ - wie die Einheimischen ihr heimatliches Kleinod nennen - mit ganz besonderen Attributen. Passionierte Biker wissen allzu gut, dass das psychische Aufgehen im Gelände (Flow-Feeling) am ehesten dort lauert, wo man auf verwinkelten Pfaden selbstvergessen fokussiert umherzirkelt ohne sich im Gelände überfordert zu fühlen. Ein Glückszustand, der einem im Bayerischen Wald just genauso widerfahren kann wie anderswo. Hinzu kommt die Ursprünglickeit fernab vom touristischen Mainstream, die den Liebreiz des ostbayerischen Mittelgebirges ausmacht. Epische Trails, verschlungene Pfade und eine Abgeschiedenheit in einer waldreichen Landchaftsidylle so weit das Auge reicht. Trümpfe, die in unserem dicht besiedelten Land und von Alltagshektik geprägtem Leben Biker umso mehr wertschätzen. Immerhin bildet der Bayerische Wald mit dem angrenzenden Oberpfälzer Wald das größte zusammenhängende Waldgebiet Bayerns. Nimmt man den Böhmerwald (tschechisch Šumava) - der sich nahtlos anfügt hinzu - zählt es sogar zu eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas.

Dem Ziel des Projektes, den Bayerischen Wald zu einer führenden Mountainbike-Mittelgebirgsregion Deutschlands zu entwickeln sind die Initiatoren einen großen Schritt näher gekommen. Mit der TRANS BAYERWALD nimmt die Region gewissermaßen eine Vorreiterrolle ein, mit der sie im Reigen deutscher Mittelgebirge eine vielversprechende Benchmark setzt.

Die TRANS BAYERWALD streift die entlegensten Ecken von „Klein-Kanada“, wie der Bayerische Wald gern salopp bezeichnet wird. Den Biker erwartet ein mittelgebirgstypischer Streckencharakter in einer einzigartigen Naturlandschaft, deren Höhen- und Tiefenmeter in der Summe trotz alledem nicht verachtenswert sind. Ohne die Alpen herabwürdigen zu wollen darf man ruhigen Gewissens behaupten, dass das "Bikerglück auf Erden" nicht ausschließlich im höchsten europäischen Gebirge zu finden ist. Auch wenn die Berggipfel keine alpinen Höhen erreichen, so verlangen Predigtstuhl, Geißkopf, Ossersattel, Großer Arber, Dreisessel & Co doch einiges an Fahrtechik, Kondition und Durchhaltevermögen ab. Vom unerschöpflichen Trail- und Wegenetz entlang der Route mal ganz abgesehen, besitzt jede Region ihren ureigenen "Flavour" - so auch der Bayerische Wald.

 Raus aus der Stadt, rein in die Berge. So geht es vielen Freizeitsportlern am Wochenende wie im Urlaub oder am Feierabend. Wer nicht gerade das Glück hat, vom bergigen Umland umzingelt zu sein, für den heißt es in aller Regel erst mal ins Auto setzen und samt Bike den auserwählten Startpoint ansteuern. Wird bewußt auf kürzere An- und Abfahrtwege geachtet der leistet einen umweltschonenden Beitrag für die Natur. Wenn der Spruch "Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah" sich auch klischeehaft anhört, so birgt er dennoch eine gewisse Sinnhaftigkeit. Wer nämlich anstatt außerhalb der Landesgrenzen im Homeland urlaubt, verringert seinen ökologischen Fußabdruck. Weniger Schadstoffausstoss bedeutet mehr Umweltschutz, wobei die An- und Abreise mit der Bahn den CO2-Ausstoß am deutlichsten reduziert. Ohnehin zählt Mountainbiken zu den ökologisch verträglichen Sportarten. In Zeiten des Klimawandels ein wichtiger Aspekt. Bezogen auf die TRANS BAYERWALD: Start- wie Zielort (Furth im Wald / Passau) sind mit der Bahn erreichbar.

Knöchrige Wurzelarien und stellenweise verblockte Trails sorgen vor allem auf der Südroute rund um den Hot Spot Sankt Englmar und dem Deggendorfer Land für berauschende Glücksgefühle. Finstere Wälder, plätschernde Bäche, glasklare Bergseen und dicht bewaldete Berggipfel versprühen mitunter eine magische Atmosphäre. Das kommt nicht von ungefähr, denn hier darf die Natur noch ungestüm wuchern. Deswegen ist der "Woid" für Erholungssuchende wie Actionverliebte Kraftort und Spielwiese zugleich. Eine Naturtribühne, die Power abverlangt aber ebenso auch viel Kraft spendet.

In der Bikerszene allgegenwärtig: überglückliches Abklatschen seiner Kollegen - im gängigen Jargon "High Fives" genannt - sind Ausdruck emotionaler Höhenflüge. Unter Mountainbikern ein Ritual das sinnbildlich für erlebtes Glücks- und Gemeinschaftsgefühl steht, was auf unserer Pionierbefahrung 2017 des öfteren der Fall war.

Es gibt unterschiedliche Beweggründe ein Gebirge aus eigener Kraft bzw. mit Hilfsantrieb auf dem Bike-Sattel durchqueren zu wollen. Ob mehr Erlebnis- Genusscharakter dominieren oder der leistungsbezogene Trainingseffekt im Vordergrund steht ist reine Geschmackssache. Die Hauptmotive für Mountainbike-Touren spielen sich im Dreigestirn zwischen Gruppenerlebnis, Leistungserlebnis und überwältigendem Naturerlebnis ab. 

Gesegnet mit gewisser Fahrtechnik ist es heutzutage auch leistungsschwächeren Bikern ohne weiteres möglich, mit agilen e-Trailbikes bergiges und ruppiges Gelände zu bewältigen. Keine Frage, Mountainbiken ist seit Jahren IN, wobei der massenweise Zustrom an e-MTB'lern dem Aufwärtstrend obendrein kräftige Schubkraft verleiht. Gleichwohl können sich ambitionierte Cracks die Kante geben und sich im Volldampfmodus am kupierten Gelände ausdauernd abarbeiten. Ob die TRANS BAYERWALD nun als konditionelles Aufbautraining für eine Alpenüberquerung bzw. Transalp-Challenge dient oder mehr dem meditativen Charakter, Entdeckergeist und Abenteurlust zugute kommt, bleibt jedem selbst überlassen. Grundsätzlich bietet der Bayerische Wald allen Facetten des Mountainbikens grenzenlose Natur in Hülle und Fülle. Genau darauf kommt es an.

Nerviges Absteigen, um die Landkarte zur Orientierung mühsam aus dem Rucksack zu kramen braucht es nicht, denn die TRANS BAYERWALD wurde mit mehr als 3 500 Wegweiser in beiden Fahrrichtungen lückenlos augeschildert. Wer sich den Track auf's Empfängergerät importiert, für den gestaltet sich das Streckenrouting sowieso zum komfortablen Kinderspiel. Ein Service, den der gut equipte Mountainbiker natürlich als selbstverständlich voraussetzt.

MTB-Eldorado Bayerischer Wald

Der Bayerwald hat Charme und versprüht machmal auch eine Portion Magie. Zum Video-Clip

Trans Bayerwald contra Alpencross

Eingefleischte Alpenliebhaber mögen bei Mittelgebirgstouren vielleicht verächtlich die Nase rümpfen, doch die TRANS BAYERWALD vermag gefahren im flotten Tempo selbst topfitte Biker ans Limit bringen. Sowohl die Nordroute entlang des Grenz- und Arberkamms als auch die Südvariante entlang des Donaukamms geizen nicht mit schweißtreibenden Anstiegen. Je länger man unterwegs ist desto mehr zehrt das ständige Auf und Ab an der Substanz. Die teils steilen Bergflanken mögen zwar kleindimensionierter sein, doch wie heißt es so schön: steter Tropfen hölt das Bein. Aus diesem Grund sollte das zermürbende Streckenprofil nicht auf die leichte Schulter genommen werden, ansonsten könnte es schneller als einem lieb ist womöglich den Stecker ziehen. 

Im Gegensatz zum Hochgebirge, wo stundenlange giftig steile Anstiege den Körper malträtieren und Sinnfragen das Gehirn zermartern, kommen Mountainbiker im Bayerischen Wald in den Genuss des mehrfachen Gipfelglücks. Mit anderen Worten: die Panoramatrauben hängen nicht so hoch, um grandiose Aussicht zu erhaschen. So betrachtet hält sich Auspowern & Fun bei einem moderatem Streckenprofil eher die Waage als im Vergleich zu kräftesaugenden Monsteranstiegen. Flowfeeling pusht natürlich die Laune, vor allem wenn faszinierende Panoramablicke, flüssig-kurvige Abfahrten und gemeisterte Uphills das neuronale Belohnungssystem im Gehirn stimulieren. Dopamin-Ausschüttungen, die einem ein Hochgefühl von Glück und Freude verschaffen sind im wellig-bergigen Bayerischen Wald mehr die Regel denn die Ausnahme, um nicht zu sagen: sie sind schon fast an der Tagesordnung. 

Beileibe nicht jeder Mountainbiker ist ein begnadetes Fahrtechnik-Ass, der ausgesetztes Gelände mit fiesen Geröllbrocken und exponierte Passagen im Angesicht des Abgrunds bevorzugt. Insofern haben moderate Trails für technisch weniger versierte Touren-Fahrer ihre Vorzüge. Letztendlich zählt der Erlebnis- und der Fahrspass. Und den kann nunmal jeder im Hinblick seiner Fähigkeiten auf seine individuelle Art und Weise in freier Natur erleben. 

Bild oben: der "Bayerwald-Kini" Großer Arber (1456 m) in majestätischer Pracht. So wie der prämierte Goldsteig-Wanderweg eine Erfolgsstory in Ostbayern wurde, dürfte sich die TRANS BAYERWALD mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für Mountainbker ebenso zum Kronjuwel entwickeln.

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Hot-Spots wie der MTB Zone Bikepark Geißkopf oder das MTB-Paradies St. Englmar liegen ebenso am Weg, wie der Hohenbogen, Ossersattel oder der Nationalpark Bayerischer Wald. Urige Hütten, lauschige Biergärten und traditionelle Gaststätten liegen an den Wegesrändern d.h. auf kulinarische Spezialitäten, Chillen und Feierstimmung braucht keiner zu verzichten. Selbstzufrieden auf Sonnenterrassen in den Stuhl plumpsen, da wird jede kraftraubende Tour zur runden Geschichte. Doch Obacht mit dem Bauchvollschlagen, wenn man knackige Anstiege noch vor sich hat.  

Bild oben: der Bergasthof Menauer (Grandsberg) ist eine äußerst beliebte "Tankstelle" unter Mountainbikern. Das Traditionslokal (850 m) liegt auf der Südroute (5. Etappe) unterhalb des Hirschenstein nahe Sankt Englmar. Die sagenhafte Aussicht von der Hotelterrasse über die Donebene (Gäuboden) ist überwältigend.

Individuelle Streckeneinteilung

Die offizielle Etappeneinteilung orientiert sich an "Otto-Normal-Biker" mit durchschnittlichem Leistungsvermögen. Tagesetappen lassen sich beliebig verlängern oder verkürzen. Ambitionierte Mountainbiker können natürlich einen strafferen Zeitplan mit höherem Tagesespensum anlegen. Für die meisten Tourenbiker dürfte jedoch weniger das Tempo als vielmehr das Erlebnis in der unverfälschten Natur entscheidend sein. Letztlich eine Frage der Einstellung. Wer Kondition, Willenskraft und Durchhaltevermögen - sprich nötiges „Sitzfleisch“ - besitzt, kann den Bayerwald auf dieser Strecke durchaus auch in 3-4 Tagen schaffen. Boris Ringleben aus Sachsen riss als Pionier 2017 die Nord- und Südroute beispielsweise in 9 Etappentagen runter. 

Bei der Etappenplanung bleibt zu berücksichtigen, dass die Strecken- und Höhenleistung ein stückweit auch von der Beschaffenheit des Geländes und den aktuellen Wetterbedingungen abhängt. Ob auf "einen Rutsch" größere Distanzen überbrückt oder leichtere Tagesetappen raus gepickt werden hängt vom Leistungsvermögen ab.

Ebenso lässt sich die TRANS BAYERWALD nach Jakobsweg-Manier aufteilen bzw. die Fahrtrichtung frei wählen.

 Die TRANS BAYERWALD verbindet etliche MTB-Hot-Spots des Bayerischen Waldes miteinander, d.h. zusätzliche "Trail-Touren" - vorzugsweise mit ortskundigen Trail-Scouts - können eingeflechtet werden. Im Einzugsbereich der Nord- und Südroute befindet sich eine Vielzahl an (Enduro-) Trails im Schwierigkeitsgradbereich von S1 - S3, die i.d.R. jedoch weder ausgeschildert sind noch darüber downloadfähige GPS-Tracks existieren. Um den spannenden Geheimnissen auf die Spur zu kommen bieten sich versierte Locals bzw. Guides an, die ihre Trailrosinen gern zum besten geben. Besonders in den Hot Spots wie Sankt Englmar, Hohenbogenwinkel, Lamer Winkel und dem Arberland tut man gut daran, sich fahrtechnische Schmankerl ("Top Secret Trailjuwelen") zeigen zu lassen. Ideal als Kombination zur TRANS BAYERWALD, um abseits der Route unbekanntes Terrain zu rocken. 

Willkommenskultur - Freies Betretungsrecht für alle Naturnutzer

Anders als in manchen Bundesländern (z.B. 2 Meter Regel in Baden Württemberg) oder bestimmten Alpenregionen, wo Gebote und Verbote Mountainbiker maßregeln, darf sich der stollenbereifte Haudegen im Bayerischen Wald aufgrund eines liberalen Bayerischen Naturschutzgesetzes weitestgehend frei bewegen und sich insofern herzlich Willkommen fühlen. Eine Willkommenskultur, die Mountainbikern beileibe nicht überall entgegen schlägt.

Einzige Einschränkung in Sachen Wegerecht gilt es im Nationalpark Bayerischer Wald (Nordroute) zu beachten. In dieser sensiblen Naturregion gilt der Grundsatz: „Natur Natur sein lassen“. Damit sich die Natur möglichst ohne Einflussnahme des Menschen frei entfalten kann steht die Flora und die Fauna hier unter besonderem Schutz.

Verhaltensregeln

Mountainbiker stehen in der Verantwortung gegenüber "schwächeren" Naturnutzern wie Wanderer/Fußgänger besondere Rücksicht walten zu lassen.

Mountainbiker

  • fahren nur auf Wegen, akzeptieren Wegesperrungen und Schutzgebiete
  • hinterlassen keine Spuren und keinen Müll
  • respektieren andere Naturnutzer
  • nehmen Rücksicht auf die Tiere und vermeiden Nachtfahrten
  • fahren vorausschauend und schätzen ihre Fähigkeiten richtig ein
  • halten sich an die Wegeregeln, vor allem in den sensiblen Naturschutzgebieten, dem Naturpark Bayerischer Wald, dem Naturpark Oberer Bayerischer Wald und dem Nationalpark Bayerischer Wald

DIMB Trailrules

 Das Bayerische Naturschutzgesetz

Im Jahr 2000 wurde von der Bayerischen Staatsregierung mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club Landesverband Bayern (ADFC) e. V., der Deutschen Initiative Mountain Bike e. V. (DIMB), dem Bund Deutscher Rad- fahrer (BDR) e. V., dem Deutschen Alpenverein (DAV) e. V., dem Bayerischen Radsport-Verband e.V. und dem Landesverband Bayern der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine e.V. eine schriftliche Vereinbarunggetroffen. Wohlgemerkt zu einer Zeit, lange bevor der Mountainbike-Sport sich zum Massentrend entwickelte bzw. (Single-) Trails nur von einer verschwindend kleinen Minderheit (Nischensport) befahren wurden (Freeride/Downhill). 

Im Kern geht es darum, die Koexistenz der Naturnutzergruppen zu fördern. Auch die Umweltverträglichkeit des Mountainbikings - belegt von wissenschaftlichen Untersuchungen - wurde offiziell anerkannt. Wegebreite-Regelungen waren hingegen kein Thema: 

"Im Sinn der in dieser Vereinbarung angestrebten Deregulierung wird daher davon abgesehen, in Verwaltungsvorschriften eine bestimmte Breite oder Beschaffenheit für die Eignung der Wege festzuschreiben." Die Botschaft der Bayerischen Staatsregierung ist dabei klar: <Miteinander statt Gegeneinander – gemeinsam für die Natur>. Das Bayerische Naturschutzgesetz Art. 26 besagt: „In Bayern ist das Erholungs- und Betretungsrecht in der freien Natur aufgrund des Art. 141 Abs. 3 Satz 1 Bayerische Verfassung verfassungsrechtlich gewährleistet. Danach ist der Genuss von Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur jedermann gestattet.“ 

Publikationen - Presseberichte

Reportage BAYERWALD - MTB Abenteuer Bayerischer (World of MTB)          

Reportage »Auf der TRANS BAYERWALD durch Ostbayern«  (Mittelbayerische Zeitung)

Bayerischer Wald & Böhmerwald (WORLD OF MTB)

Mountainbiken im Bayerwald (Bikesport)

Pionierregion St. Englmar (Bikesport)

Bike-Booklet (TVO)

Einkaufsmöglichkeiten entlang der Wegstrecke (TVO)

Da Woid – der Bayerische Wald im Osten Bayerns an der Grenze zum Böhmerwald, eine der vielfältigsten Mountainbikeregionen Deutschlands und Heimat des world of mtb Magazins, lockt seit diesem Jahr Biker zu einem einmaligen Erlebnis. 

Komunale Initiatoren

Official Website: TRANS BAYERWALD

Landkreis Cham:
Petra Meindl, petra.meindl@lra.landkreis-cham.de, Tel. 09971/78430

Landkreis Passau: 
Edith Bottler, edith.bottler@landkreis-passau.de,  Tel. 0851/3976-00

Landkreis Regen/ARBERLand: 
Susanne Wagner, swagner@arberland-regio.de, Tel. 09921/960541-10
Elisabeth Unnasch, eunnasch@arberland-regio.de,  Tel. 09921/960541-50

Landkreis Straubing-Bogen:
Birgit v. Byern, byern.birgit@landkreis-straubing-bogen.de, Tel. 09421 973-127

Landkreis Deggendorf:
Inge Edmeier, inge.edmeier@lra-deg.bayern.de, Tel. 0991/3100-237

Landkreis Freyung-Grafenau:
Bernhard Hain, bernhard.hain@lra.landkreis-frg.de, Tel. 08551 57246
Carina Groß, carina.gross@lra.landkreis-frg.de,  Tel. 08551 57114

Tourismusverband Ostbayern:   
Daniela Schilling, schilling@ostbayern-tourismus.de, Tel. 0941/58539-29